USA 2024
Mit dem Camper von Chicago nach San Francisco

Fotos Woche 1 - Woche 2 - Woche 3 - Woche 4

 

 

21.03.2024 / Welcome back to Switzerland

Unser Flieger startete gestern um 21:15. Der Flieger war voll. Der Flug war ziemlich ruhig. Die Sitze im 777 nicht wirklich bequem. Dafür hat man genügend Platz für die Beine. Wir haben nicht viel geschlafen. Aber dafür haben wir Zuhause wieder Zeit. Wir sind pünktlich um 15:40 gelandet. Das Gepäck kam zeitig, und wir konnten pünktlich auf den Zug. Um 18:30 waren wir dann endlich Zuhause. Wir sind jetzt seit ca. 27 Stunden unterwegs. Eine schöne, lange Reise ist zu Ende. Alles hat problemlos geklappt.

 

20.03.2024 / Fahrzeugrückgabe

Auch die letzte Nacht im Womo haben wir gut geschlafen. Nach dem Aufstehen hiess es den letzten Koffer noch schliessen und uns auf den Weg zu machen. Wir müssen noch 63 Meilen fahren bis zur Abgabestelle. Nach dem Dumpen fuhren wir zu einem Denny’s. Ein amerikanisches Frühstück fehlte noch auf unserer Liste. Und so konnten wir gestern Abend in der Küche schon klar Schiff machen. Das Frühstück war sehr gut. Nur die Pancakes ein bisschen zu gross. Auch das Spiegelei mit der „Sunnyside up“, diesen Begriff hatten wir noch nie gehört, schmeckte. Wir fuhren dann weiter Richtung San Leandro. Wir immer kamen wir in einen oder besser gesagt, mehrere Staus. Kurz vor dem Ziel tankten wir noch Benzin und Gas nach. Pünktlich um 10:10 gaben wir unser Womo zurück. Die Rückgabe war sehr einfach und ging schnell. Wir mussten noch ein paar Meilen nachzahlen. Gegen 10:45 hiess es: Koffer in den Shuttle und einsteigen. Das Kaffee mussten wir noch kurz runterschütten. Pünktlich um 11 Uhr fuhr uns der Shuttle dann zum Flughafen. Da fing dann das lange Warten an. Wir hoffen unser Flug startet pünktlich um 20:40.

 

19.3.2024 / Ruhetag und Kofferpacken

Wieder ging mein Schatzi nach dem Frühstück auf Vogelsuche. Ich fing dann schon mal an die Schränke aus- und umzuräumen. Das war schnell erledigt. Alle Sachen die wir mitgebracht und gekauft hatten, liess ich auf der Küchenablage stehen. Upps, bringen wir das alles in den Koffer? Naja wird schon irgendwie passen. Wir machten nochmals Sandwiches zum Mittagessen. Am Nachmittag war dann noch eine Runde lesen angesagt. Ein letztes Mal das Vogelgezwitscher und die Sonne geniessen. Mein Schatzi ging nochmals los. Bewaffnet mit Fotoapparat und Plastiksack um Anzündholz zu suchen. Gegen Abend packte ich die Koffer. Das war ein richtiges Tetrisspiel. Packen – schliessen – wägen – umpacken – schliessen – wägen- passt. Den zweiten können wir erst am Morgen richtig packen. Wir machten nochmals ein Feuer und grillierten. Ein perfekter Abschluss. Die meisten Vorräte wurden aufgebraucht. Nur weniges angefangenes mussten wir entsorgen. Fast perfekt gepasst. Es gab nochmals den Rest Filet, Knoblauchbrot und Salat. Zum Nachtisch noch den Rest Eis. Damit ist der Kühlschrank auch leer.

Wetter: schön. Bis zu 24 Grad. Windstill.

 

18.3.2024 / Parkerkundung

Mein Schatzi machte sich nach dem Frühstück auf den Weg, um ein paar Vögel zu fotografieren. Schon vom Womo aus fand er verschiedene Arten. Ein paar hundert Fotos später kam er zurück. Wir machten uns dann gemeinsam auf den Weg um den State Park noch besser zu erkunden. Wir fanden nebst den verschiedenen Vögeln auch noch Schildkröten und Hasen. Der Park ist sehr weitläufig. Es hat wunderschöne Picknickplätze, und verschiedene Campingloops. Wir stehen hier auf den wenigen Plätzen mit Strom und Wasser. Nach etwa 5 Kilometern kamen wir zum Womo zurück. Es war mittlerweile schön warm geworden. Also assen wir draussen zu Mittag und lasen noch eine Runde. Mal nicht zu viel machen, sondern die Ruhe und das Vogelgezwitscher geniessen. Am Abend machten wir wieder ein Feuer und brätelten ein Stück Filet. Dazu Knoblauchbrot und Salat. Der Ruhetag tat richtig gut.

Wetter: sonnig. Bis zu 24 Grad.

 

17.3.2024 / Brannan Island State Park

Nach dem Frühstück machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch das teure Quartier neben dem Stellplatz. Wow, was für schöne Häuser. Danach mussten wir unseren Mietwagen wieder zurückbringen. Wir suchten uns dann noch einen Walmart, um die letzten Einkäufe zu tätigen. Für die letzten drei Nächte haben wir im Brannan Island State Park einen Platz gebucht. Da wollen wir natürlich nochmals grillen. Auf dem Weg zum State Park gingen wir noch in einen Outback zum Mittagessen. Das fehlte noch auf unserem Programm. Um halb zwei trafen wir im State Park ein. Es ist hier alles sehr grün. Auf den Bildern die wir sahen, war alles ausgetrocknet und verdorrt. Wir machten gleich einen kleinen Rundgang. Es hat hier wieder sehr viele verschiedene Vogelarten. Sogar einen kleinen Annakolibri sahen wir wieder. Wir sassen dann noch vor dem Womo. Teilweise sogar im Schatten. Gegen Abend machten wir ein kleines Feuer und brätelten unsere Würste. Dazu noch Knoblauchbrot und Salat. Perfekt.

Wetter: schön. Bis zu 22 Grad. Nahezu windstill.

 

16.3.2024 / Pier 39 und byebye Timo

Timo musste nach dem Frühstück packen. Wir machten uns dann auf den Weg zum Pier 39 in San Francisco. Die Seehunde standen heute auf dem Programm. Natürlich gab es kurz vor San Francisco wieder Stau. In der Nähe des Piers konnten wir wieder am Strassenrand parken. Für zwei Stunden gratis. Wenn man auf einen Parkplatz will, zahlt man ca. 10 Dollar pro Stunde oder 30 pro Tag. Irre, und die Parkplätze sind voll. Es hatte unglaublich viele Leute unterwegs, naja, ist ja auch noch Samstag. Wir haben die Seehunde bewundert, die sich seit 34 Jahren dort angesiedelt haben. Sie haben gespielt, sich gestritten, sind die Stege rauf und runtergesprungen und einander sogar über den Rücken geklettert. War lustig. Wir haben in einer Sportbar noch was zu Mittag gegessen. Mit etwa 20 Fernseher rundherum. Danach wollten wir nochmals über die Brücke um uns einen anderen Ausblickspunkt anzusehen. Aber drüben angekommen, war schon wieder Stau. Um zum Aussichtspunkt zu gelangen, wollten wir nicht anstehen. Also zurück über die Brücke, um es auf dieser Seite nochmals zu versuchen. Da hatten wir mehr Glück. Einen Parkplatz, und eine schöne Aussicht auf die Brücke und das Meer. Wir fuhren danach weiter Richtung Pazifikküste. Da hat es so schöne Strände. Die waren voller Menschen. Richtig Partystimmung überall. Roger hat dann noch einen Aussichtspunkt auf die Landebahn am Flughafen gefunden. Also machten wir uns auf den Weg dahin. Wir sahen Timos Swissflieger kommen und landen. Also blieb uns nichts anderes übrig, als Timo danach am Flughafen abzusetzen. Tschüss. Auf dem Rückweg zum Womo, kamen wir natürlich wieder in einen Stau. Keine Ahnung, wie viele Stunden im Stau wir in den letzten drei Tagen waren. Nicht wirklich schön. Wir haben dann noch ein Müesli gegessen und sind total müde ins Bett gefallen.

Wetter: Sonne. Bis zu 22 Grad.

 

15.3.2024 / Die Strassen von San Francisco

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach San Francisco. Das erste Ziel, natürlich die Golden Gate Bridge. Die Fahrzeit betrug ungefähr 1,5 Std. also ein Katzensprung für amerikanische Verhältnisse. Es hatte stellenweise wieder sehr viel Verkehr, aber nicht so Stau wie gestern. An der Brücke angekommen, konnten wir problemlos parken, und viele schöne Fotos machen. Wir gingen auch unter der Brücke durch, um auf der anderen Seite auch zu schauen und zu fotografieren. Wir hatten das Glück auf unserer Seite und wieder mal schönstes Wetter. Danach fuhren wir über die Brücke, und hielten natürlich auch hier und hatten hier nochmals eine andere Aussicht. Wir liefen noch ein Stück auf der Brücke. Aber der Wind war so stark, und der Lärm der Autos auch, dass wir nicht sehr weit liefen. Aber es war trotzdem cool. Zurück beim Auto machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Die Lombard Street. Wieder mal mit dem Auto die kurvenreiche Strasse runterfahren. Wie durch ein Wunder warteten keine Autos vor uns. Scheinbar steht man hier auch öfters an. Also nichts wie runter. Timo fuhr gekonnt die Kurven runter. Unten angekommen luden wir Roger aus, und fuhren nochmals nach oben. Man muss ziemlich einen Umweg nehmen. Dieses Mal hatten wir zwei Autos vor uns. Ich filmte beim runterfahren und Papi fotografierte von unten. Cool. Weiter führte uns der Weg dann Richtung Chinatown. Dieser Besuch ist auch Pflicht in San Francisco. Es ist das älteste Chinatown in den USA. Wir parkten in der Nähe. Wir liefen dann noch etwa 1,5 Kilometer. Fast nur runter. Einen Rundgang und ein chinesisches Essen später, mussten wir den Weg wieder rauf laufen. War nicht so schlimm, wir konnten unterwegs immer die Cablecars bewundern. Zurück beim Auto entschlossen wir uns jetzt in die Mall zu fahren. Natürlich kamen wir wieder in den Stau. Den konnten wir dann etwas umfahren. Nach dem Mallbesuch, und ein paar Einkäufen später, ging es dann zurück. Oder wir versuchten es. Auf dem Weg war wieder Stau. Plötzlich war sogar totaler Stillstand. Fast eineinhalb Stunden standen wir. Es gab für uns keine ersichtliche Umleitung. Also aussitzen. Timo war sehr geduldig. Wir nur müde. Endlich zurück beim Womo machte ich noch schnell ein paar Omeletten. Danach sind wir ins Bett.

Wetter: denn ganzen Tag schön. Bis zu 22 Grad. Windig.

 

14.3.2024 / Fahrt Richtung San Francisco. Oder Staufahrt.

Die Nacht war sehr, sehr unruhig. Der Wind entwickelte sich zu einem Sturm. Die Windböen kamen in Wellen. Eine Stunde wackelte alles, dann war eine Stunde Ruhe. Dann wackelte es wieder, dann wieder Ruhe. Mitten in der Nacht haben wir den grossen Slideout eingefahren. Das war dann schon ein bisschen besser. Wir haben alle drei nicht gut geschlafen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Unser Ziel war, erst die Outletmall, dann Mietauto holen, dann Stellplatz anfahren. Nachdem die ersten 30 Meilen eine kleine Kurvenfahrt war, kamen wir dann auf grössere Strassen. Der Verkehr nahm sehr stark zu. Plötzlich standen wir im Stau. Wir kamen kaum mehr voran. Nach ein paar Meilen und etwa eine Stunde später, entschieden wir uns, den Mallbesuch zu verschieben und direkt zur Autovermietung zu fahren. Wir hätten sicher noch Stunden länger im Stau gestanden. Als wir dann bei der Autovermietung ankamen, war die Überraschung gross, als uns der Vermieter einen Dodge Challenger gab, statt des kleinen bestellten Kia Rio. Timo (auch Arlette!)strahlte übers ganze Gesicht. Wir zwei fuhren dann hinter Rotscherli her, bis zum Stellplatz in der Marina von Rio Vista. Dort angekommen, parkten wir das Womo und machten uns dann mit dem coolen Auto auf den Weg zum nächsten Walmart. Das fahren und sitzen in diesem Auto ist schon sehr komfortabel. Und viel weniger Laut als im Womo. Nach dem Einkauf fuhren wir wieder zurück. Wir sind alle ziemlich müde. Noch schnell Zimtschnecken backen, dann kochen und schon bald ins Bett. Es gab noch die restlichen Popcorncrevetten- und Nuggets, Teigwaren und Salat.

Wetter: schön. Bis zu 20 Grad.

 

13.3.2024 / Yosemite N.P.

Nach einer ruhigen Nacht, stellten wir fest, dass wir gestern richtig entschieden hatten, den Parkbesuch auf heute zu verschieben. Es erwartete uns schönstes Wetter. Es war aber auch noch bitterkalt. Bei 3 Grad machten wir uns dann auf den Weg Richtung Yosemite. Das spezielle an dieser Jahreszeit ist halt schon, dass noch nicht der ganze Park befahrbar ist. Vom Südeingang her muss man bis auf 1800 Metern rauffahren. Der Schnee wurde auch immer mehr. Danach ging es wieder bergab bis auf 1200. Berg- und Talfahrt, wie schon so oft. Aber unser Womo macht das alles brav mit. Das Yosemite Valley ist immer noch wunderschön. Aber die schweren Waldbrände vom 2022 sind natürlich immer noch allgegenwärtig. Es hat da wirklich schwere Schäden gegeben. Manche Aussichts- und Picknickplätze sind immer noch gesperrt. Wir haben die Fahrt trotzdem genossen. Dieses Mal hatten sogar die Wasserfälle Wasser. Man hat im Valley manchmal auch Probleme mit dem grossen Camper Platz zu finden. Dann läuft man halt ein bisschen weiter. Nachdem wir alles erkundet und bestaunt hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Tuttletown. Natürlich liegt auch dieser Parkausgang auf etwa 1800 Metern. Also wieder rauf fahren. Schnee bestaunen und dann wieder bergab. Gegen 17 Uhr trafen wir an unserem Schlafplatz ein. Wir hatten eine tolle Aussicht, auf einem fast leeren Platz. Leider hatte es schon ziemlich Wind. Das hielt uns aber nicht ab ein Feuer zu machen. Das brannte dieses mal richtig gut. Die Steaks haben richtig gut geschmeckt. Wir blieben nach dem Essen noch am Feuer sitzen. Gut eingepackt mit Jacke und Kaputze. Alles in allem ein sehr schöner gelungener Tag.

Wetter: sonnig, erst 3 Grad, dann bis zu 18 Grad.

 

12.3.2023 / Kurz bis vor den Yosemite N.P.

Die Nacht war sehr laut. Die Frösche gaben erst gegen vier Uhr morgens auf.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Yosemite N.P. Unterwegs tankten wir noch Gas und Benzin nach. Dieses Mal wählten wir die geradere Route. In Fresno wollten wir noch in einen Laden. Aber das Quartier und die komischen Leute dort, haben uns abgehalten. Shoppen muss halt noch warten. Auch das Wetter war heute nicht immer sehr gut. Leichter Regen wechselte sich mit ein bisschen Sonnenschein ab. Also entschieden wir uns, kurz vor dem Park zu übernachten. Für die nächsten Tage ist wieder schöner angesagt. In Oakhurst fanden wir einen Campingplatz. Also war am Nachmittag Zeit, um Zimtschnecken zu backen und nochmals eine Wäsche zu machen. Denn Tag optimal ausgenutzt. Zum Znacht gab es nochmals, Popcorncrevetten, Popcornnuggets, Mozzarellasticks und Salat.

 

Wetter: Regen, Sonne. Bis zu 12 Grad.

 

11.3.2024 / Serpentinenfahrt in Kalifornien und Chaostag mit Happy-End

Heute standen wir früh auf. Wir wollten um 9 Uhr beim Sequoia N.P. sein. Der Schock kam dann schon am Parkeingang, als und der Ranger sagte, dass unser Womo zu lang sei für den grössten Teil des Parkes. Wir sollen lieber die 2 Stunden weiter um den Park rum fahren, um von der Kings Canyon N.P. Seite aus die Mammutbäume zu sehen. Schei….. Also fuhren wir nur so weit wie erlaubt, und kehrten dann um. Das Navi fand einen kürzeren Weg, als denjenigen, den uns der Ranger genannt hat. Nach kurzer Zeit mussten wir schon wieder stoppen um ein Paar Baldeagles zu fotografieren. Die Strasse wurde immer enger und kurviger. Nach etwa 1,5 Std. kam plötzlich ein Schild, dass die Strasse gesperrt sei. Wir mussten dann wieder einen längeren Umweg fahren. Gefühlt tausend Kurven und fast so viele Haarnadelkurven später, bergauf und auch wieder bergab, kamen wir dann doch noch im Kings Canyon N.P. an. Die Fahrt war wirklich anstrengend. Zum Glück hatte es nicht so viel Verkehr. Meistens hatten wir die ganze Strasse für uns. Wir sagten Timo, das sei Absicht gewesen, um im etwas mehr von solchen Gegenden zu zeigen. Aber er glaubte das wohl nicht.  Das Visiter Center im N.P. liegt auf 2000 Meter und war noch total eingeschneit. Eigentlich wollten wir nicht schon wieder in den Schnee. Aber wenigstens konnten wir dann zu den Mammutbäumen fahren. Da machten wir einen kurzen Trail, teilweise noch im Schnee. Es war auch ziemlich kalt. Nachdem wir die Bäume ausgiebig bestaunt und fotografiert hatten, fuhren wir zurück um uns einen Camping zu suchen. In Dunlap wurden wir fündig. Der Platz liegt gemütlich an einem kleinen See. Es hatte sehr viele Gänse. Wir mussten lange suchen, um einen einigermassen nicht so verkackten Platz zu finden. Gegen Abend machten wir ein Feuer und grillten noch. Würstchen und noch ein paar Filetreste, Knoblauchbrot, Salat und Rösti. Es wurde schnell kühl. Als wir ins Bett gingen, hatten die Gänse endlich aufgehört mit ihrem Geschnatter. Dafür legten jetzt die Frösche los. Mann, war das ein Konzert. Hoffentlich können wir schlafen bei dieser Geräuschekulisse.

Wetter: schön, im Kings Canyon bewölkt, neblig. Bis zu 15 Grad. Im Kings etwa 2 Grad.

 

10.3.2024 / Three Rivers

Nach dem Frühstück fuhren wir wieder weiter. Das Ziel ist Three Rivers. Kurz danach beginnt der Sequoia N.P. Die Fahrt war abwechslungsreich. Zuerst eine kurvige Schlucht ab, dann durch Zitrusplantagen, an Oelförderpumpen vorbei, durch komische Quartiere, bis wir in Three Rivers angekommen waren. Eigentlich wollten wir auf einem staatlichen Campground übernachten. Aber man kann immer nur am Tag vorher reservieren. Am gleichen Tag hinfahren und zahlen geht nicht. Also suchten wir uns eine Alternative. Die fanden wir auf der anderen Flussseite. Es war herrlich. Schon bei der Suche nach einem Platz sahen wir die ersten Spechte. Da war mein Schatzi schon nicht mehr zu halten. Anmeldung blieb dann an mir hängen. Es war gemütlich dort. Ich ging dann mal mein Schatzi suchen. Am Fluss unten fanden wir dann mehrere andere Vogelarten, die wir noch nicht kannten. Auch schöne Annakolibris fanden wir. Wir wussten ja nicht, dass es die hier gibt. Spechte hatte es fast an jedem Baum. So viele auf einmal haben wir noch nie gesehen. Es war ein wirklich cooler Nachmittag. Gegen Abend haben wir dann ein Feuer gemacht und gegrillt. War auch sehr gemütlich. Es gab Filet, Salat, Knoblauchbrot und danach noch ein paar Marshmallows.

Wetter: schön. Bis zu 20 Grad.

 

9.3.2024 /Ruhetag in Lake Isabella

Heute machen wir einen Ruhetag. Das viele Bestaunen und Anschauen hat uns müde gemacht. Am Morgen gingen wir an den See runter. Erstens um zu spazieren und zu fotografieren, zweitens um mit Timo’s Drohne zu spielen. Das war so lustig. Roger und ich durften auch ein bisschen spielen. Statt mit Hund ging ich mit der Drohne spazieren. Auf dem See hatte es verschiedene Wasservögel. Unter anderem sahen wir sogar einen Pelikan. Wow, hatte ich hier so nicht erwartet. Es war schönes, windstilles, warmes Wetter. Wir assen draussen zu Mittag. Am Nachmittag gingen wir noch schnell in den Dollar Store. Wir brauchten noch ein paar Kleinigkeiten. Schon komisch hier in Amerika zu Fuss zum Einkaufen zu gehen. Gegen Abend wurde es schnell wieder kühler. Wir versuchten unsere restliche Reise ein bisschen genauer zu Planen. Zum Znacht gab es noch ein Müesli und Oreoflakes.

Wetter: schön. Bis zu 20 Grad. Am Abend kühler.

 

 

8.3.2024 / Lake Isabella

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung San Francisco. Das ganze Death Valley glich heute einem aufgewirbelten Sandkasten. Es luftete ziemlich stark. Gestern war die Sicht eindeutig besser. Einen Stop machten wir noch bei den Sanddünen. Zum Glück war es hier nicht mehr so luftig. Nachdem wir wieder in der „Zivilisation“ waren, das heisst, auch wieder gutes Internet hatten, konnten wir uns den nächsten Zwischenstop aussuchen. Wir fuhren dann Richtung Lake Isabella. Die Gegend wechselte von Wüste zu schön grünen Feldern. Von Kakteen zu Tannen. Sehr interessant. Was hundert Meilen ausmachen. Am Lake Isabella angekommen fuhren wir auf einen RV-Park. Ein Platz mit Full-Hock-Up. Das heisst: Wasser, Abwasser und Strom. Ebenfalls Wifi, Duschen, WC und Waschmaschinen. Wir sassen noch einen Moment draussen, bis der Wind zu stark wurde. Zum Znacht gab es Popcorncrevetten, Popcornnuggets, Mozzarellasticks und Salat.

Wetter: sonnig, dann windig. Abends ein wunderschöner Sternenhimmel. Bis zu 20 Grad.

 

2024-03-07 / Death Valley N.P. zum zweiten

Wir konnten auch heute draussen essen. Schon während dem Frühstück ging sich Timo eincremen. Er hatte im Valley of Fire einen leichten Sonnenbrand bekommen. Die Sonne schien schon jetzt sehr stark. Wir machten uns bald darauf auf den Weg Richtung Visitor Center. Bewaffnet mit Parkplan fuhren wir dann los. Erst ging es zur Borax-Mine. Man kann sich fast nicht vorstellen wie in dieser heissen Gegend so schwer gearbeitet wurde. Ein Knochenjob für das Chinesen angestellt wurden. Weiter ging die Fahrt zu einem Krater. Durch verschiedene Vegetationen. Erst ein bisschen grüne Pflanzen, sogar vereinzelte Blumen, bis zu richtigen Wüstenlandschaften. Die Strecke war lang. Doch unser „James“ hat uns gut gefahren. Nach dem Mittagessen, fuhren wir noch zum Badwater. Es hatte relativ viel Wasser. Aber das wir 86 Meter unter Meeresspiegel waren ist halt immer beeindruckend. Wir zogen die Schuhe aus und liefen ein Stück raus. Man spürte den starken Salzgehalt richtig. Unsere Füsse waren richtig weiss. Zum Glück hatten wir genügend Wasser dabei um danach unsere Füsse abzuspülen. Es war danach Zeit, um wieder auf unseren Campingplatz zu fahren. Wir waren so müde geworden. Die Wärme ist halt schon noch gewöhnungsbedürftig. Aber es waren schöne Stunden und wir haben viel gesehen. Wir sassen noch draussen bevor es Zeit wurde um das Feuer anzuzünden und zu Grillieren. Es gab Kotelettes, Rösti und Salat. Nach dem Essen sassen wir noch am Feuer. Plötzlich fing es an leicht zu regnen. Regen im Death Valley? Ja, aber nur leicht. Das war die Zeit um reinzugehen. Wir machten dann noch eine Lesestunde im Bett.

Wetter: schön, am Abend Wolken und leichter Regen, bis zu 24 Grad.

 

2024-03-06 / Death Valley N.P.

Nach dem Frühstück, das wir draussen assen, mussten wir noch zur Rangerstation fahren, um unseren Platz zu bezahlen. Danach ging‘s weiter Richtung Death Valley. Unterwegs machten wir noch einen Stop im CVS und im Walmart. Nachdem wir unsere Vorräte aufgestockt hatten, fuhren wir weiter. Kurz nach drei kamen wir im Death Valley an. Wir machten halt an einem ersten Aussichtspunkt. Wir haben hier schnell gemerkt, dass man mit unserer Camperlänge nicht überall durchfahren kann. Gegen vier Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an und fanden zum Glück noch einen Platz. Hier hatten wir einen Tisch und einen Feuerring. Auf dem unteren grossen Platz gibt es das scheinbar nicht. Am Abend konnten wir schön grillen und feuern. Das war wirklich cool. Es war auch relativ warm. Zum Znacht gab es Steak’s, Salat und Knoblauchbrot.

Wetter: sonnig, bewölkt. Ein hin und her. Bis zu 20 Grad.

 

5.3.2024 / Valley of Fire State Park

Heute Morgen fuhren wir weiter Richtung Valley of Fire. Wieder ging die Fahrt bei Las Vegas vorbei. Ein paar Meilen fuhren wir dann auf dem Highway to Hell. Interstate 15 Richtung North. Ohne Wind ist es auf dieser Strecke viel angenehmer. Unterwegs sahen wir auch riesige Solarpanelfelder. Da wo sonst nur so was wie Wüste ist, genügend Platz und viel Sonne, ist das sinnvoll. Kurze Zeit später trafen wir im Valley of Fire ein. Von Anfang an waren wir fasziniert von den schönen Farben und verschiedenen Steinformen. Im Park innen liessen wir unseren „James“ fahren. Unser Chauffeur fuhr uns von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Wir sahen Big Horn Sheep, Chuckwalla, Gänsegeier, Hausgimpel, White-tailed Antelope Ground Squirrel (der Name ist grösser als das Tier), bis zu 4000 tausend Jahre alte Wandkritzeleien und die verrücktesten Steinformationen. Es war wunderbar, zeitweise schon ziemlich warm. Wir machten auch einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt. Der Weg führte fast nur durch Sand. Das Resultat davon war, dass mir ab dann das Knie wieder weh tat. Also mussten meine beiden Männer die restlichen Punkte selbst anschauen, wenn es zu weit zu Fuss war. Das Valley of Fire ist wirklich sehenswert. Wir fuhren dann weiter Richtung Lake Mead. Dort fuhren wir auf einen RV-Park. Leider hatte dieser Platz keinen Feuerring. Also gab es Popcorn-Chicken und Popcorn-Crevetten und Salat.

Wetter: Sonnig. Bis zu 21 Grad.

 

4.3.2024 / Red Rock Canyon

Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Red Rock Canyon. Da hat es scheinbar so viele Leute, dass man ein Zeitticket braucht. Der Canyon ist nicht weit von Las Vegas entfernt. Wir waren etwa 45 Minuten vor unserem Zeitfenster dort, konnten aber trotzdem schon rein. Man fährt dort einen Rundweg ab, der Einbahnverkehr ist. Praktisch zum schauen und fotografieren. Wir hatten uns ein paar Wege ausgesucht, die wir anschauen und ein bisschen wandern wollten. Beim dritten Parkplatz machten wir uns auf den Weg. Er sollte nicht so weit sein. 1,6 Meilen ein Weg. Die erste Meile war sehr schön zu laufen, aber dann fing die Kletterpartie an. Steinig, felsig und meist mit einer dünnen Sandschicht, mussten wir doppelt aufpassen. Einige Zeit später sagte ich: ich gehe nicht mehr weiter, schliesslich muss man den ganzen Weg auch wieder runterklettern. Timo ging weiter und wollte uns dann die Fotos zeigen. Nach etwa 100 Höhenmeter und immer noch kein Ziel vor Augen, kehrte auch er um. Es war trotzdem schön. Zurück beim Womo gab es erst Mal etwas zu Mittag. Dann fuhren wir die nächsten Parkplätze und Aussichtspunkte an. Die nächste längere Wanderung liessen wir dann aus. Auch Timos Beine waren müde. Er sagt zwar, dass stimme nicht. Danach fuhren wir auf den Campingplatz, denn wir zum Glück reserviert hatten. Er war total ausgebucht. Die Campings sind wirklich toll. Tisch, Sonnendach, Grill und Feuerring. Wir machten Feuer und grillierten dann. Es wurde am Abend auch wieder kühl. Drinnen machten wir noch ein Joker.

Wetter: sonnig, am Abend ein bisschen Wolken und kühler Wind. Bis 18 Grad.

 

3.3.2024 / Las Vegas bei Tag und Nacht

Nach einer kurzen Nacht, dafür aber Frühstück mit Zopf, machten wir uns auf den um Las Vegas zu erkunden. Nachdem wir endlich den Ausgang aus dem Hotel CircusCircus nebenan gefunden hatten, gingen wir zur Bushaltestelle. Mit dem Tagesticket fuhren wir erst bis ans Ende des Strips. Dort befindet sich das Wahrzeichen von Las Vegas. Die Leute standen Schlange um direkt unter dem Schild ein Foto zu machen. Wir machten Fotos seitwärts ohne anzustehen. Danach fuhren wir wieder ein paar Stationen zurück. Es ging dann zu Fuss weiter auf Erkundungstour. Die riesigen Hotels, die verschiedenen „Städte“, Luxor, New York, Paris und Venedig. Am Mittag fuhren wir dann mit dem Bus, der wirklich langsam unterwegs ist, zurück zum Stellplatz. Wir assen ein paar Sandwiches und machten dann einen Mittagsschlaf. Als wir uns genug ausgeruht hatten ging es wieder los. Dieses Mal fanden wir denn Ausgang schneller. Mit dem Bus fuhren wir wieder bis zu dem Punkt, wo wir am Mittag aufgehört hatten. Es gab so viel zu sehen. Im Cesar Palace setzten wir uns kurz ins Casino. Das Geld war schnell verspielt. Es ist schon nur interessant, denn Leuten zuzusehen, wie sie mehrere Hundertdollarnoten nacheinander in die Kästen steckten. Als es langsam dunkel wurde, waren die ganzen Lichter die man sah, noch viel spektakulärer. Die neue Attraktion, die Sphere, bewunderten wir von einer Fussgängerbrücke aus. Sieht wirklich toll aus mit den verschiedenen Bildern. Nach längerem Fussmarsch gingen wir dann in einen Denny‘s zum Essen. Wir waren ziemlich kaputt. Wenig geschlafen, viel gelaufen und viele neue Eindrücke. Der Weg zurück zum Womo war zum Glück nur noch kurz. Wir tranken noch ein Glas Wein und gingen zeitig ins Bett.

Wetter: schön, sonnig. Am Nachmittag wieder sehr starker Wind. 18 Grad.

 

2.3.2024 / Las Vegas wir kommen

Die Nacht war sehr unruhig. Es hat unser Womo so richtig herumgeschüttelt. Wir dachten wir wären auf einem Schiff. Heute fahren wir weiter Richtung Las Vegas. Unterwegs in Mesquite machten wir einen Einkaufsstop. Als wir wieder raus kamen, hatte der Sturm zugenommen. Wir hatten noch etwa 100 Meilen vor uns. Auf dem Highway to Hell Richtung Vegas. Es war eine Horrorfahrt. So was haben wir wirklich noch nie erlebt. Aber da heute Timo ja in Vegas ankommt, blieb uns keine Wahl, als durchzufahren. Die Strohballen, wie in den Wildwest Geisterstadt-Filmen, flogen uns um die Ohren. Bei jedem LKW der uns überholte, hatte es auch welche vorne dran. In Las Vegas angekommen, fuhren wir zuerst zu einer Mall. Wir waren noch zu früh, um auf dem Stellplatz einzuchecken. Als wir wieder aus der Mall kamen, hatte der Sturm nochmals zugenommen. Jetzt war es noch ein Sandsturm. Zwischendurch gab es noch ein paar Regentropfen. Jetzt ist der Camper noch schmutziger als vorher. Wir fuhren dann denn Strip rauf bis zu unserem Stellplatz beim Hotel CircusCircus. Der einzige Stellplatz mitten in der Stadt. Dann begann das lange warten. Timos Anschlussflug in San Francisco verzögerte sich. Nachdem er dann endlich in Las Vegas gelandet ist, kam sein Koffer nicht. Er war im nächsten Flieger. Kurz nach Mitternacht (2:20 Uhr) traff Timo dann auf dem Stellplatz ein. Er hatte einen langen Tag hinter sich. Wir waren inzwischen auch ziemlich müde. Noch ein Bier und dann endlich ab ins Bett.

Wetter: von sonnig, bedeckt, regnerisch und stürmisch alles dabei. 20 Grad.

 

1.3.2024 / Ruhetag

Der Tag begann wieder sonnig. Nach dem Frühstück machten wir uns auf einen kleinen Spaziergang. Wir fanden unterwegs ein paar verschiedene Piepmätze. Das heisst mein Schatzi konnte seinen Fotoapparat ausgiebig nutzen. Es hat hier auch ein paar Joshuatrees. Zurück beim Womo lasen wir eine Zeitlang in der Sonne. Der Wind fing an stärker zu werden. Nach dem Mittagessen windete es immer fester. Der Ruhetag tat uns richtig gut. Leider konnten wir am Abend nicht mehr grillieren und Feuer machen. Das wäre zu gefährlich gewesen. Also gab es ein Müesli.

Wetter: schön, später sehr windig bis stürmisch. 19 Grad.

 

29.2.2024 / Zion N.P.

Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Zion N.P. Etwa 30 Minuten später hatten wir den Osteingang schon erreicht. Da diese Strecke durch zwei alte Tunnels führt, mussten wir noch Tunnelzoll bezahlen. Beim zweiten Tunnel herrscht Einbahnverkehr. Die Höhe hier ist nur 4 Meter in der Mitte. Am Rand würde es für uns eng werden. Kurze Zeit, und mehrere Stops später, kamen wir zur Hauptroute. Bis morgen kann der Canyon mit dem eigenen Auto befahren werden. Ab morgen gibt es dann wieder den Shuttlebus und das Auto muss unten geparkt werden. Wir fuhren also den Scenic Drive bis ganz nach oben. Es wurde überall noch ein bisschen gebaut und mehrere Aussichtspunkte und Trails waren noch geschlossen. Fast zuoberst parkten wir dann beim Temple of Sinawava und gingen zu Fuss weiter. Wir wanderten den Trail entlang bis zur Flussüberquerung. Da kehrten wir um, weil wir nicht nass werden wollten. Es gibt spezielle Hosen, Schuhe und Stöcke um sicher und trocken rüber zu kommen. Auf dem Rückweg genossen wir wieder die tollen Ausblicke. Unten angekommen, gingen wir noch zum Visitorcenter, um eine schönere Karte des Parkes zu bekommen. Der Zion N.P. ist wirklich auch wunderschön. Vor 14 Jahren hatten regnete es. Dafür leuchtete die ganze Schlucht noch viel röter als heute. Danach fuhren wir Richtung Vegas weiter. Unterwegs fanden wir am Virgin River einen schönen Stellplatz. Mit Grill, Feuerring und Bank. Da übernachten wir. Es war schon warm hier. Also machten wir ein Feuer und grillten. Morgen bleiben wir hier und machen mal einen Ruhetag.

Wetter: schön. Bis zu 18 Grad.

 

28.2.2024 / Bryce Canyon N.P.

Nach einer sehr kalten Nacht, bei -10 Grad, nahmen wir es heute Morgen gemütlich. Wir fuhren gegen 9 Uhr los Richtung Bryce Canyon N.P. Die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis. Gegen 10:30 trafen wir dann im Park ein. Wir wussten ja, dass der Park auf  2200 – 2800 Meter Höhe ist. Aber dass es noch so viel Schnee hat, erstaunte uns dann doch. Die Strassen waren ja alle gut geputzt und trocken. Also war das Fahren kein Problem. Wir waren vor 14 Jahren schon einmal hier. Da hatte es geregnet und dann sogar geschneit. Heute hatten wir denn ganzen Tag schönsten Sonnenschein. Wir waren noch faszinierter als vor 14 Jahren von den schönen Felsen und Schluchten. Auf den Wegen war es zwischendurch ein bisschen glatt. Zum Glück hatten wir unsere Wanderschuhe dabei. Die halten doch recht gut. Manche Touris laufen mit Badeschlappen über die schneebedeckten, glatten Wege. Wir fuhren wieder jeden Aussichtspunkt ab und waren hell begeistert. Gerade mit dem Schnee auf den Felsen, sah es nochmals schöner aus. Je weiter wir nach hinten fuhren, desto weniger Leute hatte es. Richtig schön. Nach gefühlt tausend Fotos fuhren wir wieder zurück. Der Bryce Canyon ist auf unserer Liste, gemeinsam mit dem Arches, auf Platz eins der schönsten Parks gerutscht. Mal schauen ob sich die Liste noch ändert. Wir haben ja noch ein paar Parks vor uns. Die Jahreskarte für die N.P. kostet 80 Dollar. Nach dem dritten Park sind die schon rausgeholt. Jeder Park kostet sonst zwischen 30 und 35 Dollar pro Tag. Wir fuhren dann weiter Richtung Zion N.P. Unterwegs in Mount Carmel Junction fanden wir einen Stellplatz. Die Reception ist in einem Tankstellenshop, oder besser gesagt, einem grossen Souvenier-Shop. Da mussten wir doch auch noch vorbei. War lustig was die alles verkaufen. Zum Znacht gab es nochmals Popcorncrevetten und Salat.

Wetter: denn ganzen Tag sonnig. Morgens -10, im Bryce Canyon -4 bis 0, in Mount Carmel bis 15 Grad.

 

27.2.2024 / Capital Reef N.P.

Für heute gab es eine kleine Sturm- und Wintereinbruchwarnung an gewissen Orten. Das heisst, wir müssen die Wetterverhältnisse im Auge behalten. Die Fahrt zum Canyonlands N.P. war wunderschön. Die ganzen Felsen und Schluchten, die wechselnden Farben. Wir wurden schon von der Hinfahrt müde, soviel mussten wir rausschauen und die Eindrücke aufnehmen. Der Wind hat zugenommen. Zum Glück war der grösste Teil der Strecke fast ohne Verkehr. Es hat das Womo durchgeschüttelt, und öfters fuhren wir Schlangenlinien. Der heutige N.P. war früher von den Indianern bewohnt. Sie haben dort ihre Spuren an den Felsen mit Zeichnungen hinterlassen. Später wurde das Tal von den Mormonen besiedelt. Da sich dort ein Fluss befindet, wurden Obstplantagen angebaut. Wir fuhren den Hauptweg in den Park hinein. Mit dem Womo konnten wir den Scenic Drive fahren. Etwa 20 Meilen weit. Der Rest ist mit dem Womo nicht befahrbar, da wir zu lang sind. In Gedanken sahen wir die Indianer, welche hier jagten oder auf ihren Pferden herumritten. Platz für ihre Wigwams gab es auch genügend. Die Felswände und Schluchten sind schon spektakulär. Als dann das Schild: Ice Road kam, wurde es uns einen Moment komisch. Zum Glück war nach ein paar Metern die Strasse wieder frei. Auf dem Rückweg sahen wir noch ein paar Rehe oder Hirsche. Am letzten Aussichtspunkt hat es uns fast weggewindet. Zum Glück sind wir keine Fliegengewichte. Es war schon so anstrengend zurückzulaufen. Wir fuhren anschliessend weiter Richtung Bryce-Canyon N.P. Denn ursprünglichen Plan mussten wir ändern. Aber der Bryce ist ja auch schön. Wir mussten uns einen Übernachtungsplatz mit Strom suchen, da für heute tiefe Minustemperaturen gemeldet wurden. Ein paar Mal machten wir uns auch noch Sorgen, als es anfing zu schneien. Zum Glück nur ganz kurz. Aber trotzdem mussten wir anhalten um einen Bald Eagle zu fotografieren. Mit Schneeflocken. Unterwegs wurden wir für die Übernachtung in Circleville fündig. Ein kleiner versteckter Platz bei einem Laden. Der Laden alleine ist schon ein Ausflug wert. Noch richtig altertümlich. Der Boden knarrte bei jedem Schritt und die Regale waren vollgestellt. Zum Znacht gab es Hühnchen und Gemüse aus dem Omnia.

Wetter: meist sonnig, sehr kühler Wind. Bis zu 8 Grad. Gefühlt aber viel kälter. Der kälteste Tag bisher.

 

26.2.2024 / Arches N.P. und Canyonlands N.P.

Nach einer sehr ruhigen Nacht machten wir uns auf den Weg, den Park auf der Rückfahrt fertig zu erkunden. Das war eine sehr gute Entscheidung bis zum Morgen zu warten. An den ersten wichtigen Aussichtspunkten waren wir alleine. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass durchschnittlich 1,8 Millionen Besucher jährlich hier sind. Deshalb kommt man in der Hauptsaison nur noch mit einer Reservierung rein. Wir genossen die vielen schönen Arches und Felsformationen. Unglaublich die Schönheit und Weite die es hier hat. Als wir am Ende angekommen waren, fuhren wir weiter in den Canyonlands N.P. Ein Parkvolontär  hat uns den Tip gegeben, lieber diesen als den Goblin State Park anzusehen. Dieser N.P. ist ganz anders. Man ist richtig auf einem Plateau oben und sieht links oder rechts runter. Auf der einen Seite ist der Green River, auf der anderen Seite der Colorado River. Etwas weiter unten fliessen diese dann zusammen. Die Aussicht erinnert uns ein bisschen an den Grand Canyon. Man sieht so weit. Wir fuhren die wichtigsten Aussichtpunkte an. Fast jedes Mal musste man ein bisschen laufen. Da konnte man noch die ganze spezielle Pflanzenwelt studieren. Nachdem wir durch waren, fuhren wir weiter Richtung Green River. Da fand ich einen Koa-Camping der offen hatte. Wir waren von so viel aus- und wieder einsteigen, fotografieren, staunen und geniessen so müde. Die heisse Dusche heute Abend tat richtig gut.

Wetter: sonnig, zwischendurch bewölkt. Bis zu 19 Grad.

 

25.2.2024 / Arches N.P.

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Arches N.P. Zuerst müssen wir aber noch einkaufen und Gas auffüllen. Das Heizen verbraucht ziemlich Gas, aber wir wollen ja nicht frieren. Die Minusgrade in der Nacht sind ja zum Glück bald vorbei. Wir mussten heute etwa 200 Meilen fahren. Gegen ein Uhr trafen wir im N.P. ein. Wir lösten den Jahrespass für die Nationalparks, da ja noch ein paar auf dem Programm stehen. Wir fuhren zuerst bis ans Ende des Parks um zu schauen ob es auf dem Campground noch Platz hat. Man kann im Moment nicht reservieren. Das heisst, es geht nach dem System first come, first serve. Unser Plan ging auf und wir fanden einen Mega Platz. Mit spitzenmässiger Aussicht. Wir machten uns dann auf den Weg zu den ersten Aussichtpunkten. Wir kamen aus dem Staunen kaum mehr raus. Die Arches und die Steinformationen sind so was von schön. Endlich hatten wir wieder etwas Bewegung. Nach dem vielen fahren tat das richtig gut. Das Wetter hat halt auch gut gepasst. Sonne und angenehme Temperaturen. Zurück beim Camper genossen wir noch die Aussicht. Der Apero hat noch viel besser geschmeckt, als sonst. Ich glaube dieser Platz ist jetzt die Top 1 auf unserer Liste der schönsten Plätze wo wir je waren. So eine Aussicht hatten wir noch nie vom Camper aus. Wir haben dann auch früh das Feuer angezündet um zu grillieren. Es gab Schweinefilet mit Salat und Knoblauchbrot. Wir konnten sogar draussen essen. Ein gelungener Tag. Morgen sehen wir uns, beim zurückfahren, den Rest des N.P. an.

Wetter: sonnig. Bis zu 19 Grad.

 

24.2.2024 / Überquerung der Rocky Mountains

Wir hatten gut geschlafen. Gegen 6:45 fuhren wir los. Nächstes Ziel Denver. Die Fahrt war wieder sehr abwechslungsreich. Da das Wetter so gut aussah entschlossen wir uns unterwegs, gleich heute Nachmittag die Rocky zu überqueren. In Denver angekommen, machten wir noch eine Pause in einer Mall. Nach einem Rundgang, assen wir gleich noch etwas zu Mittag, damit wir frisch gestärkt, die Rockys in Angriff nehmen konnten. Im Nachhinein denke ich, wir hatten uns viel zu viele Sorgen gemacht, wie die Strecke am besten zu bewältigen wäre. Aber, ohne Schnee oder Minustemperaturen, ist das alles kein Problem. Wenn man sieht wie viele LKW‘s diese Strecke fahren. Der Weg führt bis auf 3500 Meter rauf. Nach dem Eisenhowertunnel hat man die grösste Steigung schon geschafft. Die Autobahn führt uns an den schönsten Skigebieten entlang. Wenn man zum Fenster raus sieht, kann man direkt auf die Skipiste sehen. Die Entscheidung rüber zu fahren, war gut. Wenn ich denke, am Morgen bei Minustemperaturen um die -15 Grad, da herumzufahren, mit dem Schmelzwasser vom Vortag, dann doch lieber nicht. Nach kurzer Zeit, ging es eigentlich immer runter. Unser Schluckspecht war sehr brav. Unterwegs entwickelte er sich aber zu einem Dreckspatz. Das Schmelzwasser hatte verschiedene Farbtöne, und die Spritzer hinterliessen leider ein paar nicht so schöne Farben auf unserem neuen Womo. Nach ein paar hundert Meilen fanden wir in Grand Junction einen RV-Park zum Übernachten. Die Strecke war weit, aber jetzt können die Ferien beginnen. Zum Znacht gab es nur noch ein Müesli. Wir waren beide ziemlich müde.

Wetter: denn ganzen Tag schön. Bis zu 15 Grad.

 

23.2.2024 / Bald Eagles

Diese Nacht war ruhiger. Wir haben gut geschlafen und sind etwa gegen halb fünf aufgestanden. Gipfeli gebacken, Kaffeewasser kochen, und der Tag kann starten. Um 6:45 fuhren wir los. Wir hatten noch eine lange Strecke vor uns. Die Landschaft ist gewaltig. Die vielen leeren Felder lassen nur erahnen wie viel Getreide hier angebaut wird. Wir fuhren durch die "North Platte" Richtung Denver. Unterwegs sahen wir Zugvögel. Tausende, wahrscheinlich hunderttausende waren unterwegs. So weit man sah waren sie am Himmel. Sie flogen in die gleiche Richtung in die wir fuhren. Nachdem wir endlich halten konnten, fotografierte sie mein Schatzi. Wir fanden dann raus, dass es Schneegänse sind. So was haben wir noch nie gesehen. Diese Menge. Und alles Gruppen in V-Formationen. Mega. Wir fuhren dann weiter. Wir hatten den ganzen Weg schönstes Wetter. Als es an der Zeit war etwas für die Nacht zu suchen, fuhren wir in einen State Park. Den Lake Ogallala. Wir hätten dort Platz gehabt. Weil der Camping war leer. Aber es hat so stark gewindet, dass es unangenehm gewesen wäre. Also fuhren wir weiter. Der Weg führte uns über den Damm eines Stausees. Den Lake McConaughy. Am Rande hatte es eine Eisschicht. Ich traute meinen Augen fast nicht. Überall sassen Bald Eagles auf dem Eis. Leider konnten wir auf dem Damm nicht anhalten. Am Ende des Stausees hatte es einen Parkplatz. Beim Aussteigen flogen gleich 4 Adler über uns hinweg. Wow. Sonst sahen wir immer nur einen einzelnen. Jetzt diese Menge. Wir sahen noch mehrere. Hundert Fotos später, und sehr zufrieden, fuhren wir weiter. Auf dem RV Park in Brule wurden wir schliesslich fündig. Auf diesem RV-Park waren wir ganz alleine. Aber die Tankstelle daneben ist die ganze Nacht besetzt. Auch hatte ein paar bewohnte Mobilhomes. Wir konnten noch eine Zeit lang vor dem Womo in der Sonne sitzen. Zum Znacht gab es dann die restlichen Popcorn Crevetten. Achtung Suchtgefahr. Die sind so gut. gegen neun Uhr sind wir schlafen gegangen. Da wir schon wieder in eine neue Zeitzone gefahren sind, wissen wir bald nicht mehr ob es früher oder später ist als gestern. Aber ist ja egal. Die Uhr sagt wie spät es hier ist. Dann leben wir nach der.

Wetter: schön, sonnig. Am Nachmittag wieder windig. Bis zu 15 Grad.

 

22.2.2024 / Go West

Die Nacht war ziemlich laut. In Amerika wird rund um die Uhr gefahren, getankt und eingekauft. Ruhezeiten kennen sie hier nicht so wie bei uns. Um halb fünf waren wir wieder beide hellwach. Also aufstehen, Omnia raus und Gipfeli aufbacken. Der Gasherd hat ein bisschen mehr Pfupf als der in unserem Camper. Aber mit ein bisschen ausprobieren werden vermutlich die nächsten ein bisschen weniger dunkelbraun. Geschmeckt haben sie trotzdem. Gegen sieben Uhr machten wir uns auf den Weg. Wir gingen erst tanken. Unser grosser Schluckspecht hat ordentlich Durst. Wir kamen gut voran. Die Interstate 80 West führte uns knapp 300 Meilen meist gerade aus. Wir verliessen Illinois und fuhren Richtung Iowa. Der Weg führte uns auch über den Mississippi. Wir sahen unterwegs auch schon ein paar Baldeagles (Weisskopfseeadler). Leider konnten wir auch der I 80 nicht halten. Aber schon diese Adler zu sehen war schön. Auf der Suche nach einem Parkplatz sahen wir den World‘s largest Truckstop, IOWA 80. Hier hat es Platz für 900 LKW’s. Und alles was die Fahrer brauchen. Inklusive Zahnarzt, Chiropraktiker und noch vieles mehr. Wir nutzten die Pause und stöberten auch durch den riesigen Laden. Hier findet man vieles dass man nicht wirklich braucht. Zum Beispiel: Grasflipflop, Fischhosen und Schuhe oder LKW-Schnickschnack-Zubehör. Unsere Fahrt führte uns noch ein paar Stunden weiter. Nach dem Mittag machten wir uns auf die Suche nach einem Camping oder RV-Park. Nach längerer Suche wurden wir in Shelby fündig. Ein RV-Park wo viele Familien wohnen. Für uns auch ein ungewohntes Bild. Der Schulbus hat auf jeden Fall mehrere Kinder ausgeladen. Mein Schatzi machte sich noch auf Vogelsafari. Er hat ein paar schöne Fotos gemacht. Ich backte noch ein paar Zimtschnecken. Zum Znacht machten wir Popcorncrevetten und Salat. Zum Glück hab ich dieses Mal zwei Omnia’s dabei. Gegen 20:30 waren wir dann so müde, dass es Zeit fürs Bett wurde.

Wetter: erst Regen dann immer schöner. Am Nachmittag windig. Bis 16 Grad.

 

21.Februar 2024 / Die Vorfreude wächst

Wir haben relativ gut geschlafen. Um 4 Uhr waren wir beide wach. Aber wir haben etwa achteinhalb Stunden geschlafen. Jetzt sind wir topfit. Wir werden um 6:45 beim Hotel abgeholt. Also zuerst noch gemütlich Kaffee trinken, duschen und nochmals Kaffee trinken. Der Bus kam pünktlich. Wir waren etwa 20 Personen. Auf der Fahrt nach Elkhart gab es stockender Verkehr Richtung Chigaco Innenstadt. Die Fahrt dauerte 2:45. Dieses Mal fand die Übergabe an einem anderen Standort statt. Es hatte ein Büro wo man drinnen sitzen konnte. Mit WC und Kaffee. Auch die Abwicklung war viel besser. Aber da wir so spät gebucht hatten, waren wir die zweitletzten auf der Liste. Die Wartezeit haben wir mit lästern verbracht. Es hatte eine deutschsprechende Angestellte und alle deutschsprechenden wollten zu dieser. Die Kommentare die man hörte waren sehr lustig. Kurz nach 12 Uhr kamen dann wir an die Reihe. Erst der Papierkrieg und danach eine viertelstündige Einführung. Die gab es letztes Mal nicht. Die Freude war gross, als wir unser Fahrzeug sahen. Es war wieder ein gleichgrosser Sunseeker wie letztes Mal. Mit 8 Schlafplätzen gerade gross genug für uns. Die zwei Slideouts ergeben einen grossen Wohnraum. Der erste Weg führte uns dann zu einem Walmart. Grosseinkauf war angesagt. Aber zuerst assen wir noch eine Pizza im Subway. Beim Einkaufen war ich nach kurzer Zeit mal wieder überfordert. Der Laden ist riesig und die Auswahl gigantisch. Wir schafften es trotzdem die wichtigsten Dinge einzukaufen. Dann fuhren wir endlich richtig los. Etwa 150 Meilen (240 km) später waren wir bei unserem Stellplatz an einer Tankstelle. Es hatte zum Glück noch Platz. Leider war es ein bisschen laut. Aber da wir ja schon so müde waren, es war mittlerweile ja doch 17:30 geworden, war uns das egal. Nachdem ich die Koffer ausgepackt und alles eingeräumt hatte gab es nur noch ein Müesli zum Znacht. Wir schauten noch ein bisschen Netflix und gingen dann kurz nach acht ins Bett.

Wetter: denn ganzen Tag schön. Bis zu 16 Grad.

 

20. Februar 2024 / Amerika wir kommen

Heute begann unsere neue Reise in die USA. Kurz vor 8 Uhr holten wir Nico ab. Er brachte uns zum Flughafen. Wir kamen fast ohne Stau zum Flughafen. Einchecken, Sicherheitskontrolle und das richtige Gate finden ging schnell über die Bühne. Mein Schatzi hatte heute einen Code auf seiner Bordkarte. Die SSSS bedeutet, dass er sich noch mal einer zusätzlichen Kontrolle unterziehen musste. Ich durfte nicht mit. Aber es tönte, hinter der Absperrung, als ob ein Kaffeekränzchen abgehalten wurde. Nach ein paar Minuten tauchte er dann wieder auf. Es wurde einfach nochmals eine Sprengstoffkontrolle gemacht. Um 12:30 konnten wir einsteigen. Eine Stunde später waren wir schon in der Luft. Die Entscheidung mit Swiss zu fliegen war gut. Es gab gutes Essen, viel zu trinken, sogar ein Glace und ein Käseküchlein. Die Sitze waren relativ bequem. Auch der Platz für die Beine hat einigermassen gepasst. Unterwegs hatten wir noch schöne Aussichten über Grönland und Neufundland. Zwischen den Wolken hindurch konnten wir immer wieder die Ausblicke bewundern. Knapp 10 Stunden später landeten wir in Chicago. Die Emigration dauerte ein bisschen. Aber das muss man in Kauf nehmen. Nachdem wir die Koffer geholt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Flughafenshuttle ins Terminal 2. Von dort starten jetzt neu seit Februar die Hotelshuttles. Nach 15 Minuten kam dann endlich unserer auch. Das Hotel ist etwa 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Schnell einchecken und dann gleich noch was Essen gehen. Es ist hier schliesslich erst früher Abend. Die sieben Stunden Zeitverschiebung spürten wir schon. Gleich neben dem Hotel hat es ein Longhorn Steakhouse. Zu Beginn in den USA ein Steak essen ist schon fast Pflicht. Danach gingen wir relativ „früh“ (es war hier 19:15) schlafen.

Wetter: von sonnig bis bewölkt alles dabei. Zürich 5 Grad, Chicago 10 Grad.