Herbstreise 2023
Wir fuhren um 7:30 los. Erst mussten wir eine Tankstelle suchen, die eine Luftpumpe hat. Unsere Pneus haben wir etwas wenig Luft. Auf der Autobahn wurden wir dann fündig. Wir kamen sehr gut voran. Bis Mailand hatte es auch fast keinen Verkehr. Um Mailand hat es immer ein bisschen mehr. War aber auch nicht so schlimm. Ich denke die Entscheidung erst am Sonntag heimzufahren war richtig. Wir hatten den ganzen Weg über Sonne. Als wir zum Gotthard kamen, wurde der Tunnel wegen einem Unfall, kurz vor uns gesperrt. Unsere Fahrt ging dann nach 1,5 Stunden weiter. Um halb fünf waren wir dann zuhause. Noch schnell das Wasser ablassen und dann den Camper neben dem Haus parken und alles ausräumen was gefrieren könnte. Zum Glück kam noch Timo vorbei. Er hat uns geholfen unsere Sachen raufzutragen. Eine schöne, lange Reise ist zu Ende. Jetzt können wir wieder Ferien machen.
Letzte Nacht hat man endlich mal gemerkt, dass wir uns auf einem Schiff befinden. Es hatte ziemlich starke Wellen und dementsprechend auch ordentlich gewackelt. Gegen 7:30 kamen wir in Savona an. Es war noch regnerisch und windig. Wir verliessen das Schiff gegen 9:30 und gingen zu unserem Womo, das brav auf uns gewartet hat. Wir fuhren weiter Richtung Stellplatz und kauften unterwegs noch kurz im Lidl ein. Und schon wurde das Wetter besser. Wir konnten noch ein paar Stunden in der Sonne sitzen. Später machten wir noch einen Spaziergang in den neuen Penny. Als wir zurück beim Womo waren ging die Sonne schon fast unter und es wurde kühl. Zum Abendessen gab es Salat und Schinken.
Wetter: erst Regen, dann schön. 14 Grad
Heute wollten wir einen Spaziergang durch Civitaveccia machen. Als wir nach dem Frühstück aus dem Fenster sahen, stellten wir fest, dass beim Hafenshuttle eine sehr sehr lange Schlange war. Beim Zuschauen stellten wir fest, dass dies hier nicht so gut organisiert ist. Zu Fuss war auch keine Option, da dieses grosse Schiff etwas weit weg von der Stadt stand. Also entschieden wir uns einen gemütlichen Tag auf dem Schiff zu verbringen. Mein Schatzi ging erst mal in Fitnesscenter und ich schon mal eine Runde lesen an der frischen Meerluft. Nach dem Mittagessen legten wir uns noch eine Runde an Deck. Dann verschwand leider die Sonne. Also noch ne Runde in den Wirlpool und danach setzten wir uns ins geschlossene Deck. Zum Abendessen genossen wir zum letzten Mal das feine Abendessen im Clubrestaurant. Danach gingen wir noch in die Pianobar um uns zu verabschieden. Natürlich erst nach dem Absackerli.
Wetter: wenig Sonne, bedeckt. 20 Grad.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg um ein paar andere Ecken von Palermo zu entdecken. Zuerst ging es zu einem kleinen Park mit grossen Feigenbäumen. Danach gingen wir weiter zu einem grösseren Park. Es hat hier sehr schöne grosse Grünflächen. Aber der Müll auf dem Weg dorthin ist schon erschreckend. Auch liegen überall Obdachlose auf den Bänken rum. Zum Glück sind die Parks bewacht, so dass sie keine Möglichkeit haben sich dort auch noch auszubreiten. Unser Weg führte uns danach der Hauptstrasse entlang wieder Richtung Hafen. Zum Zmittag gab es heute Pizza auf dem Schiff. Es hat hier eine eigene Pizzeria. Am Nachmittag trennten sich unsere Wege wieder. Mein Schatzi ins Fitness und ich auf Deck 18 zum lesen. Da das Schiff heute den Hafen schon um kurz vor fünf verliess, konnten wir mal das Auslaufen mitverfolgen. Es war auch noch warm und hell genug. Um 20:15, nach dem Abendessen fand dann noch der VIP-Empfang statt. Ein Handshake mit dem Kapitän und der Hoteldirektorin und ein Vodka-Tonic rundeten den Empfang ab. War ganz lustig. Danach blieben wir noch eine Zeitlang an der Pianobar sitzen und unterhielten uns mit den Barkeepern.
Wetter: sonnig. 22 Grad.
Zum Frühstück gingen wir wieder ins ruhige Clubrestaurant. Danach gab es einen Vortrag über die Smeralda. Das Schiff ist wirklich gross und für uns nicht optimal konzipiert. Ich glaube, in Zukunft wählen wir lieber wieder kleinere. Ok, die Toskana wollen wir auch noch erleben. Ist ja das Schwesterschiff der Smeralda. Dann kennen wir uns aber auch schon besser aus. Nach dem Mittagessen, was sehr unterhaltsam war, weil eine Italienerin meinte wir sitzen an IHREM Tisch. Der Maitre hat ihr dann klargemacht, dass sie sich woandershin setzten soll. Aber die Blicke die sie uns zugeworfen hat, sind nicht zu übertreffen. Wie man so schön sagt: wenn Blicke töten könnten, wären wir beide tot ab unseren Stühlen gefallen. Nach dem Essen ging mein Schatzi ins Fitnesscenter und ich machte eine kleine Siesta. Vor dem Abendessen war noch die Costa-Club-Show. Die wurde auch schön abgespeckt. Naja, die können wir uns in Zukunft auch sparen. Nach dem Abendessen gingen wir kurz in die Grandbar. Da war heute Prinzessinentag. Ist immer wieder lustig die kleinen Mädchen in ihren schönen Kleidern zu sehen. Dann noch kurz in die Pianobar und danach war es Zeit fürs Bett. Die Disco öffnet leider erst um 00:30 Uhr.
Wetter: bedeckt, schön. 20 Grad.
28.11.2023 / Palma de Mallorca
Heute sind wir in Palma. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Altstadt. Beim verlassen des Schiffes sahen wir, dass es einen Bus Richtung Innenstadt gibt. Also nahmen wir diesen. Endstadion war in der Nähe des Bahnhofes. Zu Fuss gingen wir durch die Altstadt Richtung Kathedrale. Dort angekommen gingen wir auf einem anderen Weg weiter. Wir waren schon ein paarmal hier, aber dieses Mal haben wir noch viel mehr von der Stadt gesehen. Ich denke, wir haben auch hier noch längst nicht alles gesehen. Es gibt immer wieder neue Ecken zu entdecken. Gegen Mittag nahmen wir den Bus zurück zum Schiff. Wir sind wieder ziemlich viel gelaufen. Zum Glück ist Morgen Seetag. Da können wir uns ein wenig erholen und unsere Füsse sich ausruhen. Den Nachmittag verbrachten wir mit trainieren (Schatzi) und lesen (Ich). Danach nahmen wir noch ein Bad. Wir konnten noch das Auslaufen geniessen. Mit super Aussicht auf Palma. Dann ging sogar noch der Mond über Palma auf. Das sah so cool aus. Das Abendessen war auch wieder super. Danach gingen wir noch in die Bar.
Wetter: Schön. 19 Grad
Am Morgen erreichten wir Barcelona. Wir waren schon öfters hier, aber wir waren noch nie das einzige Schiff. Nach dem Frühstück gingen wir von Bord und nahmen uns ein Taxi. Unser Ziel war der Parc de la Ciutadella. Dort hat es viele verschiedene Vögel. Der Park ist sehr schön angelegt, direkt neben dem Zoo von Barcelona. Wir schlenderten kreuz und quer durch den Park. Überall flog oder lief irgendwas herum. Viele Gänse waren auch unterwegs. Am schönsten waren natürlich die Papageien. Mönchssittiche haben wir ja schon öfters gesehen, aber in dieser Menge noch nie. Wir haben aber auch Halsbandsittiche gesehen. Danach führte uns unser Weg Richtung Innenstadt zurück. Nach einem längeren Spaziergang, kamen wir sogar an unserem Hotel vorbei, wo wir letztes Mal übernachtet hatten. Wir liefen weiter bis zum Placa de Catalunya. Dort nahmen wir dann ein Taxi zurück zum Schiff. Nach dem Mittagessen ging mein Schatzi noch ins Fitnesscenter und ich zum Haare schneiden. Ein etwa 1.50 grosser Philippiner hat mir die Haare in Rekordzeit geschnitten. Später setzten wir uns noch ein bisschen auf Deck 17 und genossen die Aussicht auf Barcelona. Das Abendessen im Clubrestaurant war wieder Spitze.
Wetter: schön. 16 Grad.
Heute Morgen sind wir in Marseille angekommen. Es kamen nach uns noch drei andere grosse Schiffe. Die Costa Toscana und zwei MSC. Endlich sahen wir die Toscana auch einmal. Es ist baugleich wie die Smeralda. Wir gingen erst Frühstücken, dann ins Fitnesscenter. Da wir Marseille ja schon kennen, und wieder mal Sonntag ist, und zudem heute der kälteste Tag der Woche ist, wollen wir den Nachmittag im Spa verbringen. Wir haben ja einen Gratistag im Spa zugute. Das Spa ist schön eingerichtet und verfügt über verschiedene Räume. Sauna, Hamman, Salzraum, Hitzeliegen, Pool und sogar einen Eisraum. Es war sehr gemütlich und erholsam. Nach ein paar Stunden waren wir richtig erholt. Das Abendessen im Clubrestaurant war wieder sehr gut. Es gab danach noch eine Show im Kolosseum. Leider waren die guten Plätze schon besetzt. Wir waren schon ziemlich müde vom Spa. Wir suchten uns noch eine Bar um einen Absacker zu trinken. Nachdem es uns in der Grandbar zu laut war, gingen wir wieder in die Pianobar.
Wetter: Sonnig. 10 Grad.
Nach dem Frühstück machten wir noch einmal einen Spaziergang durch Vado Ligure. Da ist ja der Stellplatz. Nur ein Katzensprung von Savona. Heute kommt die Smeralda. Ich glaube wir fahren da mal ne Woche mit. Die Kreuzfahrt haben wir vor 4 Wochen gebucht und den Parkplatz dann auch gleich reserviert. Ein schöner Abschluss von unserer Herbstreise. Mal ne Woche nicht kochen, putzen und abwaschen. Wir freuen uns darauf. Gegen ein Uhr fahren wir auf den Hafenparkplatz und können die Smeralda bewundern. Nach etwa 10 Minuten haben wir schon eingecheckt und sind auf dem Weg auf das Schiff. Zuerst gehen wir noch etwas Mittagessen. Per Zufall fand ich gleich das Restaurant für die Goldgäste. Wir waren kurz vor Schliessung da und dafür praktisch alleine. Das Essen war sehr gut. Danach gingen wir unsere Kabine suchen. Wir haben eine Aussenkabine bekommen. Gebucht hatten wir dieses Mal eine Innenkabine. Das Schiff ist ja erst 4 Jahre alt. Sehr schön, hell und modern. Der Rest des Tages ging sehr schnell. Digitale Rettungsübung, Info, Schiffbesichtigung etc. Dann noch kurz unsere Taschen auspacken (die hatten wir in Spanien in einem Chinashop gekauft, da wir ja nichts dabei hatten). Um 18:30 war dann Zeit fürs Nachtessen. Dafür konnten wir ins Clubrestaurant Bellavista. Da ist es schon ruhig. Endlich gab es wieder mal Rinderfilet. War sehr gut. Nach dem Essen gingen wir zum Kolosseum. Da gab es eine Show mit Gesang, Akrobatik und Tanz. War sehr cool. Wir suchten uns dann noch eine ruhige Bar für einen Absacker und wurden in der Pianobar fündig. Da die Musik auch gleich Pause hatte, war es gemütlich. Dann ab ins Bett. Der Tag hat uns Müde gemacht. Das Schiff ist riesig und die Wege zum laufen teilweise weit.
Wetter: schön. 14 Grad.
Irgendwann in der Nacht hat es endlich aufgehört zu luften. Heute sind zwei Schiffe in Savona. Also nach dem Frühstück und Joggingrunde, fuhren wir wieder zum Hafen. Die Costa Firenze und die Costa Pacifica sind heute hier. Leider konnte man die Pacifica nicht so gut sehen, da sie von der grösseren Firenze abgeschirmt wurde. Heute war wieder richtig leben im Hafen. Die Firenze kennen wir ja von unserer letzten Reise mit Costa. Die hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten richtig Sehnsucht nach dem schönen Schiff und wären am liebsten eingestiegen. Nach mehreren Fotos und ein bisschen Schiffsflair schnuppern, suchten wir uns ein Restaurant. Heute gibt es endlich mal italienische Pizza. Es war gemütlich im Hafen. Ich denke, zuhause hätten wir nicht mehr draussen essen können. Hier war es richtig gemütlich. Auf dem Rückweg machten wir noch einen halt im Lidl. Am Schluss hatten wir wieder mal viel zuviel eingekauft. Aber es hatte ein paar Sachen, wo wir nicht widerstehen konnten. Panettone mit Limoncello haben wir noch nie gesehen. Zurück beim Womo konnten wir noch ein bisschen in der Sonne sitzen. Zum Znacht gab es Müesli.
Wetter: Sonnig, zwischendurch ein paar Wolken. 16 Grad.
Es war die ganze Nacht sehr luftig. Wir hatten fast das Gefühl, dass wir uns auf einem Schiff befinden. Nach dem Frühstück und der Joggingrunde meines Schatzis, machten wir eine kleine Velotour Richtung Savona Innenstadt. Es hatte im Hafen ja heute keine Schiffe. Der Hafen sieht total verlassen aus. Wir spazierten durch die Innenstadt. In einem Kaffee gab es einen Cappucino und ein paar Canoli. Oh waren die gut. Wir fuhren dann zurück zum Womo. Gegenüber letztes Mal als wir hier waren, haben sie die Fahrradwege besser ausgebaut. Angenehm zum fahren. Am Nachmittag sassen wir noch eine Zeitlang an der Sonne. Schön im Windschatten. Zum Znacht gab es Omeletten.
Wetter: Schön, windig. 17 Grad.
22.11.2023 / Nochmals Pass und Savona
Diese Nacht war es sehr kalt. Es war etwa nur noch ein Grad. Aber unsere Heizung läuft dafür problemlos an. Mein Schatzi ging wieder ins Dorf Brot holen. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Die Fahrt führte uns über einen anderen Pass, den Col de Brouis, Richtung Mittelmeer zurück. Haarnadelkurven rauf und auch wieder runter. Zum Glück hat sich auch hier der Verkehr in Grenzen gehalten. Zurück am Meer unten führte uns der Weg Richtung Savona. Unterwegs hielten wir noch an einem Stellplatz. Aber ich fühlte mich dort nicht wohl. Also fuhren wir nach dem Essen weiter. Die Strecke wäre auch hier nicht so weit, aber man kommt nicht so schnell vorwärts. Ich denke die Durchschnittsgeschwindigkeit ist auch hier nicht viel mehr als 50. Fast wie in Norwegen. Gegen 15:30 sind wir auf dem Stellplatz in Savona angekommen. Wir parkten, installierten uns, und machten dann noch einen Spaziergang. Es hat hier an der Küste wieder einen ziemlich starken Wind. Leider hatten wir nicht nachgesehen, ob es heute schon ein Schiff im Hafen hätte. Wir sind ja einen Tag vor unserem Zeitplan. Also haben wir heute die Fortuna verpasst. Also dann halt am Freitag und Samstag. Zum Znacht gab es nochmals Kürbissuppe.
Wetter: Sonnig. Erst kalt, dann 20 Grad.
21.11.2023 / Passfahrt über 1000 Meter
Heute führt uns die Fahrt weiter Richtung Italien. Aber erst fuhren wir nach dem Frühstück zu einem Intermarché. Wäschewaschen war angesagt. Dort findet man oftmals Waschmaschinen und Trockner. Nach schneller Waschdauer (30 Minuten) und schnellem Trockner (20 Minuten), ging unsere Fahrt weiter. Erst kamen wir gut vorwärts. Unterwegs zogen ein paar Wolken auf und es fiel etwas Regen. Nicht viel, aber wir hatten schon lange keinen Regen mehr gesehen. Also entschlossen wir uns, denn angepeilten Platz auszulassen, und einen weiter anzusteuern. Nach etwa 1 Stunde hatten wir dann auch wieder Sonne und der Verkehr wurde stärker. Vorbei an Frejus, Cannes und Nizza führte uns der Weg auch noch über einen Pass nach Sospel. Das nächste Mal werden wir diese Gegend grosszügig umfahren. Wenn noch im November so viel Verkehr herrscht, möchten wir gar nicht wissen, wie es immer Sommer aussieht. Auch kann man mit dem Womo nirgendwo mehr halten. Nachdem wir Nizza hinter uns gelassen hatten, liess zum Glück auch der Verkehr nach. Wenn auf dem Navi noch 30 Kilometer stehen und die Fahrzeit noch eine Stunde anzeigt, kann man sich ja denken, wie die Strassen dann aussehen werden. Also die Strassen waren schon gut zu fahren. Es kamen uns nur etwa 4 Autos entgegen. Aber es hatte beim Rauffahren unzählige Haarnadelkurven. Natürlich mussten wir dann fast gleich viele wieder beim Runterfahren machen. Aber wir sind es uns ja schon gewohnt in diesem Jahr, solche Strecken zu fahren. Die Gegend war wirklich schön. Die Ausblicke auch. Wenn man Zeit hat die Gegend anzuschauen. Am späteren Nachmittag trafen wir in Sospel ein. Es war relativ frisch hier. Die Sonne wurde schon von den Bergen verdeckt. Mal schauen wo uns der Weg morgen weiterführt. Zum Znacht gab es den Rest Omnia von gestern.
Wetter: bedeckt, später Sonne. Unterwegs bis 22 Grad. In Sospel etwa 12 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Ziel heute wäre eigentlich Seyne-sur-Mer. Dort wollten wir auf den Stellplatz am Hafen. Aber diesen gibt es mittlerweilen nicht mehr. Auf dem Weg dorthin fuhren wir wieder quer durch die Camargue. Dann mussten wir natürlich wieder Marseille umfahren. Es war ein mega Verkehr. Eigentlich ist die Strecke gut zu fahren. Wenn nur Marseille nicht wäre. Nach dem Umweg über Seyne-sur-Mer ging es weiter Richtung le Val. Auf der Route National kommt man dann normalerweise gut voran. Aber dieses Mal hatte es überall Baustellen und es war teilweise nicht sehr übersichtlich wo man weiterfahren muss. War wieder eine Herausforderung. Aber für uns kein Problem. Wir fuhren Richtung le Val. Dort hat es einen Camping-Car-Park. Ein bisschen abgelegen vom Trubel am Mittelmeer, liegt das Dorf sehr ruhig. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang durch das Dorf. Zum Znacht gab es Filet mit Gemüse und Teigwaren aus dem Omnia.
Wetter: schön. 18 Grad.
Heute Morgen wollen wir mit den Rädern Richtung la Grande Motte. Hier vom Strand aus sieht man schon die Pyramidenförmigen Hochhäuser. Zuerst ging mein Schatzi nochmals Vögeli schauen. Danach ging die Fahrt los. Nach etwa 5 Kilometer trafen wir schon in Grand Motte ein. Wir staunten wieder, wie viele Leute hier unterwegs sind. Gut, es ist ja auch Sonntag und schönstes Wetter. Aber trotzdem. Hier ist wirklich noch was los. Viele Restaurants, Bars und Läden haben noch geöffnet. Sogar ein Markt war noch. Aber mir gefallen die spanischen Märke viel besser. Nach einem Rundgang durch die Stadt, die von weitem weniger schön aussieht, als sie wirklich ist, fuhren wir wieder zurück. Nach dem Mittagessen setzten wir uns noch ans Meer runter und nahmen ein Apéro. Auch hier, so viele Leute die am Strand entlang spazieren. Wahnsinn. Später ging mein Schatzi noch joggen und ich backte noch einen Apfelkuchen zum Znachtessen.
Wetter: Schön. 18 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern nach Aigues-Mortes. Der Fahrradweg führt alles dem Kanal entlang. Sehr schön zum fahren. Die Franzosen haben wirklich gute Fahrradwege. Unterwegs hatte es natürlich auch viele schöne Vögel. Auch ein paar Eisvögel sahen wir wieder vorbeifliegen. Wenn die nur nicht so schnell fliegen würden. In Aigues-Mortes angekommen liefen wir eine Runde durch das Städtchen. Ist doch immer wieder schön. Und da hat es sogar noch ein bisschen Betrieb. Nach unserem Rundgang fuhren wir wieder zurück nach Grau-du-Roi. Diesmal fuhren wir noch ein bisschen weiter auf die andere Seite. Es war so schönes Wetter. An der Promenade hatte es auch viele Leute unterwegs. Ich glaube, alle geniessen die Sonne. Am Mittag gab es Fish und Chips im gleichen Restaurant wie gestern Mittag. War wieder sehr gut. Auf dem Rückweg zum Womo machten wir noch einen Stop im Super U. Dort fand ich noch ein paar coole Kleider. Zurück beim Womo wollten wir noch eine Zeitlang draussen sitzen. Leider überzog sich der Himmel ein bisschen mit Schleierwolken. Also mussten wir rein in die Wärme. Vielleicht klappt es Morgen. Zum Znacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: Sonnig, am Nachmittag Schleierwolken. 17 Grad.
Heute Morgen wollen wir früh los. Unser Ziel ist der Camping-Car-Park in le Grau-du-Roi. Da dieser fast immer voll ausgebucht ist, wollten wir da sein, wenn die ersten wegfahren. Etwa um 10:15 kamen wir dort an. Natürlich zeigte das System noch alle Plätze besetzt an, obwohl mehrere schon weggefahren sind. Da hätte es noch Verbesserung nötig. Genau um 12:00 gab das System dann grünes Licht und vier Plätze frei. Da konnten wir dann endlich reinfahren. Dieser Stellplatz ist noch ziemlich neu. Der alte wurde im Juni geschlossen. Wir parkten und gingen dann zu Fuss ins Städtchen. Es war Zeit für eine Portion Moules-Frites. Es hat hier noch erstaunlich viele offene Restaurants. Wir suchten uns eines wo wir Sonne und Windschatten hatten. Die Muscheln waren sehr gut. Zurück liefen wir denn Strand entlang. Es wurde wieder ziemlich luftig. Beim Womo konnten wir noch eine Zeitlang draussen sitzen. Zum Znacht gab es einen gemischten Salat. Verschiedene Reste mussten verbraucht werden.
Wetter: sonnig, wenig Wolken. 19 Grad.
16.11.2023 / Damm zwischen Agde und Sete
Wir hatten einen wunderschönen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren weiter Richtung Sète. Wir wollen heute auf dem Stellplatz auf dem Damm übernachten. Die Fahrt führte uns einen grossen Teil der Küste lang. Viele unbekannte Dörfchen und Gegenden durchquerten wir. Schlussendlich kamen wir wieder auf die gleiche Strasse, die wir bei der Fahrt Richtung Süden schon hatten. Doch diesmal leider Richtung Norden. Kurz nach zwölf kamen wir auf dem Stellplatz an. Es war schönes Wetter und wir packten umgehend den Grill aus und grillierten unsere Scampis. Dazu gab es Teigwaren und Salat. Später ging mein Schatzi noch joggen. Und ein paar Vögeli konnten wir auch noch beobachten. Die Sonne verzog sich dann ziemlich schnell und ein unangenehmer Wind kam auf. Also rein ins Womo und den Abend wieder drin verbringen. Wie schon die letzten Tage auch. Zum Znacht gab es dann noch eine Omelette.
Wetter: schön, teilweise bewölkt. 20 Grad.
15.11.2023 / Weiterfahrt nach France
Heute geht die Fahrt weiter bis nach der Grenze. Wir wollen diesesmal die Küstenstrasse nehmen. Also packten wir nach dem Frühstück zusammen und gingen noch ein letztes Mal in den Mercadona einkaufen. Die Fahrt aus Amposta raus gestaltete sich schwierig, da es Umleitungen, Baustellen und sogar einen kleinen Unfall hatte. Bei diesen engen Strassen mussten wir mehrmals die Richtung wechseln. Wir haben es dann doch noch geschafft. Kurz nach Figueres führte die N260 Richtung Küste. Da wir ja dabei auch die Ausläufer der Pyrenäen überqueren mussten, war es am Schluss ein ewiges rauf und runter. Kurve um Kurve näherten wir unserem Ziel. Ich hatte einen Stellplatz auf den Klippen mit Meerblick gefunden. Ein bisschen luftig, aber die Aussicht hat sich gelohnt. Zum Znacht gab es Camenbert aus dem Omnia und Salat.
Wetter: Mehrheitlich bewölkt. Wenig Sonnenstrahlen. 20 Grad.
14.11.2023 / Ebro-Delta und Eucalytusstrand
Noch vor dem Frühstück fuhren wir zum Reserva Natural Riet Vell. Da waren wir vor ein paar Wochen schon mal. Unterwegs hat mein Schatzi noch unseren Camper umdekoriert. Etwa 10‘000 Mücken schmückten jetzt unser Womo. Beim Reserva angekommen, assen wir zuerst Zmorgen. Danach packten wir die Fotoausrüstung und mein Spektiv und gingen zu der Beobachtungshütte. Es hatte andere Vögel als das letzte Mal. Nur die Mückenplage ist immer noch die gleiche. Nachdem wir längere Zeit beobachtet und fotografiert haben, unteranderem Löffler und Zwergadler, fuhren wir weiter an den Strand. Da heute nochmals schön warmes Wetter angesagt war, wollten wir das nochmals ausnützen. Am Nachmittag fuhren wir zurück auf den Stellplatz. Da war erstmal Camperputzen angesagt. Mann, war das ein Dreck. Die ganzen Mückenleichen sind so schön angetrocknet. Wir machten danach noch einen Ausflug in den Chinamarkt. Das war ein sehr grosser Laden. Aber auch sehr günstig. Wir fanden ein paar nützliche Utensilien. Danach ging mein Schatzi vor dem Essen noch joggen. Zum Znacht gab es den Rest Lasagne.
Wetter: schön, sonnig, warm. 27 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Amposta. Aber erst machten wir noch einen Abstecher an den Playa Moncofa wo es einen kleinen Park hat. Mein Schatzi wollte schauen ob es Vögel hat. Es hatte leider nicht so viele wie erhofft. Also fuhren wir weiter Richtung Amposta. Wir wollten nochmals einen Ausflug ins Ebrodelta machen. Unterwegs fanden wir noch einen Mandarinen und Orangenverkäufer auf dem Autobahnrastplatz. Mit ein paar Kilo mehr: 4,6 Kg. Mandarinen, plus 6 Kilo Orangen, ging unsere Fahrt weiter. Gegen ein Uhr trafen wir auf dem Stellplatz in Amposta ein. Wir wollten zu Fuss die Stadt anschauen und irgendwo etwas essen. Anschauen war schnell erledigt. Wenn man die Brücke gesehen hat, ist schon fast alles gesehen. Restaurant zu finden war dem entsprechend schwieriger, da überall tote Hose herrscht. Bei einem Einkaufsladen assen wir halt ein Sandwich und eine Süssigkeit die wir noch nicht kannten. Wir gingen dann zum Womo zurück und konnten noch eine Zeitlang draussen sitzen. Zum Znacht gab es Lasagne.
Wetter: Sonnig. 27 Grad.
12.11.2023 / Weiterfahrt nach Moncofa
Wir gingen heute um 10 Uhr nochmals baden, bevor wir weiterfahren. Ganz, ganz langsam Richtung Norden. Unser Ziel war eigentlich die Coves de Sant Josep. Unsere Fahrt führte uns am Anfang wieder quer durchs Land. Wir sahen wieder interessante Sachen. Anfangs tausende von Olivenbäumen. Später tausende Mandarine- Orangen- und Kakibäume. Von den Kakibäumen wussten wir gar nicht, dass die hier in der Region Valencia angepflanzt werden. Schon wieder was gelernt. Die Farbe der Umgebung wechselte von dem blassweissem zu normal- bis rötlichfarbenem Boden. Das tut den Augen wieder gut. Auch wegen den vielen Früchten an den Bäumen, grün, orange und rot. Bei den Coves angekommen, stellten wir fest, dass wir zu spät dran waren, und die Unterwasserseen bald schliessen. Und der Stellplatz war auch schon total überfüllt. Beim Überlegen was wir machen wollen, wurden wir von Wespen umzingelt. Also beschlossen wir weiter zu fahren, Richtung Meer. Sind ja nur etwa 10 Kilometer. In Moncofa soll es einen kostenlosen Stellplatz geben. Dort angekommen waren wir erstaunt, wie der Platz einen guten Eindruck machte. Wir parkten und machten dann natürlich einen Spaziergang zum Meer. Ein paar Minuten später sahen wir endlich wieder Meerwasser und Salzluft. Zum Znacht gab es Omeletten.
Wetter: sonnig. Bis 28 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Fahrrädern nach Fortuna. Dort ist heute Wochenmarkt. Wir schlenderten gemütlich durch die Gassen und fanden ein paar Kleinigkeiten. Gurken, Knoblauch, Broccoli, Zwiebeln und Äpfel. Auf dem Rückweg ging ich noch in den Chinamarkt. Wir wollten ein paar neue Teller kaufen. Unsere Campingteller sind schon ziemlich verschnitten. Ich wurde fündig. Danach fuhren wir zum Camping zurück und gingen sofort wieder ins Bad. Da Samstag ist hatte es viel mehr Leute als durch die Woche. Viele Spanier mit Kindern jeder Grösse. Nach dem Baden grillten wir. Es gab Entrecote, Reis und Broccoli. Gegen fünf gingen wir nochmals ins Bad. Es hatte immer noch viele Leute. Aber wir finden immer ein Plätzchen für uns. Und da sämtliche Sprüdler laufen, hört man die Kinder nicht so gut. Zurück beim Womo machten wir noch eine Kürbissuppe zum Znacht. Zum Glück hatten wir uns einen Pürierstab gekauft. Die Suppe wird so schon fein.
Wetter: Schön. 24 Grad.
Wie immer waren wir pünktlich um 10 Uhr bereit um zu baden. Unsere Schwimm- und Dehnstunde im warmen Wasser war herrlich. Zurück beim Womo konnten wir sogar schon draussen an der Sonne sitzen. Nach 13 Uhr gingen wir nochmals Essen. Die Menüs hier sind gut und günstig. Am Nachmittag war dann noch etwas chillen angesagt, bevor wir um 18 Uhr nochmals baden gingen. Schön gemütlich heute. Zum Znacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: sonnig, ein wenig Wind. 23 Grad.
09.11.2023 / Baden und geniessen
Nach dem Frühstück, pünktlich um 10 Uhr gingen wir wieder baden. Nach etwa einer Stunde waren wir richtig aufgeweicht und total entspannt. Wir setzten uns vor den Camper und genossen die Sonne. Am Mittag grillten wir endlich. Filet, Bratkartoffeln und Gemüse. Nach dem Essen machten wir noch einen Spaziergang entlang der Rambla de Fortuna. Wir wollten eigentlich ein paar Vögel fotografieren. Aber sie waren ein bisschen spärlich unterwegs. Dafür klauten wir unterwegs noch ein paar Zitronen. Die Bäume dort waren richtig voll. Dass es so viele Zitronen an einem Baum haben kann, haben wir noch nie gesehen. Später gingen wir nochmals baden. Zum Znacht gab es noch einen Wurst-Käsesalat.
Wetter: Schön. 22 Grad.
08.11.2023 / Los Banos de Fortuna
Wir haben uns entschieden, besser gesagt, ich habe entschieden, dass wir noch 4 Tage nach los Banos de Fortuna auf den Camping la Fuente gehen. Bei der Weiterfahrt haben wir unterwegs noch kurz eingekauft. Gegen Mittag sind wir dann auf dem Camping angekommen. Das heisst wir bleiben noch ein paar Tage in der Region von Murcia. Wir installierten uns schnell und gingen dann sofort baden. Das warme Thermalwasser hat uns richtig angezogen. Zwei der Pools haben ca. 36 Grad. Einer ein bisschen weniger, der eignet sich zum Schwimmen. Nach dem Baden wollten wir eigentlich grillen. Aber es hat unangenehm kühl geluftet. Also entschieden wir uns ins Restaurant auf dem Camping zu gehen. Das kannten wir schon von unserem letzten Besuch auf diesem Camping. Das Essen war gut und der Wein auch. Am Nachmittag mussten wir sogar eine kleine Siesta einlegen. Am Abend gingen wir nochmals eine Runde baden. Zum Znacht gab es nur noch Brot und Aufschnitt.
Wetter: bedeckt, etwas Sonne. 21 Grad.
Heute Morgen hat es auf dem kleinen Stellplatz weder Wasser noch Strom. Also beschlossen wir, da wir ja nicht dumpen konnten, noch hierzubleiben und mit den Fahrrädern unser nächstes Ziel anzusteuern. Es war der Parc natural El Fondo. Es gibt dort verschiedene Beobachtungspunkte und Wege. Leider sind nicht mehr alle Punkte erreichbar, da irgendwie das Wasser jetzt anders gebraucht wird. Dort wo man noch hinkann, sieht man verschiedene Wasservögel. Die meisten kannten wir schon. Wir fanden aber auch noch den ein oder anderen neuen. Die Fahrt ging einmal rund um den See. Wirklich sehr schade, dass nur noch ein kleiner Teil davon begehbar geblieben ist. Am Schluss hatten wir 32 Kilometer auf dem Tacho. Zurück beim Womo grillten wir und machten nebenbei noch eine Wäsche. Es war ein gemütlicher, ruhiger Nachmittag. Zum Znacht gab es dann nur noch ein Müesli.
Wetter: schön, 22 Grad.
06.11.2023 / Weiterfahrt nach Elx/Elche
Nach dem Frühstück packten wir wieder zusammen und machten uns auf den Weg nach Elche. Elche selbst ist bekannt für seine Palmenhaine. In Elche gibt es einen schönen Palmenpark mit vielen verschiedenen Palmenarten. Auf dem kleinen privaten Stellplatz wurden wir freundlich empfangen und eingewiesen. Es hat ca. 5 Plätze. Aber im Winter bis zu 10. Es ist alles vorhanden. WC, Dusche, Abwaschbecken, Waschmaschine, Wasser, Strom und Wifi. Wir packten dann unsere Räder und fuhren los Richtung Innenstadt. Etwa 10 Kilometer ein Weg. Unterwegs sahen wir unzählige Granatäpfel- Palmen- und Kakteenplantagen. Das war wirklich interessant. Palmen von ganz klein bis riesig. Teilweise eingepackt mit Haube, die die Palmen am weiterwachsen hindern sollen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal so viele Palmen auf so einem kurzen Weg gesehen haben. In Elchestadt angekommen, fanden wir den Palmenpark schnell. Wir machten einen Rundgang und bestaunten die schönen Palmen und sonstigen Pflanzen. Wir fuhren danach wieder zurück und konnten noch einen Moment draussen in der Sonne sitzen. Zum Znacht gab es Omeletten.
Wetter: sonnig, ein wenig Wolken. 21 Grad.
05.11.2023 / Schatzis Geburtstag
Heute hat mein Schatzi Geburtstag. Ich habe ihm schon um 3:00 Uhr ein Liedchen gesungen. Bei schönstem Wetter haben wir draussen gefrühstückt. Mein Schatzi ging dann joggen und ich backte einen Geburtstagskuchen. Zitronencake mit frischen Zitronen von Murcia. Zum Zmittagessen gingen wir in das Restaurant auf dem Stellplatz. Es war so herrliches Wetter, dass wir uns auf der Terrasse unter einen Sonnenschirm setzten. Wir waren kurz vor 13 Uhr die ersten Gäste. Daher mussten wir auch nicht so lange aufs Essen warten. Das schmeckte wirklich gut. Mein Schatzi hatte Bacalao und ich Atun. Nach dem Essen packten wir unsere Stühle und setzten uns nochmals ans Mar Menor runter. Leider kam kurze Zeit wieder ein unangenehmer Wind auf. Es wurde ein bisschen frischer. Also zurück zum Womo, wo wir uns noch ein bisschen in den Windschatten setzten. Zum Znacht gab es nur noch Zitronencake. Dafür aber zwei Stück.
Wetter: schön, am Nachmittag wieder ein bisschen Wind. 24 Grad.
Nach dem Frühstück und der Joggingrunde meines Schatzis gingen wir auf den Markt. Dieses Mal zu Fuss. Der Stellplatz ist nur etwa 500 Meter vom Markt entfernt. Jetzt stellt man eine Veränderung fest. Es hat plötzlich mehr Winterkleider und auch andere Stände als vorher. Sogar meine normalen Socken habe ich jetzt gefunden. Der Rundgang über den Markt war interessant. Vor allem der zweite Teil, der von den feinen Churros begleitet wurde. Nachdem wir wieder beim Womo zurück waren sassen wir eine Zeitlang in der Sonne. Es luftete immer noch ziemlich stark. Am Nachmittag gingen wir zur Strandpromenade, und setzten uns in einem Strandbeizli, in den Windschatten, zum Apero. Wir konnten den Kite- und Windsurfern zusehen. Die hatten natürlich richtig gute Bedingungen mit dem starken Wind. Zum Znacht gab es Wurst- Käsesalat.
Wetter: schön, windig. 22 Grad.
03.11.2023 / Einkaufen und Mittagessen am Strand.
Mein Schatzi ging nach dem Frühstück wieder joggen, da ja das Schwimmen hier ausfällt. Danach fuhren wir los zum Einkaufen. Erst zwei Chinaläden, danach nochmals Mercadona. Ich konnte ja gestern nicht ganz alles einkaufen, da wir mit dem Womo etwas weiter weg parken mussten, und die Einkaufswagen ja einen gewissen Bereich nicht verlassen können. Aber unsere Velos haben ja so viel Platz. Wir entschieden uns danach zum Strand runter zufahren um zu schauen, ob unser Strandbeizli noch auf hat. Und tatsächlich. Sogar mit Windschutz. Also setzten wir uns und bestellten unsere paar Tapas. Die schmeckten wieder sehr gut. Zurück beim Womo konnten wir sogar noch draussen in der Sonne sitzen. Es windete immer noch stark, aber nicht mehr so schlimm wie gestern. Später am Nachmittag gingen wir noch zur Bar beim Minigolf- und Wasserspielplatz. Da genehmigten wir uns einen Apero. Zum Znacht gab es Häckbällchen Toscana aus dem Omnia.
Wetter: schön, ein paar Wolken, windig. 24 Grad.
02.11.2023 / Faro Cabo de Palos
Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren weiter. Unser Ziel ist der Leuchtturm Cabo de Palos. Unterwegs kauften wir noch ein paar Sachen ein, da wir dort auf einem Stellplatz übernachten wollten. Schon beim Rausfahren bemerkten wir, dass der Wind immer stärker wurde. Der Orkan hatte seine Ausläufer bis hier runter. Beim Leuchtturm angekommen, parkten wir und assen zuerst eine Tortilla. Danach machten wir uns auf den Weg zum Leuchtturm rauf. Man hat dort so eine gute Aussicht. Aber der Wind. Es hat uns fast von den Füssen gehauen. Wir gingen dann noch zu einem anderen Aussichtspunkt wo es eigentlich schöne Vögel geben sollte. Aber ich glaube, die Vögel haben sich alle in ihre Nester und Höhlen zurückgezogen. Innert einer Minute waren unsere Brillen von einer Salzschicht überzogen. Das Meer peitschte richtig an die Felsen und es stürmte. Beim zurücklaufen zum Womo entschlossen wir uns, diesen Ausflug abzubrechen und zurück nach Las Alcazares zu fahren. Da wollten wir ja übermorgen sowieso hin. Die Fahrt zurück wurde natürlich auch nochmals etwas holprig. Beim Womo spürt man halt den Wind noch mehr. In Alcazares angekommen fuhren wir dieses Mal auf den Stellplatz Los Narejos. Wir bekamen zum Glück noch einen Platz. Scheinbar ist auch hier für den Winter schon alles reserviert. Man spürte den Sturm hier auch. Natürlich viel weniger als anderswo. Ein bisschen beschützt von den Häusern und den anderen Camper. Wir verbrachten den Rest des Tages drinnen. Zum Znacht gab es nochmals Omeletten.
Wetter: Sonne, bedeckt, Sturm. 26 Grad.
Heute Morgen hatte es wieder mehr Sonne. Nach dem Frühstück gingen wir wie immer baden. Am Mittag grillten wir noch einmal. Es gab Filet, Rüebli und Kartoffelsalat. Später noch mal ins Bad. Und sonst nur chillen und den ruhigen Feiertag geniessen. Es ist hier wirklich sehr ruhig. Zum Glück fahren wir morgen weiter, sonst „verfaulen“ wir noch. Zum Znacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: sonnig, ein bisschen Wolken zwischendurch. 22 Grad.
31.10.2023 / Halloween ohne Kinder
Für heute meldet der Wetterbericht nicht so viel Sonne. Das heisst, wir passen unser Programm dem Wetter an. Nach dem Frühstück gingen wir baden. Geht ja auch ohne Sonne, dafür mit Bademantel. Danach fuhren wir kurz zur Apotheke im Dorf. Meine Allergietabletten gehen aus. Aber hier gibt es die zum Glück auch. Zurück beim Womo ging mein Schatzi dann auf Vogelsafari. Ich machte inzwischen ein Cheesecake. Am Mittag machten wir endlich unser letztes Raclette. Fährt ja doch schon ein paar Wochen mit. Wir gingen dann nochmals baden. Der Pool war fast leer. Also nicht leer wegen dem Wasser sondern weil es fast keine Leute hatte. Das Wetter war nicht so verlockend. Keine Sonne und nur knapp 20 Grad. Aber das Wasser ist ja so schön warm. Zum Znacht machte ich spontan noch eine Kürbissuppe. Passt ja zu Halloween. Auch wenn man hier in diesem "Altersheim" nichts davon merkt. Unsere Halloweenbeleuchtung haben wir mittlerweile im Womo drin. Da es ja jetzt leider am Abend auch zu frisch und zu dunkel ist zum draussen sitzen.
Wetter: bedeckt, ein paar Tropfen. 20 Grad
30.10.2023 / Regen in der Nacht
Gegen halb vier bin ich erwacht und hörte es regnen. Also raus und Badezeug und Badetücher ins trockene bringen. Eine halbe Stunde später ist mein Schatzi auch aufgewacht. Oh, es regnet ja. Wir schliefen dann weiter. Es regnete noch eine Zeit lang. Beim Aufstehen war es noch bedeckt. Aber nach und nach verzogen sich die Wolken und die Sonne schien herrlich. Wir gingen bei schönstem Sonnenschein eine Runde baden. Es hat bei schönem Wetter viel mehr Leute als wenn es bedeckt ist. Obwohl ja das Wasser immer gleich warm ist. Am Nachmittag gingen wir mal zum Strand runter. Etwa ein Kilometer weit geht es bis zum Strand. Es hatte ziemlich hohe Wellen. Wir liefen dann Richtung Dorf. Bei einem Beizli machten wir eine Pause. Danach sahen wir das der kleine Supermarkt geöffnet hat. Also gab es hier auch noch einen Rundgang. Die wichtigsten Sachen sind hier alle erhältlich. Da wir ja zu Fuss, nur mit dem Rücksack unterwegs waren, konnten wir nicht zu viel einkaufen. Zurück beim Camping gingen wir nochmals eine Runde baden. Zum Znacht gab es Omeletten.
Wetter: erst bewölkt, dann sonnig. 22 Grad
29.10.2023 / Markt zum Zweiten
Heute ist Markt in Puerto de Mazarron. Denn kennen wir schon vom letzten Jahr. Deutlich grösser als der gestern, aber auch viel mehr Leute. Wir konnten unsere Besorgungen dort alle erledigen, Gilet, Hemd, Früchte und Gemüse. Alles gefunden zu einem günstigen Preis. Jetzt sind wir wieder ausgerüstet. Auf dem Heimweg fuhren wir noch schnell beim Lidl vorbei. Wir brauchten noch etwas Fleisch zum Grillen. Wow, der Laden ist überfüllt. Fast noch mehr Leute als auf dem Markt. Und das am Sonntag. Zurück auf dem Camping gab es Brot und Schinken zum Zmittag. Plötzlich zog eine Nebelwand auf. Vom Meer her kommend sah das sehr speziell aus. Mit der Zeit kühlte es auch ab. Gegen Abend war die Sonne abgedeckt und die Nebelwand breitete sich aus. Wir gingen trotzdem noch eine Runde baden. Die heisse Dusche danach tat so gut. Zum Znacht gab es Blumenkohlbombe zum zweiten.
Wetter: erst schön, dann Nebel. 23 Grad.
Wir frühstückten wie immer draussen. Obwohl heute Morgen war es nur noch 13 Grad. Geht knapp noch. Wir gingen dann noch eine Runde schwimmen. Das Wasser ist ja so herrlich warm. Nur das Rauskommen wird immer schwieriger. Danach nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren etwa 15 Kilometer nach Mazarron Stadt. Dort war ein kleiner Markt. Nach dem kurzen Rundgang fuhren wir auf dem Rückweg noch schnell zum Mercadona. Dann ging es weiter Richtung Puerto de Mazarron. Wir suchten uns ein Restaurant wo wir endlich eine Paella essen konnten. Die Paella war nicht schlecht. Einfach die „Käfer“ hätten grösser sein können. Zurück auf dem Camping gingen wir nochmals baden. Zum Znacht gab es eine Blumenkohlbombe.
Wetter: wenig Wolken, sonst schön. 23 Grad.
Nach dem Frühstück gingen wir wieder erst eine Runde baden. Mein Schatzi natürlich früher als ich. Er schwimmt dann schon mal ein paar Runden. Später packten wir unsere Fahrräder und fuhren ca. 1,5 Kilometer zu einem „Wanderparkplatz“. Es war perfektes Wanderwetter. Bedeckt und daher nicht zu warm. Wir gingen zu Fuss weiter auf dem Weg. Er führte uns durch eine Rambla in die Hügel. Oder hier auch Berge bezeichnet. Es sollte hier verschiedene Vogelarten haben. Beim Herauflaufen waren wir ein bisschen enttäuscht. Wir hatten uns mehr erhofft. Nach etwa 4 Kilometer entschieden wir uns umzukehren. Man musste ja sowieso den gleichen Weg zurück laufen. Dann sahen wir doch noch ein paar schöne Vögel. Die schönsten waren natürlich die zwei Steinadler, die hoch über uns kreisten. Zurück beim Womo mussten wir uns zuerst ein bisschen erholen. Danach gingen wir nochmals baden. Die Sonne ist dann auch endlich wieder zurückgekehrt. Zum Znacht gab es Fisch und Bruschetta.
Wetter: bedeckt, erst am Nachmittag wieder Sonne. 22 Grad.
26.10.2023 / Torre de Santa Elena
Heute Morgen gingen wir nach dem Frühstück erst eine Runde baden. Es hatte schon viele Leute im Pool. Aber er ist so gross, da findet man schon ein Plätzchen. Danach fuhren wir mit den Rädern Richtung Torre de Santa Elena. Dieser alte Turm liegt etwa 5,3 Kilometer weit weg. Es hat dort auch einen schönen Aussichtspunkt. Leider sahen wir weder viele Vögel, (die es hier haben sollte), noch Delfine oder Wale. Also fuhren wir wieder zurück. Unterwegs fanden wir ein schönes Restaurant. Das Essen dort war gut und reichhaltig. Vor allem der Schoggikuchen mit Schoggifüllung. Da waren wir froh, dass wir jetzt eine Bergaufstrecke vor uns hatten. Zurück beim Womo gab es eine kurze Relaxpause bevor es nochmals in den schön warmen Pool ging. Zum Znacht gab es nur noch eine Omelette.
Wetter: schön, leicht bedeckt. 24 Grad.
25.10.2023 / Fahrt nach Isla Plana
Nach einer extrem ruhigen Nacht frühstückten wir gemütlich und liessen dabei noch die Waschmaschine laufen. Leider hatte es keinen Trockner. Aber wir sind ja kreativ und spannten eine Wäscheleine kreuz und quer durchs Womo. Da die Wäsche sehr gut geschleudert war, konnte man sie problemlos aufhängen. Wir fuhren dann weiter Richtung Mazarron. Erst einkaufen, dann Gas tanken und Womo endlich ein bisschen abspülen. Die Staubschicht war schon ziemlich dick. Es folgte dann eine kurze Fahrt bis nach Isla Plana. Da ist der Campingplatz Los Madriles. Weit und breit der einzige hundelose Camping. Es hat etwa 80 Prozent Deutsche hier. Altersdurchschnitt etwa 75+. Der Camping hat einen grossen Salzwasserpool. Jeden Morgen wird das Wasser aus einer warmen Salzwasserquelle heraufgepumpt. Am Abend wird es wieder abgelassen. Dadurch braucht es auch kein Chlor. Das Wasser ist knapp 30 Grad warm. Herrlich zum baden. Zum Znacht gab es Filet, Spargeln aus der Bratpfanne und Salat.
Wetter: schön. 26 Grad.
24.10.2023 / Lorcabesichtigung
Die Nacht war ziemlich laut. Um Punkt neun Uhr öffnete sich die Tore der Garage. Unser Womo bekommt heute einen neuen Zahnriemen und Wasserpumpe. Wir nahmen unsere Fahrräder und fuhren den kurzen Weg in die Altstadt von Lorca. Es hat viele schöne, alte Häuser und ein grosses Schloss oben auf dem Berg. Wir fuhren auf den Berg. Es ging teilweise sehr steil rauf. Aber die Aussicht hat sich gelohnt. Das Castillo Fortaleza del Sol hat eine interessante alte Geschichte. Es wurde schon im 9. Jahrhundert gebaut und immer wieder umgebaut. Wir machten eine Besichtigung des Schlosses. Danach fuhren wir mit den Rädern wieder runter um machten einen Rundgang durch die Fussgängerzone. Dann ging die Fahrt weiter in das grosse Einkaufszentrum. Nach amerikanischen Vorbild entstand hier eine Mall. Wir hatten noch ein paar Stunden Zeit und konnten jedes Geschäft unter die Lupe nehmen. Auf dem Rückweg machten wir noch bei einem grossen Chinesengeschäft halt. Wir brauchten noch ein paar Kleinigkeiten. Um 17 Uhr waren wir zurück bei der Garage. Leider war unser Womo noch nicht ganz fertig. Also nahmen wir unsere Campingstühle und setzten uns neben der Garage hin. Es wurde 18:30 bis wir unser Baby zurück bekamen. Es kostete etwa ein Drittel was wir in der Schweiz bezahlt hätten. Wir fuhren dann weiter und suchten uns einen Stellplatz für die Nacht. Leider war beim ersten Niemand da, ausser einem Hund. Beim zweiten hatten wir Glück und wurden von Danny herzlich willkommen. Hier mitten in den Feldern hat er eine wunderschöne Finca mit drei Stellplätzen. Es war mittlerweile schon dunkel und wir hundemüde von dem langen Tag. Es gab nur noch Brot mit Aufschnitt und Käse.
Wetter: Schön. 25 Grad
23.10.2023 / Fahrt zur Garage in Lorca
Nach dem Frühstück ging mein Schatzi joggen. Fürs baden im Meer danach war es noch zu kalt. Da wir heute Abend zur Garage fahren und dort übernachten, haben wir noch den ganzen Tag Zeit. Wir stellten nochmals unser Insektennetz auf, da der Wind fast ganz abgestellt hat. dadurch kamen wieder viele Fliegen. Zum lesen, chillen und auch essen ist es viel angenehmer ohne Fliegen. Am Nachmittag gingen wir nochmals an den Strand. Ich wollte noch ein paar schöne Steine mitnehmen. So schöne wie hier an dieser Bucht haben wir noch nirgendwo gefunden. Gegen 16 Uhr packten wir zusammen und fuhren nach Lorca. Von weitem sieht man schon das Castillo. Da wusste ich, dass wir hier schon mal lang gefahren sind. Wir fanden die Garage auf anhieb. Ebenfalls waren wir auch erleichtert, dass sie wussten, dass wir kommen. Wir stellten unser Womo direkt neben der Garage ab und hofften, dass der Verkehr in der Nacht abnehmen wird. Zum Znacht machte ich einen Wurst-Käse-Salat.
Wetter: schön, wenig Wolken. 23 Grad.
Es war heute Morgen sehr frisch. Nur noch 13 Grad und ein unangenehmer Wind. Also assen wir ausnahmsweise mal drinnen Zmorge. Nachdem es ein bisschen wärmer wurde, nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren Richtung Punta de Calnegre. Von dort weiter führt ein Weg über die Felsen zu mehreren kleinen Stränden. Die Aussicht war sehr schön. Der Weg ging steil rauf und runter. Wir entschieden uns wieder umzukehren und auf dem Weg durch die Treibhäuser zurück zu fahren. Interessant was hier alles wächst. Viele Reben und tausende von Tomaten konnte man gut sehen. Bei vielen Treibhäusern sieht man nicht rein. Da heute Sonntag ist wurde auch nicht gearbeitet. Als wir zurück beim Womo waren gab es Zmittag. Patatas Bravas, Spinat und Lomo. Am Nachmittag genossen wir jeden Sonnenstrahl. Wir machten noch einen Spaziergang zum Strand um ein paar Steine zu sammeln. Das Wasser ist wieder bei 17,5 Grad. Aber die Wellen waren für mich zu gross. Also wird das Baden auf morgen verschoben. Zum Znacht machte ich noch eine Omelette.
Wetter: bedeckt, ein paar Tropfen Regen, danach Sonne. 24 Grad.
Nach dem Frühstück ging mein braves Schatzi wieder joggen. Wir gingen dann kurz ins Meer. Nach einer Minute war ich wieder draussen. So kalt. Danach chillten wir nur so rum. Die Sonne liess sich nur ab und zu blicken, und der Wind war auch noch da. Nach dem Mittag gingen wir noch eine kurze Zeit an den Strand. Dieses Mal mit Thermometer. Das Meer hatte nur noch 16 Grad. Brrrr. Leider nahm dann der Wind wieder zu. Wir mussten zurück zum Womo, da unsere Store wieder draussen war. Kurze Zeit später musste sie wieder rein. Also wieder viele nervige Fliegen. Zum Znacht gab es heute nur ein Müesli, da wir am Mittag ein Fondue hatten.
Wetter: bedeckt, sonnig, teilweise windig. 23 Grad.
Am Morgen ging der Wind nicht mehr so stark wie gestern und in der Nacht. Nach der Joggingrunde meines Schatzis gingen wir kurz ins Meer. Es hatte zwischendurch noch grosse Wellen. Das Wasser hat auch ziemlich abgekühlt (muss Morgen den Thermometer mitnehmen). Nach wenigen Sekunden im Wasser hatte ich das Gefühl, jetzt muss ich wieder raus. Da es einen ziemlichen Absatz durch die Wellen gegeben hat, war das nicht so einfach. Oder doch? Nur warten bis eine grosse Welle kommt die einem umhaut. Dann ist man treibend am Strand. Aber teilweise ohne Schuhe. Die musste mein Schatzi erstmal wieder einfangen. Naja war nicht so schlimm. Früher hatten wir Freude an solchen Wellen. Nachdem wir uns getrocknet und aufgewärmt hatten fuhren wir mit den Fahrrädern zum Spar, der etwa fünf Kilometer weit weg ist. Er ist recht gross und hat ein vielfältiges Angebot. Also verhungern muss man hier nicht. Alle anderen Läden sind zu weit weg, um mit den Rädern hinzufahren. Am Nachmittag setzten wir uns noch eine Zeitlang an den Strand. Da wir die Store noch nicht rausnehmen können, werden die Fliegen wieder lästig. Ins Wasser sind wir nicht mehr. Die Wellen sind uns zu hoch. Hoffentlich Morgen wieder. Zum Znacht gab es Wurst-Käse-Salat.
Wetter: schön. 24 Grad.
Der Sonnenaufgang war wieder traumhaft. Die Bewölkung hat dann rasch zugenommen und es wurde immer windiger. Mein Schatzi ging noch joggen und danach machten wir noch einen Sprung ins Meer. Da man mit dem stärkerwerdendem Wind nicht viel machen konnte, backte ich erst ein Zitronencake und danach noch eine Lasagne. Am Nachmittag gingen wir noch mal kurz an den Strand. Aber die Böen wurden immer stärker. Also zurück zum Womo. Noch Tisch und Stühle wegräumen und uns ins Innere verziehen. Den Rest des Tages blieben wir drin. Es stürmte ziemlich, und dadurch dass es überall so trocken ist, gab es auch viel Staub. Die Fenster und Dachluken mussten auch alle geschlossen werden. Zum Znacht gab es dann noch Melone und Schinken. Fernsehen mussten wir über das Ipad. Die Satschüssel raufzulassen wäre nicht so schlau gewesen. Es rüttelte ziemlich stark. In der Nacht gab es dann auch noch ein bisschen regen.
Wetter: erst schön, dann bedeckt. 26 Grad.
Nach dem
Frühstücken und der Joggingrunde meines Schatzis gingen wir eine Runde ins Meer.
Fast keine Wellen und die Sicht klar bis auf den Boden. So lieben wir es. Danach
gingen wir zu Nieves. Die Suche nach einer Garage hat endlich ein positives
Ergebnis gebracht. Nächsten Montag fahren wir zu der Garage, übernachten dort
und am Dienstag wird der Zahnriemen gewechselt. Dafür muss der Motor kalt sein.
Am Nachmittag nahm der Wind zu. Schlussendlich mussten wir die Store und unser
Fliegenschutz wegräumen. Die Böen wurden zu stark. Wir gingen noch eine Zeit
lang an den Strand. Die Wellen hatten ziemlich zugenommen. Wir gingen trotzdem
noch kurz ins Meer. Tat trotzdem gut. Da wir heute Mittag noch ein Fondue
gegessen hatten, gab es zum Znacht nur eine Omelette.
Wetter: bedeckt, sonnig, windig. 27 Grad.
Nach dem Frühstück ging mein Schatzi joggen und die Gegend erkunden. Den Sonnenaufgang sahen wir auch vom Womo aus. Leider haben wir es zu Spät gesehen um Fotis zu machen. Nach dem Joggen gingen wir kurz ins Meer baden ind um mein Schatzi abzukühlen. Das tat gut. Später ging die Suche nach einer Autogarage weiter. Mit der Hilfe der Campingchefin Nierves. Mal schauen ob wir noch was finden. Am Nachmittag setzten wir uns noch eine Zeitlang an den Strand. Zwischendurch kam sogar die Sonne raus. Zum Znacht gab es Salat. Der Wind hat abgestellt und es war wieder ein wunderschöner Abend in unserem Moskitozelt. Wir werden von vielen darum beneidet. Es hat wirklich Unmengen von Fliegen.
Wetter: bedeckt, sonnig. 25 Grad.
16.10.2023 / Weiterfahrt nach Puntas de Calnegre
Heute Morgen fuhren wir nach 31 Nächten auf dem Camping Mar Menor weiter. Erst nach Cartagena, dann zurück nach San Pedro. Auf der Suche nach einer Autowerkstatt, um den Zahnriemen zu ersetzen. Bei einer Garage wäre die Wartezeit zu gross gewesen, bei der anderen hat es meinem Schatzi nicht gefallen. Also suchen wir dann weiter. Grosseinkauf steht auch noch auf dem Programm. Die Fahrt führte uns dann auf den Camping Parazuelos. Dieser wurde erst vor zwei Wochen eröffnet. Nur von der Strasse getrennt, liegt er direkt am Meer. Er ist relativ gross. Da er ja fast neu ist, hat es noch nicht sehr viele Leute. Neben einem Holländer und uns nur Deutsche. An der Reception wird auch sehr gut Deutsch gesprochen. Es ist hier sehr ruhig, da ringsherum nur Treibhäuser sind. Richtig am Arsch der Welt. Aber so schön. Das Meer ist noch herrlich warm. Wir sassen noch eine Zeit lang am Strand. Zurück beim Womo hängten wir noch unser Moskitonetz auf. Es hat hier so viele Fliegen. Richtig unangenehm. Mit dem Netz geht super. Zum Znacht gab es Wurst und Salat.
Wetter: bewölkt, sonnig. 28 Grad.
15.10.2023 / Falkenjagd am Meer
Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Meer. Dieses Mal mit dem Fotoapparat im Gepäck. Mein Schatzi wollte den Turmfalken mal ein bisschen besser fotografieren. Nach 15 Kilometer und vielen Leuten unterwegs, es war noch ein Lauf, kamen wir am Meer an. Es war wieder spiegelglatt. Der Falke kam kurze Zeit später auch vorbei. Blieb aber leider nicht lange. Für ein paar Fotos hat es gereicht. Wir warteten eine Zeit lang. Das Bad im Meer musste natürlich auch sein. Auf dem Rückweg machten wir Stop bei einem der vielen Strandbeizchen und assen etwas zu Mittag. Frisch gestärkt fuhren wir zurück zum Womo. Erst eine Runde in den Pool, danach fingen wir an langsam unsere Sachen zusammenzupacken. Zum Znacht gab es Müesli.
Wetter: schön, ein paar Wolken. 28 Grad.
Es geht mir heute wieder gut. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Einkaufen. Für heute Nachmittag sind eventuell Gewitter angesagt. Daher wollen wir alles noch am Morgen erledigen. Nach einem wirklich wunderschönen Sonnenaufgang wurde es sehr schnell bedeckt. Daher sind die Temperaturen sehr angenehm. Zuerst fuhren wir zum Mercadona. Danach noch kurz auf den Markt um nochmals Unterwäsche und Gemüse zu kaufen. Montag wollen wir ja weiterfahren, das Ziel ist noch nicht ganz klar. Zurück beim Camping assen wir etwas zu Mittag und gingen danach noch kurz baden. Kurz nach 15 Uhr kamen die ersten Regentropfen. Naja der Regen war nur von kurzer Dauer. Es blieb zum Glück windstill. Der Abend wurde richtig angenehm. Zum Znacht gab es Omeletten und Salat.
Wetter: bewölkt, leichter Regen. 27 Grad.
Heute planten wir mit den Rädern nochmals in die Salinen zu fahren um zu fotografieren. Leider wurde nichts daraus. Nach dem Frühstück war mir plötzlich übel und ich bekam Durchfall. Also Programm musste angepasst werden. Mein Schatzi ging schwimmen, fotografieren und spazieren. Ich hielt mich ruhig vor dem Vorzelt. So nee Schei…… Gegessen wurde auch nur Schonkost. Bouillon mit Reis. Ein Tag zum Abhaken.
Wetter: schön. 28 Grad.
12.10.2023 / Spanischer Nationalfeiertag
Mal schauen was uns heute erwartet. Es kamen gestern noch ein paar Spanier mehr auf den Camping. Aber nicht so viel, wie wir erwartet hatten. Heute Morgen war es fast windstill und daher wurde es rasch heiss. Um elf Uhr war die Zeit für eine Abkühlung im Pool. Danach genossen wir das schöne Wetter. Am Nachmittag gingen wir nochmals eine Runde baden. Es setzte dann wieder ein kühlerer Wind ein. Es ist trotzdem schön. In der Sonne ist es zu heiss und im Schatten zu frisch (im Badezeug). Man muss halt kurze Hosen und ein T’Shirt anziehen. Dann plötzlich kamen die Flugzeuge der Patrulla Aguila zurück. Wahrscheinlich hatten sie irgendwo eine Show, und kamen dann zurück zu ihrer Basis. Sie flogen zwei Runden über den Flughafen und landeten dann. Cool. Zum Znacht gab es Hamburger, Krautstiele und Salat.
Wetter: schön. 27 Grad.
Nach dem Frühstück machten wir wieder Sandwiches parat. Wir wollen ans Meer. Also auf die Räder und los. Man merkte schon beim Fahren, dass es heute weniger warm ist, als die letzten Male. Am Meer angekommen, gingen wir erst mal eine Runde baden. Es ist im Wasser fast wärmer als draussen. Es ging ein unangenehmer Wind. Gegen eins machten wir uns auf den Rückweg. Zurück beim Womo gingen wir noch eine Runde in den Pool. Danach noch ein bisschen lesen und schon war es Zeit zum Abendessen kochen. Es gab Zuccheti, Peperoni, Filet und Salat.
Wetter: schön. Ein bisschen frischerer Wind. 27 Grad.
10.10.2023 / Markt und Einkaufen
Eigentlich wäre der Plan gewesen wieder an den Strand zu fahren. Aber irgendwie hätten wir dann Kollisionen mit dem Einkaufen und dem Feiertag am Donnerstag. Auch hatte es heute Morgen relativ viele Wolken am Himmel. Also fuhren wir nach dem Frühstück und der Joggingrunde meines Schatzis auf den Markt. Tomaten, Gurken, Peperoni, Zucchetti und Mandarinen fanden den Weg in unsere Tasche. Auch noch 2 grosse Tücher und ein Pack Handtücher kamen dazu. Auf dem Rückweg ging es dann noch eine Runde in einen von den Chinaläden. Ich brauchte noch neue Feuerzeuge. Unsere gaben den Geist auf. Weiter ging es dann noch in den Mercadona. Vollgepackt (erstaunlich wieviel wir mit den Fährrädern transportieren können) ging es zurück zum Camping. Nach dem Verstauen der Einkäufe zuerst eine Runde baden. Mittagessen, chillen dann wieder baden. Ist doch herrlich so. Die Wolken haben sich mittlerweile auch wieder verzogen. Zum Znacht gab es Fisch (Bacalao) und Salat.
Wetter: erst bewölkt, dann schön. 27 Grad.
Heute ist faulenzen angesagt. Wir haben unseren Fahrrädern eine Erholungspause gegönnt. Wir pendelten zwischen unseren Stühlen unter der Sonnenstore und dem Pool. Dafür machte ich für den Mittag einen Apfelkuchen und weil es so schön war gleich noch ein Brot. Zum Znacht gab es dann Langustini und Salat.
Wetter: schön. 29 Grad.
Heute ist wieder Strandtag. Da es Sonntag ist hat es sehr viele Spanier auf dem Camping und dementsprechend auch ein bisschen laut. Wir fuhren erst zum Autokino wo am Sonntag immer ein Markt und Flohmarkt stattfindet. Ich machte einen kurzen Rundgang alleine und fand leider meine gesuchten Tücher nicht. Danach fuhren wir weiter zu unserem Strand. Es hatte viel mehr Leute unterwegs als sonst. Aber wir fanden ein lauschiges Plätzchen, wo man es ein paar Stunden aushalten kann. Getränke und Sandwiches haben wir ja dabei. Zurück beim Womo mussten wir uns erst ein bisschen ausruhen. Später gingen wir noch kurz in den Pool. Es hatte ziemlich viele Leute dort. Vor allem Kinder. Es war auch ziemlich laut. Die Abkühlung fiel deshalb kürzer aus als sonst. Zum Znacht machten wir Salat und Meterwurst.
Wetter: schön. 29 Grad
7.10.2023 / Samstag = Markt (frische Früchte)
Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Markt. Wir haben keine frischen Früchte mehr. Die grünen Mandarinen halten langsam Einzug auf den Markt. Da freuen wir uns schon wieder drauf. Auch Melonen sind im Überfluss vorhanden. Für drei Stück zahlt man gerade einen Euro. Nach den Einkäufen auf dem Markt, gönnten wir uns noch eine Portion Churros. Ah die sind ja so gut. Wir fuhren dann noch zu einem der Chinamärkte und kauften neue Mückenspiralen. Mit unseren ganzen Abwehrmitteln und dem Vitamin B halten sich die Stiche im Rahmen und kommen nur vereinzelt vor.
Zurück beim Camping gingen wir kurz baden. Am Nachmittag fuhren wir an die Promenade um etwas zu Essen. Bei einem der vielen Beizchen verpflegten wir uns. Patatas Bravas, Croquettes und verschiedene frittierten Sachen fanden den Weg in unseren Magen. Das schmeckte sehr gut. Am Abend gab es nur noch einen Salat und ein paar Rühreimuffins.
Wetter: wie immer: schön, 29 Grad
6.10.2023 / Und wieder ans Meer
Wir freuen uns immer wenn wir ans Meer fahren können. Ist halt doch was anderes als das Mar Menor. Vor allem seit wir vor zwei Tagen gesehen haben, dass sich tausende von Spiegeleiquallen darin befinden. Auch wenn die harmlos sind, es grüselt einem doch vor denen. Das Mittelmeer macht da einen besseren Eindruck. Es hat wie immer sehr wenig Leute. Nach ein paar Stunden baden, chillen und lesen, eigentlich wie immer, fuhren wir wieder zurück. Nochmals in den Pool zum abkühlen und die noch Ruhe geniessen. Es ist schliesslich Freitagabend. Wochenende vor der Tür. Das heisst: Spanier en masse. Zum Znacht gab es noch den Rest Lasagne und noch ein Salat dazu.
Wetter: schön. 28 Grad.
Heute ist es an der Zeit um unsere Gasflaschen aufzufüllen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Womo nach San Javier. An der Tankstelle füllten wir unseren Gasvorrat nach. Interessanterweise musste mein Schatzi wieder mal einen anderen Adapter nehmen. Zum Glück haben wir ein ganzes Set dabei. Nach dem Tanken fuhren wir noch zu dem Puerto San Petro. Wir wollten sehen ob wir mit unserem Spektiv erkennen, ob das Öl- oder Gasplattformen dort im Meer sind. Das Meer hat ziemlich geflimmert. Wir konnten nicht alles klar erkennen. Aber irgendwas hat es dort draussen vor der Küste. Wir stoppten danach noch bei einem Vogelbeobachtungspunkt und konnten ein paar Flamingos beim schlafen beobachten. Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar Sachen eingekauft. Danach ging es mehrmals in den Pool. Es war wieder ziemlich warm auf dem Camping. Zum Znacht machte ich eine Lasagne. Die war super. Reicht noch gleich für morgen.
Wetter: schön. 29 Grad
4.10.2023 / Fahrt ans Meer mit Marktzwischenstop
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder Richtung Meer. Unterwegs in Santiago de la Ribereia ist am Mittwoch Markt. Das liegt ja direkt an unserem Weg Richtung Mittelmeer. Wir liefen mit den Velos über den Markt. Es hatte zum Glück nicht so viele Leute. Auf der anderen Seite angekommen, mit Pikatchukappe(für Andreas), neuem Tuch und grünen Mandarinen, fuhren wir weiter Richtung Badestrand. Es war wieder herrlich dort. Ein paar Runden Plantschen, lesen, chillen, picknicken und nochmals baden. Am Nachmittag ging es wieder zurück. Noch kurz in den Pool und der Tag war schon fast vorbei. Zum Znacht gab es noch Schweinefilet mit Bruschetta.
Wetter: am Morgen noch ein paar Wolken, danach schön. 29 Grad
Heute vor 43 Jahren hat mein Schatzi zu mir gesagt: so schnell wirst du mich nicht mehr los! Und ich glaube er hatte recht. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Los Alcazares rein. Es war Markt dort. Dieser Markt war total anders als der in Los Narejos. Ist schon interessant wie unterschiedlich die verschiedenen Märkte sind. Auf dem Rückweg gingen wir noch in den Mercandona. Es war ziemlich heiss und es hatte fast keinen Wind. Also zurück auf dem Camping sofort in den Pool. Um diese Zeit sind wir meistens alleine dort. Nach dem Mittagessen und ein paar Stunden chillen und schwitzen gingen wir nochmals in den Pool. Danach zogen wir uns an und fuhren nochmals in die Stadt. Das Restaurant San Antonio war unser Ziel. Nach dem guten Abendessen fuhren wir wieder zurück und genossen den warmen Abend.
Wetter: schön (was auch sonst). 29 Grad.
2.10.2023 / Velofahrt ans Meer
Es ist Montag und wieder megaruhig auf dem Camping. Die Spanier sind wieder nachhause. Nach dem Frühstück packten wir unsere Räder und fuhren wieder 15 Kilometer ans Meer. Ein paar Stunden baden, lesen und den Wellen zuhören. So schön. Am Mittag assen wir Sandwiches. Gegen 14 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg. Es war ziemlich warm. Aber auf den Rädern geht immer ein Lüftchen. Zurück beim Camping gingen wir direkt wieder in den Pool. Das tat gut. zum Znacht gab es Blumenkohlbombe die Zweite, oder besser gesagt, die Reste.
Wetter: schön. 30 Grad.
Das spanische Leben hat denn Camping fest im Griff. Nach dem Frühstück ging mein Schatzi eine Runde joggen. Danach war es schon Zeit ein erstes Bad im Pool zu nehmen. Die Abkühlung tut immer wieder gut. Heute ist nochmals faulenzen angesagt. Velofahren ist dann morgen wieder dran. Am Nachmittag gingen wir noch zweimal baden. Wir konnten nicht fassen, dass die zwei spanischen schwulen Männer tatsächlich mit ihren drei kleinen Kläffern in den Poolbereich gingen und sich auf den Liegen niederlassen wollten. Das geht gar nicht. Mein Schatzi hat dann reklamiert. Fanden die Schwulen nicht so lustig. Aber sie haben ihre Kläffer wieder zu ihrem Platz zurück gebracht. Wir verstehen diese Leute manchmal nicht. Auf solche verrückte Ideen kommen manche. Naja. Zum Znacht machte ich eine Blumenkohlbombe.
Wetter: schön. 31 Grad.
30.9.2023 / Hebu ade und Markt
Heute machen sich Hebu und Andrea auf den Weg zurück nach Hause. Da wird es auf dem Camping gleich ein bisschen ruhiger. Wir machten uns dann auf den Weg zum Markt. Mit vielen frischen Früchten und Gemüse kamen wir zurück. Durchgeschwitzt war natürlich der erste Weg in den Pool. Es hat heute viele neue Spanier auf dem Camping gegeben. Das heisst auch im Pool ist es nicht mehr so ruhig wie sonst. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen, chillen und nichts tun. Das tut auch mal gut. Später ging es nochmals in den Pool. Zum Znacht machten wir endlich mal Pizza.
Wetter: schön. 30 Grad
29.9.2023 / Baden im Meer vor den Salinen
Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg zum Meer. Dieses Mal fuhren wir wieder vor den Salinen den Weg hinaus. Ziemlich genau 15 Kilometer weit ist es dorthin. Es ist ein fast menschenleerer Strand. Da man nur zu Fuss oder mit den Rädern hinkommt. Das Wasser war richtig schön warm und es hatte fast keine Wellen. Eine kleine Flugshow der spanischen Patrulla Aguila gab es auch noch. Nach ein paar Stunden, baden, relaxen, lesen und im Schatten liegen, fuhren wir wieder zurück. Wir gingen dann noch eine Runde in den Pool. Es tut so gut sich wieder abzukühlen nach dem Fahrradfahren. Zum Abendessen gab es Filet, Teigwaren und Salat. Es war wieder ein wunderschöner warmer Abend.
Wetter: schön (wie immer). 29 Grad.
28.9.2023 / Einkaufen und chillen
Es hatte heute Morgen wieder einen schönen Sonnenaufgang. Nach dem Morgenessen ging mein Schatzi joggen. Später mussten wir noch zum Einkaufen fahren. Zurück auf dem Camping gingen wir eine Runde baden. Den Nachmittag verbrachten wir mit chillen, lesen und baden. Zum Znacht gab es Crevetten, Salat und Bruschetta. Wir konnten wieder lange draussen sitzen und die schöne Stimmung mit dem fast vollen Mond geniessen. Die Temperaturen waren angenehm und die Mücken hielten sich auch zurück.
Wetter: schön. 29 Grad.
Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg zum Meer. Dieses Mal fuhren wir bis nach den Salinen. Von der Strasse aus führt ein 550 Meter langer Steg zum Strand. Perfekt mit den Fahrrädern. Wir stellten unseren Sonnenschirm auf und legten unsere Decke aus. Herrlich für ein paar Stunden Strand. Das Wasser ist immer noch ziemlich warm. Den Thermometer habe ich wieder vergessen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg. Noch ein kurzes Bad im Pool mit Hebu und Andrea. Gegen Abend fuhren wir noch in die Stadt. Alles der Promenade entlang bis zum Restaurant San Antonia. Dort assen wir zu Abend. Herrlich diese Aussicht auf das Mar Menor. Das Essen war auch gut. Zurück auf dem Camping konnten wir noch den schönen milden Abend geniessen.
Wetter: schön. 29 Grad.
26.9.2023 / Ruhetag (wieder mal)
Heute bleiben wir auf dem Camping und chillen ein bisschen. Eigentlich wäre Markt in Los Alcazares. Aber es war mir zu warm. Vor dem Mittagessen gingen wir eine Runde schwimmen. Später am Nachmittag nochmals. Zum Znacht wieder mal ein Filet vom Grill.
Wetter: schön, warm. 30 Grad.
25.9.2023 / Ausflug zum "richtigen" Meer
Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Fahrrädern Richtung San Pedro. Bis kurz vor den Salinen führt der Weg entlang des Mar Menor. Von dort geht ein Weg raus zum echten Meer. Mit den Rädern kamen wir sogar dem Meer entlang meistens vorwärts. Wir machten dann eine längere Badepause und legten uns danach in den Sand. Der Weg führte uns dann weiter dem Meer entlang bis ans Ende der Salinen. Der Strand wurde schmäler und die Leute nahmen zu. Von dort konnten wir dann wieder auf unseren Weg zurück. Unterwegs assen wir noch ein paar Tapas. Es war sehr gemütlich dort am Strand. Danach ging es wieder zurück auf den Camping. Unser Ausflug ans richtige Meer war schön. Die Strecke betrug etwa 32 Kilometer. Kurz darauf ging es nochmals in den Pool. Zum Znacht gab es Melone, Schinken, Käse und Brot.
Wetter: schön, 30 Grad.
Wir hatten uns vorgenommen heute nicht viel zu machen. Da ja Sonntag ist, wimmelt es überall von Spaniern. Gegen elf Uhr ging es zuerst mal in den Pool. Es war schon ziemlich warm, da fast keine Luft ging. Nach dem Baden gab es etwas kleines zum Mittagessen. Zwetschgenkuchen. Danach war chillen angesagt. Um 16 Uhr gingen wir dann nochmals in den Pool. Zum Z’Nacht machten machten wir dann ein Raclette.
Wetter: schön, fast windstill. 30 Grad.
23.9.2023 / Markt am Samstag/Einkaufen
Heute Morgen war es nur noch 16 Grad warm. Das erste Mal mit Trainerhose gefrühstückt. Sobald die Sonne kam wurde es schnell wärmer. Wir fuhren mit den Rädern auf den Wochenmarkt. Wir brauchten frische Früchte und Gemüse. Dieses ist dort schon noch deutlich günstiger als in den Läden. Vollgepackt kamen wir zurück und gingen erst eine Runde baden. Nach dem Mittagessen und einen kleinen Powernapp gingen wir noch in den Mercandona. Zurück bei Womo verging nicht lange Zeit bis die zwei Badeverrückten uns wieder abholen kamen. Die Abkühlung tat wieder gut. Zum Z’Nacht gab es Filet vom Grill und Bruschetta.
Wetter: schön. 29 Grad
Eigentlich wollten wir heute Richtung San Javier fahren. Aber es war am Morgen ziemlich dicht bewölkt und man wusste nicht genau wie das Wetter noch wird. Also machten wir uns einen gemütlichen Tag auf dem Camping. Nach dem Frühstück ging mein Schatzi joggen und danach gingen wir in den Pool um uns abzukühlen. Trotz fehlender Sonne war es ziemlich warm. Wir waren alleine mit dem Bademeister beim Pool. Am Nachmittag kam dann doch noch die Sonne raus. Also nochmals in den Pool. Nach dem Znacht, es gab Entrecote, Lauch und Bratkartoffeln, luden wir Hebu und Andrea noch zu einer Colonel ein (Citronensorbet und Vodka). War mega fein.
Wetter: erst bewölkt, dann sonnig. 30 Grad
Heute ist unser Hochzeitstag. Nach dem Frühstück und ein bisschen herumtrödeln gingen wir in den Pool. Gegen Mittag radelten wir wieder nach los Alcazares rein. Wir suchten uns eine schönes Beizli um essen zu gehen. Nachdem wir uns mehrere angeschaut hatten, entschieden wir uns für Restaurante san Antonio. Dies liegt auf einem Steg im Mar Menor. Das Essen war gut. Danach fuhren wir wieder zurück. Unterwegs hat mein Schatzi noch ein paar schöne Vögeli gesehen. Also Fotoapparat packen und nochmals auf die Piste. Es war ganz schön warm. Er kam total verschwitzt zurück. Also war Zeit wieder in den Pool zu springen und uns abzukühlen. Zum Znacht machten wir nur Spiegelei und Salat. Danach gingen wir noch zu einem Glas Rotwein zu Hebu und Andrea. War lustig.
Wetter: schön, ein bisschen luftig. 30 Grad.
20.9.2023 / Velofahrt an der Promenade
Heute ist es schon am Morgen wolkenlos. Da es noch kein Wind hat wird es schnell wärmer. Schon vor dem Mittag gingen wir eine Runde in den Pool um uns abzukühlen. Gegen Mittag nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren alles am Meer entlang bis es nicht mehr weiterging. Das heisst, man kann vom Camping aus ca. 6,5 Km. dem Strand und der Strandpromenade entlang fahren. Am Schluss gelangt man wieder zu einer abgesperrten Militärzone. Wir fuhren dann zurück durch die kleinen Gässchen von los Alcazares. Unterwegs stoppten wir bei einer kleiner Kneipe und assen etwas zu Mittag. Günstig und gut. Menü für 10 Euro. Danach war noch einkaufen angesagt. Zurück auf dem Camping gingen wir nochmals längere Zeit in den Pool. Zum Znacht machten wir Langustini. Diesesmal auf dem Grill.
Wetter: schön. 30 Grad.
19.9.2023 / Ausflug in den Baumarkt
Heute ist es bewölkt und es regnet zwischendurch ein bisschen. Also das ideale Wetter um in den Baumarkt zu gehen. Hebu fährt mit uns. Wir brauchen ein paar Magnete um unsere Lichterkette im Pavillon zu befestigen. Es hat beim Baumarkt noch mehrere andere Läden. Also könnte man länger die Zeit dort verbringen. Zurück auf dem Camping machte ich mich an die Wäsche. Später am Nachmittag wurde auch das Wetter besser und wir machten uns auf in den Pool. Wir mussten aber zuerst noch dafür sorgen, dass er geöffnet wurde. Sie dachten bei diesem Wetter will ja doch niemand in den Pool. Aber die kennen die Schweizer nicht. Baden geht bei jedem Wetter. Am Abend machten wir Röesti und Spiegeleier.
Wetter: erst regnerisch, gewitterhaft, dann etwas sonniger. 28 Grad.
In der Nacht sind wieder zwei kleine Gewitter durchgezogen. Heute ist mein Geburtstag. Nach dem Frühstück gingen wir später noch eine Runde baden. Wir wollen heute Mittag was essen gehen. Also packten wir unsere Fahrräder und fuhren Richtung Städtchen. Zuerst machten wir noch einen Stop in einem anderen Chinamarkt. Dann fuhren zur langen Strandpromenade. Wir staunten wie viele Leute es im Wasser hat. Wir suchten uns ein schönes Strandbeizchen. Da gab es allerlei gute Sachen zu essen. Wir bestellten verschiedene Tapas. Das Essen kam sehr schnell und die Bedienung war mega freundlich. Danach gönnten wir uns ein Bad im Mar Menor. Zurück auf dem Camping gingen wir nach 16 Uhr wieder baden. Hebu und Andrea kamen auch mit. Ich glaube mein Bruder hat den ganzen Pool unterhalten. Gegen Abend gingen wir zu Hebu’s und Andrea’s Womo. Mein Schatzi versuchte ihren Fernseher zum laufen zu bringen. Leider ohne Erfolg. Wir sassen dann noch längere Zeit bei ihnen draussen. Es war ein warmer, angenehmer, lustiger Abend.
Wetter: schön. 31 Grad
In der Nacht hat es wieder kurz geregnet. Hebu hat uns angeboten mit uns in den Decathlon zu fahren. Wir wollen uns ein Pavillon kaufen. Wäre mit den Fahrrädern auch machbar gewesen, aber mit dem Auto natürlich bequemer. Nachdem wir erfolgreich eingekauft hatten gingen wir noch zum Chinamarkt nebenan. Da findet man immer ein paar interessante Sachen. Zurück auf dem Camping war wieder abkühlen angesagt. Nach einer Stunde hat man das Gefühl, jetzt ist man abgekühlt. Gegen Abend hatten wir dann den Pavillon aufgebaut. Vorher war es zu heiss. Der Wind machte uns ein paar Schwierigkeiten. Aber wir haben es geschafft. Als es nach dem Essen, es gab Filet vom Grill mit Gemüse und Salat, immer noch stark luftete, setzten wir uns in unsere neue Chill-out-Lounge. Richtig angenehm da drin. Gute Sicht und trotzdem Mückengeschützt. Wir blieben fast bis 23 Uhr da draussen und genossen die Ruhe. Die Spanien Dauercamper sind alle wieder nach Hause.
Wetter: schön, 31 Grad
16.9.2023 / Markt und Einkaufen
Gestern Abend kam noch ein kleines Gewitter vorbei. Man hatte am Morgen das Gefühl die Luft sei richtig sauber und frisch. Nach dem Frühstück fuhren wir auf den Markt. Mit dem Fahrrad waren wir in 12 Minuten dort. Neben frischen Früchten und Gemüse findet man noch viel anderes, aber es war fast zu warm um alles genauer zu inspizieren. Nach dem Rundgang und den Einkäufen gab es noch eine Runde frische, fettige Churros. Aber einmal müssen diese auch sein. Zurück auf dem Camping gingen wir erst eine Runde in den Pool, um uns abzukühlen. Wir hatten für das Mittagessen noch ein Pollo gekauft. Dieses schmeckte wieder mega gut. Danach mussten wir noch in den Mercadona ein paar Sachen einkaufen. Später nochmals eine Runde Pool zum abkühlen. Zum Znacht machten wir eine lange Wurst vom Grill, Brot und Salat. Der Abend war schön warm und wir konnten lange draussen sitzen.
Wetter: sonnig, 30 Grad.
15.9.2023 / Weiterreise nach Mar Menor
Da sie für heute regen gemeldet haben, entschieden wir uns Richtung Mar Menor weiter zufahren. Kurz vor Valencia fing es auch an ziemlich stark zu regnen. Es schüttete richtig. Ok, der Camper wurde dadurch richtig sauber. Es war viel Verkehr, viel Wasser auf der Strasse und auch ziemlich dunkel. Nach einiger Zeit wurde dann das Wetter wieder besser. Es wurde wieder heller und der Regen nahm ab. Gegen 15 Uhr trafen wir auf dem Camping ein. Wir entschieden uns die selbe Parzelle wie das letzte Mal zu nehmen. Nach dem Einrichten sahen wir das Hebu und Andrea zurück sind. Ich habe in angerufen und gefragt, wie das Wetter so ist und es genügend Platz habe. Als er fragte wo wir den seien, sagte ich im, ca. 20 Meter vor ihm. Ich sei eine Zwetschge hörte ich. Später nahmen wir zusammen ein Bierchen. Danach noch eine Runde in den Pool. Das war richtig herrlich. Zum Znacht gab es Entrecote und Bruschetta.
Wetter: ziemlich starker Regen, dann trocken und zeitweise sonnig. 19 – 31 Grad.
14.9.2023 / Ebrodelta Vogelbeobachtung
Nach dem Frühstück fuhren wir heute zu der Vogelbeobachtungsstation Riet Vell. Wir konnten knapp mit dem Womo parkieren. Nach knapp 200 Metern, wo wir fast von den Mücken gefressen wurden, kamen wir bei einem Beobachtungshäuschen an. Es hatte schon mehrere Beobachter mit unterschiedlich grossen Fotoapparaten drin. Es war eine schöne Aussicht auf mehrere kleine Seen. Verschiedene Vögel verbrachten ihre Zeit dort. Auch Eisvögel konnte man dort beobachten. Nach etwa 2 Stunden und 300 Fotos, gingen wir zum Womo zurück. Wir fuhren an den Eucaliptusbeach. Das war ein wunderbarer, sehr breiter, fast menschenleerer Strand. Baden und Chillen war angesagt. Nach ein paar Stunden überlegten wir uns, was wir danach machen wollen. Wir entschieden uns nach Peniscola zu fahren. Nach etwa einer Stunden waren wir dort und unser Plan auf den Camping Eden zu fahren, klappte nicht so gut, der war nämlich voll. Also fuhren wir auf einen Stellplatz. Dort hatte es noch Platz. Wir gingen dann zu Fuss in die Altstadt. Unterwegs merkten wir, dass scheinbar dort gerade ein grosses Fest stattfindet. Es hatte sehr viele Leute. Auch waren teilweise die Strassen abgesperrt. Dort wurden in regelmässigen Abständen Stiere durchgejagt. Das war ein ziemliches Spektakel. Wir machten einen Rundgang durch die Altstadt die quasi auf einer Halbinsel liegt. War schön das wieder mal zu sehen. Auf dem Rückweg fanden wir ein Restaurant, dass um 19 Uhr schon etwas zu Essen servierte. Wir müssen uns wieder daran gewöhnen, dass die Spanier halt später zu Abend essen.
Wetter: erst noch bewölkt, dann sonnig. 28 Grad
13.9.2023 / Ebrodelta Leuchtturm
Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns nach dem Frühstück auf Richtung Playas de la Delta del Ebro. Von dort aus wollten wir zum Leuchtturm Far del Fangar laufen. Beim Parkplatz angekommen liefen wir Richtung Leuchtturm los. Alles am Strand entlang. Es war ein weiter Weg. Unterwegs sahen wir sehr viele lustige Vögel. Die pickten immer im Sand rum und liefen weg wenn eine Welle kam. Die kleinen Dinger sind so schnell im laufen. So lustig anzusehen. Nach etwa mehr als 4 Kilometern kamen wir am Leuchtturm an. Ein paar Fotos, eine kurze Trinkpause und schon ging der Weg zurück. Ich bin die ganze Zeit Barfuss gelaufen und war erstaunt, dass ich sogar da eine Blase aufgelesen habe. Ziemlich erschöpft, da es ja auch warm war und der Weg alles an der prallen Sonne, haben wir nur den Camper auf einen anderen Parkplatz gestellt, etwas zum Mittag gegessen, und uns danach noch zwei Stunden an den Strand gesetzt. War so herrlich. Danach sind wir zurück zum Stellplatz gefahren. Zum Znacht gab es Omnia mit Schweinefilets und Gemüse.
Wetter: schön, 28 Grad.
Die Nacht war ziemlich stinkig. Wir fuhren weiter Richtung Ebrodelta. Die Fahrt auf der Autobahn wurde durch einen Stau und viele Camions geprägt. Am Nachmittag trafen wir in Deltebre ein. Hier hat es einen Stellplatz. In der Nähe hat es noch zwei weitere. Die wollten wir uns auch noch ansehen. Das heisst wir sind ziemlich kreuz und quer herumgefahren, bis wir uns für den ersten entschieden hatten. Doch zuerst machten wir noch einen Abstecher zu einem Vogelmirador. Wir machten einen kurzen Rundgang um einen kleinen See, direkt neben der Lagune. Es hatte nicht so viele verschiedene Vögel. Den Eisvogel hat nur mein Schatzi gesehen. Sonst viele Schwalben- und Mövenarten. Ein kurzes Bad im Meer musste auch noch sein. Gegen 18:20 waren wir dann wieder auf dem Stellplatz. Es hatte immer noch genügend Platz. Zum Abendessen gab es Langustini und Salat.
Wetter: erst sonnig, später ein bisschen regen. 28 Grad.
Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren weiter Richtung Spanien. Nach ein paar Stunden und einem längeren Stau trafen wir in Empuriabrava ein. Wir fuhren auf den Stellplatz des Ortes. Es hatte schon viele andere Womos. Leider ist gleich nebenan eine Kläranlage. Das heisst, es hat immer wieder schlechte Gerüchte die herüber ziehen. Wir nahmen dann die Fahrräder und fuhren an den Strand runter. Es war ziemlich luftig. Nach einem längeren Bad im Meer legten wir uns in den Sand. Nach kurzer Zeit waren wir richtig paniert. Also gingen wir lieber in die Strandbeiz ein Bierchen trinken. Wir fuhren dann noch in einen Supermercat und Chinaladen. Zum Znacht gabs Nuggets und Salat.
Wetter: erst ein bisschen bewölkt, dann sonnig. Luftig. 27 Grad.
10.9.2023 / Tag am Meer der zweite
Heute geniessen wir nochmals das schöne Wetter. Den Morgen verbrachten wir beim Womo. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Strand. Da verbrachten wir den Nachmittag mit baden, lesen, sünnele und Platzwechselspiele (Sonne – Schatten – Sonne). Am Abend fuhren wir mit den Rädern ins Städtchen und suchten ein Restaurant. Wir waren noch ein bisschen früh dran. Nach längerem suchen fanden wir dann eines das uns gefiel. Wir assen Moules-Frites. Zum Nachtisch gab es noch eine Colololonel (mehr Vodka als Sorbet). Oder so. Der Rückweg fiel dann lustig aus. Kurz darauf musste ich ins Bett.
Wetter: sonnig, 28 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir in das Städtchen. Es war zufälligerweise Markt, wie jeden anderen Tag hier auch. Ein kurzer Weg mit dem Rad. Einen kurzen Rundgang durch die verschiedenen Stände. Kleider, Kleider und noch mal Kleider. Wir gingen dann noch in den Spar etwas für auf den Grill zu besorgen. Nach dem Mittagspicknick nahmen wir unsere Stühle und liefen Richtung Strand. Den Nachmittag verbrachten wir mit Meer geniessen, lesen und Nickerchen machen. Das Wasser ist so schön angenehm. Am Abend gab es dann Koteletts mit Bruschetta und Salat. Davor haben wir noch schnell ein Apfelcake gebacken.
Wetter: Sonnig, 28 Grad.
8.9.2023 / Berg- und Talfahrt…
Zeitig nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Es ist angenehmer, solange es noch nicht so heiss ist. Wir fuhren Richtung Clermont Ferrand, Millau bis nach Saint Pierre la Mer. Die Fahrt ging die meiste Zeit über die A 75. Bergauf und Bergab. Der höchste Pass war über 1100 Meter. Nachmittags kurz vor 15:40 Uhr trafen wir auf dem Stellplatz ein. Es ist hier am Meer nicht mehr ganz so heiss wie unterwegs. Angenehme 27 Grad. Ein Bad durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Meer ist noch richtig schön warm. Wir blieben sehr lange drin. Zum Znacht gibt es Wurstsalat.
Wetter: sonnig. 16 – 34 Grad. Am Meer 27 Grad. Wasser ?
Heute starten wir in unser nächstes Abenteuer. Der grobe Plan besagt: irgendwie Richtung Südspanien. Den genauen Weg entscheiden wir spontan. Um 10:15 sind wir in Brügg losgefahren. Durch das Val de Travers Richtung Vichy. Die Fahrt empfanden wir sehr entspannt. Gegen 16:15 trafen wir in Mazerier ein. Auf einem Privatgrundstück hat der Eigentümer ein paar Stellplätze gemacht. Perfekt für eine Nacht. 48 Stunden sind gratis. Man zahlt nur für Strom, Wasser und Entsorgen eine Kleinigkeit. Jeder Platz hat ausserdem noch einen Tisch und vier Stühle. Wirklich toll. Es war sehr warm. Deshalb gab es am Abend nur ein kleines Picknick.
Wetter: Sonne, heiss. Ca. 34 Grad.