Provence 2024


Bourget du Lac, Grâne, St.Martin d'Ardèche, Saintes Maries de la Mer, St. Raphael, Puget-Theniers, Forcalquier,Goult, St. Just d'Ardèche,

 

2024-05-19 - Reisebeginn

Nachdem wir die Stromprobleme im Womo endlich behoben haben, konnten wir heute Morgen wieder aufbrechen. Unser Reiseziel noch nicht ganz klar, aber irgendwo in der Provence. Die Lavendelfelder als Ziel, oder als Zwischenziel. Wir fuhren bis an die Grenze auf der Autobahn. Danach nahmen wir die alte Strasse nach Annecy – Chambery. Wir kamen auf unserem Weg direkt am Lac de Bourget vorbei. Also hatte ich die Idee, wir könnten doch auf dem Camping International I’lle de Cygnes einen Zwischenstop einlegen. Es ist dort immer wieder schön. Wir bekamen problemlos einen Platz. Knapp mit Seesicht. Das Wetter spielte auch mit. Es war noch herrlich sonnig. Wir machten noch einen Spaziergang ins Dörfchen. Es hatte unglaublich viele Leute am See. Zum Znacht machte ich Hackbällchen Toscana. Um 19 Uhr war noch eine kleine Darbietung. Zwei Herren die französische  Sketche vorspielten. Es war ein bisschen schwierig zu verstehen. Aber wenigsten machen sie hier auf dem Camping etwas. Später  gab es noch ein Gewitter.  

Wetter: meist sonnig. 23 Grad.

 

2024-05-20 - Velotour zum Buffalo Grill

Wir konnten problemlos draussen frühstücken. Die Sonne schien schon ziemlich fest. Heute hatten wir eine Velotour geplant. Richtung Chambery. Alles auf Velowegen. Die sind hier sehr gut ausgebaut. Gegen elf Uhr machten wir uns auf den Weg. Ziel ist der Buffalo Grill. Zwischenziel ein Actionladen. Wir wussten nur nicht ob der auch offen hat. Schliesslich ist Pfingstmontag. Nach knapp 10 Kilometern kamen wir beim Laden an. Juhuii, er hatte offen. Ein Rundgang durch alle Regale musste sein. Man findet immer ein paar interessante Sachen. Danach fuhren wir die paar Meter weiter zum Buffalo. Wir setzten uns draussen unter einen Sonnenschirm. Der Salat und die Brötchen kamen umgehend. Wir bestellten für mich Tartare und für mein Schatzi ein gemischter Grillteller mit Bisonspiessli–Spareribs und Pouletbrüstli. Dazu richtig gute Pommes. War sehr lecker. Vollgefressen machten wir noch einen Abstecher in den Carrefour. Ein Dessert musste doch noch sein. Die Fahrt zurück tat unseren Bäuchen richtig gut. Danach hatten wir wieder Platz für Kaffee und Teilchen. Gegen Abend fing es dann wieder an zu gewittern. Wir hatten schon fast eine Frischluftvergiftung. Wir waren denn ganzen Tag draussen. Zum Z‘nacht gab es noch eine kleine Omelette.

Wetter: Sonnig – Gewitter. 24 Grad.

 

2024-05-21 - Weiterfahrt bis nach Grâne

Nach dem Frühstück (draussen) packten wir zusammen und fuhren weiter Richtung Grâne. Da waren wir vor vielen Jahren schon mal. Es gibt dort einen schönen, ruhigen Camping mit Pool. Da der Platz jetzt auch ein Parknsleep Platz ist, war es für uns eine gute Gelegenheit, unsere Jahreskarte noch zu gebrauchen. Da heute nicht so gutes Wetter angesagt war, die richtige Entscheidung um weiterzufahren. Schlussendlich hat es nur ein paar Tropfen gegeben. Es hatte auch noch längere Abschnitte mit Sonne. Auf dem Camping angekommen, und nach ein paar längeren Diskussionen, konnten wir uns einen Platz aussuchen. Es hatte ausser uns nur noch zwei andere Womo’s. Ein paar Häuschen waren auch noch besetzt. Alles in allem, sehr ruhig und gemütlich. Zum Z‘nacht gab es eine Blumenkohlbombe. Oh, ist das schön, endlich wieder den Omnia richtig im Einsatz zu haben.

Wetter: Meist sonnig, ein bisschen Regentropfen. 23 Grad.

 

2024-05-22- Töffausflug durch die Lavendelfelder

Die Sonne schien schon am Morgen. Also das richtige Wetter für einen Töffausflug. Mein Schatzi hatte eine Lavendelfelderroute rausgeschrieben. Gegen 10 Uhr fuhren wir los. Es ging durch eine sehr schöne Landschaft. Meistens waren wir fast alleine unterwegs. Es war ein bisschen schwierig die Lavendelfelder zu finden, da sie leider noch nicht blühten. Wahrscheinlich sind wir ein bisschen zu früh dran. Auf der halben Strecke kamen wir in Montelimar vorbei. Das kannten wir auch nur vom Durchfahren oder von den grossen Einkaufscenters am Stadtrand. Mit dem Töff kann man da problemlos parken, und ein bisschen durch die Altstadt schlendern. Es ist ein sehr gemütliches, ruhiges Städtchen. Einen kleinen Früchte- und Gemüsemarkt hatte es auch noch. Ich habe ein paar Aprikosen und Pfirsiche gekauft, oh die sind wirklich schon süss. Wir fuhren dann weiter auf unserer Route. Unterwegs hielten wir an einem Flüsschen an um zu Picknicken. Das war sehr gemütlich. Zurück auf dem Camping gingen wir noch eine Runde baden. Ok, der Pool hat zwar nur 22 Grad, aber es hat trotzdem gutgetan. Zum Z‘nacht gab es Steaks, Pommes Noisettes und Salat.

Wetter: Der ganze Tag schön sonnig. Bis zu 25 Grad.

 

2024-05-23 Töfffahrt, Vogelbeobachtung und Action

Nach dem Frühstück fing es an zu regnen. Das hiess für uns, warten bis es wieder trocken wird. Gegen 10 Uhr hörte dann der Regen auf. Wir machten uns auf den Weg Richtung Portes les Valence. Es gab unterwegs noch ein paar Regentropfen. Aber zum Glück nicht viele. Zuerst wollten wir auf dem Markt ein paar Früchte kaufen. Es hatte zum Glück auch noch einen Einkaufsladen. Unser Kaffee geht zur Neige. Bei den Früchten war ich nicht so erfolgreich. Entweder gefielen sie mir nicht oder die Preise waren viel zu hoch. Wir kauften noch ein Poulet fürs Mittagessen. Danach fuhren wir zurück. In Grane selbst hat es auch einen Früchte- und Gemüsestand. Da hielten wir nochmals und kauften frische Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche. Am Nachmittag machten wir uns nochmals mit dem Töff auf den Weg. Es hat ein kleines Vogelbeobachtungsgebiet in der Nähe. Beim Losfahren waren wir nicht sicher, ob wir wieder trocken ankommen werden. Es war plötzlich sehr schwarz am Himmel. Da wir ja beide Optimisten sind, fuhren wir weiter ohne Töff- bzw. Regenhose. Beim Beobachtungspunkt mussten wir noch ein paar Schritte laufen. Leider hatte es nicht sehr viele Vögel im Moment. Ein paar Kormorane, Enten und Möwen. Schildkröten und grosse Eidechsen haben wir auch noch gesehen. Zum Glück hat das Wetter gehalten. Jetzt schien sogar wieder die Sonne. Unsere Fahrt führte uns weiter zu einem Action. Mein neuer Lieblingsladen. Zurück beim Womo chillten wir noch eine Weile draussen. Zum Z‘nacht gab es noch den Rest Blumenkohlbombe.

Wetter: Bewölkt, Regen, Sonne. Von allem etwas. Bis zu 23 Grad.

 

2024-05-24 Weiterfahrt an die Ardèche

Wir liessen uns Zeit nach dem Frühstück. Die Weiterfahrt an die Ardèche dauerte nicht so lange. Als wir den ersten Platz anfuhren, stellten wir fest, dass dieser noch geschlossen war. Schade, es wäre dort sehr schön gewesen. Wir fuhren dann weiter bis zu einem Camping Car Park in St. Martin d’Ardèche. Die Anfahrt war ein bisschen eng. Später fanden wir raus, dass es einen besseren Weg gegeben hätte. Danke App für den schlechten Weg. Der Camping Car Park machte einen sehr guten Eindruck. Die Parzellen sind gross genug damit wir parken und den Anhänger dran lassen konnten. Nach dem Mittagessen (Pizza aus dem Omnia) und Apfelcake backen, machten wir uns auf den Weg um den Platz zu erkunden. Auch machten wir einen kleinen Spaziergang runter zur Ardèche. Es sind nur etwa 200 Meter und man ist schon am Wasser. Wir brauchten noch Eier fürs Nachtessen. Der kleine Laden im Dorf ist total überfüllt mit Leuten, aber man findet das wichtigste. Leider fing es am Abend nochmals an zu regnen. Also gab es die Spiegeleier drinnen. Schmeckten auch da gut.

Wetter: Sonne, Wolken, gegen Abend ein bisschen Regen. Bis zu 24 Grad.

 

2024-05-25 Ausfahrt zum Markt

Nach dem Frühstück ging mein Schatzi wieder Mal eine Runde joggen. Danach machten wir den Töff bereit. Wir wollten nach Pont-Saint-Esprit. Dort ist jeden Samstag Markt. Die Fahrt dorthin dauerte knapp 20 Minuten. Als wir die vielen Autos sahen, die hier parkten, dachten wir schon dass es viele Leute haben muss. Erstaunlicherweise ist dieser Markt auch ziemlich gross. Teilweise sind die Stände so nahe beieinander, dass man im Stau laufen musste. Nach einem Rundgang kamen wir mit frischen Kirschen, Erdbeeren, Melonen und Salamistengeli wieder zum Töff zurück. Wir sind uns irgendwie die vielen Leute nicht mehr so gewohnt. Wir waren froh uns danach auf dem Stellplatz etwas ausruhen zu können. Zuerst liefen wir noch ein paar Schritte zum Wasser runter. Dort sollte ein Fest sein. Leider waren wir noch zu früh. Also holten wir uns unterwegs eine Pizza und assen diese dann gemütlich vor dem Womo. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Wetter geniessen, Vögeli beobachten und am Camper rumschrauben. Zum Z‘nacht grillten wir Kotelettes und Knoblauchbrot. Dazu die erste unserer drei Melonen. Oh die war so süss. Wir sassen noch lange draussen. Es war der erste richtig warme Abend. Als wir dann in den Camper rein mussten, leuchteten schon unsere Lichterketten. Es war wirklich schon spät.

Wetter: fast den ganzen Tag Sonnenschein. Bis zu 24 Grad.

 

2024-05-26 Töfffahrt zum Lavendelmuseum und in die Schlucht

Die Sonne schien schon zum Frühstück herrlich. Später ging mein Schatzi noch eine Runde mit dem Fotoapparat auf Safari. Nachdem er zurück war nahmen wir das Motorrad und fuhren Richtung Lavendelmuseum. Wir wollten sehen, ob der Lavendel hier schon am blühen ist. Nach einer gemütlichen Fahrt, kamen wir dort an. Leider blühte auch hier der Lavendel noch nicht richtig. Die Fahrt ging dann weiter Richtung Gorges d‘Ardeches. Wir fuhren die Schlucht runter. Bei den wichtigsten Aussichtpunkten hielten wir an. Es war ein paarmal Ab- und Aufsteigen.  Bei zwei Aussichtpunkten hielten sich die wilden Ziegen direkt neben der Strasse auf. Ein Grund mehr nur langsam die Schlucht hinunter zu fahren. Die Fahrt war gemütlich. Trotzdem Sonntag war hatte es nicht so viel Verkehr. Zurück auf dem Camping grillten wir unsere Spareribs. Dazu Rösti und Melone. Am Nachmittag chillten wir und genossen das schöne Wetter. Danach hiess es Töff und Fahrräder aufladen. Es war sehr warm. Später zum Z‘nacht gab es dann nur noch eine Omelette.

Wetter: Sonne. 26 Grad.

 

2024-05-27 Provence – Camarque

Heute ist Regen angesagt, also Zeit zum Weiterfahren. Nach dem Frühstück, dass wir draussen unter der Store zu uns nahmen, packten wir in Ruhe zusammen und überlegten wo wir hinfahren wollen. Wir hatten verschiedene Optionen. Zuletzt siegte das Meer. Wir fuhren wieder querfeldein Richtung Saintes-Marie-de-la-Mer. Nach ca. 2 Stunden Fahrt trafen wir auf dem Stellplatz ein. Es hatte noch genügend Platz für uns und unseren Anhänger. Es regnete noch eine Zeitlang. Aber ein Spaziergang an den Strand. (der ca. 20 Meter vom Stellplatz entfernt ist) musste auch sein. Mit sandigen nassen Crocs kamen wir wieder zurück. Zum Z‘nacht gab es Würste, Salat und Brot.  

Wetter: meist Regen. Mal wenig, mal mehr. 20 Grad.

 

2024-05-28 Erstes Bad im Mittelmeer

Mein Schatzi ging schon früh los um Brot zu holen. Die Sonne scheinte in ihrer schönsten Pracht vom Himmel. Es windete ziemlich. War aber gut so. Hielt uns die Mücken und Fliegen ab. Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern ins Städtchen. Wir brauchten ein paar Kleinigkeiten um unser Stromproblem vom Anhänger zu lösen. Oder besser um eine Zwischenlösung zu finden. Der Weg ist nicht weit. Aber es gefällt uns hier immer sehr gut. Es ist ein so spezielles Städtchen. Es hat immer, egal wann wir hier waren, sehr viele Leute. Wir fanden die Teile schnell und fuhren wieder zurück. Nach dem Mittagessen bastelte mein Schatzi herum und die provisorische Lösung funktioniert. Also müssen wir am Nachmittag nochmals ins Städtchen fahren. Nochmals zwei Schalter mehr kaufen. Aber zuerst setzten wir uns eine Zeit lang an den Strand. Es kam schon fast so was wie Sommerfeeling auf. Es hatte viele Leute am Strand. Immer wieder sahen wir auch Leute im Wasser. Die Wassertemperatur lag bei ca. 18 Grad. Später gingen wir nochmals mit den Rädern ins Städtchen. Leider hatte der Laden die fehlenden Schalter nicht mehr. Ok, gehen wir halt Morgen mit dem Töff auf eine kleine Tour. Die finden wir schon. Als wir auf dem Stellplatz zurück waren, war es immer noch sehr schön sonnig und warm. Es war Zeit um einen kurzen Abstecher ins Meer zu machen. Also die Zähne zusammenbeissen und ab ins kühle Nass. 18 Grad ist wirklich ein bisschen wenig, aber wir waren kurz drin. Die warme Dusche danach tat richtig gut. Wir grillten dann unser Filet. Dazu noch ein Bruschetta. War sehr lecker. Nervig waren nur die vielen kleinen Fliegen.

Wetter: Sonnig. 26 Grad.

 

2024-05-29  Le Bac du Sauvage

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Motorrad Richtung Aigues-Mortes. Da hat es einen Weldom. Das ist wie bei uns ein Jumbo. Wir brauchen ja noch zwei Schalter. Es gibt zwei verschiedene Wege in diese Richtung. Über die normale Hauptstrasse oder Quer durch die Felder. Da hat es eine kleine Fähre. Auf der Hinfahrt Richtung Aigues-Mortes hätten wir 20 Minuten bis zur nächsten Fähre warten müssen. Also sind wir die normale Hauptstrasse gefahren. Nachdem wir die Schalter fanden und noch getankt hatten, fuhren wir wieder zurück. Dieses Mal passte es zeitlich für die Fähre. Ist doch immer wieder lustig. Schnell über die kleine Rhone schippern. Gemeinsam mit Autos, Fahrräder und drei Pferden. Nach dem Mittagessen setzten wir uns eine Zeitlang an den Strand. Es hat leider etwas stark gewindet und die Sonne verzog sich dann auch noch. Wir mussten da halt unsere Lesestunde ins Womo verlagern. Eigentlich wollten wir heute Abend ins Dorf essen gehen. Aber es hat angefangen leicht zu regnen. Macht dann auch keinen Spass, wenn wir nicht draussen sitzen können. Also gab es ein Müesli. War auch gut.

Wetter: erst noch sonnig, dann bedeckt, ein bisschen Regen. 25 Grad.

 

2024-05-30 Parc Ornithologique

Heute wollen wir mal wieder in den Vogelpark. Die Flamingos rufen. Erst wollten wir den Ausflug verschieben, wegen den vielen Mücken, die im Moment unterwegs sind. Aber wir haben dann entschieden, doch zu gehen. Mit langen Kleidern und mehrmaligem Einsprayen mit dem spanischen Mückenmittel. Die Fahrt dauerte mit dem Motorrad nur ein paar Minuten. Es hatte schon viele Leute. Aber es verteilt sich gut. Wir machten zuerst die Runde mit ca. 4,3 Kilometern. Der Rundgang ist sehr schön angelegt. An manchen Stellen wird man von den Mücken fast angegriffen. Da es aber ziemlich stark luftet, findet man viele Stellen die mückenfrei sind. Es hat unterwegs ein paar Beobachtungshäuschen. Wir wussten schon, dass es hier nicht so viele Flamingos hat wie auf der anderen Seite. Aber wir sahen dafür andere schöne Vögel. Nach dem langen Rundgang ging es auf den zweiten kürzeren. Dieser ist nur 2,6 Kilometer lang. Aber man braucht mehr Zeit, weil es hier so viele Flamingos hat. Diese Woche wurden über 800 gezählt. Wir sahen auch junge Fischreiher. Die waren noch so richtig flauschig. Nachdem wir den zweiten Rundgang auch beendet hatten, waren wir doch ein bisschen kaputt von der Sonne und der Wärme. Also zurück zum Womo und mal was zu Mittag essen. Wir setzten uns danach noch eine Stunde ans Meer. Den Sonnenschirm im Rücken als Windschutz. Aber der Sand kam trotzdem überall durch. Wir hatten das Gefühl wir seinen ein Beignet, halt nicht mit Zucker, sondern mit Sand. Zurück im Womo tat die Dusche richtig gut. Am Abend fuhren wir mit den Rädern ins Städtchen und suchten uns ein Restaurant. Es hat eine grosse Auswahl. Unsere Entscheidung war gut, dass Essen schmeckte, dass meine Moules mit Stangensellerie angereichert wurden hätte es aber nicht gebraucht. Die Rückfahrt war ein bisschen anstrengender. Der Gegenwind war heftig. Aber das war für die Verdauung gut.

Wetter: bedeckt, sonnig, windig. 25 Grad.

 

2024-05-31 Markt und Strand

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Markt. Ein paar Früchte und ein neuer Basilikum mussten her. Es war wie immer sehr gemütlich auf dem diesem Markt. Viele Leute, aber es herrscht dort immer eine schöne Stimmung. Die Aprikosen und die Nektarinen fanden wir schnell. Den Basilikum der herrlich riecht holte ich noch am Schluss. Danach fuhren wir noch schnell zum kleinen Intermarche. Das alkoholfreie Bier geht uns auch aus. Zurück beim Womo gab es dann noch etwas zu Mittag. Danach gingen wir noch an den Strand. Es luftete diesmal aus einer anderen Richtung. Etwas weniger als gestern. Aber noch zu viel um ins Wasser zu gehen. Nach dem Strand luden wir noch das Motorrad auf den Anhänger. Morgen oder übermorgen wollen wir weiter. Zum Z‘nacht gab es noch ein Müesli.

Wetter: sonnig, ein paar Wolken, windig. 25 Grad.

 

2024-06-01 Einmal Leuchtturm und zurück

Heute haben wir eine kleine Velotour geplant. Der Küste entlang, durch Saintes Maries de la Mer durch, Richtung Marseille. Man fährt hier durch richtig schönes Sumpfgebiet. Links und rechts hatte es dieses Mal viele Flamingos (viele junge), verschiedene Reiher, Stelzenläufer, Sabelschnäbler, verschiedene Mövenarten und vieles mehr. Wir fuhren Richtung Leuchtturm. Dieser ist knapp 14 Kilometer von Saintes Marie weg. Der grössten Teil der Strasse ist gut befestigt. Teilweise mit Sand bedeckt, das heisst Velos stossen, die letzten 3 Kilometer mit richtig schlechtem, holprigem Belag. Aber da wir ja schon so weit waren, wollte ich trotzdem noch bis zum Leuchtturm. Aber da kehrten wir dann definitiv. Der Rückweg wurde ein bisschen schwieriger. Wir hatten Gegenwind. Aber wir haben es geschafft. Schlussendlich 30 Kilometer mehr auf dem Tacho. Und wir zwei ziemlich kaputt. Die Sonne hat ja die ganze Zeit geschienen. Hat aber trotzdem Spass gemacht. Am Nachmittag setzten wir uns noch an den Strand. Gegen Abend wollten wir dann noch ins Meer. Aber wir sind nur bis zu den Knies reingegangen. Es war wirklich kalt. Also ohne baden rauf und im Womo eine warme Dusche. Zum Z‘nacht gab es Fischknusperli und Salat.

Wetter: schön, sonnig. 25 Grad.

 

2024-06-02 Weiterfahrt nach Martigues

Wir machten uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg. Erstens es war Sonntag, das heisst, hoffentlich weniger Verkehr, und zweitens unser Brems- und Blinkerlicht geht im Moment nur manuell, deshalb besser mit weniger Verkehr. Das heisst: ich betätige die Bremsleuchte und den Blinker am Anhänger mittels Kippschalter. Sehr interessant, wenn mein Schatzi vergisst, mir zu sagen dass er bremst, leuchten die Bremslampen auch nicht. Blinken klappt besser, ich sehe und höre ja wenn er blinkt. Zum Glück hatten wir nur 100 Kilometer vor uns. Kurz vor elf erreichten wir schon den Camping Pascalounet. Die nahe Ortschaft Martigues wird auch als das Venedig der Provence genannt. Wir konnten uns auf dem Camping einen Platz aussuchen. Also für einen 2 Sterne Camping machte dieser einen sehr guten Eindruck. Sehr gepflegt, sauber und sehr freundlich. Dann hatten wir endlich Zeit um nochmals eine Pizza zu machen. Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang ans Meer runter. Dieses ist auch nur etwa 300 Meter weit weg. Es hatte sehr viele Leute am und im Meer. Muss wohl richtig warm sein. Oder? Testen wir dann morgen. Wir wollten nicht unsere Sachen am Meer und in den vielen Leuten unbeaufsichtigt lassen. Marseille ist ja nicht weit weg. Auf dem Camping zurück hat mein Schatzi plötzlich gesehen, dass bei meinem Velo der Hinterreifen ausgebeult ist. So ne Sch……. Schon wieder was zum reparieren. Morgen gibt es wohl eine Fahrt zum Decathlon. Ein Grund für mich zum Frustbacken. Ich machte französische Schoggimuffins. Zum Z‘nacht gab es dann Spiegeleier. Wir hatten noch ein frisches Brot, das wir essen mussten.

Wetter: schön, dann bedeckt, windig. 25 Grad

 

2024-06-03 Martigues und Decathlon

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Motorrad nach Martigues Centre Ville. Das waren etwa 12 Kilometer von hier. Die Küste hier ist sehr hügelig. Wir fuhren sogar über einen Pass, Col de la Catasse. Der war 122 Meter hoch. In Martigues parkten wir mitten im Städtchen. Wir machten zu Fuss einen Rundgang. Es hat viele schöne Gässchen und alte Häuser. Leider sind hier viele Häuser am verfallen. Schade, man könnte da sicher viel machen. Es hat hier ein paar Kanäle. Erstaunlicherweise ist das Wasser überall sehr sauber. Nach unserem kleinen Rundgang, es war Montag und die Geschäfte innerorts waren zu, fuhren wir weiter Richtung Decathlon. Dank dem Navi haben wir diesen problemlos gefunden. Ein neuer Reifen für mein Fahrrad war auch schnell gefunden. Auf der Rückfahrt habe ich mir den Reifen über die Schultern gehängt. Sah sicher gut aus. Zurück beim Womo reparierte mir mein Schatzi das Fahrrad. Mit ganzen Reifen klappt das fahren wieder besser. Wir gingen danach noch schnell ans Meer runter. Heute gibt es keine Ausrede. Ein Bad muss sein. Wir nahmen noch das Thermometer mit. Zum Glück war ich im Wasser bevor die Temperatur angezeigt wurde. Knapp 17 Grad. Schon ein bisschen kalt. Aber wir waren kurz drin. Zum Z‘nacht gab es Spareribs und Bruschetta.

Wetter: schön, luftig. 25 Grad.

 

2024-06-04 Töffausflug bis zum Aussichtspunkt vom Cruiseshipterminal

Heute machen wir nochmals einen Töffausflug. Immer der Küste nach Richtung Marseille. Wie weit wir fahren ist noch nicht definiert. Mal schauen. Es war eine richtig schöne Fahrt. Manchmal spürte man die kältere Luft die vom Meer raufzog, dann richte man die Meerluft, anderen Orten die Pinien. Wir fanden auch noch mehrere wilde Ziegen. Die machten es sich auf und neben der Strasse bequem. Plötzlich waren wir bei einem Aussichtspunkt, wo man in den Cruiseshiphafen runter sieht. Da waren wir vor ein paar Jahren schon mal mit dem Womo. Es waren zwei grosse Schiffe im Hafen. Wir machten dann kehrt. Auf dem Rückweg stand noch ein Halt bei einem Lidl auf dem Programm. Ein paar Lebensmittel wären eine gute Idee. Zurück beim Womo, fing mein Schatzi nach dem Mittagessen an, den Camper wegen dem Stromproblem nochmals umzubauen. Ob das geklappt hat, sehen wir erst Morgen, wenn wir weiterfahren. Aber ich glaube an ihn. Mein Fahrrad hat er ja auch wieder hingekriegt. Später machten wir nochmals einen Spaziergang zum Meer runter. Das Baden sparen wir uns heute. War doch ein bisschen kalt. Es wurde fleissig gebaut an diesem schönen kleinen Strand. Wahrscheinlich wird hier ein Film gedreht. Zum Znacht gab es Lachsforelle vom Grill mit Salat und Brot.

Wetter: schön, sonnig, gegen Marseille zu bedeckt. 25 Grad.

 

2024-06-05 Weiterfahrt nach St. Raphael

Kurz nach dem Frühstück fuhren wir los Richtung St. Raphael. Nachdem wir den Anhänger angehängt hatten, kam die grosse Frage, klappt die neue Stromversorgung? Ja, alles lief wie geplant. Also konnten wir problemlos ohne manuelle Bremslichter und Blinker fahren. War schon entspannter.  Wir hatten ca. 170 Kilometer vor uns. Kurz nach Mittag trafen wir auf dem Sandaya Douce Quietude ein. Nachdem wir einen Platz bekommen hatten fing das lange Warten an. Hier hat jeder Platz sein eigenes Dusch- und Badhäuschen. Das war natürlich noch nicht bereit. Deshalb gingen wir mal unseren Platz ansehen. Er war schrecklich. Ein Baum mitten auf dem Platz und direkt neben dem Pumpenhäuschen (Lärm) der Rutschbahn. Also zurück zum Büro und einen anderen Platz verlangen. Nach einiger Zeit warten, konnten wir uns einen anderen Platz ansehen. Der war gut, aber das Badhäuschen war natürlich auch hier noch nicht fertig. Also wieder warten. Für einen 5 Sterne Camping ein sehr langsamer Check-In. Als wir uns dann endlich auf unserem Platz einrichten konnten, waren wir zufrieden. Es ist gemütlich hier. Wir gingen dann auch gleich den Pool testen. Oh ist das Wasser schön warm. Es hat verschiedene Becken. Schön und sehr kinderfreundlich gestaltet. Nach dem langen Bad konnten wir in unserem eigenen Duschhäuschen duschen. Sehr angenehm. Heisses Wasser und einen guten Druck. Zum Z‘nacht grillten wir Koteletts und Hamburger mit Salat und Pommes Noisettes. Das Abwaschbecken ist direkt vor unserem Duschhäuschen. Mein Schatzi muss mal nicht so weit laufen. Wir chillten dann noch ein bisschen vor dem Womo. Es war noch schön warm. Plötzlich sprang mein Schatzi auf und machte sich auf die Jagd. Wir hatten schon in den Bewertungen gelesen, dass es hier Wildschweine geben soll. Und da waren sie, drei noch ziemlich junge. Interessant so was auf einem Camping zu sehen. Sie gingen von Platz zu Platz. Da wo Müllsäcke rumliegen zieht es sie richtig an. Die Säcke sind dann nicht mehr so gut eingeräumt. Der Müll eher gut verteilt. Lustig.

Wetter: schön, sonnig, warm. 26 Grad.

 

2024-06-06 Strand von St. Raphael

Heute wollen wir mit den Fahrrädern ans Meer. Es sind nur wenige Kilometer. Aber da wir hier auf hügeligem Gebiet sind, ging es natürlich bergauf und ab. Es war auch schon relativ warm. Wir fanden einen kleinen Markt mit etwa 10 Ständen. Danach gingen wir ans Meer. Die Promenade und der Hafen sind sehr schön. Es hatte überall auch wieder Leute im Wasser. Nachdem wir uns verfluchten, weil wir keine Badesachen mitgenommen hatten, fuhren wir wieder zurück. Oben auf dem Camping angekommen gingen wir gleich in den Pool. Zum abkühlen, oder auch nicht. Es fing gleich die Wassergymnastik an. Wir legten uns natürlich ins Zeug und machten voll mit. Danach gingen wir zurück zum Womo und konnten uns nun endlich auf die Liegebetten legen und chillen. Später gingen wir nochmals in den Pool. Dieses mal mit dem Thermometer. Es zeigte uns eine Wassertemperatur von 30 Grad an. Schön warm. Da kann man ruhig ein bisschen länger drin bleiben. Zum Z‘nacht gab es nur noch Brot und Aufschnitt,  da wir heute Mittag Spaghetti Carbonara gemacht hatten.

Wetter: schön, sonnig. 27 Grad

 

2024-06-07 St. Tropez

Da wir ja in der Nähe von St. Tropez sind, wollten wir dieses auch besuchen. Vor allem wegen den Tropeziennes. Die sind hier Pflicht. Also stiegen wir auf Motorrad und fuhren die etwa 45 Kilometer Richtung St. Tropez. Leider herrscht hier ein schlimmer Verkehr. Wir kamen teilweise nur im Stop und Go Modus vorwärts. Richtig mühsam. Es wurde auch immer wärmer. Irgendwann sind wir dann doch noch in St. Tropez angekommen. Wir spazierten dem Hafen entlang und bewunderten die schönen Jachten. Auch schlenderten wir durch viele Gassen. Es ist hier sehr gepflegt und sauber. Es ist nur schade, dass an vielen Orten noch die Autos durchfahren dürfen. Aber die „Reichen und Schönen“ wollen ja nicht zu Fuss gehen. Die Ferrari’s müssen ja ausgeführt werden. In einem Restaurant im Hafen assen wir Fish und Chips. Danach suchten wir noch eine Konditorei um endlich unsere Tropeziennes zu kaufen. Wir machten uns danach auf den Rückweg. Es war richtig warm auf dem Motorrad. Zum Glück kamen wir besser durch als am Morgen. Zurück auf dem Camping machten wir uns hinter den Kuchen. Mann, war der lecker. Wir gingen dann noch ins Bad. Das tat richtig gut nach dem langen fahren. Zum Z‘nacht gab es noch Kartoffel-Pizza-Muffins aus dem Omnia.

Wetter: schön, sonnig, warm. 28 Grad.

 

2024-06-08 Einkaufen

Heute ist Samstag. Es ist Zeit für einen Grosseinkauf. Wir fuhren mit dem Töff erst in einen Weldom (Baumarkt). Danach zum Grand Frais. Denn wollte ich mal testen. Ist aber am oberen Preissegment. Wir fanden wenigstens ein Roastbeef. Den Rest holten wir dann in einem Lidl. Sehr modern und gross. Hatten wir auch schon anders auf dieser Reise. So das Wochenende kann beginnen. Den Rest des Tages haben wir mit chillen, lesen und baden verbracht. Zum Z‘nacht gab es dann Roastbeef mit Kartoffelsalat. Die Wildschweine kommen 1 – 3 mal im Tag vorbei.

Wetter: sonnig, bedeckt, 10 Regentropfen (genau als wir zurück waren vom Einkaufen). 26 Grad.

 

2024-06-09 Markt in Frejus Plage

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Motorrad nach Frejus ans Meer. Dort soll heute Markt sein. Mit dem Motorrad war die Strecke gut zu fahren. Auch einen Töffparkplatz fanden wir nach einigem Suchen. Nicht dass es keinen Platz gehabt hätte, aber an manchen Orten lungerten komische Typen rum. Dann lieber ein bisschen weiter suchen. Am Hafen fühlten wir uns besser. Und dort fing auch gleich der Markt an. Er ist an der schönen Strandpromenade. Unterwegs sahen wir auch, dass das Wasser hier schon 21 – 22 Grad haben soll. Das werden wir morgen dann mal testen. Es war inzwischen schon wieder recht warm. Mit den Jeans fingen wir auch bald schon an zu schwitzen. Der Markt war relativ Gross. Mit vielen Kleiderständern. Es hatte auch viele Leute. Auch dem Rückweg nahmen wir noch ein Poulet mit fürs Mittagessen. Zurück auf dem Camping assen wir dann das noch warme Poulet. Danach haben wir ein bisschen gelesen und waren noch eine Runde baden. Zum Z‘nacht gab es Lachsforelle, dazu gebratene Spargeln mit Cherrytomaten.

Wetter: zeitweise bedeckt, dann wieder sonnig. 27 Grad.

 

2024-06-10 Baden im Meer

Heute Morgen empfing uns wieder schönster Sonnenstrahl. Wir gingen gegen 10 Uhr erst mal eine Runde in den Pool. Es hatte noch nicht so viele Leute und die Animation hat auch noch nicht begonnen. Nach einer Weile waren wir frisch gewaschen und aufgeweicht. Wir gingen zurück zu unserem Womo. Ich fing mit backen an. Erst machte ich einen Cheesecake mit Nektarinen. Danach noch Flammkuchenschnecken. Nach dem Mittagessen schwangen wir uns auf die Fahrräder. Ziel ist der Plage von Frejus. Wir mussten ja schauen ob die Temperaturen wirklich stimmen. Die Fahrt dauerte etwa 20 Minuten. Am Strand hatte es ziemlich geluftet. Dadurch hatte es zwischendurch auch relativ hohe Wellen. Aber sobald man im Wasser war, störten die nicht mehr. Das Wasser war wirklich 23 Grad warm. Da konnten wir ja schon ein paar Minuten länger drin bleiben. Wir blieben noch eine Stunde am Strand liegen (mein Schatzi musste die ganze Zeit denn Sonnenschirm festhalten) und gingen dann nochmals baden. Die Rückfahrt zum Camping ging auch gut vorwärts, obwohl mehrere kleine Steigungen zu bekämpfen waren. Nach einer kurzen Pause gingen wir nochmals in den Pool. Der ist doch deutlich wärmer als das Meer. Zum Z‘nacht gab es Melone, Crevetten, Brot und Salami.

Wetter: schön, windig. 27 Grad.

 

2024-06-11 Ausflug ans Meer nach Agay

Nach dem Frühstück putzte mein Schatzi unsere Sonnenstore. Die paar Tropfen Regen vor ein paar Tagen hat schlimmen Dreck hinterlassen. Auch hat eine Taube aufs Dach gekackt. Mit dem Wasseranschluss auf dem Platz geht das problemlos. Als alles wieder sauber war, planten wir den Rest des Tages. Noch schnell was zu Mittag essen. Danach stiegen wir auf den Töff und fuhren etwa 7 Kilometer auf die andere Seite vom Cap Esterel. Unser Ziel Agay. Da hat es einen schönen, flachabfallenden Strand. Noch nicht so überlaufen wie Frejus. Wird im Hochsommer sicher auch anders sein. Wir sind sofort ins Wasser und danach legten wir uns noch eine zeitlang an den Strand. Nach einiger Zeit und nochmaligem Baden, fuhren wir zurück und luden unsere Badesachen ab. Danach fuhren wir noch schnell zum Lidl. Grosseinkauf für die nächsten Tage. Nach dem versorgen der Einkäufe gingen wir noch eine letzte Runde in den Pool. Danach grillten wir noch Sparerips mit Salat.

Wetter: sonnig. 25 Grad.

 

2024-06-12 Stromprobleme gehen weiter

Heute fahren wir weiter Richtung Mercantour. Es sind ca. 120 km. Oder besser gesagt, waren geplant. Letzte Nacht hatten ein paar Tauben noch unseren Töff und Anhänger verkackt. Das mussten wir natürlich auch noch wegputzten, sonst brennt es sich fast ein. Beim losfahren hatte ich Mühe das Womo zu starten. Er lief dann nach dem zweiten Versuch. Wir fuhren entlang des Corniche d’Or Richtung Cannes - Nizza. Nachdem wir, für die Umfahrung, auf die Autobahn fuhren machten wir auf einem Parkplatz eine kleine Pause und Fahrerwechsel. Als mein Schatzi weiterfahren wollte, machte das Womo keinen Mucks mehr. Die Batterieanzeige war auf total leer. Sch…. Und jetzt? Auf einem Parkplatz, auf der Autobahn, in der Sonne? Abwarten und Tee trinken? Oder doch besser die Pannenhilfe anfordern. Bei der Versicherung kamen wir sofort durch und wir bekamen Auskunft wie es weiterlaufen soll. Inzwischen hat mein Schatzi nochmals versucht zu starten. Und siehe da. Er lief. Jetzt nur nicht mehr abstellen. Wir einigten uns mit der Versicherung, dass wir versuchen eine Fiatgarage anzufahren. Es hatte eine in etwa 20 Kilometer Entfernung. Wir kamen kurz vor Mittag dort an. Nach einer längeren Abklärung bekamen wir die Nachricht, dass sie keine passenden Batterien am Lager haben. Eine Bestellung würde mehrere Tage dauern. Er gab uns noch einen Tipp wo wir fragen könnten. Also wieder mehrere Kilometer zurück bis zu einer Iveco Garage. Einen kleinen Umweg mussten wir auch noch nehmen, da ich eine Abzweigung verpasst habe. Bei der Iveco Garage angekommen, war natürlich Mittagspause. Also parken und warten. Erst mal was zu Mittag essen. Zum Glück hatten wir noch ein Baguette dabei. Um 14 Uhr machte die Garage dann auf. Leider hatten sie auch hier keine Batterie am Lager. Wir bekamen nochmals eine Adresse wo wir fragen könnten. Feux Vert ist eine Garagenkette. Also die 3 Kilometer bis dorthin fahren. Wir hatten Glück, dass sie dort eine hatten. Erst musste mein Schatzi zweimal nachmessen kommen, ob diese dann auch reinpasst. Irgendwann, gefühlt Stunden später, kam er dann mit der Batterie raus. Sie hatten keine Zeit sie einzubauen. Aber mein Schatzi kann das auch alleine. Die alte ausgebaut und die neue eingebaut hat er schnell. Dann mussten wir wieder warten, bis ein Arbeiter kam und die Batterie nachgemessen hatte. Dafür haben wir jetzt 3 Jahre Garantie. Endlich konnten wir weiterfahren. Wir hatten noch etwa 70 Kilometer bis zu unserem Camping vor uns. Gegen 17:30 trafen wir dort ein und konnten uns einen Platz aussuchen. Wir gingen dann noch eine Runde baden. Der Pool ist schön beheizt. Das tat richtig gut nach diesem blöden Tag. Zum Z‘nacht gab es dann nur noch ein Müesli.

Wetter: schön, warm. 27 Grad.

 

2024-06-13 Ruhetag

Nach dem Frühstück, wir konnten auch hier draussen essen (12 Grad), genossen wir mal nichts zu tun. Gegen 10 Uhr gingen wir zum Pool. Erstmal eine Zeit lang baden, dann noch lesen. Kurz vor ein Uhr gingen wir wieder zum Womo rauf. Wir grillten unsere Lachsforelle und dazu gab es Gemüsegalettes und noch eine überreife Melone. Am Nachmittag gingen wir wieder an den Pool. Baden, lesen und mal nichts machen. Plötzlich kamen ein paar unangenehme Wolken und es kühlte ab. Also gingen wir wieder rauf zum Womo. Es kam dann auch noch ein frischer Wind auf. Wir alles dann im Womo ein Müesli zum Z‘nacht. Trotzdem ein erholsamer, ruhiger Tag. Tat richtig gut.

Wetter: schön, dann wolkig. 25 Grad.

 

2024-06-14 Motorradtour

Heute ist der Himmel bedeckt. Das richtige Wetter um mit dem Motorrad eine Tour zu machen. Unser erster Stop war Entrevaux. Eine schöne alte Stadt mit einer Citadelle und nur über eine kleine Brücke (über die Var) durch das Haupttor erreichbar. Wir sind ein paar Strässchen und Gässchen rauf und runter gewandert. Danach fuhren wir weiter Richtung Gorges de Daluis. Wir wussten gar nicht was uns da für eine schöne Schlucht erwartet. Durch viele kleine Tunnels und Strässchen, viele mit getrennten Fahrbahnen, immer der Var entlang ging es langsam bergwärts. Die Schlucht leuchtet in schönen roten Farben. Fast wie im Zion N.P. Wir konnten uns fast nicht sattsehen. Unsere Fahrt ging dann weiter Richtung Valberg. Das ist ein Skigebiet auf rund 1672 Meter. Es wurde immer frischer. Zum Glück haben wir auch die Motorradhosen angezogen. Hier in Valberg findet nächsten Dienstag ein olympischer Fackellauf statt. Wir haben im ruhigen Dorf, wird wohl nächste Woche anders sein, etwas zu Mittag gegessen. Danach ging es auf der anderen Seite wieder runter. Durch die Gorges de Cians. Dort hatte es sehr viele Radrennfahrer. Meistens waren die schneller unterwegs als wir. Die blochen richtig abwärts. Zurück auf dem Camping sind wir noch ins Bad gegangen. Zum Z‘nacht machte ich noch eine Omelette. Ein schöner Tag mit einer super Motorradtour. Die machen wir sicher mal wieder.

Wetter: bedeckt, auf dem Pass nur noch 10 Grad. Sonst bis zu 25 Grad.

 

2024-06-15 Einmal nichts tun ausser baden und essen.

Nach dem Frühstück fingen wir an mit nichts tun. Einfach mal den Tag geniessen. Eigentlich haben sie für heute nicht so schön Wetter gemeldet. Aber zum Glück hielt sich das Wetter nicht daran. Die Sonne hat geschienen, dann hatte es wieder Wolken. Immer im Wechsel. Aber ohne Luft war es sehr angenehm. Wir legten uns an den Pool, badeten und lasen. Nach dem Mittagessen gingen wir nochmals ins Bad. Da heute Samstag ist, hatte es mehr Leute. Also gingen wir nach dem Baden direkt ins Apero. Danach luden wir noch das Motorrad und die Velos auf. Wir fahren morgen weiter. Am Abend gingen wir ins Restaurant essen. Mein Schatzi Faux-Filet und ich Tartar. War sehr lecker.

Wetter: schön, wolkig, ein paar Regentropfen am Abend. 25 Grad

 

2024-06-16 Weiterfahrt Richtung Lavendelfelder

Heute fahren wir weiter nach Forcalquier. Da beginnen wieder die Lavendelfelder. Mal schauen ob sie jetzt weiter sind. Doch zuerst hielten wir noch bei einem Intermarche mit Waschmaschine. Es war Zeit mal wieder zu waschen. Auf dem Camping hatte es nur eine Waschmaschine und keinen Trockner. Nach knapp einer Stunde war die Wäsche gewaschen und auch wieder getrocknet. Diese Maschinen sind super. In der Zwischenzeit ging ich ein bisschen shoppen. Da es Sonntag war, und dieser Intermarche ein bisschen abgelegen ist, hatte es fast keine Leute. Wir fuhren weiter und machten unterwegs noch einen Mittagsstop  am Stausee Castillon. Ein grosser Parkplatz mit schöner Sicht auf den See. Gegen 14:30 trafen wir auf dem Camping ein. Oh Schreck, wir bekamen noch den letzten Platz der mit Womo befahrbar war. Aber ich glaube, es ist einer der besten Plätze. Direkt oberhalb des Pools und der Reception. Und ein paar Schritte neben den Sanitäranlagen. Der ganze Campingplatz ist  an einem Hang gebaut. Ein riesengrosses Areal. Wir gingen nach dem Installieren direkt baden. Das tat gut. Es war so warm. Danach gingen wir uns noch die Bar und das Restaurant anschauen. Uiii.. heute Abend gibt es Moules Frites. Wir haben uns sofort angemeldet. Um 19 Uhr fing es an. An die 50 Personen sassen an zwei langen Tischen. Es dauerte natürlich eine Zeit lang, bis alle zu trinken hatten. Die Muscheln und Pommes konnte man sich danach holen bis man satt war. Nach zwei Tellern war bei uns Schluss. Aber sie schmeckten sehr gut. Dann war auch schon fast Zeit um ins Bett zu gehen.

Wetter: denn ganzen Tag Sonne. 26 Grad.

 

2024-06-17 Markt in Forcalquier

Nach dem Frühstück luden wir das Motorrad ab und fuhren nach Forcalquier. Dort soll heute Markt sein. Mal schauen wie viele Stände es dort hat. Nach ein paar Kilometer waren wir schon dort. Die Distanz wäre auch mit den Fahrrädern machbar. Aber ohne Velostreifen ist es auf dieser Strasse zu gefährlich. Der Markt war richtig gross. Wir staunten nicht schlecht. Hätten wir so nicht erwartet. Am Schluss hatten wir uns wieder mit Erdbeeren und Aprikosen eingedeckt. Zurück auf dem Camping gab es schon bald etwas zu Mittag. Danach war baden, lesen und chillen angesagt. Zum Z‘nacht machten wir ein Roastbeef mit Salat und Bruschetta. Oh, Essen ist so schön. Wenn man den ganzen Tag draussen ist hat man auch immer Hunger.

Wetter: Sonnig. 28 Grad.

 

2024-06-18 Lavendelfahrt

Heute haben wir eine Fahrt durch die Lavendelfelder geplant. Direkt nach dem Frühstück fuhren wir los. Es soll heute heiss werden. Wir fuhren Richtung Manosque los. Dann ging es weiter Richtung Valensole. Unterwegs haben wir schon viele Lavendelfelder gesehen. Es sind halt noch nicht alle voll in der Blüte. Die verschiedenen Arten haben verschiedene Zeiten wo sie blühen. Bei einem ganz schönen Feld haben wir uns über die unvernünftigen Leute aufgeregt. Sie trampeln fast den Zaun um (der das Feld schützt) und laufen kreuz und quer über das Feld. So schade. Man kann die schönen Stauden auch vom Rand aus fotografieren und bestaunen. Wir sahen auch andere lila-rosa farbene Felder. Muskatellersalbei soll das sein. Noch nie gehört, aber das duftete wahnsinnig gut. In dieser Gegend duftet es überall nach Blumen und Gewürzen. Es hat auch richtige Gingsterwälder. Wir hatten eine richtige Duftfahrt mit dem Motorrad. Nach etwa 3,5 Std. kamen wir total verschwitzt wieder zurück auf den Campingplatz. Zuerst ausziehen und dann sofort in den Pool zum abkühlen. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen, baden und im Schatten sitzen. Zum Znacht gab es Crevetten, Würste, Salat und Brötchen.

Wetter: schön. 29 Grad.

 

2024-06-19 Lavendelfahrt 2 und Gorges d’Oppedette

Wieder starteten wir früh. Gegen neun Uhr fuhren wir los. Mein Schatzi hat eine schöne Schlucht gefunden. Die wollen wir uns anschauen. Unterwegs hatte es auch wieder viele schöne Lavendelfelder. Es war schon recht warm als wir bei der Schlucht ankamen. Man könnte dort eine Rundwanderung machen. Die dauert ca. 3,5 Std. Aber das wäre nichts für mich. Es geht überall steil runter. Da wurde mir schon vom anschauen fast schlecht. Aber die Aussicht war sehr schön. Die ganze Gegend hier ist schön. Die vielen Pflanzen, Bäume, Alleen und Berge, das passt alles zusammen. Gegen Mittag waren wir wieder zurück beim Womo. Ausziehen und baden gehen, zum Abkühlen vor dem Mittagessen. Dann haben wir wieder den Rest des Nachmittags gechillt. Gegen Abend luden wir noch das Motorrad auf. Morgen geht’s weiter. Zum Z‘nacht machte ich Fisch und Gemüsegalettes. Bevor wir ins Womo gingen räumten wir draussen noch alles weg. Es ist Regen angesagt in der Nacht.

Wetter: sonnig, bewölkt, ein paar Regentropfen. 30 Grad.

 

2024-06-20 Weiterfahrt und kleine Velotour

Gestern alles wegzuräumen war eine gute Idee. Es hat in der Nacht richtig angefangen zu regnen und das fast die ganze Nacht. Am Morgen war der Boden richtig sumpfig. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem Stellplatz auf einem Bauernhof. Aber da so schlechtes Wetter mit viel Regen angesagt war, entschieden wir uns unterwegs einen anderen Stop einzulegen. Ein Camping Car Park in Goult. Dort angekommen fanden wir problemlos einen Platz. Es war teilweise auch dort richtig sumpfig. Aber weil wir früh dran waren konnten wir uns noch einen relativ guten Platz sichern. Als es am Nachmittag nach einer, vielleicht, trocknen Phase aussah, fuhren wir mit den Fahrrädern eine kleine Tour. Es hat hier einen sehr gut ausgebauten Fahrradweg. Dieser führt rund 50 Kilometer durch den Luberon. Ein grosser Teil dieser Fahrradstrecke wurde auf alten Bahntrassee‘s gebaut. Nach ein paar Kilometern, vielen Obstbäumen, Reben, Oliven und Lavendelfeldern kamen wir zu einem Aldi. Ok. Aufbackbrot könnten wir gebrauchen. Ich fand dann noch ein, zwei andere Sachen die wir auch gebrauchen können. Wir fuhren dann noch weiter Richtung Lavendel Museum. Ist doch immer wieder schön. Aber es hatte so viele Leute. Eigentlich wollte ich ja nur schnell in die Boutique, schauen ob wir noch etwas schönes finden. Aber die spinnen dort ja. Die zocken die Touris richtig ab. Die Preise für die Produkte waren richtig hoch. Da wir ja schon an anderen Orten die gleichen Produkte gesehen haben, wissen wir etwa was solche Sachen kosten. Es war Zeit zurück zu fahren. Unterwegs hatte es schon etliche Regentropfen. Wir kamen trotzdem noch fast trocken an. Zum Znacht gab es dann eine Blumenkopfbombe aus dem Omnia.

Wetter: viel Regen, ein paar trockene Abschnitte. 24 Grad.

 

2024-06-21 Baden in der Ardeche

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Wir entschieden uns nochmals an die Ardeche zu fahren. Die Fahrt dauerte nur ca. 1 Std. 45. Den Campingplatz den wir anvisieren, hatte das letzte Mal noch geschlossen. Jetzt hat er geöffnet. Wir wurden sehr freundlich empfangen und gleich noch aufgeklärt, dass es hier ein Vintage Camperwochenende gibt. Ok unser Womo ist erst 8 Jahre, aber wir bekamen trotzdem einen Platz. Ausserdem ist am Samstagabend eine 80er Disco. Der Platz war noch ziemlich leer. Am Nachmittag gingen wir an den Campingplatz eigenen Badeplatz an der Ardeche. Wir waren erst noch skeptisch was die Temperatur betrifft. Aber es war ziemlich angenehm. Wir müssen dann noch den Thermometer mitnehmen. Gegen Abend füllte sich der Platz mit alten Autos, Womo’s und Solex. Wird sicher noch lustig. Zum Z‘nacht gab es Spareribs und Salat.

Wetter: sonnig, wolkig, Gewitter. 25 Grad.

 

2024-06-22 Markt in Pont Saint Esprit

Es ist Samstag, das heisst, in Pont Saint Esprit ist wieder Markt. Die Fahrt dorthin wäre ja nicht so weit, aber auf dieser Strasse mit den Rädern zu fahren, war uns zu gefährlich. Also nahmen wir das Motorrad. Es hatte wieder viele verschiedene Stände mit vielen Früchten und Gemüse, aber auch alles andere was man auf einem Markt erwartet. Wir kauften Kirschen, Nektarinen, Flachpfirsiche, Limetten und Aprikosen. So jetzt ist unser Lager wieder aufgefüllt. Auf der Rückfahrt gingen wir noch kurz zum Lidl. Danach machten wir uns ein Raclette. War gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass wir dieses in Frankreich gekauft haben. Danach war erholen angesagt. Es war richtig viel los auf dem Camping. Alte Auto‘s, alte Solex’s und andere Töffli fuhren immer wieder vorbei. Es ist lustig, es sind nicht nur junge Leute die nur für die Freude rumfahren, sondern auch viele ältere. Strahlend über alle Backen. Das macht Spass zuzuschauen. Ok, nach ein paar Stunden hatten wir dann auch genug gesehen und die vielen stinkenden Abgase waren auch genügend. Es fing dann plötzlich an zu regnen. Also hörte die Rumfahrerei auch auf. Heute Abend ist noch eine Disco. Aber wir lassen die glaub ich aus. Wir hörten dann auch fast nichts. Im Womo war es gemütlicher. Es gab dann noch Brot und Aufschnitt zu Znacht.

Wetter: erst sonnig, dann bewölkt, später Regen. 26 Grad

 

2024-06-23 Ardeche auf, Ardeche ab

Heute wollen wir nochmals eine Motorradtour machen. Geplant ist auf der linken Seite rauf bis Salavas, dann bei Vallon-Pont-d’Arc wieder runter. Wir starteten wieder zeitig. Es hat heute ein bisschen Wind. In der Schlucht spürt man in an manchen Orten sehr stark. Beim rauffahren, machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Montclus. Dort ist ein Camping-Car-Park. Für ein anderes Mal ein guter Zwischenstop. Montclus hat auch sehr interessant ausgesehen. Werden wir uns sicher auch mal ansehen. Es hatte für einen Sonntag sehr wenig Verkehr. Auch auf der interessanten Seite waren wir erstaunt. Wir hatten mit viel mehr Verkehr gerechnet. Alles in allem eine sehr schöne Tour. Wir haben wieder so viele schöne Lavendelfelder gesehen. Zurück auf dem Camping gab es Z‘Mittag vom Grill. Filet, Bratkartoffeln und Gemüsegalettes. Am Nachmittag fing es an den Camping ein bisschen zu leeren. Wir gingen nochmals in die Ardeche baden. Töff und Fahrräder aufladen war auch noch auf dem Programm. Zum Z'nacht gab es noch einen Aprikosenkuchen.

Wetter: schön, windig. 25 Grad

 

2024-06-24 Übernachten im Lavendel

Nach dem Frühstücken und Wasserfüllen machten wir uns langsam auf den Weg zum Lavendelmuseum. Es hat dort ja einen Stellplatz direkt neben den Lavendelfeldern. Der Platz ist gratis. Es hat halt aber auch nichts. Kein Wasser, Abwasser oder Strom. Aber für uns kein Problem wenn wir alles füllen. Es war nur etwa 50 Minuten zu fahren. Auf dem Stellplatz waren noch drei andere Womo’s. Der kleine Zug welcher zur Museumführung gehört, fährt auch bei dem Stellplatz vorbei. Wir hatten eine wunderschöne Sicht auf die Lavendelfelder. Es duftete so gut. Zum Z’Mittag machten wir eine Pizza Calzone. Schmeckt noch besser mit dieser Aussicht. Am Nachmittag machte ich einen kleinen Ausflug zum Shop. Seit wir das letzte Mal hier waren, hat sich viel verändert. Sie haben ordentlich ausgebaut und vergrössert. Aber die Preise in der Boutique sind immer noch bezahlbar gegenüber dem letzten Shop. Ich genehmigte mir auch noch einen Kir Lavende. Plötzlich sah ich dass mehrere Womo’s Richtung Stellplatz fuhren. Ich hab mein Schatzi noch vorgewarnt. Es war eine grosse, geführte Gruppe aus ca. 25 Wohnmobilen. Der Platz war danach gut gefüllt. Aber wir hatten immer noch genug Platz für uns. Wir machten dann noch zusammen einen Spaziergang zum Shop und der Bar. Ich brauchte noch ein Lavendeleis. Es war wirklich ein schöner, entspannter Tag. Soviel Lavendel entspannt halt schon. Zum Z‘Nacht gab es noch ein Brot und Aufschnitt.

Wetter: schön, ein bisschen Wind (sieht der Lavendel noch schöner aus) 25 Grad.

 

2024-06-25 Weiterfahrt zur Domaine Piallat

Die Nacht war sehr ruhig. Wir haben den Wecker auf 5:55 Uhr gestellt, damit wir den Sonnenaufgang nicht verpassen. Also früh auf und raus mit den Pyjamas. Es hatte leider ein kleines Wolkenband. Aber es war trotzdem schön anzuschauen. Wir gingen dann nochmal ins Bett. Noch ein bisschen schlafen schadet sicher nicht. Bis unser Frühstück heute Morgen fertig war, es gab Toast-Speck-Eier aus dem Omnia, waren die Womogruppe schon am aufbrechen. Wir konnten dann alleine in Ruhe frühstücken. Einige Zeit später machten wir uns auf nach Montbrison-sur-Lez. Das Navi zeigt eine Fahrzeit von 1:10 an. Da wir auf ein Weingut fahren, meldeten wir uns kurz telefonisch an. Wir wurden auch gleich zu einer Degustation eingeladen. Es ist ein Parknsleepplatz. Dort angekommen wurden wir von einem alten Hund begrüsst. Wir installierten uns und assen erst mal zu Mittag. Später kam dann mal der Chef vorbei und gab uns noch Strom. Dann hatten wir Zeit wieder ein paar Vögel zu beobachten. Überall sieht man andere. Hier sogar noch zwei Bienenfresser. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang durch die Reben, Oliven- und Lavendelfelder. Zwischen dem Lavendel hat es auch Bäumchen. Am Abend erfuhren wir dann, dass hier Trüffel wachst. Schwarzer Wintertrüffel. Sie finden ihn dann unter dem Lavendel. Gegen achtzehn Uhr erfuhren wir das alles anlässlich einer kleinen Degustation. Der Wein schmeckt hier sehr gut. Auch über den Lavendel, Oliven und die Trüffel wurden wir aufgeklärt. Mit ein paar Flaschen Rose und 2 Liter Olivenöl gingen wir zurück zum Womo. War ja nur etwa 15 Meter vom Weinkeller entfernt. Da es nach Gewitter aussah, assen wir drinnen zu Abend. Würste, Salat und Melone.

Wetter: erst schön, dann gewittrig. Nur ein paar Tropfen Regen. 25 Grad.

 

2024-06-26 Die, Camping – Pinede

Nach einer noch ruhigeren Nacht, das einzige Geräusch das wir hörten war von unserem Maxxfan. Unser Ventilator ist Gold wert. Wir würden in nicht mehr hergeben. Nach dem Frühstück gingen wir noch etwas Lavendel abschneiden. Der Winzer hat uns quasi geschickt. Danach räumten wir zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Die. Unser Ziel war der Camping Pinede. Auch ein Parknsleep Camping. Auf unserem Weg, der ca. 90 Kilometer weit war, sahen wir wieder links und rechts viele Lavendelfelder. Man kann sich fast nicht sattsehen an diesen Farben. Und da wir jetzt ein Sträusschen frischen Lavendel im Womo mitführen, sind wir total entspannt. Gegen 12:30 trafen wir auf dem Camping ein. Das Büro hatte zum Glück noch offen. Die Parknsleepplätze sind nicht speziell ausgewiesen. Da wir hier die ersten Gäste dieser Plattform waren, mussten wir den Angestellten noch ein bisschen Erklärungen abgeben. Wir durften uns dann einen Platz auswählen. Da es noch nicht so viele Leute hier hat, entschieden wir uns für einen Platz direkt am Fluss Drôme. Die Parzellen sind gross. Einzig die Zufahrt ist ein bisschen schwierig. Von der einen Seite nicht machbar, weil es eine Unterführung mit 2,90 Meter hat. Unser Womo braucht 3 Meter. Ein kleiner Umweg muss dann schon sein. Kurz vor dem Camping hat es eine Brücke, die nur 2,70 breit ist. Ok, da passen wir locker drüber. Aber man muss schon aufpassen. Man hört hier auf dem Camping halt die Vögel nicht so gut, aber dafür denn Fluss umso besser. Es rauscht die ganze Zeit. Der Campingplatz hat auch einen schönen Pool. Mit seinen 26,5 Grad war er ja direkt warm. Am Abend war grillen angesagt. Es gab Lachsforellen, Gemüsegallets und Salat.

Wetter: schön, 27 Grad.

 

2024-06-27 Velofahrt und Infos über die Rebe Clairette

Nach dem Frühstück machten wir eine kleine Velotour. Zuerst Richtung Die, dann  auf einer Veloroute der Drôme entlang Richtung Pont de Quart. Es war ein bisschen hügelig und hat uns ein paar Schweisstropfen gekostet. Aber die Gegend ist so schön und man sieht immer so viele Sachen. Heute auch sehr viele Kräuter. Die riechen so gut. Nach ca. 20 Kilometern waren wir in der Vielle ville von "Die". Ein kleines wirklich herziges Städtchen. Wir suchten uns ein Restaurant um etwas zu essen. Bei der Brasserie L’Etappe wurden wir fündig. Wir entschieden uns fürs Menü. Melone mit Schinken, Ossobucco mit Spaghetti und einen Ananaskuchen. War sehr gut. gegenüber hatte es noch einen Laden mit regionalen Produkten. Wir machten dort auch einen kleinen Stopp. Die Besitzerin konnte recht gut deutsch. Sie klärte uns noch über die Rebe Clairette auf. Sie machen hier einen Cremant. Wir hatten unterwegs schon ein paar Mal gesehen, dass dieser hier angeboten wird. Aber wir wussten nicht, dass die Trauben Clairette nur hier in der Region angebaut werden. Wir konnten drei verschiedene Cremants versuchen. Gute Idee wenn man mit den Fahrrädern unterwegs ist. Uns schmeckte der trockene am Besten. Also kauften wir zwei Flaschen. Danach fuhren wir zurück auf den Camping. Nach einer kurzen Pause im Schatten gingen wir noch baden. Das tat gut. Wir machten dann noch eine längere Pause und gingen nach 18 Uhr nochmals baden. Es war heute so warm. Zum Znacht gab es dann nur noch Omeletten.

Wetter: schön, sonnig. 28 Grad.

 

2024-06-28 Passfahrt auf dem Weg nach Hause

Heute machen wir uns auf den Weg nach Hause. Der kürzeste Weg führte uns über den Pass Col de Rousset der 1254 Meter hoch ist. Eine sehr schöne Strecke. Wahrscheinlich am Wochenende auch eine Motorradstrecke. Es war eine schöne chillige Fahrt. Mit ein paar schönen Aussichtspunkten. Leider konnten wir mit dem Womo auf dem Pass nicht anhalten. Es hatte zum Glück wenig Verkehr. Aber die Strasse ist sehr gut ausgebaut. Unser Ziel heute ist ein Stellplatz in Belley. Unterwegs konnten wir noch unseren Gastank auffüllen. Vor dem Pass sahen wir noch die letzten Lavendelfelder, nach dem Pass schon die ersten Baumnussbäume. Die Gegend hier ist wirklich sehr schön. Beim Stellplatz angekommen, parkten wir und fuhren kurz darauf mit den Fahrrädern nach Belley. Wir mussten noch ein paar Kleinigkeiten besorgen. Erst ein Action und dann noch ein Aldi. Es war ziemlich heiss. Trotz Fahrtwind schwitzten wir ziemlich. 31 Grad sind ja schon ziemlich viel. Nach dem Einkauf fuhren wir wieder zurück. Zum Glück kamen ein paar Wolken und verdeckten die Sonne. Auf dem Stellplatz hat es gar kein Schatten. Aber so hielten wir es dann gut aus. Gehen Abend gab es ein paar Regentropfen. Kurz darauf war es wieder trocken. Zum Znacht gab es Salat, Brot und Aufschnitt. Wir genossen noch eine Zeitlang die schöne, abendliche, ruhige Stimmung auf diesem gemütlichen Stellplatz.

Wetter: schön, bedeckt, heiss. 31 Grad.

 

2024-06-29 Brügg wir kommen

Nach einer ruhigen, warmen Nacht fuhren wir direkt nach dem Frühstück los. Wir wollten nicht warten bis es noch wärmer wird. Unterwegs tankten wir noch und kauften ein paar Kleinigkeiten ein. Unser Navi führte uns dieses Mal auf einer neuen Route Richtung Schweiz. Dadurch kamen wir erst nach dem Flughafen in die Schweiz zurück. War gar nicht schlecht zu fahren. Auch der Verkehr hielt sich in Grenzen. Wir machten unterwegs dann noch in Avenches einen kleinen Stop, um uns die Anhänger nochmals anzusehen. Gegen 13:30 Uhr sind wir dann zuhause angekommen. Fahrräder und Töff abladen, dann das Womo rauffahren und zuletzt den Anhänger und den Töff raufstellen. Eine schöne lehrreiche Fahrt ist  zu ende.

Wetter: bedeckt. 29 Grad.