Bretagne 2024
Orleans - Chartres - Le Mont St. Michel - St. Malo - Cap Frehel - Binic -

 

25.04.2025 - Ab nach Hause

Wir hatten noch etwa 250 Kilometer Fahrt vor uns. Auch heute kamen wir gut voran. In Valdahon machten wir noch einen Einkaufs- und Tankstop. Der Dieselpreis ist etwa 20 Rappen tiefer als in der Schweiz. Nach dem Einkaufen mussten wir wieder eine Umleitung nehmen. Deshalb fuhren wir schlussendlich über Pontarlier. Noch ein bisschen shoppen für mich, und Autowaschen für mein Schatzi. Und beide waren glücklich. Aus Pontalier raus kamen wir doch noch in einen Stau. Richtung Val de Travers waren wir dann fast alleine unterwegs. Gegen 14:45 trafen wir in Brügg ein. Drei Wochen sind viel zu schnell vergangen.

Wetter: von sonnig bis Regentropfen alles. 0 – 12 Grad.

24.04.2024 - Chalon sur Saône

Zeitig nach dem Frühstück machten wir uns bereit für die Weiterfahrt. Wir kamen gut voran und der Verkehr hielt sich in Grenzen. Es hat hier leider viele Umleitungen, deshalb kamen wir manchmal von unserer geplanten Route ab. Aber zum Glück gibt es viele Wege Richtung zu Hause. Unsere geplanten Zwischenstops wurden dann halt immer angepasst. Am späteren Nachmittag kamen wir in Chalon sur Saône an. Auf dem Camping-Car-Park fanden wir einen Platz. Wir gingen in das Städtchen. Dieses kannten wir nur dem Namen nach vom Durchfahren. Es gibt hier einen Fussweg durch die Stadt, der mit Pfeilen am Boden gekennzeichnet ist. (Gute Sache sobald man die findet). Dieser dauert etwa eine Stunde. Erstaunlich wieviele alte Häuser noch vorhanden sind. Einige wurden schon im 15. Jahrhundert gebaut. Nach dem Rundgang suchten wir uns ein Restaurant. Wir fanden im Le Grill einen Platz. Hier gibt es regionale Gerichte. Ich hatte zur Vorspeise pochierte Eier auf eine Burgundersosse, mein Schatzi Kräuterschinken. War beides sehr lecker. Zur Hauptspeise dann Pave de Boeuf mit einer speziellen Käsesosse und lustigen Pommes. Das Fleisch und die Pommes waren sehr gut. Die Käsesosse wird nicht mein Favorit werden. Zum Nachtisch gab es noch eine Créme Brûle mit Blaubeeren. Zum Glück mussten wir nach dem Essen noch etwa 20 Minuten zurück zum Womo laufen. Da konnten wir noch ein bisschen verdauen.

Wetter: kalt, bedeckt, ein wenig Niesel, wenig Sonne. Bis zu 11 Grad.

 

23.04.2024 - Letzter Meerspaziergang

Bevor wir heute Morgen weiterfahren, wollen wir nochmals einen Strandspaziergang machen. Da es Richtung Ebbe geht, ist das Meer schon ziemlich weit zurückgegangen. Also liefen wir eigentlich im Meer am Strand entlang. Jedenfalls war das Gefühl so. Es war richtig ruhig und schön. So viele Muscheln auf einem Fleck haben wir auch noch nie gesehen. Total cool. Leider wird das Wetter hier jetzt auch schlechter. Also Zeit für uns, uns auf den Heimweg zu machen. Schön langsam und gemütlich. Nachdem wir zusammengepackt hatten fuhren wir weiter.  Wie gesagt fuhren wir zuerst durch  die Passage du Goin. Heute Morgen einen Spaziergang im Meer und jetzt noch eine Fahrt durch das Meer. Wir hatten das Gefühl, dass Moses für uns das Meer geteilt hat. Sehr, sehr speziell. Sieht so cool aus. Ein paar Stunden später trafen wir auf dem Camping-Car-Park in Moulismes ein. Zum Znacht gab es nochmals die Koteletten und Spargel-Tomaten-Gemüse und Brot.

Wetter: Schön, dann bewölkt, bis zu 12 Grad.

 

22.04.2024 - Passage du Gois und nistende Vögel

Wir warteten nach dem Frühstück wieder eine Zeitlang, bis es ein bisschen weniger kalt war. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann doch mit den Fahrrädern auf den Weg. Es waren nur etwa 15 Minuten bis zur Passage du Gois. Das ist eine Strasse zum Festland, die nur zwei Mal im Tag, bei Ebbe, für jeweils drei Stunden befahrbar ist. Den Rest der Zeit ist die Strasse unter Wasser. Das ist jedesmal ein Riesenschauspiel. Viele Leute verbringen die kurze Zeit, um im Watt nach Muscheln zu suchen und zu graben. Auch parkieren viele Autos richtig im Sumpf. Wir beobachteten dieses Schauspiel eine Weile. Morgen fahren wir hier auch durch. Nachdem wir einen Fahrradweg entlang des Damm’s gesehen hatten, entschlossen wir uns lieber diesen zu nehmen. Auf der Strasse war es ziemlich matschig. Gute Wahl. Wir fanden Lach- und Schwarzkopfmöven, Rotschenkel, Teichwasserläufer, Säbelschnäbler, Brandseeschwalben, Mittelsäger, Rauchschwalben  und Uferschnepfen. Mehrere waren am nisten. Viele  Fotos später fuhren wir weiter. Wir sahen auch mehrere Salzbecken. Hier auf der Insel ist die Salzgewinnung auch ein grosser Geschäftszweig. Die Becken sind viel kleiner als in Südfrankreich. Auch haben sie keine Rosafarbe. Das Salz von Noirmoutier ist sehr bekannt. Nach einem kurzen Einkauf, fuhren wir dann wieder zurück zum Womo. Wir gingen dann noch ins Bad. Heute hatte ich das Gefühl, dass das Wasser für mich zu kalt ist. Also badete ich nur kurz. Inzwischen hatten wir auch noch rausgefunden, dass hier in der Bretagne die Frühlingsferien begonnen hatten. Eine Erklärung wiese es so viele Kinder hat. Zum Z‘nacht grillten wir. Koteletten mit Salat und Knoblauchbrot.

Wetter: Sonnig, am Morgen 5 Grad. Bis zu 12 Grad. Windig.

 

21.04.2024 - St. Nazaire und Ile de Noirmoutier

Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren weiter. Ziel war heute die Ile de Noirmoutier. Wir kamen gut vorwärts. Da Sonntag war hatte es nicht so viele LKW’s unterwegs. Gegen Mittag kamen wir bei St. Nazaire vorbei. Da ist eine grosse Werft, die auch Kreuzfahrtschiffe baut. Als wir über die grosse Brücke fuhren, sahen wir zwei dieser Ungetüme noch im Bau bei der Werft. Die MSC World Amerika und die Utopia of the Seas. Sehr eindrücklich. Wir fuhren weiter Richtung Ile und mussten über die Brücke auf die Insel fahren. Es gibt eine Strasse die aber nur bei Ebbe befahren werden kann. 1,5 Std. vor Ebbe und 1,5 Std. danach. Auf dem Camping Sandaya Domaine du Midi bekamen wir einen schönen Platz. Wir gingen kurz ans Meer, bevor wir uns fertig einrichteten. Es war bewölkt und luftig. Wir machten eine kurze Pause im Womo. Plötzlich kam die Sonne wieder. Also Zeit für einen kleinen Strandspaziergang.  Das Meer war inzwischen schon wieder gestiegen. Es waren sehr viele verschiedene Muscheln und anderes Meeresgetier angespült worden. Grosse Quallen, kleine Seesterne und Krebse lagen rum. Nach unserem Strandspaziergang gingen wir noch in den Pool. Wir staunten nicht schlecht, da sogar der Aussenpool beheizt ist und nicht nur das Hallenbad. Auf diesem Camping ist sehr viel los. Wir können uns nicht erinnern wann wir das letzte Mal so viele Leute, auf einem Campingplatz gesehen haben. Sogar am Abend war noch Animation. Zum Z‘nacht gab es bei uns Würste, Salat und Brot.

Wetter: erst sonnig, dann bewölkt, dann wieder sonnig. Bis zu 14 Grad. Windig.

 

20.04.2024 - Velotour und Moules-Frites

Heute haben wir eine kleine Velotour geplant. Sobald es die Temperatur zuliess, starteten wir. Wir wollten eine Tour rund um einen Meeresarm zu machen. Wir fuhren durch schöne Gegenden mit noch schöneren Häusern. Als wir etwas mehr als die halbe Strecke gefahren waren und im Hafen von Lesconil, ein weiteres verschlafenes Fischerdorf, eine Pause einlegten, entschieden wir, jetzt dem Meer entlang weiter zufahren. Das klappte solange bis wir im Sand stecken blieben. In le Guilvinec fanden wir dann ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Also war Zeit zum Zmittag essen. Wir entschieden uns wieder mal für Moules a la Creme und Frites. Das Essen kam schnell. Die Muscheln hätten ein bisschen wärmer sein dürfen, aber schmeckten trotzdem. Wir fuhren dann den schon bekannten Weg zurück zum Camping. Am Schluss waren es knapp 33 Kilometer. Wir gingen dann sofort noch ins Bad, da es gerade leer war. Ein bisschen schwimmen und sprudeln tat gerade gut. Zum Znacht grillten wir nochmals. Spareribs mit Gemüse und Knoblauchtoast.

Wetter: Schön. Morgens 5 Grad. Bis zu 16 Grad.

 

19.04.2024 - Markt in Saint-Guenole und Vogelbeobachtung

Nach einer kalten Nacht, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Saint-Guénolèé. Dort ist heute Markt. Mal schauen ob es mehr als 3 Stände hat. Nach ein paar Kilometern waren wir dort. Es hatte tatsächlich etwa 35 Stände. Wow, schon recht gross für ein so verschlafenes Dorf. Nach dem Rundgang fuhren wir weiter zum La Torche. Ein grosser schöner Strand. Wir suchten ein paar Vögel. Gefunden haben wir vor allem viele Hasen. Überall hatte es viele Löcher und wirklich viele Hasen. Ein paar Vögeli sahen wir auch noch. Am Schluss gingen wir noch zum Strand. Da hatte es sehr viele Surfer. Ich hatte schon nur kalt vom zuschauen. Es waren sicher 200 verrückte Surfer die da unterwegs waren. Naja, wer das braucht. Wir fuhren danach zurück zum Womo. Nach dem Essen gingen wir eine Runde baden. Wir hatten das Bad für uns alleine. Gegen 16 Uhr fuhren wir nochmals nach Guilvinec. Wir wollten nochmals die Fischerboote beobachten, die ihre Fänge ausladen. Da es heute nicht so fest geluftet hat, wurde es mir fast schlecht von den Gerüchen. Eigentlich wollte ich heute ein paar fangfrische Langustines kaufen. Aber nach diesen Gerüchen ist mir die Lust vergangen. Zurück auf dem Camping war es schon fast Zeit zum kochen. Es gab aber nur noch Omeletten mit Salat.

Wetter: Sonne, bewölkt ein bisschen Wind. Bis zu 15 Grad.

 

18.04.2024 - Ruhetag (endlich mal) mit Baden

Nach einer erstaunlicherweise ruhigen Nacht, fuhren wir auf den Flower Camping Cap Finistère. Obwohl wir noch recht früh waren, konnten wir bereits einen Platz beziehen. Da dieser Camping einen beheizten Innenpool hat, mussten wir diesen gleich testen. Das Wasser hat ca. 28 Grad. Richtig angenehm solange man sich bewegt. Es hat auch einen Whirlpool. Er hat aber auch nur 28 Grad. Macht nichts, hat trotzdem gutgetan. Es war wunderbares Wetter. Die Sonne hat geschienen und es war in der Sonne fast zu warm. Der Wind hat total abgestellt. Wir mussten sogar die Sonnenstore rausnehmen. Ich bekam schon eine Sonnenallergie durch die Kleider. Wir gingen später nochmals ins Bad. Noch ne Runde schwimmen, für mein Schatzi, und eine Runde Whirlpool für mich. Wir haben den ruhigen Tag richtig genossen. Zum Znacht grillten wir noch Entrecote (ziemlich zäh) und Gemüsetaler und Brot.

Wetter: Sonnig. 17 Grad. (und Sonnenbrand an den Armen)

 

17.04.2024 - Phoques gris (Kegelrobbe)

Wir fuhren heute Morgen weiter an einen anderen Küstenabschnitt. Etwa zwei Autostunden südlich war unser Ziel. Zuerst fuhren wir nach Penmarch. Dort am Meer hat es auch wieder einen hohen Leuchtturm. Die Küste ist auch hier voller Steine und Felsen. Da machen die vielen Leuchttürme Sinn. Nachdem das Touristenbüro geöffnet hatte, informierten wir uns ob es schon Bootsausflüge zu den Robben gibt. Wir hatten Glück, und konnten zwischen drei verschiedenen Terminen wählen. Wie wir sind, haben wir uns natürlich schon für den am gleichen Tag entschieden. Eine Stunde auf einem normalen Boot. Wir fuhren nach Le Guilvinec. Dort hat es einen Stellplatz und der Weg in den Hafen ist nicht so weit. Im Touristenbüro wurden wir noch informiert, dass ab 16 Uhr dort im Hafen die Fischerboote einlaufen. Da unsere Tour erst um 17:30 startete, hatten wir noch genügend Zeit. Wir staunten nicht schlecht, wie das Abladen der Schiffe da funktioniert. Sie fahren an den Pier, laden Kistenweise Langusten, Crevetten und verschiedene Fische aus. Dann fahren sie weg und das nächste Schiff kommt. Insgesamt hat es dort 13 Fischerboote. Es war sehr interessant, wie viele Kisten dort ausgeladen werden und danach in die Fabrik gefahren werden. Dort werden die Kisten direkt versteigert und man kann kurz darauf bei den Fischläden schon die frischen Langoustines und Fische kaufen. Es wurde langsam Zeit um uns auf unsere Schiffsfahrt vorzubereiten. Wir waren erstaunt, als wir unser Schiff sahen. Es war ein Zodiac mit 12 Sitzplätzen. Da es immer noch sehr stark luftete und das Meer sehr unruhig war, zogen wir uns noch die Regenhosen über. Eine sehr gute Entscheidung. Wir waren insgesamt 11 Personen. Davon vier Kinder. Das Rausfahren zu den Felsen dauerte ca. 20 Minuten. Es spritzte ziemlich stark. Kaum bei den Felsen sahen wir schon die ersten Robben. Das war wirklich schön. Wie die einfach friedlich auf den Felsen lagen und zu uns rüber schauten. Einmal sagte mein Schatzi „upps, jetzt habe ich noch eine Boje fotografiert“, aber nach einer Minute tauchte die „Boje“ plötzlich unter. Wir fuhren längere Zeit um die Felsen rum und sahen mehre Robben. Der Guide erklärte uns viele Sachen, aber meistens könnten wir in nicht verstehen, weil es immer noch sehr stark luftete. Aber das Beobachten und Fotografieren war ja viel wichtiger. Danach fuhren wir wieder zurück. Das Zodiac fuhr ziemlich schnell. Und wegen den Wellen spritzte es noch viel stärker als vorher. Uns machte das nicht so viel aus. Wir waren gut angezogen. Regenhose und Wanderschuhe hielten uns trocken. Die anderen Leute waren nach kurzer Zeit pitschnass und vermutlich am anderen Tag alle krank. Unsere Jacken wurden auch ein bisschen nass, aber da wir ja mehrere Schichten trugen, hatten wir nicht kalt. Beim Aussteigen hat die eine Frau ihre Schuhe ausgezogen und ausgelehrt. Wir fanden das lustig, sie nicht so. Wir waren mehr als 1,5 Std. unterwegs. Unsere Tour sollte nur 1 Stunde dauert. Also uns hat es Spass gemacht. Bei Lufttemperatur von etwa 11 Grad nicht jedermanns Sache. Wir liefen dann die 2 Kilometer zurück zum Womo. Danach machten wir noch Pizza. Die war richtig gut.

Wetter: meist sonnig oder bedeckt. Windig. 11 Grad.

 

 

16.04.2024 -Stellplatz mit Meerblick

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Unterwegs in Brest fanden wir dann einen Decathlon wo wir endlich unsere zweiten Regenhosen fanden. Das nächste Ziel war le Conquet. Da ist ein Meeresschutzgebiet. Es sollte hier auch Robben geben.Wir nahmen unsere Fahrräder und fuhren erst mal raus zum Leuchtturm. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, es bläst mich mit dem Fahrrad um. Aber ich hab es geschafft. Manchmal im Zickzack, aber wenigsten sicher am Ziel. Beim Leuchtturm mussten wir eine Wellenpause abwarten um den Spritzern zu entgehen. Es hat wirklich sehr stark gestürmt. Durch das sind die Wellen natürlich auch recht gross. Nach dem Leuchtturm machten wir noch eine kleine Tour durch das Städtchen. Wirklich klein und mit schönen Häusern. Nach dem Mittagessen fuhren wir die Küste weiter rauf, um eventuell doch noch Robben zu sehen. Aber man kommt nicht überall mit dem Womo direkt ans Meer. Auch Robben sahen wir keine. Wir fuhren bis zum Stellplatz in Lampaul-Plouarzel. Schöner Platz mit vielen verschiedenen Plätzen mit direktem Meerblick. Wir machten noch einen Spaziergang denn Klippen entlang. Unsere Brillen hatten danach einen richtigen Salzbelag. Hat aber trotzdem gut getan. Frische, kühle Meerluft. Zum Znacht gab es gefüllte Tomaten mit Reis.

Wetter: Regen, schön, windig. 12 Grad.

 

15.04.2024 - 6500 Jahre alte Gräber, Cairn de Barnenez

Heute Morgen wechselten sich der Regen mit der Sonne ab. Wir machten uns zeitig auf den Weg. Zuerst steht der Decathlon auf der Liste. Danach noch ein Lidl. Unsere Vorräte neigen sich dem Ende zu. Und da wir nie so genau wissen wo wir landen, ist es besser etwas Reserve zu haben. Nach einer Stunde fanden wir den Decathlon sofort. Leider hatte auch dieser die Regenhose nicht, die wir noch suchen. Ok, müssen halt weitersuchen. Nebenan fanden wir noch einen Action Laden. Diesen kannten wir noch nicht. Eine Holländische Discounterkette, die es fast mit den Chinamärkten in Spanien aufnehmen kann. Wir fanden ein paar Sachen, wo wir vorher gar nicht wussten, dass wir diese brauchen. Unsere Fahrt ging dann weiter zu einem Lidl. Vom Frucht- und Gemüseregal waren wir geschockt. So viele schimmelige und faule Früchte und Gemüse haben wir noch nie in einem anderen Lidl gesehen. Die Filialleitung macht keine gute Arbeit. Die anderen Sachen die uns noch fehlten, fanden wir dann alle. Unser Weg führte uns dann weiter zu den Cairn de Barnenez. Bis wir gestern davon gelesen hatten, wussten wir nicht, dass es so was gibt. Diese 6500 Jahre alten Gräber sind älter als die Pyramiden. Es sind zwei grosse, aufgeschichtete Steinhügel mit insgesamt 11 Gräbern. Wie konnten die Menschen in der Jungsteinzeit  solche Sachen bauen. Ist fast nicht vorstellbar. Danach sind die Gräber tausende von Jahren vergessen gegangen. Erst vor ca. 70 Jahren wurden diese Gräber wieder gefunden und wahrgenommen. Sehr interessant. Leid+er kann man die Gräber selbst von innen nicht angesehen werden. Der Weg ist schmal und nicht nicht sehr hoch. Vermutlich wäre nach ein paar Jahren alles schon kaputt gegangen. Aber von aussen ist es schon sehr imposant. Wir fuhren dann der Küste nach weiter. Ich hatte einen Campingplatz direkt am Meer gefunden. Gute Idee? Es stürmt ja ziemlich. Auf dem Camping de la Mer in Plougasnou angekommen, staunten wir nicht schlecht. Gestern und heute kann man Gratis auf dem Platz stehen. Strom, WC und beheizte Duschräume inklusive. Toll. Wir machten dann noch einen Küstenspaziergang. Es hat wirklich sehr stark gestürmt. Zeitweise hatten wir Angst, dass es uns umbläst. Das Meer schlägt stark an die Felsen und spritzt herrlich. Muss toll aussehen, wenn die Flut kommt. Es hat zwar hier nur noch einen Unterschied von knapp vier Metern. Zum Znacht gab es Fisch und Gemüse mit Fisch.

Wetter: Regen, Sonne, starker Wind. 14 Grad.

 

14.04.2024 - Binic

Nach dem Frühstück ging mein Schatzi nochmals joggen. Gegen Mittag fuhren wir dann weiter. Nach etwa einer halben Stunde machten wir direkt am Meer einen Zwischenstop zum Zmittagessen. Der Strand war zu steinig um ein bisschen dort rumzulaufen. Also fuhren wir dann weiter. Ich suchte einen Campingplatz der etwa 1,5 Stunde weiter weg war. Immer noch Richtung Westen. Es zieht uns scheinbar immer irgendwie Richtung Westen. Auf dem Campingplatz le Panoramic in Binic angekommen, konnten wir uns einen Platz aussuchen und beziehen. Das Wetter war so schön, dass wir erstmal eine Stunde Pause draussen in der Sonne machten. Danach nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren runter in das Dorf. Es waren wirklich sehr viele Leute in diesem alten Fischerdörfchen unterwegs. Ok, ist ja Sonntag. Wir fuhren Richtung Leuchtturm und machten dann einen kleinen Spaziergang der Mauer entlang bis zum Leuchtturm raus. Es war noch ziemlich Ebbe. Daher lagen noch sehr viele Boote auf dem Trockenen. Es war ein schöner Ausflug ins Dorf runter. Wir fuhren dann wieder zurück auf den Camping. Zum Znacht gab es Salat und Pouletstücke.

Wetter: schön, bewölkt. 18 Grad.

 

13.04.2024 - Vogelfelsen

Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Velos nochmals zum Leuchtturm. Wir wollten heute beide zum Aussichtpunkt runterklettern. Mit schlotternden Knien machten wir die kleine Kletterpartie runter. Von dort hat man einen phantastischen Blick auf den speziellen Felsen, der voll von verschiedenen Vogelarten ist. Trottellummen, Tortalke, brütende Krähenscharben und verschiedene Mövenarten. Die Trottellummen stehen dicht an dicht am Felsen. Sie brüten ihre Eier ja auf den Füssen aus.

In jedem freien Loch nisten die Krähenscharben und die Möven. Etwa eine Stunde beobachteten wir das Treiben am Felsen. Das war megacool. Wir fuhren dann mit den Velos noch zu einem zweiten Aussichtspunkt. Dort war leider nicht so viel los. Aber die Aussicht dafür super. Nach dem Mittagessen gingen wir an den Strand. Das Meer ging Richtung Ebbe. Der wunderbare Sandstrand wurde immer breiter. Wir gingen mit den Füssen kurz ins Wasser. Es war wirklich sehr kalt. Wir hatten unsere Stühle mitgenommen. Also mal eine Zeit mal am Strand sitzen, lesen und das Meer beobachten. So schön kann es sein. Mal nichts machen. Plötzlich hatten wir das Gefühl, dass es kühler wird. Wir machten uns auf den Rückweg zum Camping. Kaum oben angekommen, kam eine richtige Nebelwand. Es wurde richtig komisch. Wir hatten das Gefühl, als kämen gleich ein paar Geisterschiffe aus dem Nebel. Vielleicht sollten wir weniger Piratenfilme schauen. Leider blieb der Nebel länger bei uns. Also mussten wir ins Womo sitzen. Es wurde draussen zu unangenehm. Zum Znacht gab es Spiegeleier (Sunny side up).

Wetter: Sonnig, dann Nebel. 22 Grad.

 

12.04.2024 - Tortalk und Trottellumme

Heute gab es zum Frühstück Schoggibrötli aus dem Omnia. Gut aber wohl nicht so gesund. Kann man einmal machen. Mein Schatz ging danach eine Runde Vögeli beobachten. Ich putze inzwischen mal wieder ein bisschen. Zum Glück hatte ich gestern noch den Staubsauger aufgeladen. Danach nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren zum Leuchtturm. Wir waren erstaunt wie viele Leute schon dort waren. Wir liefen zu den Klippen und sahen uns um. Es war wirklich an vielen Orten sehr steil und gefährlich. An anderen Orten wir immer alles abgesperrt oder beschildert, dass man aufpassen soll. Das fehlt hier total. Es wurde mir öfters mal schumrig. Vor allem wenn mein Schatzi sich zu nahe an den Abgrund stellte. Plötzlich sahen wir die komischen Vögel im Wasser. Bei genauer Betrachtung erkannten wir, dass die grössere Menge Trottellummen sind. Auch ein paar der sehr seltenen Tortalke sahen wir. Wir gingen noch ein Stück weiter und dann fanden wir einen ganzen Felsen voll mit den Trottellummen. Die legen einfach ihre Eier auf dem Felsen ab. Die Form ist so, dass sie nicht davonrollen. So viele dieser Vögel und so wenig Platz am Felsen. Scheinbar befinden sich 80 Prozent der ganzen Population in Frankreich hier. Interessanterweise kommen die auch nur zum Eierlegen hierher. Denn Rest des Jahres leben sie, wie die Papageientaucher auf dem Meer. Das müssen wir morgen nochmals anschauen gehen. Wir machten uns dann auf den Weg zurück zum Womo. Nach dem Mittagessen stiegen wir dann wieder auf die Räder und fuhren nochmals zum Leuchtturm. Am Nachmittag kann man diesen besichtigen. Also stiegen wir die 146 Stufen bis ganz rauf. Die Aussicht hat sich wirklich gelohnt. Bei schönem Wetter sieht man bis nach St. Malo. Wir fuhren danach wieder zurück. Es war Zeit mal das schöne Wetter und die Sonne zu geniessen. Morgen ist ja auch noch mal ein Tag um die seltenen Vögel zu beobachten. Nach einer kurzen Ruhepause ging mein Schatzi noch joggen. Zum Znacht machten wir Spareribs und Salat.

Wetter: Sonne. 20 Grad.

 

11.04.2024 - Cap Frehel

Nach dem Frühstück ging mein Schatzi eine Runde joggen. Danach liefen wir nochmals bis zur Barrage, um einen letzten Blick und ein paar letzte Fotos vom Mont Saint-Michel zu machen. Zurück beim Womo, machten wir uns auf den Weg Richtung Cap Frehel. Dort sollen sich verschiedene Vogelarten befinden und Aussicht auf die Küste super sein. Gegen Mittag trafen wir auf dem Camping Cap Frehel ein. Dieser ist im Moment nur für Womo’s geöffnet, da die Sanitäranlagen noch geschlossen sind. Ein grosser Platz, wo man sich hinstellen kann wo man will. Wir machten uns dann auf den Weg um die Gegend ein bisschen zu erkunden. Der Weg führte dem Meer entlang. Immer etwa 40 – 60 Meter auf den Klippen. Nicht überall war es mir wohl beim runterschauen. Aber die Aussicht ist schon super. Nach einer Stunde hatte ich das Gefühl, je weiter dass wir laufen desto weiter entfernt ist der Leuchtturm. Also machten wir uns auf den Rückweg. Morgen fahren wir mit den Velos zum Leuchtturm. Zum Znacht hatten wir erst ein bisschen Arbeit vor uns. Zwei Kilo Jakobsmuscheln mussten präpariert werden. Erst rausfinden wie man das am Besten macht. Die Muscheln erst aufschneiden, dann das Fleisch lösen, und zuletzt die weisse Nuss rausgrübeln. War eine ziemliche Sauerei. Zwei Kilo ergibt 14 Muscheln. Gebraten haben wir die Muscheln nur je ca. 2 Minuten. Die waren saulecker. Dazu noch ein Bruscetta.

Wetter:  Wolken, dann immer sonniger. Fast windstill. 16 Grad.

 

10.04.2024 - Mont Saint-Michel

Heute fahren wir weiter Richtung Mont Saint-Michel. Erstmal schauen ob wir aus unserem Sumpfplatz wieder rauskommen. Es hat in den letzten drei Tagen zwischendurch ziemlich stark geregnet. Und der Rasenplatz hier war schon nass beim reinfahren. Ufff, wir hatten Glück und kamen noch gerade so raus. Nur kurz spulen und den Boden umgraben, aber wir waren draussen. Unser Weg führte uns der Küste entlang. Unterwegs hielten wir noch an einem Aussichtpunkt. Wir liefen ein paar Minuten und sahen dabei auch noch ein paar schöne Vögel. Die Aussicht auf Saint Malo war durch die schlechte Sicht nicht so gut. Wir fuhren weiter. Unterwegs kamen wir bei den grossen Austernschiffern vorbei. Eine Fabrik reihte sich an die andere. Manche gross, andere nur ganz klein. Überall hätte man Austern an der Strasse kaufen können. Aber wir hatten heute gerade keine Lust darauf. (zum Glück). Wir hatten auf dem Camping Mont Saint-Michel reserviert. Man kann dort nur mit einer Reservierung rein fahren. Installieren, etwas essen und schon machten wir uns auf den Weg zum Shuttle. Der fährt bis knapp vor die Insel. Es war schon fast Ebbe. Das Kloster Mont Saint-Michel ist richtig imposant. Die Geschichte dazu ist alt. Sie fängt schon im 8. Jahrhundert an. Wir liefen die Gassen und Treppen rauf. Zwischen gefühlt tausenden von Leuten. Fast oben angekommen beginnt der Eingang zum Kloster. Wir haben uns für das Tabletsystem entschieden. Ein Tablet mit Kopfhörern. Der Rundgang durch das alte Kloster und ehemalige Gefängnis war sehr informativ und interessant. die Erklärungen über die Tablets sehr umfangreich und gut verständlich. Super System. Unser Rundgang dauerte etwa 1,5 Std. Viele Treppen rauf und wieder runter. Das Kloster ist riesig. Mit vielen neuen Informationen machten wir uns auf den Rückweg. Es hatte sehr viele Wattwanderer. Uns wäre es zu kalt für solche Sachen. Beim Womo zurück ruhten wir uns ein bisschen aus. Zum Znacht gab es Schinkli und Salat. Gegen 21 Uhr machten wir uns nochmals auf den Weg zum Kloster. Es wurde langsam dunkel. Wir wussten ja, dass jetzt Flut ist. Aber dass der letzte Teil des Weges überflutet ist, haben wir trotzdem nicht erwartet. Also schauten wir dem lustigen treiben ein bisschen zu. Leute die noch vom Kloster weg wollten, mussten über die überflutete Strasse laufen. Wir wollten uns das nicht antun. Also machten wir uns auf den Rückweg. Es war inzwischen dunkel geworden.

Wetter: zwischendurch ein paar Regentropfen. Sonst trocken. Bis zu 16 Grad.

 

09.04.2024 - Stürmische Gezeiten

Nach dem Frühstück warteten wir bis das Wetter trocken genug war, um nochmals in die Stadt zu fahren. Wir trafen etwa 1 Stunde nach der Flut am Meer ein. Überall waren Strassen gesperrt und es lag viel Sand und auch ein Baumstamm  auf den Strassen. Es wurde fleissig geputzt. Das Wasser spritzte vielen Orten noch über die Mauern. Mit viel Glück wurden wir vom Meerwasser verschont. Wir parkten die Velos und machten uns auf den Weg zu den Stadtmauern wo wir schon gestern zweimal waren, und uns die verschiedenen Wasserstände zu studieren. Heute war es noch viel imposanter als gestern, weil es viele Wellen hatte. Es kam dann wieder ein kurzer Regenschauer. Wir stellten uns unter das Stadttor und warteten dass der Regen vorbei geht. Danach liefen wir quer durch die Stadt um auf die andere Seite zu kommen. Das Schwimmbad war noch im Meer versunken. Aber der Sprungturm war schon deutlich weiter aus dem Meer draussen als gestern. Wir schlenderten der Mauer entlang und sahen noch ein paar schöne Vögel. Der Wind und der nahende nächste Regen hat uns dann von der Mauer vertrieben. Wir spazierten noch ein bisschen durch die Gassen. Als wir schon fast bei den Rädern zurückwaren, kam nochmals ein grösserer Regenschauer. Also warteten wir erst im Bushäuschen und dann noch in der Touristeninfo, bis es wieder trocken war. Wir machten uns dann auf den Rückweg. Zwischenziel ein war der Panda Wok. Da wollten wir schnell was zu Mittag essen. Als wir die vielen Autos draussen sahen, dachten wir, dass kann ja nur gut sein. Das Panda Wok ist ein Buffetrestaurant. Die Buffets sahen alle sehr gut aus. Die Auswahl war riesig. Also da wird man sicher nicht mehr hungrig rausgehen. Nachdem wir drei oder vier Gänge gegessen hatten, fuhren wir mit den Rädern weiter Richtung Decathlon. Wir brauchen dringend mal bessere Regenhosen. Leider hatten sie nur noch ein Stück in der richtigen Grösse da. Aber wir wissen jetzt ja was wir brauchen, und Decathlon’s hat es ja in Frankreich sehr viele. Danach gingen wir noch kurz in einen Cora. Auch ein Lebensmittelladen. Zurück auf dem Camping packten wir unsere Badeklamotten und gingen eine Runde in die Sauna und danach noch ins Bad. Es hatte heute viele Kinder dort und der Geräuschepegel dementsprechend hoch. Zum Z‘nacht gab es nur noch ein kleines Müesli.

Wetter: Wechselhaft. 16 Grad.

 

08.04.2024 - Gezeiten

Heute wollen wir mit den Fahrrädern nach Saint Malo. Die hohen wechselnden Gezeiten ziehen uns an. Nach einer halben Stunde fahren, haben wir die Fahrräder bei der Touristeninfo geparkt. Genau dort startet auch der Petit Train. Der hat natürlich genau auf uns gewartet. Also erst mal eine halbe Stunde die Stadt mit dem Zug erkunden. Es ging kreuz und quer durch die alte Stadt. Bei vielen Häusern sieht man, dass sie nicht ganz so alt sind. Im 2. Weltkrieg wurde ein grosser Teil der Stadt zerstört. Obwohl Montag ist, hat es viele Leute unterwegs. Nach dem Zug führte uns unser Weg erstmal an den Strand. Es geht langsam gegen Ebbe zu. Als es angefangen hat zu regnen, machten wir erst mal Kaffeepause. Danach liefen wir über die Stadtmauer. Die Mauer geht fast rund um die Stadt. Überall kann man schön runterschauen. Man sieht immer besser, wie sich das Meer zurück zieht. Auch das Schwimmbad ist gut sichtbar. Zum Zmittag gingen wir in ein gemütliches Bistro. Wir assen Moules-Frites mit Gorgonzolasauce. Ohh, die waren wirklich gut. Danach gingen wir nochmals auf die Mauer. Der Tiefpunkt war fast erreicht. Wir machten uns auf den Rückweg zum Camping. Ein paar Stunden ausruhen stand auf dem Programm. Gegen 18:30 fuhren wir wieder mit den Fahrrädern Richtung Stadt. Wir waren erstaunt wie hoch das Wasser war. Aber es war fast wellenlos. Teilweise waren die Strassen und Parkplätze, wegen Hochwassergefahr, gesperrt. Wir liefen wieder über die Mauer. Die gleichen Orte, wie am Nachmittag, fotografierten und schauten wir uns wieder an. Das Schwimmbad sah man gar nicht mehr. Nur noch ein Stück vom Sprungturm war noch sichtbar. Kurz vor Hochstand fuhren wir wieder zurück zum Camping. Wir wollten noch im Hellen ankommen. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut hat heute 12 Meter erreicht. Ist schon gewaltig. Zum Znacht gab es nur noch ein Müesli.

Wetter: schön, regen, schön, regen ……… 17 Grad.

 

07.04.2024 - Saint Malo

Nach dem Frühstück das mein Schatzi bei einer Bäckerei holte, fuhren wir weiter Richtung Saint Malo. Wir hatten noch ca. 320 km vor uns. Die Strassen waren anfangs fast leer. Man merkt schon, dass Sonntag ist. Gegen 14 Uhr trafen wir auf dem Campingplatz kurz vor Saint Malo ein. Der Camping Domaine de la Ville Huchet ist ein gepflegter, schöner, grüner Platz. Es hat ein schönes Bad. Innen- und Aussenpool. Ebenfalls eine Infrarotsauna. Mein Schatzi ging dann noch joggen und ich backte ein Zitronencake. Auch einen Zopfteig bereitete ich vor. Nach dem Joggen gingen wir erst in die Sauna. Danach noch in den Innenpool. Das Wasser hat 28 Grad. Schön das diese Sachen schon offen haben, obwohl der Camping erst den zweiten Tag offen hat. Zum Znacht machten wir ein Roastbeef und Bruschetta, dazu noch einen Salat.

Wetter: meist trocken. Abends noch schön sonnig. 22 Grad.

 

06.04.2024 - Chartres

Zum Frühstück gab es heute wieder mal Toast-Speck-Eier-Muffins. Mhhh, waren die lecker. Frisch gestärkt machten wir uns dann mit den Fahrrädern auf den Weg in die Innenstadt. Alte Häuser und Gassen wechselten sich ab. Zwischendurch Kirchen und dann noch eine richtige Altstadt mit einer Markthalle. Die Seiten offen und gut besucht. Wir fuhren weiter Richtung Kathedrale. In dieser hatte es wieder viel Prunk und wunderschöne Schnitzereien. Auch geschnitzte Marmorähnliche Bilder. Diese verlaufen auf der einen Seite der Kathedrale rundherum. Es wird auch viel renoviert. Manche Stellen sind schon fertig und sehen viel heller aus als die, welchen noch nicht gemacht sind. Ich glaube, da haben sie noch viel Arbeit vor sich. Aber diese Kathedralen sind riesig. Als wir draussen waren sahen wir einen Petit-Train. Eigentlich sollte er schon unterwegs sein, nach Fahrplan um 11 Uhr, aber es sassen erst zwei Personen drin, deshalb hatten wir noch Glück und konnten noch einsteigen. Nachdem noch eine fünfte Person dazukam, fuhren wir los. Immer die beste Art, eine Stadt kennenzulernen. Wir fuhren durch Gassen und Strassen, wo wir sonst sicher nicht vorbei gekommen wären. Ein altes Gefängnis und auch die alten Waschhäuser am Fluss, wären uns sicher entgangen. Auch erfuhren wir etwas über die Geschichte. Es war interessant. Nach 35 Minuten endete die Tour wieder bei der Kathedrale. Wir fuhren dann mit den Rädern wieder zurück zum Camping. Es war trotz fehlender Sonne relativ warm. Nach dem Mittagessen gingen wir noch schnell zum Intermarche. Danach genossen wir noch ein bisschen das warme Wetter. Mein Schatzi suchte noch ein paar Vögeli. Er wurde nicht so fündig, weil die Bäume jetzt schon viel Laub haben. Zum Znacht ging mein Schatzi noch mal los zum Pizza holen. Die war wirklich gut.

Wetter: trocken, leicht bewölkt. 25 Grad.

 

05.04.2024 - Orleans

Gestern Abend haben wir uns noch entschieden heute einen Abstecher nach Orleans zu machen. Also wussten wir am Morgen, wo wir lang mussten. Wir trafen gegen Mittag in Orleans ein. Mit viel Glück fanden wir in der Nähe der Kathedrale einen Parkplatz. Der Spaziergang und der Besuch der Kathedrale hat uns sehr gut gefallen. Diese Stadt fanden wir als sehr ruhig und entspannt. Auch in der riesigen Kathedrale hatte es fast keine Leute. Es ist überall sehr sauber und schön mit Blumen gestaltet. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es hat nicht geregnet Zurück beim Womo assen wir schnell was und planten dann weiter Richtung Saint-Malo zu fahren. Aber plötzlich hatte ich den Einfall, wir könnten uns ja auch noch Chartres anschauen. Da gibt es ja auch eine schöne Kathedrale. Es war knapp 80 Kilometer zu fahren. Der Stadtnahe Campingplatz hatte auch schon ein paar Tage auf. Der Camping ist schön, aber auch ziemlich pflotschig. Es hat auch hier viel geregnet. Mein Schatzi ging noch joggen. Er konnte danach nicht mehr beim Tor rein, und musste einen Umweg über den Haupteingang nehmen. Also hatte er einen Kilometer mehr auf seinem Konto. Zum Znacht gab es Wurstsalat.

Wetter: bewölkt und zwischendurch Regen. Etwas windig. 18 Grad.

 

04.04.2024 - Frankreich wir kommen

Heute Morgen starten wir unsere Kurzreise nach Frankreich. Unser erstes Ziel ist Saint-Malo. Das heisst, wir haben etwa 900 Km. quer durch Frankreich vor uns. Gegen 9 Uhr sind wir losgefahren. Da wir wieder in Frankreich die Mautstrassen vermeiden, kamen wir in vielen kleinen Dörfern vorbei. Hier sind in vielen Ortschaften die Dorftafeln umgekehrt. Das hängt noch mit den Bauernprotesten zusammen. Nach ca. 300 Kilometer machten wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Wir wurden in Vincelles fündig. Der Camping les Cerilles ist schön gelegen. Es hat zwischendurch immer wieder geregnet. Hier in der Gegend wahrscheinlich auch schon länger. Die Flüsse und Bäche sind alle übervoll. Die Böden auch sehr matschig. Zum Znacht gab es Pouletschenkeli aus dem Omnia mit Salat.

Wetter: Sehr wechselhaft. Bis zu 18 Grad.