Reise Spanien - Portugal 2025
2025-04-13 - Zurück in der Schweiz
Es hat fast die ganze Nacht geregnet. Wir entschlossen uns die letzten paar hundert Kilometer über die Autobahn zu fahren. Die Bremsen vom Anhänger machten uns Sorgen. Die daraus resultierende Zeitersparnis zogen wir ausnahmsweise auch noch in unsere Überlegungen ein. Mit dieser Streckenführung schaffen wir es, hoffentlich, heute noch problemlos nach Hause. Da heute Sonntag ist, geht es einfacher den Anhänger und Camper wieder zu parken. Wir packten zeitig nach dem Frühstück zusammen und machten uns auf den Weg. Wir kamen gut voran. Kurz vor der Grenze fuhren wir nochmals ab der Autobahn zum tanken. Wir wollten auch auf eineren anderen Strecke in die Schweiz zurück. Die neugebaute Strecke führt auf der Höhe Flughafen über den Zoll. Dort hat es normalerweise viel weniger Verkehr, als bei dem grössren Autobahnzoll. Gegen 15 Uhr trafen wir in Brügg ein. Eine schöne lange Reise hat ein Ende. Vor 228 Tagen sind wir gestartet.
Wetter: regen, bedeckt. Bis zu 18 Grad.
2025-04-12 - Weiterfahrt Richtung Heimat
Wir entschieden uns heute weiterzufahren. Sie meldeten wieder Regen und Wind. Da es schon am Morgen windig war, packten wir zusammen und fuhren weiter. Erst ging die Fahrt Richtung Millau. Wir kamen gut vorwärts. In Millau machten wir nochmals einen Stop um noch kurz zu tanken und etwas einzukaufen. Es ging weiter durch die hügelige Gegend Richtung Clermont-Ferrand. Später suchte ich einen Campingplatz zum Übernachten. Meine Wahl fiel auf den Platz Camping Paradis les Chanterelles. Die letzten Kilometer bis auf den Campingplatz wurden doch noch zur Herausforderung. Die Strasse wurde ein bisschen schmal und sehr kurvig. Auf dem Camping angekommen konnten wir uns einen Platz aussuchen. Der Platz hat erst vor zwei Tagen geöffnet und war noch fast leer. Leider fing es gleich an zu regnen. Wir machten daher erst mal eine Pause. Später machten wir noch einen Spaziergang zum kleinen Stausee runter. Die Gegend hier ist wirklich schön. Und jetzt auch noch sehr ausgestorben und ruhig. Der Campingplatz liegt an einem Häng und grösstenteils unter Bäumen. Es hat auch hier sehr viele Ferienhäuschen. Ist halt in Frankreich immer häufiger. In ein paar Jahren haben dann die Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile fast keinen Platz mehr auf den Campings. Zum Znacht gab es Lauch und Würste.
Wetter: bedeckt, erst ziemlich windig, später Regen. Bis zu 20 Grad.
2025-04-11 - Schleusentreppe Beziers
Heute wollen wir eine kleine Velotour machen. Nach dem Frühstück fuhren wir durch das Dörfchen Portirangnes an den Canal du Midi runter. Dort führt ein sehr gut ausgebauter Veloweg Richtung Béziers oder Agde. Wir entschlossen uns mal Richtung Béziers zu fahren. Wir kamen so gut voran, dass wir unterwegs entschieden, bis zu den Schleusen zu fahren. Dort angekommen staunten wir über das alte Schleusensystem. Es wurde im 17 Jahrhundert gebaut und ist jetzt auch ein Unesco Weltkulturerbe. Es sind insgesamt neun Schleusen die im ganzen die 21 Meter Höhenunterschied ausgleichen. Es kamen zum Glück gleich zwei Hausboote. So konnten wir das Schleusen von unten nach oben beobachten. Nach längerem Staunen fuhren wir dann wieder am Canal du Midi entlang zurück. Auf dem Camping angekommen stoppten wir gleich noch beim Bistro. Die Moules-Frites riefen. Sie waren sehr lecker. Am Nachmittag gingen wir nochmals baden. So richtig schön ein bisschen plantschen. Danach blieb noch Zeit zum chillen. Zum Znacht gab es Bacalao mit Gemüse.
Wetter: sonnig-bedeckt im Wechsel. Am Nachmittag windig. Bis zu 22 Grad.
Nach dem Frühstück packten wir wieder mal zusammen und machten uns auf den weiteren Weg Richtung Heimat. Nächstes Zwischenziel ist der Campingplatz Sandaya Domaine de la Dragonnière. Dieser Platz liegt etwa 15 Kilometer von Beziers weg. Wir sind hier schon öfters vorbeigefahren. Es hat mich schon lange interessiert wie dieser Platz so ist. Die Strecke bis zum Camping ist ca. 230 km. Es hatte zum Glück nicht so viel Verkehr. und wir kamen gut voran. Gegen 14:15 trafen wir auf dem Platz ein. Wir konnten aus mehreren Parzellen eine auswählen. Die Parzellen sind gross und jede hat ein eigenes Badezimmer. Nobel, nobel. Ohne ACSI (Vor-und Nachsaison Rabattkarte) würden wir so einen Platz nicht wählen. Er wäre sonst ziemlich teuer. Aber dafür findet man hier alles. Der Platz ist riesig. Es hat 55 Stellplätze und über 600 Miethäuser in verschiedenen Grössen. Mehrere Pools (teilweise auch jetzt schon offen und beheizt), verschiedene Restaurant, Bars, Candy-Shop, Friseur, etc. Es ist alles sehr sauber und gepflegt. 6 Tage in der Woche hat es Animation für die verschiedenen Altersklassen. Wir gingen natürlich auch gleich den Pool testen. Natürlich hat es hier sehr viele Kinder. Dafür fühlten wir uns für einmal nicht mehr wie in einem Freiluftaltersheim. Nach dem Baden genossen wir noch die Sonne und chillten. Es gefällt uns sehr gut auf diesem Camping. Zum Z'nacht gab es ein Carpacchio.
Wetter: erst bedeckt, dann sehr sonnig. Bis zu 23 Grad.
2025-04-09 - Noch eine Velofahrt
Heute wollen wir nochmals eine kleine Runde Velofahren. Die Sonne wechselte sich mit den Wolken ab. Es war aber relativ warm und es hatte fast keinen Wind. Wir starteten wieder Richtung Gola del Ter. Dieser Weg ist so praktisch und gut unterhalten. Danach fuhren wir dem Ter entlang bis Torroella de Montgri und dann wieder zurück nach Estartit. Ein schöner kleiner Rundweg 16,5 Km. Unterwegs kauften wir noch beim Lidl die letzten spanischen Kleinigkeiten ein. Das Wetter war besser als es gemeldet wurde. Zum Z‘mittag nahmen wir wieder die Sonnenstore raus. Nicht nur wegen der Sonne. Gestern belauerten uns schon die Möwen. Den Nachmittag genossen wir nochmals an der Sonne. Es wird jeden Tag etwas Neues gemacht am Camping. Heute kamen die Fahnen und Holzplatten an den Ausgängen dran. Aber Platz hat es noch massenhaft. Zum Z’nacht machte ich wieder mal eine Kürbissuppe. Wir hatten schon so lange keine mehr.
Wetter: wechselhaft, aber mehr Sonne. Bis zu 21 Grad.
2025-04-08 - Velofahrt und Schnapseinkauf
Nach dem Frühstück nahmen wir die Fahrräder und fuhren Richtung Gola del Ter. Dort fliest der Fluss Ter ins Mittelmeer. Es hat unterwegs auch ein kleines Vogelbeobachtungsgebiet. Wir sahen ein paar kleine verschiedene Vögeli. Manche hörten wir nur. Es war aber eine gemütliche Velofahrt. Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei dem Supermercats vorbei. Dort gibt es so viele grosse Schnapsflaschen. Ist immer ein interessanter Laden. Zum Glück können wir nicht so viel in die Velos laden und dürfen nicht so viel über den Zoll nehmen. Wir fuhren danach noch in den Hafen und nahmen ein Apero in der Sonne. In Estartit selbst hatte es auch ein paar Leute. Unterwegs zurück zum Camping ist alles ausgestorben. Das ändert sich spätestens an Ostern. Wir grillten heute Mittag. Das Wetter war so schön. Am Nachmittag chillten wir. Später ging mein Schatzi noch joggen. Auch ein Apero am Strand gegen Abend gab es auch noch. Leider ging der Wind ein bisschen stark. Aber es war trotzdem schön. Zum Z‘nacht machten wir nur noch ein Müesli.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 22 Grad.
2025-04-07 - Camping el Molino
Heute fahren wir weiter Richtung Heimat. Unser Ziel ist etwa 240 Kilometer weg. Der Camping el Molino in Estartit. Dort waren wir ja im September 24 ein paar Tage. Wir hoffen er ist schon offen. Der Platz liegt direkt am Meer. Nochmals direkt Meerluft schnuppern. Auf der Fahrt dorthin hatten wir zeitweise ziemlich viel Verkehr. Es hatte auch viele Camions unterwegs. Gegen 14 Uhr trafen wir auf dem Camping ein. Er hatte zum Glück schon seit ein paar Tagen offen. Der Platz ist gross und es hat noch sehr wenige Leute. Ich konnte uns einen Platz auswählen. Nach dem Parken mussten wir erst mal zum Meer runter. Sogar die Füsse streckten wir ins Wasser. Ganz schon kalt. Aber dafür haben wir wieder schönstes Meeresrauschen und die Aussicht auf die Medesinseln. Es windet aber am Strand noch ziemlich. So setzen wir uns beim Womo hin. Da ist es fast windstill. Und teilweise war es uns schon zu warm in der Sonne. Nach dem Abendessen (Wok sweet chilli) gingen wir nochmals an den Strand. Es ist so eine schöne Abendstimmung. Aber wenn die Sonne weg ist wird es schnell kühler.
Wetter: schön. bis zu 23 Grad.
Nach dem Frühstück nahmen wir das Motorrad und fuhren nach Bonavista (Tarragona). Dort findet jeden Sonntag ein grosser, bekannter Markt statt. Einer der grössten der Region. Bis wir den ganzen Markt gesehen hatten sind wir locker mal 2,5 Kilometer gelaufen. Ich habe dann gesehen, dass wir sogar ein paar Stände unterschlagen hatten. Auf diesem Markt findet man fast alles. Auch hat es sehr viele Wühltische, mit wahrscheinlich nicht immer neuen Waren. Mit Gurken, Erdbeeren, Orangen und einem Poulet bewaffnet, machten wir uns auf den Rückweg. Wir mussten wieder die Sonnenstore rausnehmen. Es war so schön sonnig und warm. Denn Nachmittag genossen wir dann auch ausgiebig. Lesen, Mittagsschläfchen, Kuchen backen, Joggen. Dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Zum Znacht machte ich Fleischküggeli Toscana aus dem Omnia. So viel frische Luft macht hungrig.
Wetter: sonnig. Bis zu 24 Grad.
Heute ist wieder strahlender Sonnenschein. Wir planen eine kleine Velotour. Dieses Mal Richtung Cambrils. Die Strecke führt ja alles an der Strandpromenade entlang. Da heute Samstag und zusätzlich so schönes Wetter ist, hatte es sehr viele Leute unterwegs. Wir machten unterwegs mehrmals kleine Pausen. Sei es um einfach aufs Meer zu schauen, oder um Churros zu essen, oder um etwas zu trinken. Es war einfach schön. In Cambrils ist schon ziemlich viel los. Auf dem Rückweg gingen wir noch schnell zum Mercadona. Wir wollten grillen. Ein paar Würstchen und Patatas Bravas kamen in den Einkaufwagen und schon bald auf den Grill. Den Nachmittag verbrachten wir mit „sünnele“, chillen und lesen. Zum Znacht gab es noch ein feines Carpaccio.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 22 Grad.
2025-04-04 - Tschüss Ebro-Delta
Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren weiter. Unser Ziel ist der Camping Caban in Cambrils. Es sind nur etwa 85 Kilometer. Unterwegs in Deltebre tankten wir noch nach. Dort gibt es immer noch günstige Tankstellen. Ich ging auch noch schnell in den Mercadona. Der ist fast neben der Tankstelle. Gegen Mittag trafen wir auf dem Camping ein. Wir bekamen eine grosse Parzelle zugeteilt. So konnten wir reinfahren ohne den Anhänger abzuhängen. Der Camping hat erst vor einer Woche geöffnet und man hat das Gefühl es hat noch ziemlich viele Baustellen. Irgendwie scheinen sie hier ohne Konzept zu arbeiten. Naja. Geht schon für drei Nächte. Wir fuhren danach mit den Fahrrädern Richtung Salou. Der Camping liegt ziemlich in der Mitte zwischen Cambrils und Salou. Es führt ein Fahrradweg am Meer entlang. Es luftet immer noch ziemlich stark. Wir waren schon sehr lange nicht mehr in Salou. Es hat sich schon sehr verändert. Die ganze Promenade sieht anders aus und wir hatten das Gefühl, es hat nur noch Bars und Restaurants soweit man sieht. Wir machten auch eine kleine Mittagspause. Dieses Mal im Mac. Zurück auf dem Camping setzten wir uns draussen vors Wohnmobil. Zwischendurch kam sogar die Sonne ein bisschen durch. Zum Znacht gab es Salat und Pouletstücke.
Wetter: bedeckt, windig. Bis zu 19 Grad.
2025-04-03 - Mit Gegenwind um die Lagune
Die ganze Nacht wurden wir wieder von den Eucalyptusknospen bombardiert. Es windete oben an den Bäumen ziemlich stark. Das Womo selbst steht im Windschatten. Nach dem Frühstück nahmen wir trotzdem die Fahrräder raus und machten uns auf den Weg zum der anderen Lagune mit den Beobachtungshäuschen. Es windete ziemlich stark. Aber am Anfang hatten wir Rückenwind. Bei den Häuschen sahen wir nicht so viel. Weiter vorne hatte es dafür viele Flamingos. Die stehen hier auch ein bisschen im Windschatten. Wir fuhren dann den Radweg rund um die Lagune weiter. Zwischendurch hab ich fast nicht mehr gesehen weil der Wind meine Augen reizte. Auf dem Rückweg hat der Wind wahrscheinlich noch etwas zugelegt. Zurück auf dem Camping waren wir ziemlich kaputt. Das Wetter hielt einigermassen. Es blieb trocken und unser Womo gab uns ein bisschen Windschutz. Da konnten wir endlich mal etwas grillen. Wir hatten noch ein Sparerib im Kühlschrank. Am Nachmittag konnten wir noch kurz draussen sitzen. Aber es wurde dann auch schnell wieder frischer. Zum Znacht gab es dann nur noch ein Müesli.
Wetter: bedeckt, trocken. Ziemlich windig. Bis zu 18 Grad.
Heute ist wieder mal ein Regentag gemeldet. Am Morgen, es war noch trocken, nahmen wir unsere Fahrräder raus und fuhren zum Vogelbeobachtungshäuschen. Es war interessant zu sehen das heute viel mehr Vögeli da waren als noch gestern. Auch hatte es viele Flussseeschwalben. Gestern hatte es keine. Nach einem Stündchen beobachten und fotografieren, fuhren wir wieder zurück zum Womo. Wir gingen noch zu Fuss zum Strand, oder hatten es vor. Aber nach dem Steg fing wieder der rutschig-sumpfige Teil an. Also nahmen wie einen anderen kleinen Weg zum Camping zurück. Um 13 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Restaurant auf dem Camping. Wir bestellten uns eine Paella Marisco. Nach knapp einer halben Stunde war sie fertig. Zum Essen brauchten wir weniger lang. Oh, die war wieder so gut. Danach war verdauen angesagt. Joggen, duschen und ein bisschen lesen waren auch noch auf dem Tagesprogramm. Gegen Abend hat es ganze 3 Regentropfen gegeben. Das war der Regentag im Ebro-Delta. Gut, wir hatten ja schon genügend Regen gesehen in letzter Zeit. Zum Znacht gab es noch Spiegeleier.
Wetter: bedeckt, windig. Bis zu 18 Grad.
Heute ist es Zeit Oropesa tschüss zu sagen. Wir haben die letzten 10 Tage hier sehr genossen. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Das Ziel ist nochmals der Camping Eucalyptus im Ebro-Delta. Wir fuhren auf der N340. Es hatte sehr wenig Verkehr. Im Delta angekommen staunten wir über die Reisfelder. Wenn man nicht weiss, wie das hier mit dem ganzen Reis aussieht, könnte meinen es wird sonst was angepflanzt. Auch die ganzen Wassergräben waren noch leer. Sieht sehr komisch oder besser gesagt leer aus. Auf dem Camping angekommen, konnten wir uns einen Platz aussuchen. Wir machten dann Sandwiches und nahmen unsere Stühle und gingen an den Strand. Die Sonne schien, aber es ging ein bisschen Wind. Nach knapp zwei Stunden hatten wir eine Salzschicht auf der Brille. Es war Zeit wieder zum Womo zu gehen. Danach fuhren wir noch schnell zum Vogelbeobachtungsgebiet. Wir waren neugierig was da heute so los ist. Heute werden scheinbar an der Lagune Säuberungsarbeiten durchgeführt. Die verschiedenen Vögel dort fühlten sich ziemlich gestört. Aber es ist auch nötig diesen Ort ein bisschen zu pflegen. Wir hoffen morgen ist es wieder besser. Zurück beim Womo setzten wir noch in die Sonne. Richtig gemütlich. Zum Z’nacht gab es Salat mit selbst parnierten Pouletschnitzel.
Wetter: sonnig, etwas kühler Wind. Bis zu 18 Grad.
2025-03-31 - Tapas zum Z‘mittag
Die Sonne weckte uns heute wieder vom herrlich wolkenfreien Himmel. Nachdem gestern an unserer Anhängerbremse herumgebastelt wurde, mussten wir heute noch zum Chinashop einen 17-Schlüssel holen. Nur im Falle das dieses Problem nochmals auftaucht. Der Shop ist nur ein paar Minuten mit dem Fahrrad. Gleich daneben ist ja auch noch der Mercadona. Da wir morgen wieder weiter ins Ebro-Delta fahren, konnten wir gleich noch unsere Vorräte aufstocken. Dann ist dies auch wieder erledigt. Zurück beim Womo setzten wir uns erst mal auf unsere Stühle und genossen die Sonne. Überall wird geputzt und zusammengeräumt. Der Platz leert sich langsam. Die Überwinterer fahren nach Hause. Fast schon schade bei diesem schönen Wetter. Am Mittag fuhren wir mit den Rädern dann zu einem Restaurant in Torre la Sal. Wir hatten bei unserem letzten Besuch in dieser Gegend da schon mal Tapas gegessen. Da der Aussenbereich noch nicht aufgestellt war, konnten wir auf der noch rundherum windgeschützten Dachterrasse essen. Wir bestellten uns verschiedene Tapas. Patatas Bravas, Calamares, Muscheln und Crevetten. Dazu noch Brot und Aijoli. Das war megagut. Aber ich glaube wir haben jetzt eine kleine Knoblauchüberdosis. Zurück beim Womo machten wir nochmals eine kleine Pause. Später genossen wir nochmals das Hallenbad. Nach dem Baden packten wir noch unsere Sachen zusammen. Dann ist es bereits erledigt und wir können am Morgen gemütlich weiterfahren. Jetzt war es an der Zeit nochmals an den Strand zu gehen. Heute ist es weniger windig. Und ein Flascherl finden wir sicher auch noch. Das war richtig gemütlich. Später gab es zum Z’nacht noch den Rest Blumenkohlbombe.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 20 Grad.
Der Sturm gab in der Nacht auf. Am Morgen war es wieder normalwindig. Wir wollen heute nochmals ins Vogelgebiet. Wir packten wieder ein Picknick und die Stühle ein. Zuerst machten wir noch beim Churrosstand vor dem Camping stop. Zum Glück hat dieser nur am Wochenende auf. Wir fuhren wieder mit verschiedenen Stops zum Vogelgebiet am Meer. Ich setzte mich ans Meer und mein Schatzi spazierte ein bisschen rum. Leider waren die meisten Vögel grad beim Wochenende machen. Es war ziemlich flau. Nach dem Mittag fuhren wir wieder zurück. Nach ein paar Basteleinheiten (es gibt immer wieder etwas zu tun, diesesmal Laternen mit Solarbirnen) gingen wir baden. Nach dem Baden kam noch ein Debonnachbar vorbei um uns beim Nachziehen der Bremse zu helfen. Hoffentlich funktioniert sie jetzt wieder. Danach war es an der Zeit endlich unseren letzten portugiesischen Rose am Strand zu killen. Es zog leider ein bisschen. Aber es war trotzdem schön. Zum Znacht gab es ein Carpaccio mit Pommes.
Wetter: schön, sonnig. Ein wenig Wind. Bis zu 20 Grad.
Heute ist wieder ziemlich Wind vorhergesagt. Nach dem Frühstück packten wir den Töff aus. Wir wollten nach Castellon fahren. Ein bisschen shoppen. Erst fuhren wir bis kurz nach Castellon. Dort in Vila Real hat es einen Action. Meine B-Vitamine neigen sich dem Ende. Man findet dort auch immer noch ein paar andere Sachen die man brauchen kann. Danach ging es weiter zum Leroy-Merlin. Bei diesem Baumarkt gibt es immer eine grosse Auswahl. Dieser war auch relativ gross. Aber es hatte sehr viele Leute. War ja klar. Diese Woche hatte er zwei Mal geschlossen wegen den Feiertagen (Magdalenafest). Zwei Tage nicht shoppen, geht ja gar nicht. Danach ging die Fahrt wieder zurück. Schon die Hinfahrt war sehr windig. Die Rückfahrt sogar noch mehr. Auf dem Camping angekommen hatte mein Schatzi noch immer ein bisschen Schräglage. Es windete wirklich ziemlich stark. Wir packten noch unser Häuschen weg, da es dieses auch fast wegpustete. Später gingen wir noch baden. Auch das Hallenbad klapperte überall. Zum Z’nacht war es an der Zeit für eine Blumenkohlbombe. Die war schon sehr lecker.
Wetter: schön, sehr sonnig, sehr windig. Bis zu 20 Grad.
2025-03-28 - Vögeli wo seid ihr?
Hier gleich in der Nähe gibt es ein Vogelbeobachtungsgebiet. Es fängt nur ein paar Kilometer von hier aus an. Nach dem Frühstück nahmen wir unsere Räder und machten uns auf den Weg. Die Stühle, Bücher und natürlich ein Picknick im Gepäck. Wir nahmen den zweiten Weg, der vom Fahrradweg abgeht, Richtung Meer. Dort angekommen setzte ich mich mit meinem Buch auf den Stuhl Richtung Meer, mein Schatzi mit seinem Stuhl Richtung Vogelgebiet. Es kamen immer wieder ein paar Rohrweihen vorbei. Leider meisten zu weit weg oder zu hoch. Das Wetter hat gepasst. Es war so schön sonnig. Das Meer herrlich glitzernd in der Sonne. Ich hatte mich ziemlich Windsicher hingesetzt. Fast schon zu warm. Aber wenn ich kurz aufgestanden bin, hab ich den Wind wieder gespürt. Also lieber wieder setzen und das hier und jetzt geniessen. Später ging es wieder zurück. Der Weg ging beim anderen Vogelweg vorbei. Ein paar Vögeli waren dann doch noch so gnädig und hatten sich gezeigt. Für so viele Stunden Beobachtung war es wie beim fischen. Ein bisschen Glück gehört dazu. Zurück beim Womo gingen wir ins Bad. So schön. Danach gingen wir noch zum Camping Didota ein Apéro nehmen. Die Bar hat so eine schöne Meersicht. Zum Z’nacht gab es dann Bacalao auf Gemüsebeet aus der Heissluftfriteuse.
Wetter: schön, ein bisschen windig. Bis zu 20 Grad.
2025-03-27 - Endlich wieder mal Markt
Heute ist Markt in Oropesa. Nach dem Frühstück nahmen wir die Fahrräder und fuhren soweit es ging dem Meer entlang. Da wir ja schon mal hier waren, wussten wir wo der Markt ist. Wir machten einen Rundgang und kauften ein paar Früchte. Diesen Markt finde ich preislich relativ hoch. Hier hat es ja auch vorwiegend Touristen. Hier gibt es ja mehrere Campingplätze die alle noch ziemlich gut gefüllt sind. Auf dem Rückweg fuhren wir noch beim Mercadona vorbei. Zum Z‘mittag machten wir eine Pizza. Den Nachmittag verbrachten wir mit chillen, staubsaugen, joggen und baden. Zum Z’nacht gab es dann nur noch ein Jogurt und ein paar Erdbeeren.
Wetter: Sonne pur. Bis zu 20 Grad.
2025-03-26 - Velofahrt nach Torrenostra
Die Velofahrt heute führt uns in die andere Richtung als gestern. Der Küste entlang ging es durch die kleinen Früchte- und Gemüseplantagen nach Torrenostra. Unterwegs stoppten wir immer wieder um ein paar Vögel zu fotografieren. Es hat relativ gute Fahrradwege. Das es zwischendurch Löcher und so hat ist ja hier schon normal. In Torrenostra angekommen war es Zeit wieder eine Pause zu machen. Auch das hier ist noch ein richtig verschlafenes Nest. Ich möchte nicht sehen wie das hier im Sommer aussieht. Auf der Rückfahrt machten wir noch Stop bei zwei Beobachtungshäuschen. Man sah überall Rohrweihen. Aber diese Raubvögel sind relativ schnell und verschwinden immer wieder. Zurück beim Womo wollten wir zum Foodtruck zum Mittagessen. Aber ausgerechnet heute haben sie Ruhetag. Was tun? Hunger und keine Lust zum kochen? Wir gingen nochmals ins Restaurant das gegenüber dem Camping ist. Wir waren erstaunt wie gut besetzt dieses heute ist. Nach längerer Wartezeit, und steigendem Hunger, wir sind ja wieder knapp 30 Kilometer gefahren, genossen wir die Schnitzel und Cordonbleu. Die werden hier immer frisch gemacht und das schmeckt man auch. Danach chillten wir noch eine Zeitlang draussen und genossen danach wieder das warme Wasser im Hallenbad. Später zum Z’nacht gab es noch ein kleines Müesli.
Wetter: Sonnig. Am Mittag ein paar Wolken. Bis zu 20 Grad.
2025-03-25 - Velofahrt nach Benicassim
Heute wollen wir mit den Fahrrädern nach Benicassim. Auf diesem Weg hat es auch einen Via Verde. Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir nach dem Frühstück los. Bis zum Via Verde hat es zwischendurch auch ein paar Fahrradwege. Teilweise im spanischen Stil, man fährt und plötzlich ist der Weg fertig. Tja, da können sie noch nachbessern. Der Via Verde führt der Küste entlang. Auch dieser wurde auf einem alten Bahntrassee‘s gebaut. Es hat ein paar Tunnels und mehrere schöne Aussichtspunkte. In Benicassim angekommen setzten wir uns an der schönen Strandpromenade in ein Cafe. Zeit für eine Pause. Benicassim ist ein lebhafter Touristenort im Sommer. Es hat schon jetzt viele Leute die hier am spazieren sind. Die geniessen sicher alle das schöne Wetter. Nach der kurzen Pause wollten wir mit den Rädern der Promenade entlang zurück fahren. Unsere Pläne wurden aber von der Polizei durchkreuzt. Sie stoppten uns und meinten, dass das Fahrradfahren hier verboten ist. Also eine Strasse weiter hinten konnten wir dann durchfahren. Beim Womo zurück hatten wir schon wieder 28 Kilometer hinter uns. Am Nachmittag sassen wir draussen und erholten uns. Mein Schatzi ging dann noch joggen. Danach war es Zeit uns noch ein Bad zu gönnen. Wir staunen immer, dass es so wenige Leute hat. Das ist super, man hat immer genügend Platz. Zum Znacht gab es ein Carpaccho.
Wetter: meist sonnig. Wenig Wind. Bis zu 19 Grad.
Nach einer ruhigen Nacht weckte uns wieder schönster Sonnenschein. Nach dem Frühstück fuhren wir schnell zum Mercadona. Wir brauchen ein paar Kleinigkeiten. Ein kleiner Rundgang beim Chinesen musste auch noch sein. Nachdem wir zurück waren und die Einkäufe weggeräumt hatten, gingen wir eine Runde ins Hallenbad. Das Bad war noch fast leer. Heute findet auf dem Campingplatz der Auftakt zum Magdalena-Fest statt. Dieses Fest dauert die ganze Woche, und ist das wichtigste in der Gegend von Castellon. Es erinnert an die Zeit als die Einwohner die Küsten aus Angst vor den Plünderern und Unruhestiftern verliessen, um in den Bergen rundherum zu Leben, bis sich ein neuer König darum bemühte alle wieder zurück zu holen. Da sie im Dunkeln liefen brauchten sie einen Stock um den Weg zu finden. Die Kinder wurden mit Bändern an den Erwachsenen angebunden, damit sie nicht verloren gingen. Um ein Uhr ist Treffpunkt bei der Reception. Danach findet ein Umzug, mit grünen Bändern geschmückten Stöcken, bis zum Restaurant statt. Da gab es dann Paella de Castellon zum Essen. Mit Huhn, Gemüse und Kaninchen. Es hatte viele Leute, das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt. Wir sassen auf der Terrasse. Da es dort ziemlich zog, bekamen wir noch einen Gasofen. Die Paella war gut aber nichts besonderes, wir hatten schon bessere. Nachdem wir zurück beim Womo waren genossen wir die Ruhe. Es gab dann später nochmals ein paar Regentropfen, aber die störten uns nicht mehr. Zum Z’nacht machten wir noch ein kleines Müesli.
Wetter: teils sonnig, teils bewölkt. Bis zu 20 Grad.
Der Morgen begrüsste uns mit schönstem Sonnenstrahl. Das ist richtig schön. Nach dem Frühstück fing mein Schatzi an mein Velo endlich fertig zu flicken. Jetzt kann ich wieder richtig fahren. Die Bremsen funktionieren wieder perfekt. Danach stellten wir noch unser Zelt auf. Da wir hier mindestens eine Woche bleiben, können wir es noch gut gebrauchen. Zum Z‘mittag machten wir draussen an der Sonne ein Raclette. Nach dem Essen gingen wir eine Runde ins Bad. Das schwimmen und plantschen im warmen Wasser tat richtig gut. Gegen Abend fing es dann nochmals an zu regnen. Aber nach etwa einer viertel Stunde hörte es wieder auf. Zum Z’nacht gab es dann Gemüse und Fisch.
Wetter: erst schön, gegen Abend ein kurzer Schauer. Bis zu 20 Grad.
Nach einer weiteren ruhigen Nacht packten wir nach dem Frühstück wieder zusammen. Wir wollen auf den Campingplatz Torre la Sal in Oropesa. Es ist nur etwa 60 Km zu fahren. Auf dem Campingplatz angekommen konnte ich mir ein paar Plätze anschauen. Ich hab mich für einen schönen grossen Platz entschieden. Diesen Campingplatz hatte ich mir ausgesucht, weil er ein beheiztes Hallenbad (30 Grad) hat und keine Hunde erlaubt sind. Dafür hat es hier noch massenhaft deutsche Überwinterer. Die waren froh das „Frischfleisch“ angekommen ist. Manche von ihnen sind schon 6 Monate hier. Der Campingplatz ist wirklich sehr schön. Die Parzellen unterschiedlich gross und er liegt auch direkt am Meer. Das Wetter war schon besser und wir konnten problemlos draussen an der Sonne sitzen. Direkt vor dem Campingplatz hat es ein Restaurant mit einer Schnitzelkarte. (Klar bei so vielen Deutschen). Wir bekamen direkt Lust auf ein Schnitzel. Also machten wir einen Abstecher in die Schnitzel. Später gingen wir noch ins Hallenbad. Das Bad ist ziemlich gross und das Wasser wirklich schön warm. Zum Z’nacht gab es dann noch einen Salat und Langustini.
Wetter: meist sonnig, noch ziemlich windig. Bis zu 20 Grad.
Wir haben hier auf dem Stellplatz sehr gut geschlafen. Vielleicht auch weil die vordere Nacht so unruhig war. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Mittelmeer. Unser Ziel liegt etwa 40km oberhalb Valencia. In Moncofar hat es einen Stellplatz fast am Meer wo wir auch schon mal waren. Gut gelegen für einen Zwischenstop. Dorthin haben wir fast alles Autobahnen. Da kommt man schon besser vorwärts. Zwischendurch hat es ein bisschen stark geluftet. Das musste man im Auge behalten. Aber wir kamen gut voran. Die erste Zeit hatte es wenig Verkehr. Fast nur Lkw’s waren unterwegs. Gegen 14 Uhr trafen wir auf dem Stellplatz ein. Aber der offizielle Stellplatz war richtig matschig. Also sind wir, wie viele andere auch, auf den Parkplatz nebenan. Geht gut für eine Nacht. Wir machten dann sofort noch einen Spaziergang an den Strand. Es hat noch immer ziemlich hohe Wellen. Nach einem Apero am Strand fuhr ich noch schnell mit dem Schatzifahrrad in den Mercadona. Inzwischen hat mein Schatzi schon angefangen meine Bremsen zu flicken. Jetzt kann ich bald wieder richtig Velofahren. Zum Z’nacht gab es Würste, Speck und Lauch.
Wetter: ein paar Tropfen, etwas Sonne, starker Wind an der Küste. Bis zu 19 Grad.
2025-03-20 - Zurück nach Spanien
Es hat in der Nacht wieder wie aus Kübeln geschüttet. Gleichzeitig stürmte es ziemlich. Aber wir standen hier wenigstens sicher. Zeitig nach dem Frühstück fuhren wir los Richtung Spanien. Bis nach Valencia sind es ca. 800 Kilometer. Wir weit wir heute fahren wissen wir noch nicht. Bis zur spanischen Grenze waren es etwa 150 Kilometer. Die Strassen sind grösstensteils gut und wenig befahren. Die Landschaft super schön und abwechslungsreich. Wir fuhren mehrere Stunden immer im Wechsel. Die Mittagspause verbrachten wir auf einem Rastplatz. Dort hatte es sehr viele Gänsegeier. Etwa 15 dieser grossen Vögel konnten wir beobachten und fotografieren. Gegen 17 Uhr kamen wir in Cuidad Real auf dem städtischen Stellplatz an. Zum Glück hatten wir Platz. Wir sind etwa 460 Km gefahren. Der grösste Teil der Strecke sind normale Nationalstrassen. Man kann da nicht so schnell fahren wie auf der Autobahn. Mein Schatzi ging dann noch etwas joggen. Nach so langen sitzen tat ihm das gut. Er holte auf dem Rückweg noch ein Carpaccio im Mercadona. Das haben wir in Portugal nirgends gefunden. War sehr lecker.
Wetter: sonnig, bedeckt, ein paar Tropfen. Bis zu 18 Grad.
2025-03-19 - Decathlon, Mercadona, Lidl, Chinashop
Gestern Abend kam noch eine Unwetterwarnung aufs Handy. Sie melden Sturm und Starkregen für die Gegend. Wir fuhren nach dem Frühstück los Richtung Setubal. Dort hat es einen Decathlon. Endlich gibt es neue Bremsen. Bis dorthin sind es ca. 90 Kilometer. Setubal ist kurz unterhalb Lissabon. Es liegt am Meer und man spürte den ankommenden Sturm schon ein bisschen. Nach dem Decathlon machte ich noch einen Abstecher in den Mercadona. Diese spanische Supermarktkette ist hier auch an ein paar Orten vertreten. Es hat nicht genau die gleichen Produkte, aber vieles, was wir in Spanien kaufen, gibt es hier auch. Mit zwei Taschen voll lud mich mein Schatzi wieder ein. Leider konnten wir dort nicht parken. Wir fuhren danach weiter. Ein bisschen weg vom Meer ins Landesinnere. Ziel ist Coruche. Wir hoffen, dass wir hier sicher vor dem Sturm sind. In Coruche angekommen, unterwegs sahen wir wieder viele Korkwälder und Storchennester, parkten wir und machten uns gleich auf zu einem Spaziergang durch das Städtchen. Immer im Kopf, dass der Starkregen jeden Moment anfangen könnte. Es windet hier auch ziemlich, aber das Womo steht ein bisschen geschützt. Das portugiesische Wetter ist ein bisschen schwierig. Es hält sich nicht immer an die Vorhersagen. Es sollte eigentlich schon den ganzen Nachmittag regnen. Aber es fing erst sehr spät am Abend an. Dafür legte der Wind noch ein bisschen nach. Wir hatten heute Abend noch eine Diskussion wohin wir weiterfahren wollen. Portugal rauf, Nordspanien weiter Richtung Frankreich oder doch eine andere Route. Für die Route obenrum wird weiter schlechtes, kühles Wetter gemeldet. Langsam haben wir genug Regen gehabt. Wir entschlossen uns Portugal hier auf der Höhe Lissabon abzubrechen und zurück nach Spanien zu fahren. Quer durch Spanien kommen wir dann auf der Höhe Valencia wieder ans Mittelmeer. Dort ist viel besseres und bedeutend wärmeres Wetter gemeldet als hier. Hoffentlich weiss das Wetter das dann auch. Zum Z’nacht gab es toskanische Fleischbällchen.
Wetter: bedeckt, sehr stürmisch. Bis zu 19 Grad.
2025-03-18 - Weiterfahrt nach Santo André
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Es sollte heute noch schön werden. Ab morgen ist dann wieder Regen und Sturm angesagt. Aber ich glaube, dass das Wetter nicht immer schaut, was gemeldet wird. Der ganze Morgen war es bewölkt. Wir fuhren etwa 1 ¾ Std. wieder durch wunderschöne Landschaften, sehr viele Korkeichen und hunderte von Storchennester. Unglaublich wie viele Störche es hier hat. Leider sind die Strassen immer noch sehr schlecht und löchrig. Auf dem Camping angekommen, konnten wir uns einen Platz aussuchen. Unglaublich, sobald wir von der Algarve weg sind, findet man überall genügend Platz. Wir hatten eine schöne Aussicht auf die Lagune. Dahinter hörte man das Meer rauschen. Wir nahmen die Fahrräder und fuhren kurz ans Meer runter. Es windete ziemlich stark und war nicht sehr angenehm. Also zurück zum Womo. Weiter kann ich ja mit meinen Bremsen nicht mehr fahren. Wir setzten uns draussen hin und genossen dann noch ein bisschen die spärliche Sonne. Aber wir nehmen ja jeden Sonnenstrahl den wir bekommen. Mein Schatzi ging dann nochmals los um ein kleines Vogelgebiet zu inspizieren. Aber er kam nicht bis dorthin, alles überflutet. Ich backte inzwischen wieder mal ein Brot. Zum Z’nacht gab es dann Spiegeleier.
Wetter: bedeckt, wenig Sonne, am Meer stürmisch, an der Lagune wenig Wind. Bis zu 19 Grad.
2025-03-17 - Fahrradausflug mit Sumpfeinlage
Heute wollen wir, solange es noch trocken ist, eine Fahrradtour rechts und links der Küste entlang machen. Erst fuhren wir die kurze Strecke zur Küste runter. Danach ging es an der Küstenstrasse Richtung Norden. An verschiedenen Aussichtspunkten hielten wir an und guckten runter. Es luftete noch nicht so stark wie gestern. Nach ein paar Kilometern ging die Küstenstrasse wieder weg vom Meer. Also Zeit für uns umzukehren und in die andere Richtung zu fahren. Von Zambujeira aus fuhren wir dann Richtung Süden der Küste nach. Es ging steil bergab und wieder rauf. Härtetest für mich und mein Fahrrad. Die Bremsen gehen fast nicht mehr. Zum Glück hab ich noch zwei Beine zum Bremsen. Es ist wirklich Zeit für neue Bremsen. Die Küste ist hier wirklich schön. Die Aussicht überall herrlich. Ein paar Kilometer weiter wollten wir auf einem Feldweg zurück zum Campingplatz. Es blieb beim wollen. Irgendwann ging die Strasse nicht mehr weiter. Doch, weiter schon, aber da wo die Strasse sein sollte hatte es einen Fluss. Man sah nicht wie tief es ist und was alles dort ist. Also umkehren und den Weg, der bis dahin am Schluss ziemlich beschwerlich und matschig war. Fitness ist für heute dann auch erledigt. Die längere Strecke bergab fuhr mein Schatzi dann mit meinem Fahrrad. Zurück beim Womo brauchten wir erst mal eine Pause. Es waren zwar nur 17,5 km. aber dafür ziemlich anstrengend. Kurze Zeit später fing es wieder an zu regnen. Ich glaube Portugal hat uns nicht so gerne. Am Nachmittag gingen wir in das Bad. Der Pool hatte sicher etwa 22 Grad. Für eine kurze Runde schwimmen hat das knapp gereicht. Mein Schatzi hielt ein bisschen länger durch. Zum Z’nacht gab es noch die Resten von gestern.
Wetter: trocken, bedeckt, später Regen. Bis zu 18 Grad.
2025-03-16 - Weiterfahrt nach Zambujeira do Mar
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter. Das Ziel ist der Campingplatz, Villa Park Zumbujeira. Nach knapp 1,5 Std. fahrt trafen wir dort ein. Die Strasse führte durch die schöne, grüne, pflanzenreiche Gegend. Die Strassen sind leider voller Löcher und man muss immer gut schauen wo man fährt. Auf dem Camping war schnell eingecheckt und wir könnten uns einen Platz aussuchen. Dieser Camping ist ein Acsi-Platz. Das heisst, der Strom ist inbegriffen. Somit ist es nicht so schlimm, dass es so hohe Bäume hat. Da wieder viel Regen ansagt wurde können wir wenigstens ein bisschen Fernsehschauen. Nach dem Installieren machten wir einen Spaziergang ans Meer runter. Es waren nur ein paar Minuten zu Fuss. Die Aussicht unten am Meer ist sehr schön. Links und rechts hat es hohe Klippen. Unten gibt es einen schönen kleinen Strand. Die Luft riecht gut nach Salz und Meer. Nach einer kleinen Kaffeepause ging es zurück zum Camping. Wir setzten uns noch einen Moment vor das Womo. Aber bald fing es an zu regnen. Es hörte auch längere Zeit nicht mehr auf. Zum Z’nacht gab es eine Gemüsepfanne mit Poulet süss-sauer.
Wetter: erst sonnig, dann regen. Bis zu 17 Grad.
2025-03-15 - Wanderung durch den Pinienwald
Nur ein paar Kilometer vom Stellplatz weg hat es eine kleine Wanderung durch einen Pinienwald. Diese wollen wir heute machen. Beim frühstücken hat es natürlich erst mal ein paar Minuten geregnet. Aber es hörte schnell wieder auf. Danach schien die Sonne. Wir wollten nicht zu lange warten und machten uns dann bald mal auf den Weg. Etwa 3,5 Kilometer, meistens rauf, kamen wir beim Wanderweg an. Es ist ein kurzer 3 Kilometer langer Rundweg, mit 50 Höhenmetern. Am Anfang sahen wir auch sehr viele Tierspuren. Es roch auch manchmal ein bisschen nach Tier. Scheinbar hat es hier sehr viele Wildschweine. Die Spuren sahen auch danach aus. Als der Weg dann runter ging hörten auch die Spuren auf. Aber wir sahen hier so viele verschiedene Pflanzen und auch Bäume. Es war richtig abwechslungsreich. Unterwegs hat es immer wieder Infotafeln die einem die Vegetation erklären. Mit QR-Code sogar auf Deutsch. Aber man hat nicht überall Telefonempfang. Also kann man die Infos nicht vor Ort lesen. Die kurze Wanderung hat uns sehr gut gefallen. Zurück bei den Fahrrädern fuhren wir dann noch zu einem Aussichtspunkt. Die Aussicht war wieder grandios. Ich bekam natürlich wieder mal Knieschlottern. Es geht hier ziemlich runter. Der Weg führte uns dann zurück zum Womo. Da es so schön ist, konnten wir heute wieder mal grillen. Koteletts, Pommes und Salat. Dann war es an der Zeit um noch ein bisschen die Sonne und das Nichtstun zu geniessen. Später gingen wir noch kurz zum Lidl einkaufen. Dann können wir morgen ruhig weiterfahren. Mein Schatzi ging noch kurz joggen. Zum Z'nacht gab es Tomaten-Mozzarella und Aufschnitt.
Wetter: kurz Regen, danach meist sonnig. Bis zu 18 Grad.
2025-03-14 - Südwestlichter Punkt Portugals Festland
Heute planen wir eine Radtour zum Farol do Cabo de São Vincente. Das ist der südwestlichste Punkt auf Portugals Festland. Die Strecke führte uns durch eine wunderschöne Landschaft. Rauf und runter, bessere und schlechtere ungeteerte Strassen. So viel grün, so viele Pflanzen die wir das erste Mal sahen, einfach nur toll. Zwischendurch mussten wir durch diverse Pfützen fahren oder sie umlaufen. Aber alles in allem richtig schön. Der Leuchtturm selber ist leider geschlossen. Aber rund herum kann man runter sehen. Es ist ziemlich beeindruckend. Der Atlantik ist wegen dem Wind hier ziemlich rau. Die Wellen spritzen richtig schön hoch. Wir fuhren dann weiter Richtung Sagres. Vom Leuchturm bis in das Städtchen hatte es einen schönen Veloweg. Da kommt man schon ein bisschen besser und leichter vorwärts. Wir fuhren bis zum Porto de Pesca da Baleeira. Dort ist die Strasse fertig. Sagres selbst ist ein richtiger Surfhotspot. Auch hier hat es sehr viele freistehende Womos. Der Rückweg war etwas anstrengend. Es herrschte ziemlich Gegenwind. Und es ging mehrmals richtig rauf. Beim Womo angekommen hatten wir knapp 30 Kilometer hinter uns. Veloakkus leer und unsere Körperakkus auch nur noch auf halben Stand. Aber die haben sich schneller erholt als die Veloakkus. Den Rest vom Nachmittag verbrachten wir draussen an der Sonne. Irgendwann heute hat es sicher auch ein paar Tropfen gegeben. Aber an der Sonne ist es richtig angenehm. Zum Znacht gab es noch den Resten Lasagne. Wir waren so was von geschafft. Viele Km. und eine Frischluftvergiftung.
Wetter: meistens schön, teilweise sehr luftig. Bis zu 18 Grad.
2025-03-13 - Weiterfahrt nach Sagres
Heute Morgen geht unsere Reise weiter. Das Ziel ist Sagres. Das liegt im äussersten Zipfel von Portugal. Die Strecke dorthin ist etwa 82 Kilometer. Die Strecke ist abwechslungsreich und überall ist es sehr grün. Logisch bei so viel Regen. Aber es fällt uns auch immer wieder auf wie sauber es hier überall ist. Gegen 11:20 trafen wir auf dem Stellplatz VentoNorte in Vila do Bispo. Unterwegs hatten wir noch einen anderen Stellplatz angeschaut. Aber der war fast voll und relativ eng. Hier bekamen wir problemlos einen Platz wo wir auch mit dem Anhänger genügend Platz haben. Gleich neben dem Platz hat es noch einen Lidl. Da es immer wieder regnet und ziemlich windet, gehen wir erstmal einkaufen. Das Wasser geht aus. Wir konnten zum Essen kurz draussen sitzen, danach fing es wieder an zu regnen. Nach einer kleinen Lesepause machten wir noch kurz einen Dorfrundgang. Wie schon beim Lidl hat es auch beim Aldi ein paar Gratisparkplätze für Womo’s. Die sind natürlich alle belegt. Macht sicher Spass hier zu übernachten. Geiz ist Geil. Unser Stellplatz kostet 10 Euro die Nacht inklusive Strom. Also der ist recht günstig. Zum Znacht gab es Seehecht mit Gemüse aus der Heissluftfriteuse.
Wetter: Algarvenwetter: Regen, Sonne, Regen im Wechsel. Bis zu 17 Grad.
2025-03-12 - Velotour nach Quarteira und Vogelbeobachtung
Nach dem Frühstück planten wir eine weitere Velotour. Dieses Mal in die andere Richtung. Erst ging es über eine Löcherpiste Richtung Marina de Vilamoura. Danach über eine Fussgängerbrücke weiter Richtung Quarteira. Nach der Brücke waren auch die Strassen wieder gut. Es hat auch hier sehr viele schöne Hotels und Ferienwohnungen. In Quarteira hielten wir kurz bei der Markthalle. Leider waren die meisten Stände geschlossen. In der Fischhalle war ein bisschen mehr los. Ich habe aber nur von aussen geschaut. Wir fuhren weiter bis zur Strandpromenade. Die sieht auch sehr schön aus. Alles sauber und gepflegt. Es fing wieder mal an zu regnen. Also Regenhosen montieren und weiter zu unserem nächsten Punkt. Vogelbeobachtungpunkt. Der Plan war da. Aber was wir nicht wussten, die Strassen waren alle zu wegen einer riesigen Baustelle. Keine Chance zum Beobachtungsgebiet zu kommen. Leider mussten wir dieses Vorhaben abbrechen. Also zurück zum Womo. Wir waren wieder fast 25 Kilometer weit gefahren. Da ich gestern alle Zutaten für eine Lasagne gekauft hatte, machte ich mich sofort daran diese vorzubereiten. Nach kurzer Zeit, Lidl hatte frische Lasagneblätter, konnten wir essen. Die war richtig gut. Es regnete immer wieder ein bisschen. Am Nachmittag, als es mal trocken war, ging mein Schatzi hier noch ein bisschen auf Vögelijagd. Die Blauelstern mussten noch fotografiert werden, bevor wir morgen weiterfahren. Die trockene Phase war dann auch wieder schnell vorbei. Schade, wir wären hier gerne noch ein bisschen länger draussen gesessen. Zum Z’nacht gab es ein Müesli.
Wetter: Regen – kein Regen – Regen. Bis zu 17 Grad.
Heute wollen wir mit den Fahrrädern Richtung Albufeira. Das ist hier an der Algarve scheinbar der Touristenhotspot. Mit den Rädern sind es ca. 11 Kilometer zu fahren. Eigentlich wäre für heute nur sonniges Wetter angesagt. Aber das Wetter weiss das hier scheinbar nicht. Wir warten eine Regenpause ab und fuhren los. Der erste Regenschauer kam schon nach knapp 1 Kilometer. Wir warteten kurz unter einem grossen Baum bis es nicht mehr so stark regnete. Die Fahrt ging weiter. Unterwegs tröpfelte es immer wieder. Aber zum Glück nie sehr stark. In Albufeira angekommen, staunte wir wie viele Leute hier schon um diese Jahreszeit unterwegs sind. Hier möchte ich in der Hochsaison definitiv nicht hin. Wir machten einen Rundgang durch das Städtchen. Es ist schön hier und auch alles sehr sauber. Die Strände können sich auch sehen lassen. In den teilweise schmalen Gassen findet man allerlei Souveniers. Restaurant, Bars und auch Nightclubs sieht man an allen Ecken. Nach dem Rundgang machten wir uns wieder auf den Rückweg. Der führte uns zu einem portugiesischen Lidl. Mal schauen was wir dort so finden. Nach dem Einkauf ging die Rückfahrt weiter. Erst fuhren wir auf der Hauptstrasse ein grosses Stück. Dann ging es auf Nebenstrassen weiter. Einmal sogar durch zwei grosse sumpfige Pfützen. Es war nicht sicher ob wir dort mit trockenen Schuhen raus kommen. Aber es hat knapp gereicht. Etwas weiter wurde unsere Fahrt durch eine Schafsherde unterbrochen. Oh, hat das gestunken. Insgesamt waren wir etwa 25 Km. unterwegs. Zurück beim Womo war es endlich sonnig genug um draussen zu sitzen. Das tat richtig gut. Zum Z’nacht gab es den Rest Gemüsewok mit Poulet.
Wetter: wechselhaft. Regen und Sonne. Heute hat aber insgesamt die Sonne gewonnen. Bis zu 19 Grad.
2025-03-10 - Weiterfahrt nach Falesia
Heute Morgen wollen wir zeitig losfahren. Unser Ziel ist der Stellplatz Algarve Motorhomepark Falesia. Er liegt kurz vor Albufeira. Dieser Stellplatz liegt quasi direkt am Meer und ist dauernd voll. Wenn man früh da ist, besteht die Möglichkeit einen Platz zu ergattern. Man kann hier nicht reservieren. Wir packten nach dem Frühstück zusammen und hatten etwa 1,5 Std. Fahrt vor uns. Kurz nach 10 Uhr kamen wir auf dem Platz an und bekamen tatsächlich noch einen Platz. Glück gehabt. Naja, so glücklich waren wir mit dem Platz auch nicht. Wir hatten etwas wenig Sonne. Unsere Akkus brauchen schon noch eine Ladung Sonne. Wir machten noch einen Rundgang über den Platz und sahen, dass ein anderer Womoplatz frei geworden war. Nach kurzer Nachfrage konnten wir dorthin umziehen. Da hatten wir deutlich mehr Sonne. Nach dem Mittag liefen wir zur Küste. Nach ein paar Minuten spazieren waren wir schon da. Es windete immer noch sehr stark. Oben auf den Klippen hat es einem fast weggepustet. Wir liefen die Treppen runter zum Strand. Herrlich diese Wellen und Brandung. Unsere Brillen waren im Nu mit einer Salzschicht überzogen. Aber der Duft des Meeres ist herrlich. Nach einer kurzen Pause unten am Strand ging es wieder die Treppe nach oben. 147 Stufen waren zu erklimmen. Im Nu waren wir oben. Der Wind hat noch mitgeholfen. Ich hatte die gute Idee, wird könnten hier wieder mal waschen. Also packte ich unsere Wäsche zusammen und fuhr zu den Maschinen. Natürlich waren wieder mal alle 4 Maschinen besetzt. Ich wartete geduldig bis endlich eine frei wurde. Nachdem die Wäsche fertig war, hatte ich Glück, dass der einzige Tumbler auch gerade geleert wurde. So ist es schon einfacher. Mir wurde erzählt, dass hier am Morgen die Wäsche in einer Schlange hingestellt wird. Sieht sicher lustig aus. Brauch ich aber nicht. Wäsche in den Stau stellen. Mein Schatzi hat inzwischen staubgesaugt. War auch wieder mal nötig. Zum Z’nacht gab es Gemüsewok mit Poulet.
Wetter: Regen – Sonne Mix. Ich sag jetzt Algarvenwetter. Bis zu 19 Grad.
2025-03-09 - Velotour zur Ilha de Tariva
Auch diese Nacht wurde das Womo geduscht. Aber für heute so es längere Regenpausen geben. Hoffentlich stimmt das. Wir nahmen gegen 11 Uhr unsere Fahrräder und fuhren Richtung Ilha de Tariva. Diese längliche, schmale Insel liegt hier direkt vor der Küste. Nur getrennt von einem etwa 80 – 100 Meter breitem Wasserarm. Auf diese Insel kommt man nur von zwei Orten. Vom ersten mit einer Fähre, und etwas weiter weg über eine schmale Brücke. Fähre fuhr gerade keine. Also fuhren wir die etwa 8 Kilometer bis zur Brücke. Nach der Brücke fährt ein kleiner Zug bis ans Meer. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Fahrt geht nur etwa 8 Minuten. Die Gegend hier ist super schön. Hier am Strand sind die alten Gebäude, wo früher die Thunfischfischer gelebt haben. Alles schön renoviert und gepflegt. Es hat hier jetzt Restaurants, einen Souveniershop und auch eine Liegestuhlvermietung. Hier ist auch der Ankerfriedhof. Die Anker wurden gebraucht um die Fischernetze am Boden zu halten. Der leichteste wog 300 kg. Die schwersten bis zu 1000 kg. Die Thunfischfischerei wurde 1966 aufgegeben. Hier am Strand windete es ziemlich stark. Unser Aufenthalt fiel deshalb leider nur kurz aus. Der Strand ist sicher bei besserem Wetter einen Besuch wert. Zurück zu den Fahrrädern liefen wir zu Fuss. Es ist ja nicht so weit. Dafür wurden wir vom Wiedehopf belohnt. Er suchte seine Würmchen neben den Zugschienen. Zurück bei den Fahrrädern überlegten wir, wo wir was zu Mittagessen könnten. Die Restaurants auf dem Rückweg waren alle sehr gut belegt. Gartenwirtschaften kamen im Moment nicht in Frage. Das Wetter ist nicht so stabil. Also fuhren wir nochmals in die Mall. Das Essen war dort so gut. Und es ist trocken und warm drin. Nach dem Essen ging es zurück zum Womo. Unser längerer Veloausflug hat uns trotz zeitweise Regen Spass gemacht. Zum Z’nacht gab es nur noch ein Müesli.
Wetter: Regen und Sonne haben sich abgewechselt. Aber ich Glaube der Regen hat trotzdem gewonnen. Bis zu 16 Grad.
Es hat fast die ganze Nacht geregnet. Es tönte wie wenn einer die Dusche voll aufdreht und wieder abstellt. Aber es waren sehr viele Personen die das immer wieder wiederholten. Naja, geschlafen haben wir zwischendurch trotzdem. Der Wetterbericht verspricht noch mehr Regen. Die Portugiesen sind sicher froh, wir hätten jetzt genug. Aber zum Glück können wir das Wetter nicht beeinflussen. Den Vormittag verbrachten wir mit Fernsehgucken und lesen. Wir wollten auf eine Regenpause warten um mit den Fahrrädern in ein Vogelbeobachtungsgebiet zu fahren. Irgendwann gaben wir auf und liefen erstmal in die Mall. Es hat ja noch ein paar Läden die wir noch nicht inspiziert hatten. Nach ausgiebigem Lädele gingen wir zurück zum Womo. Am Nachmittag fuhr mein Schatzi dann in einer Regenpause doch noch zum Vogelgebiet. Es liegt mitten in den Salinen. Er erzählte, dass der Weg auch ziemlich nass und an manchen Orten abgebrochen ist. Aber er hat trotzdem ein paar wenige Vögel zu sehen bekommen. Kaum zurück regnete es schon wieder. Zum Z’nacht machten wir Rühreimuffins.
Wetter: Regen, Regen, kurz kein Regen, Regen. Bis zu 16 Grad.
2025-03-07 - Weiterfahrt nach Portugal
Nach dem Frühstück packten wir langsam zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Portugal. Unterwegs tankten wir noch Gas. Unser Ziel heute ist Tavira. Der Stellplatz ist nicht weit vom Meer weg. Da in den nächsten Tagen noch mehr Regen vorhergesagt wird, wollen wir auf einem sicheren Platz stehen. Nach knapp 44 Kilometer kamen wir auf dem Stellplatz Algarve Motorhome Park Tavira an. Es hatte ein paar freie Plätze und ich konnte mir einen aussuchen. Nach dem Installieren machten wir uns auf den Weg ein paar Vögeli zu suchen. Wir mussten unseren Weg ändern, da wir in eine Sackgasse gelaufen sind. In 300 Meter Entfernung befindet sich ein grosses Einkaufscenter. Schauen wir halt mal das an. Es hat viele verschiedene Läden. Das schauen wir uns sicher nochmals an. Als wir wieder zurücklaufen wollten regnete es ziemlich stark. Also kehrten wir um und gingen in den Foodcorner. Das Essen war schnell ausgesucht und bestellt. Die Teller waren gut gefüllt. Das Essen war auch sehr gut. Der Regen hat dann auch eine Pause eingelegt und wir konnten zum Womo zurück. Es ging nicht sehr lange und die Schleusen wurden jetzt richtig geöffnet. Und es hat auch noch angefangen zu winden. So ging es viele, viele Stunden lang. Wir waren froh, dass wir hier auf einem sicheren Platz sind. Auf der Strasse unter uns lief ziemlich viel Wasser runter. Also war es an der Zeit wieder ein paar Netflix Filme anzuschauen. Zum Znacht gab es noch das letzte spanische Carpaccio. Ich habe aber gesehen, dass es hier im Supermarkt auch hat.
Wetter: wenig Sonne, dafür viel Regen und Wind. Bis zu 18 Grad.
Am Morgen hatten sich die Regenwolken verzogen. Die Sonne schien wieder mal ein bisschen mehr. Das tut unseren Akkus gut. Da wir für heute Nachmittag einen Bootausflug gebucht hatten, setzten wir uns erst noch in die Sonne. Auch konnten wir wieder mal draussen Mittagessen. Gegen drei Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Strand. Erstmal fuhren wir noch zum Zeltplatz den wir schon kennen. Wie erwartet war es dort noch viel sumpfiger als bei uns oben. Der Weg ging weiter zum schönen langen Strand. Die Ebbe war gerade vorbei und das Wasser kam in kleinen Wellen zurück. Es war so schön. Weiter vorne sahen wir auch schon jemanden im Wasser. Das wäre mir aber jetzt noch zu kühl. Es luftet hier am Strand halt auch ein bisschen mehr. Unser Bootsausflug startet um 17:15 Uhr. Also hatten wir noch Zeit um eine Pause zu machen und etwas zu trinken. Wir fanden am Leuchtturm eine schöne sonnige Bar. Kurz vor 17 Uhr kamen wir am Treffpunkt an und wurden schon erwartet. Das Boot startete schon um 17:10. Von den 40 Plätzen waren nur 11 besetzt. Also genügend Platz für alle. Es war eine etwa 1-stündige Rundfahrt durch den Fischereihafen, das Naturschutzgebiet und Marschland. Wir bekamen die ganzen Informationen auf Deutsch ab dem Band. Nach etwa der halben Strecke wurden Weiss- und Rosewein serviert. Dazu eine Schale mit Crevetten. Diese werden hier auch frisch gefangen. Sie schmeckten super. Einfach das rausknübeln war ein bisschen schwierig. Der Wein wurde mehrfach nachgefüllt. Die Abendstimmung war richtig schön und gemütlich. Pünktlich kamen wir um 18:15 wieder im Hafen an. Mit vielen Infos und einem ganz kleinen Schwips fuhren wir noch schnell zum Mercadona. Die kleine Pause zum Einkaufen tat uns gut. zum Glück ist es hier ein bisschen länger hell am Abend. So kamen wir noch bei Tageslicht beim Womo an. Ein schöner sonniger Tag ist zu Ende. Zum Z’nacht gab es nur noch ein Müesli.
Wetter: sonnig. Bis zu 20 Grad
2025-03-05 - Tapas in Ayamonte
Obwohl das Wetter nicht so gut aussieht und die Strassen voller Pfützen sind, machen wir uns kurz vor dem Mittag auf den Weg Richtung Ayamonte. Eigentlich führt ein Fahrradweg, ein Via Verde, bis dahin. Aber er ist vielen Orten unter Wasser und dort wo er fahrbar wäre, sehr weich. Also nahmen wir lieber die normale Nebenstrasse. Diese ist zum grössten Teil auch nicht geteert. Das heisst, die ganze Fahrt war ziemlich schmutzig. Das hielt uns aber nicht ab. Wir waren ja vor ein paar Jahren schon mal in Ayamonte. Da gibt es das Maison de Tapas. Das ist auch heute unser Ziel. Erstmal fuhren wir noch zum Hafen runter. Dort hat es einen Stellplatz direkt am Fluss. Der kommt für uns aber nicht in Frage. Nur Fahrzeuge bis 10 Meter sind zugelassen. Die Länge wird mit einem Schrankensystem überwacht. Das heisst, die Hauptschranke geht erst auf, wenn die vordere und hintere Schranke geschlossen sind. Da würden wir nicht reinpassen mit dem Anhänger. Auf dem Weg weiter zu den Tapas fing es schon wieder an zu regnen. Zum Glück war es nicht mehr weit. Das Maison de Tapas hatte gerade geöffnet. Wir bestellten uns 5 verschiedene Tapas. Diese kamen zum Glück alle nacheinander. Alle fünf schmeckten super. Wir waren richtig satt. Zum Glück können wir auf dem Weg zurück noch ein bisschen Kalorien abtrainieren. Dachte mein Schatzi wohl auch. Wir mussten noch ein bisschen Wasser einkaufen. Also fand er einen Weg zum Mercadona. Ayamonte selbst ist wie ein kleiner Hügel. Ich glaube wir nahmen den steilsten Weg den es hier gibt. Erst rauf, dann wieder runter und nochmals ein bisschen rauf. Nach dem Einkaufen fuhren wir den pflötschigen Weg zum Stellplatz zurück. Unsere Fahrräder waren so richtig schmutzig. So können sie nicht in den Anhänger. Also machte Roger erst eine Veloreinigung mit unserer Aussendusche. Nachdem er fertig war und die Fahrräder wieder an Ort und Stelle, fing es richtig an zu regnen. Der Fasnachtsausflug am Abend war deshalb gestrichen. Es regnete fast noch die ganze Nacht weiter.
Wetter: regen, trocken, regen, wenig Sonne. Bis zu 16 Grad.
2025-03-04 - Weiterfahrt nach Isla Christina
Gut erholt fuhren wir nach dem Frühstück weiter nach Isla Christina. Etwa 159 Kilometer lagen vor uns. Der grösste Teil der Strecke führt auch hier über eine Autobahn. Aber die ist in einem sehr schlechten Zustand. Es hat sehr viele Löcher. Man muss immer aufpassen, dass man nicht die grössten erwischt. Gegen Mittag trafen wir auf dem Stellplatz ein. Wir wurden sehr freundlich empfangen und mit vielen Informationen versorgt. Unter anderem auch, dass auch hier die Fasnacht noch in vollem Gange ist und auch richtig gefeiert wird. Nach dem Mittagessen sassen wir eine Zeitlang in der Sonne. Mein Schatzi hatte ein paar Fotos geschossen. Es hat hier verschiedene Vögeli. Später fuhren wir mit den Velos in die Innenstadt. Gegen 17 Uhr soll es einen Umzug geben. Erstmal gingen wir noch zum Hafen, Leuchturm und zum Strand. Ein bisschen Meerluft inhalieren. Gegen 17 Uhr setzten wir ins in der Palmenallee in ein Beizchen. Dort besammelten sich die Fasnächtler. Mit bunten Kostümen und lauter Musik machten sie sich bereit. Als sich der Zug in Bewegung setzte, machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Rückweg. Unterwegs holten wir dann den Umzug wieder ein und konnten noch ein bisschen Lärm und bunte Kostüme bewundern. Mit klingelnden Ohren ging es dann zurück zum Stellplatz. Kurz darauf setzte wieder Regen ein. Zum Z’nacht gab es panierte Pouletstücke mit Salat.
Wetter: abwechseln, Regen, Sonne, Regen. Bis zu 19 Grad.
Heute wollen wir Sevilla besichtigen. Das Wetter ist immer noch nicht so gut. Nach dem Frühstück warteten wir eine Regenpause ab. Wir fuhren mit dem Motorrad in Richtung Innenstadt. Es sind ca. 16 Kilometer. Aber nach etwa 8 Kilometer setzte starker Regen ein. Also fuhren wir zur nächsten Metrostation. Den Rest in die Innenstadt nahmen wir die Metro. Mitten in der Stadt stiegen wir aus und holten uns zuerst ein paar Infos, was man sich anschauen soll. Wir machten uns einen Plan zurecht, wo wir entlang laufen wollen. Das sieht nach einem grösseren Spaziergang aus. Es regnete noch eine Zeitlang recht stark. Zum Glück trugen wir die Wanderschuhe, Regenhose und Regenjacke. Auch im Regen sehen wir das Sevilla wirklich eine schöne Stadt ist. Die Alcazar, Kathedrale, Torre del Oro, Plaza de Toros, das Quartier Tirana (Ursprung des Flamenco), Plaza de Espana und vieles mehr. Nach mehreren Stunden, inzwischen schien auch die Sonne, fuhren wir mit der Metro wieder zurück zum Töff. Von dort die kurze Strecke zum Stellplatz. Kaum zurück setzte der Regen wieder ein. Wir waren sowas von geschafft. Die lange Besichtigungstour ging ganz schon in den Rücken und die Füsse. Jetzt erst mal duschen und danach ein Apéro. Die Erholungsphase hat begonnen. Es ist an der Zeit den nächsten Reisepunkt zu planen. An vielen Orten in Spanien werden noch Unwetter gemeldet. Richtung Portugal sollte es keine mehr haben. Aber auch Regen gibt es hier zwischendurch. Ich habe in Isla Christina einen Stellplatz oberhalb der Salinen reserviert. Ein sehr schöner, wenn auch nasser Tag, ist zu Ende. Sevilla wir kommen wieder.
Wetter: regen, sonnig, regen. Bis zu 18 Grad.
2025-03-02 - Fahrt nach Sevilla
Es regnet immer noch. Aber es stürmt zum Glück nicht mehr. Wir machten uns gegen 9:15 auf den Weg Richtung Sevilla. Die Strecke dorthin etwa 550 Kilometer. Also eine Monsteretappe. Etwa nach 250 Kilometer hat es mal aufgehört zu regnen. Die Freude war von kurzer Dauer. Es regnete immer wieder mal. Wir wechselten uns beim Fahren immer wieder ab. Die ganze Strecke besteht aus Autobahnen. Es wurde auch wieder ein bisschen eine Berg- und Talfahrt. Aber es hat hier schon viele schöne Landschaften. Diese müssen wir dann ein anderes Mal ein bisschen mehr inspizieren. Etwa 20 Kilometer vor Sevilla haben wir einen Stellplatz gefunden, der auch Platz für uns hatte. Es hat auch mal aufgehört zu regnen. Wir mögen es den Spaniern ja gönnen, dass sie so viel Regen bekommen. Aber wir haben es dann doch lieber trocken. Mal schauen ob wir morgen mit dem Motorrad oder dem Bus in die Stadt fahren. Jetzt ist Zeit ein bisschen zu entspannen. Zum Z’nacht gab es Carpaccio.
Wetter: regen, gegen Abend dann trocken. Bis zu 16 Grad.
2025-03-01 - Sturm und Starkregen
In der Nacht hat es angefangen zu schütten. Laut Wetterbericht regnet es heute den ganzen Tag. Und zwar fast bis an die portugiesische Küste. Also gibt es jetzt mal ein ausführliches Indoorprogramm. Erstmal planen wir unseren weiteren Reiseweg. Da es Richtung Ayamonte, an der portugiesischen Grenze, schneller wieder besser werden soll, fahren wir ziemlich direkt durch Andalusien. Nur Sevilla wollen wir uns anschauen. Die restlichen Orte auf unserer Liste müssen bis zum nächsten Mal warten. Und draussen regnet es weiter. Jetzt ist der richtige Moment ein Zitronencake zu backen. Das kam super raus. Gleich danach hatten wir noch Bock auf eine Pizza. Also weiterbacken, draussen schüttet es ja immer noch. Den Nachmittag verbrachten wir mit Netflix gucken. Wenigstens reicht hier auf dem Platz das Wlan. Da es ziemlich stürmte, blieb die Satellitenschüssel unten in Sicherheit. Keine Ahnung wie viele Liter Wasser hier schon runtergekommen sind. Regentage dauern länger als sonnen Tage. Aber auch hier endete der Tag, aber nicht der Regen.
Wetter: regen, regen, regen. Bis zu 15 Grad.
Wir fuhren nach dem Frühstück noch schnell zum Mercadona. Der Vormittag soll noch trocken bleiben. Das müssen wir ausnützen. Mit dem Motorrad ist es nur etwa 20 Minuten bis zum Laden. Der Einkauf war schnell erledigt. Der Rückweg dauerte etwas länger. Überall waren Strassen gesperrt. Es fanden kleine Fasnachtsumzüge statt. Wir fanden dann doch noch einen Weg zurück. Am Nachmittag machten wir noch einen kleinen Spaziergang rund um den Stellplatz. Letztes Mal als wir hier waren gab es mehrere abgeerntete Salatfelder. Jetzt haben sie schon wieder frisch angepflanzt. Auf den ganzen Feldern hat es kleine Plastiktunnel. Als wir bei einem reinschauen konnten, sahen wir, dass es wahrscheinlich Melonenpflanzen sind. Als wir einen Arbeiter sahen der die Bewässerung regulierte, fragten wir ihn noch, ob das wirklich Melonen sind. Er hatte Freude an unserem Interesse und erklärte uns, dass diese Melonen nach England und Frankreich gingen. Zurück beim Womo konnten wir nicht mehr draussen sitzen. Es kam ein unangenehmer Wind auf. Der Wetterumschwung hat wohl begonnen. Zum Z’nacht gab es eine Gemüsepfanne mit Garnelen.
Wetter: erst sonnig, dann bewölkt, luftig. Bis zu 21 Grad.
2025-02-27 - Weiterfahrt nach el Aljorra
Nach dem Frühstück fuhren wir vom Stellplatz Area 7 weiter. Die Wettervorhersage ist leider nicht so gut. Sie melden fürs Wochenende ein grosses Sturm- und Regenband. Unser Ziel ist der Stellplatz in el Aljorra. Dort wissen wir, dass es dort relativ sicher und sauber ist. Da der grösste Teil vom Platz geteert ist. Unterwegs sahen wir uns erst noch einen anderen Stellplatz an. Der Camper Park Huerta de Murcia. Dieser Platz liegt mitten in Zitronenbäumen. Er war voll. Vom Platzwart bekamen wir zum Trost 6 grosse Zitronen. Das heisst, ich muss bald ein Zitronencake backen. Die haben so gut geduftet. Gegen 12:30 trafen wir dann auf dem Stellplatz ein. Wir suchten uns eine grosse Parzelle aus. Jetzt ist noch das richtige Wetter um ein Raclette draussen zu essen. Den Nachmittag genossen wir noch die Sonne. Die sonnigen Tage gehen immer zu schnell vorbei.
Wetter: sonnig, bis zu 22 Grad.
2025-02-26 - Ich - Rückflug nach Alicante – Roger - Vögelibeobachtung Alicante
Schweiz:
Tagwach war um 6:30. Timo hat mich vor seiner Arbeit noch an den Bahnhof gefahren. Ich musste halt noch ein paar Minuten auf meinen Zug warten. Aber dafür hatte ich Zeit einen Kaffee zu trinken. Meine Fahrt zum Flughafen ging problemlos. In Basel kaufte ich noch ein paar Kleinigkeiten ein. Zopf, Fondue, Osterküchli und Brillentüchli (die haben wir in Spanien noch nicht gefunden). Mein Flug war wieder überpünktlich und ruhig. Mein Schatzi hat mich dann auch wieder abgeholt. Glück gehabt.
Spanien:
Ich wurde auf den Markt geschickt mit einer Einkaufsliste. Einmal quer durch den Markt und ich habe überhaupt kein Gemüse gefunden. Per Zufall sah ich dann noch, dass hinter dem Strassenmarkt noch eine Markthalle war, ja, hier wurde Gemüse verkauft! Nachdem ich das alles zum Womo zurückgeschleppt habe, bin ich dann auf den Töff um wieder auf Vögelijagd zu gehen. Am ersten Platz, „Dunas del Carabassi“ war nicht sehr viel los, aber am zweiten, dem „El Clot de Galvany“ war schon reger Betrieb. Ich konnte gar nicht alles anschauen, denn schon war der Flieger mit Schatzi im Anflug und ich musste hier abbrechen und zum Flughafen fahren.
Duett komplett:
Wir fuhren mit dem Motorrad zurück zum Stellplatz. Danach stellten wir fest, dass wir beide ein Hungerästli hatten. Also nahmen die Fahrräder und fuhren zur Strandpromenade in unseren Lieblingsimbiss. Dort gibt es die besten Croquetas de Jamon. Nachdem wir uns die Bäuche mit spanischen Tapas vollgeschlagen hatten, natürlich wieder mit einem grossen Bier (das kleine kostet 2 Euro, das grosse 2 Euro 50). Und mit Blick aufs Meer schmeckt das Essen doppelt gut. Zurück beim Womo waren wir beide etwas geschafft. Das Bier hat nicht gerade zum Fitbleiben geholfen. Also noch ein bisschen Fernsehschauen und die feinen Osterküchli, Erdbeeren und Heidelbeeren essen. Ich war froh als der Krimi fertig war und wir ins Bett konnten.
Wetter:
Schweiz: regnerisch, 5 Grad
Spanien: schön, sonnig. Bis zu 21 Grad.
2025-02-25 - 90. Geburtstag Schweiz – Ausflug zum Castillo Santa Barbara Spanien
Schweiz:
Ich habe gut geschlafen bei Timo. Gegen 11 Uhr holte mich Brige und Tinu ab. Wir fuhren zum Florida. Papi denkt er geht alleine mit Mami zum Mittagessen. Er war sehr überrascht als sie reinkamen und wir alle lauthals ein Ständchen gesungen haben. Hebu und Andrea sind ja schon vor vier Tagen zum Schweizurlaub hergeflogen, Günther und Margrit, Käthy und Heinz, waren auch da. Wir hatten ein gutes lustiges Mittagessen. Das Geburtstagskind hat sich gut gehalten. Kurz vor drei Uhr sind wir dann nach Hause. Papi musste eine kurze Zeit ins Bett. Gegen 18 Uhr kamen dann noch Nico, Samira, Luan, Timo und Melanie vorbei. Nach einem Imbiss und Quarktortendessert machten wir uns gegen 20 Uhr wieder auf den Weg zu Timo. Morgen fliege ich wieder nach Alicante. Da es noch nicht so spät war hatte Timo die Idee noch ein bisschen Switch zu spielen. Meine Reaktion und Aufnahmefähigkeit hat ein bisschen nachgelassen. War trotzdem lustig. Kurz nach 22 Uhr ging ich dann ins Bett.
Spanien:
Ich wollte mal wieder auf Vögelijagd, heute zum Castell Santa Barbara. Na ja, die Vögeli waren nicht wirklich da, nur ein paar Möwen und Tauben. Aber dennoch hat sich der Ausflug geloht, das Castell und der Weg dorthin waren sehr schön (und steil). Diesen Ausflug wiederholen wir gelegentlich, aber mit meinem Schatzi. Zurück bei Womo gab‘s dann das verdiente Bierchen.
Wetter:
Spanien – sonnig-bedeckt, 22 Grad.
Brügg – regnerisch, sonnig, 10 Grad.
2025-02-24 - Abstecher nach Hause
Nach dem Frühstück fuhren wir noch kurz zum Mercadona. Ich brauchte noch etwas Schinken. Heute Abend fliege ich kurz nach Hause. Papi hat ja Morgen Geburi. Ich will in Überraschen. Bis zum Nachmittag genossen wir noch das schöne Wetter. Gegen 16 Uhr 30 machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen. Mit dem Töff geht die Fahrt etwa 25 Minuten. Aber vor dem Flughafen machten wir noch einen Abstecher zum Meer runter. Ein Selfie für die Chatgruppe musste noch sein. Es wissen ja nur Timo, Brige und Hebu dass ich heute heimfliege. Nach dem Selfie nahmen wir noch ein Apéro. Hier haben wir eine schöne gemütliche Strandpromenade gefunden. An der Playa de los Saladares. Danach brachte mich mein Schatzi an den Flughafen. Ging perfekt mit dem Töff. Helm, Jacke und Hose haben gut Platz in den Koffern. Nach einer kurzen Verabschiedung, machte ich mich auf den Weg zum Flieger. Wir starteten sehr pünktlich um 19:50. Gegen 21.45 landeten wir 20 Minuten früher als geplant in Basel. Ich musste noch kurz auf mein Timotaxi warten. Aber nach dem Sitzen im Flieger, machte das kurze Stehen nichts. Timo hat mir bei ihm Zuhause schon das Gästebett bereit gemacht. Kurz nach Mitternacht fiel ich todmüde ins Bett.
Wetter: Spanien – sonnig, 22 Grad. Basel – bedeckt, tröpfelig, 10 Grad.
Es ist an der Zeit für einen Ruhetag. Mal ein bisschen faulenzen und ohne Programm. Nach dem Frühstück machten wir erst mal noch einen Apfelkuchen fürs Mittagessen. Als es dann warm genug war, setzten wir uns nach draussen. Nach dem Mittagessen hatte ich dann noch die spontane Idee, wir könnten ja heute noch waschen. Ok, die richtigen Beschäftigungen für einen Ruhetag. Während dem waschen und trocknen blieb ja Zeit zum faulenzen. Gegen Abend machten wir dann doch noch einen kleinen Spaziergang ans Meer runter. Die Abendstimmung war so schön. Zum Z’nacht gab es heute eine Broccolibombe.
Wetter: bedeckt, sonnig, im Wechsel. Bis zu 18 Grad.
Heute wollen wir nach Alicante rein. Dieses Mal mit dem Tram. Vom Stellplatz aus geht es ca. 10 Minuten zur Haltestelle ans Meer runter. Die Trams fahren etwa im 15-Minuten Takt. Fahrkarten kann man im Tram drinnen lösen. Mein Schatzi hat mit spanischer Hilfe tatsächlich noch die Tickets lösen können. Die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten. Das Tram war gut besetzt. Von der Endstation aus liefen wir quer durch Alicante. Es hat hier in Alicante verschiedene Markthallen und auch verschiedene Märkte. Die Markthallen sind sehr praktisch. Es hat dort immer Wc’s. Auf dem zweiten Markt haben wir wieder mal was Neues gesehen. Man muss dort an den Gemüseständen Nummern ziehen. Es hat dort so viele Leute die anstehen. Lustig. Es hat hier in Alicante auch alle namhaften teuren Läden. Überall hier in der Stadt ist sehr viel Betrieb und es hat viele Leute unterwegs. Es hat sehr schöne Ecken. Nach einem längeren Rundgang fuhren wir mit dem Tram wieder zurück. Auf dem Stellplatz angekommen, nahmen wir die Fahrräder und fuhren zur Promenade runter. In einem Beizchen assen wir ein paar Tapas. Nach dem Essen gings zurück zum Womo. Die vielen Leute in Alicante und das grosse Bier zum Z‘mittag, hat uns ziemlich müde gemacht. Kaum beim Womo fing es an zu regnen. Es regnete dann immer wieder ein bisschen. Zum Z’nacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: bedeckt, etwas Sonne, dann Regen. Bis zu 20 Grad.
2025-02-21 - Markt in San Joan d‘Alacant – oder auch nicht
Nach dem Frühstück, wieder frisch vom Beck, nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren Richtung San Joan d’Alacant. Dort hat es heute auch einen Markt. Oder auch nicht. Wir haben ihn nicht gefunden. Wir fuhren noch ein bisschen kreuz und quer durch den Ort. Das letzte Mal als wir hier waren war Sonntag und das Städtchen fast ausgestorben. Heute ist überall Betrieb und viel Verkehr. Da auch die Markthalle im Umbau ist fuhren wir weiter zu einem Chinashop. Ich brauche noch neue Becher. Wir haben einen gefunden der ziemlich gross ist. Mit neuen Bechern im Gepäck fuhren wir wieder zurück. Wir grillten am Mittag ein paar Steaks. Nach einer kleinen Pause, fuhren wir dann mit den Fahrrädern am Strand entlang Richtung El Campello. Unten beim Hafen hat es interessante Ausgrabungen und auch die Piscifactoria romana de Banos de la Reine. Eine maurische Königin hat sich Bäder in die Felsen bauen lassen, damit sie baden konnte ohne von den Wellen gestört zu werden. Die Ausgrabungen haben eine 5000-jährige Geschichte. Leider wird auch an dieser Ausgrabungstätte restauriert. Es sieht danach nicht mehr gleich authentisch aus. Wir fuhren dann wieder zurück zum Womo. Auch auf dieser Seite dem Strand entlang, reiht sich ein Restaurant ans nächste. Ich möchte mir nicht vorstellen wie das hier im Sommer aussieht. Wir beschäftigten uns dann noch eine Zeitlang mit Olivenblättern ablesen. Irgendwann werden wir auch damit noch fertig. Zum Z’nacht gab es noch die Resten von gestern.
Wetter: meist bedeckt. Bis zu 19 Grad.
Bei diesem Stellplatz gibt es eine Panaderia in der Nähe. Also ging mein Schatzi heute Mal frisches Brot kaufen. Bis jetzt hatten wir ja fast jeden Morgen Brötchen aufgebacken. Das frische Brot schmeckte deshalb doppelt so gut. Heute müssen wir mal zu einem Decathlon. Unsere Fahrräder brauchen ein paar neue Teile. Das viele Bremsen, der Sand und das Salz haben ihnen nicht so gut getan. Der Decathlon ist etwa 17 km weit weg. Also nahmen wir den Töff heraus. Das ist hier auf dem Stellplatz fast kriminell. Die haben hier so viel Kies verteilt, dass alle Mühe haben zu fahren, nicht nur die Motorräder, auch die Velos. In der Nähe des Decathlon hatte es noch einen Markt. Auch auf diesem hatte es wieder ein anderes Angebot. Das war auch nicht direkt ein Tourimarkt, sondern mehr ein Einheimischer. Nach einem Rundgang fuhren wir dann weiter zum Decathlon. Mit den Ersatzteilen im Gepäck ging es dann wieder zurück auf den Stellplatz. Mein Schatz flickte dann unsere Fahrräder. Jetzt gehen endlich unsere Bremsen wieder gut. Wir machten danach noch eine Probefahrt zur Strandpromenade. Ziel war ein sonniges Apérobeizchen. Wir wurden fündig. Es war gemütlich, an der Sonne und mit Meerblick. Auf dem Rückweg ging es noch kurz zum Mercadona. Zum Z’nacht machte ich eine Gemüsepfanne mit Hühnchen.
Wetter: wolkig, sonnig im Wechsel. Bis zu 21 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder los. Unser Ziel ist der Stellplatz Area 7 in El Campello. Etwa 2 Stunden Fahrzeit lagen vor uns. Schweren Herzens sagten wir dem Camping Parazuelo tschüss. Unterwegs gingen wir noch unseren Gasvorrat auffüllen. Gegen 12:30 trafen wir auf dem Stellplatz Area 7 ein. Wir bezogen unseren Platz und machten dann eine kurze Essenspause. Danach nahmen wir unsere Fahrräder und gingen auf eine kleine Inspektionsrunde. An der Strandpromenade entlang hatte es ziemlich viele Leute. Auch fanden wir viele offene Beizchen und Apérobars. Die werden wir in den nächsten Tagen wohl mal testen. Auf dem Rückweg machten wir beim Mercadona auch noch einen kleinen Stop. Da hat es auch einen Coiffeur. Ich ging kurz rein um einen Termin abzumachen. Den bekam ich problemlos. Fünfundvierzig Minuten später. Also kurz zum Stellplatz fahren, der ist ja nur etwa 3 Minuten mit dem Fahrrad weg, und die Einkäufe ausladen. Pünktlich um 16 Uhr war ich dann beim Coiffeur zurück. Zick, zack, zick, zack, 25 Minuten später waren meine Haare geschnitten. Das ging wirklich zackig. Leider haben wir auf unserem Platz gegen Abend nicht mehr so viel Sonne. Also verlegten wir das Apéro nach drinnen. Zum Z’nacht gab es Fischfilet und Salat.
Wetter: meist sonnig. Bis zu 22 Grad.
Zum Glück sind wir gestern den Sonnenaufgang fotografieren gegangen. Heute Morgen war es ein bisschen zu fest bedeckt. Nach dem Frühstück setzten wir uns wieder draussen in die Sonne, die dann doch ab und zu schien. Gegen Mittag nahmen wir dann den Töff und fuhren Richtung Puerto de Mazarron. Der Nachbau des Hauptschiffes, mit dem der Generalkapitän Magellan sich auf den Weg zur Weltumrundung machte, wir hier ausgestellt. Wir hatten Tickets gekauft. Gegen 13:30 gingen wir auf das schöne Segelschiff. Es war schon anders gebaut, als die Kolumbusschiffe die wir ja auch schon angeschaut hatten. Das Schiff ist auch relativ klein. Wenn man bedenkt, dass die Seefahrer jahrelang auf diesen Schiffen mitfuhren, gibt das einem schon zu denken. Der Nachbau wurde Originalgetreu in der Werft in Huelva gebaut. Es war jetzt längere Zeit in New York ausgestellt. Es geht jetzt zu diversen Häfen in ganz Europa. Die Geschichte der Reise wird in einer kurzen Ausstellung erzählt. Fünf Schiffe machten sich 1519 auf den Weg rund um die Welt. 1522 kam nur noch ein Schiff zurück, die Victoria. Die Nao Trinidad und Magellan kamen nur bis zu den heutigen Philippinen. Der Ausflug in die Vergangenheit und die Besichtigung waren sehr interessant. Wir fuhren danach wieder zurück zum Womo. Es war an der Zeit nochmals ein Apéro zu nehmen und bei Nieves den Platz zu bezahlen. Die Tage gehen einfach zu schnell vorbei. Zum Z’nacht gab es Carpaccio.
Wetter: Sonne und Bewölkung wechselten sich ab. Bis zu 21 Grad.
Heute Morgen stellten wir uns den Wecker, damit wir vielleicht mal einen Sonnenaufgang fotografieren können. Gegen viertel vor acht liefen wir die paar Schritte zum Strand runter. Die Sonne enttäuschte uns nicht und kam ziemlich pünktlich aus dem Meer. Sah wirklich schön aus. Danach gingen wir frühstücken. Nachdem es ein bisschen wärmer war, setzten wir uns draussen in die Sonne. Wir überlegten uns, dass wir ja heute Mittag wieder etwas Grillen könnten. Aber es hatte nicht mehr im Kühlschrank zum Grillen. Also nahmen wir die Fahrräder raus und fuhren die knapp 5 Kilometer zum Spar rauf. Dort entschieden wir uns um und entschlossen uns, Kartoffeln zu kaufen, und am Mittag ein Raclette zu machen. Zurück ging es grösstenteils bergab. Zum Essen mussten wir uns in den Halbschatten setzten. Es war schon fast zu warm in der Sonne. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen und endlich wieder mal so richtig chillen. Zum Z'nacht gab es noch die Resten von gestern.
Wetter: sonnig, schön warm, fast kein Wind. Bis zu 23 Grad.
2025-02-16 - Weiterfahrt zur Nieves
In der Nacht hatte es ein paar Windböen. Aber am Morgen war der Spuk schon wieder vorbei. Heute geht es weiter Richtung Norden. Es ist heute Morgen leicht bewölkt. Richtig gut zum fahren. Geplant war der Stellplatz in Aljorra. Aber unterwegs kam mir in den Sinn, wir könnten auch nochmals auf den Camping Parazuelos fahren. Also wieder eine Planänderung. Die Strecke betrug ca. 200 Kilometer. Kurz vor ein Uhr trafen wir auf dem Camping ein und wurden wieder herzlich von Nieves begrüsst. Wir konnten uns einen freien Platz aussuchen. Danach machte ich erst mal etwas zum Essen. Nach dem Essen nahmen wir unsere Stühle und setzten uns ans Meer. Mein Schatzi hat mir verboten wieder Steine mitzunehmen. Er sagte: du hast noch genug dabei. Es war herrlich. Sonne, leichtes Meeresrauschen und die salzige Luft. Das tat richtig gut. Später, zurück auf dem Camping, gingen wir ein Apéro trinken. Die Stimmung auf dem Camping war richtig gemütlich. Zum Z’nacht machte ich dann einen Gemüsewok. War richtig lecker.
Wetter: erst bedeckt, dann sonnig. Bis zu 23 Grad.
2025-02-15 - Leuchtturm und 1. Bad im Meer
Heute wollen wir zum Leuchtturm fahren. Aber erstmal fuhren wir nach Cabo de Gata „Downtown“. Da ist heute Markt. Wir brauchen noch ein paar frische Früchte. Vom Stellplatz aus sind es nur etwa 10 Minuten querfeldein. Nach den Einkäufen fuhren wir dann weiter Richtung Leuchtturm. Es sind nur etwa 7 Kilometer, aber dafür hatte es ca. 190 Höhenmeter. Wir kamen problemlos rauf und auch mit meinen schlechten Bremsen auch wieder runter. Ich war ein bisschen enttäuscht vom Leuchtturm. Ich hatte in mir schöner vorgestellt. Naja, wenigstens unser Sportprogramm erfüllten wir so. Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da war die Steigung heftiger, dass heisst, die Strecke war kurzer bis zum „Pass“. Aber dafür ging es länger bergab. Unten angekommen setzten wir uns ans Meer. Wir konnten nicht wiederstehen, und mussten kurz ein Bad nehmen. Es war wirklich erfrischend (kalt). Die Meerestemperatur wurde mit 15,6 Grad angegeben. Aber das Wasser war so klar, die Versuchung einfach zu gross. Die Sonne wärmte uns nachher wieder auch. Wir machten eine kurze Pause und ein Picknick. Danach ging es zurück zum Stellplatz. Wieder auf dem Weg hinter den Salinen. Die Vögel hatten grösstenteils Mittagspause. Ein paar waren schon unterwegs. Nur sie einzufangen mit dem Fotoapparat ist nicht immer so einfach. Wir setzten uns danach noch in die Sonne. Später nahmen wir noch den Grill raus und machten ein Filet. Dazu noch ein Bruschetta und Salat. Schön auch mal wieder draussen Z‘nacht zu essen. Die Temperatur liess das zu.
Wetter: sonnig, warm. Bis zu 22 Grad.
2025-02-14 - Valentinsessen am Meer
Nach dem Frühstück setzten wir uns noch eine Stunde draussen in die Sonne. Danach nahmen wir unsere Fahrräder und machten uns auf den Weg zu den Salinen. Ein schöner Weg, der fast rund um die Salinen führt. Wir sahen unterwegs verschiedene Vögel. Leider sind sie hier ein bisschen schüchtern, und flogen immer zu früh weg. Ok, ein paar konnten wir schon fotografieren. Der Weg führt auch bis zum Strand. Das Meer sah heute so schön aus. Fast keine Wellen. Der Strand war auch sauber und gepflegt. Hier ist ja auch ein Naturpark. Deshalb wir zwischendurch sicher ein bisschen geputzt. Auf der Strecke am Strand entlang auf dem Rückweg, fanden wir dann auch ein offenes Beizchen. Es war Zeit für ein Bierchen und einen Tinto de Verano. Kurz bevor wir unsere Getränke fertig hatten, bekamen wir noch ein paar gegrillte Fische. Tapas zum Getränk. Beim ersten Bissen hatten wir die Gräten im Mund. Danach wussten wir, dass wir die Fischstücken zuerst ein bisschen voneinander nehmen mussten. Sie waren wirklich gut. Geniale Vorspeise. Wir fuhren danach weiter bis in das Dörfchen Cabo de Gata zurück. Heute ist ja Valentinstag. Wir wollten etwas zu Mittag essen. Nach der Vorspeise vorhin, dass heisst mein Hunger war ja nicht mehr so gross, entschieden wir uns für eine Bar und weiteren Tapas. Mittagessen direkt am Meer. So gefällt es uns. Danach fuhren wir wieder zum Womo zurück. Wir setzten uns in die Sonne und genossen das Nichtstun. Das Wetter war so schön und fast windstill. Zum Z‘nacht gab es noch die Reste von gestern.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 21 Grad. Fast schon Sommer.
Gestern Abend haben wir noch abgemacht wohin wir heute wollen. Wir entschieden uns für den Stellplatz in Cabo de Gata. Auf kurze Mailanfrage erfuhren wir, dass es freie Plätze hat. In der Nacht hat es irgendwann aufgehört zu stürmen und es erwartete uns ein schöner, sonniger, windstiller Morgen. Es war auch schon relativ warm. Wir packten dann zusammen und machten uns auf den Weg. Es waren etwa 138 Kilometer zu fahren. Unterwegs gingen wir noch einkaufen und tanken. Dort, in Cabo de Gata, in der Nähe hat es nicht so viele grosse Geschäfte. Kurz vor halb zwei trafen wir auf dem Stellplatz ein. Wir konnten uns einen Platz aussuchen. Der Platz macht im allgemeinen einen guten Eindruck. Es hat noch viele freie Plätze. Die Womos stehen wahrscheinlich lieber frei am Meer. Danach mussten wir erst mal etwas zum Z'mittag essen. Ein Brot später waren wir frisch gestärkt und wieder zu neuen Abenteuern bereit. Wir nahmen die Fahrräder und fuhren die kurze Strecke ans Meer runter. Unterwegs sahen wir schon mal ein paar Flamingos. Wir fuhren ein bisschen herum, um uns zu orientieren und zu schauen, wie es hier aussieht. Jetzt wissen wir wo wir morgen hinfahren können, um hoffentlich noch ein paar Vögel zu sehen. Zurück beim Womo lasen wir noch eine Zeitlang in der Sonne. Zum Znacht gab es Broccoli-Blumenkohl-Bombe.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 20 Grad.
Heute fahren wir wieder ans Meer. In der Nähe von Motril wollen wir auf einen Stellplatz. Nach dem Frühstück packten wir zusammen. Nach einem kleinen Umweg, Fussmarsch von P4 zum P1 zum Parkticket tauschen, ging es dann los. Es waren nur etwa 81 Kilometer zu fahren. Unterwegs hat es angefangen ziemlich stark zu luften. Auf dieser Strecke hat es sehr viele Viadukte. Es hat uns zwischendurch schon ein bisschen hin und her gestossen. Zum Glück hat es auch auf dieser Strecke nicht so viel Verkehr. Der reguläre Stellplatz hatte keinen Platz mehr, wussten wir aber schon vom Mail, auf dem neuen zusätzlichen noch im Bau befindlichen hätten wir stehen können. Aber da hat es uns nicht gefallen. Wir haben uns entschieden weiter zu fahren und etwas anderes zu suchen. Wir wurden fündig auf dem Campingplatz Don Cactus. Der Platz ist sehr gross, sehr eng, und ziemlich teuer. Bei einem wichtigen Punkt hat halt mein Gehirn umgeschaltet und ich entschied trotzdem eine Nacht dort zu verbringen. Schon das reinfahren wurde zur Herausforderung. So viele enge Stellen, wo noch die grössten Camper stehen müssen. Wir hatten schon mit dem Anhänger Mühe. Ein normaler Wohnwagen kommt dort nicht mehr um die Ecken. Wir hatten es dann doch noch geschafft. Nach dem Installieren gab es erst mal etwas zum Z‘mittag. Kartoffelsalat und Pouletschnitzel. Nach dem Essen machten wir einen kleinen Spaziergang dem Meer entlang bis zu einer kleinen Burg. Es hat ordentlich gepustet. Das Salz hat man schon fast auf der Haut gespürt. So schön. Zurück beim Womo, zogen wir unsere Badesachen an und gingen zum beheizten Hallenbad (deshalb hat mein Hirn umgeschalten und gesagt: bleib hier). Endlich wieder mal baden, schwimmen und plantschen. Das Wasser warm wirklich schön warm und der Pool ziemlich lang. Aber passend zum Platz auch eng gebaut. Als es Zeit für den Sonnenuntergang wurde, gingen wir die paar Schritte zum Strand hinunter. Wir nahmen einen Sundowner mit. Es stürmte immer noch ziemlich stark. War aber trotzdem schön. Der Sonnenuntergang war herrlich. Mit den schönen Farben im Gedächnis ging es zurück zum Womo. Zum Znacht gab es Carpaccio.
Wetter: erst ein paar Wolken, danach schön aber stürmisch. Bis zu 20 Grad.
Unser Besichtigungstermin ist um 13 Uhr. Das heisst, erstmal gemütlich frühstücken, Zeitung lesen, Ipad spielen und noch ein bisschen lesen. Kurz vor halb eins, machten wir uns auf den 5-minütigen Weg zum Eingang. Wir hatten über Getyourguide eine 3-stündige, deutschsprachige Führung gebucht. Es ging pünktlich los. Wir waren alle mit Kopfhörer ausgestattet. Ich bin Stunden später, beim Schreiben des Berichtes, immer noch erschlagen und überwältigt von den Eindrücken, die wir hier sammeln konnten. Zuerst machten wir einen Rundgang durch die Generalife, die ganzen Gartenanlagen, Sommerpalast, und durch die Medina oder das was davon übrig war. Danach ging es weiter zur Alcazaba, dem ältesten Bereich der Alhambra und Militärgelände. Zum Schluss gingen wir noch in die Nasridenpaläste. Unsere Guide erzählte uns die ganze Geschichte dieses Weltkulturerbes. Die opulenten Paläste die für die islamischen Herrscher gebaut wurden, und schlussendlich als letzte Bastion wieder an Spanien ging. Es wurde immer wieder umgebaut und je nach Religion die dort gerade herrschte auch wieder abgeändert. Aber trotzdem, der ganze Bereich ist richtig weitläufig, interessant und mit ein bisschen Fantasie, kann man sich gut vorstellen, wie das hier mal war. Die ganze Alhambra wird gehegt und gepflegt. Es hat hier jährlich 3 Millionen Besucher. Es wird auch überall renoviert und restauriert. Nach drei Stunden und unzähligen Stufen war die interessante Führung zu Ende. Wir hatten einen vollen Kopf. So viele Eindrücke und Informationen müssen erst verarbeitet werden. Wir gingen zurück zum Womo und tranken erst mal ein Bierchen. Hatten wir uns wirklich verdient. Zum Z‘nacht gab es noch die Resten von gestern.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 20 Grad.
Heute fahren wir weiter. Wir haben Ticket für die Alhambra am Dienstag gebucht. Übernachten werden wir auch auf dem Parkplatz bei der Alhambra. Die Strecke beträgt ca. 260 Kilometer. So weit sind wir schon lange nicht mehr am Stück gefahren. Gegen 10 Uhr fuhren wir los. Gemütlich und mit meistens wenig Verkehr ging der Weg durchs hügelige Gebiet. An der Tabernas Wüste vorbei. Teilweise eine schöne Aussicht auf die schneebedeckte Sierra Nevada. Der höchste Punkt, Puerto la Mora, betrug dann auch 1380 Meter. Gegen 13:40 trafen wir dann in Granada ein. Die Anfahrt zu den Parkplätzen war sehr einfach. Logisch wenn man denkt wie viele Busse hier rauf fahren. Wir fuhren auf den grossen Parkplatz und stellten unser Womo ab. Ein paar Schritte nebenan nahmen wir dann den Stadtbus 35 in die Stadt runter. Ein kleiner, schnuggeliger Bus. Es ging durch die kleinen Gässchen rasant nach unten. Im Stadtzentrum stiegen wir aus, und erkundeten dann die Stadt zu Fuss. Nach einem längeren Rundgang, inklusive Aussichtpunkt auf die Alhambra, nahmen wir wieder den Bus und fuhren zurück zum Womo. Die Stadt Granada ist sehr schön, sauber und der maurische Einfluss noch an jeder Ecke sichtbar. Wir freuen uns jetzt noch mehr auf morgen. Zum Z‘nacht gab es Pouletwok mit Gemüse.
Wetter: erst bedeckt, dann sonnig. Bis zu 20 Grad.
2025-02-09 - Villaricos zum zweiten
Nach dem Frühstück wollten wir nochmals nach Villaricos. Markttag. Mein Schatzi freute sich, dass es nochmals Churros gibt. Als wir dort ankamen, hatte es noch nicht sehr viele Leute. Wir merkten dann relativ schnell, dass wir etwa eine Stunde früher dran waren als letzte Woche. Nach den Churros fanden wir dann sogar noch frische, grosse Kohlräbli. Auch die sahen wir bis jetzt noch selten. Erst kürzlich hatten wir uns noch mit Hebu und Andrea darüber unterhalten, dass man diese hier selten sieht. Also schickte ich umgehend ein Foto der Kohlräbli nach los Belones. Und was passierte? Es kam direkt ein Foto von Kohlräbli zurück. Vier Schweizer in Spanien – mit einem Gedanken. KOHLRÄBLI. Nachdem wir beim Womo zurück waren, hat mein Schatzi noch die „Hausarbeit“ erledigt. Merci. Wir nahmen danach wieder unsere Stühle und gingen zum Meer. Noch einmal Meeresrauschen geniessen. Morgen geht dann weiter. Gegen zwei Uhr gingen wir wieder zum Womo und machten danach ein Raclette. Ist doch immer wieder gut so ein Raclette in der Sonne. Später widmeten wir uns noch ein bisschen unseren Olivenzweigen, die wir ja schon ein Monate zum trocknen dabei haben. Es ist an der Zeit die Blätter von den Ästen zu nehmen. Sie sind jetzt trocken genug. Die eine Hälfte „entblätterten“ wir heute. Die anderen kommen ein anderes Mal dran. Jetzt können wir den Oliventee endlich mal degustieren. Sind schon ganz gespannt, wie der schmecken wird. Zum Z‘nacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 20 Grad.
Es wird zum Glück am Morgen langsam wärmer. Wir nahmen die Fahrräder und fuhren nochmals nach Vera. Dieses Mal schon nur noch im Jäckli. Ein grosser Teil der Strecke geht immer ein bisschen bergauf. Ist doch gut so, dann geht’s bei der Rückfahrt auch wieder runter. So der Plan. Wir machten wieder eine Runde über den Markt und durch die Stadt. Viel brauchten wir ja nicht. Nur etwas Gemüse und Früchte. Wir fanden richtig schöne, frische Krautstiele. Die fanden wir noch nicht so oft. Es war richtig schön warm. Den Rückweg änderten wir dann auch ein bisschen. So ging der Plan vom Morgen, nur bergab zu fahren nicht mehr auf. Erst bergab, dann wieder bergauf, dann nochmals bergab. Naja. Auf dem Camping angekommen, entschlossen wir uns etwas auf den Grill zu schmeissen. Nach den Steaks, nahmen wir dann unsere Stühle und setzten uns noch eine Weile ans Meer. So kann man es aushalten. Zum Z‘nacht gab es noch die Reste von gestern. Dazu die frischen Krautstiele. Mhhh, waren die gut.
Wetter: schön, sonnig, warm. Bis zu 20 Grad.
2025-02-07 - Markt in Garrucha
Sobald es am Morgen wieder warm genug war, fuhren wir Richtung Garrucha. Da ist heute Markt. Dieser ist schön gelegen, direkt an der Strandpromenade. Ich staune immer, wie gross diese Märkte auch im Winter sind. Und Leute hat es immer überall viele. Einen Rundgang und ein paar T‘Shirts später, fuhren wir noch kurz zum Lidl. Für den Rückweg nahmen wir erst einen anderen Weg. Jetzt haben wir auch noch ein bisschen was anderes von Garrucha gesehen. Aber auch in den Strassen abseits von den Touris, ist es ziemlich sauber. Zurück beim Womo machten wir uns Sandwiches. Wir nahmen unsere Stühle und gingen wieder zum Meer runter. So schön, Sand, Salz und Meeresrauschen. Da wir heute auch die Polster dabei hatten war es angenehmer und wärmer. Es luftet leider immer ein bisschen. Wir konnten trotzdem eine Zeitlang lesen und geniessen. Zum Z‘nacht gab es eine grosse Portion Gemüse und Pouletkugeln.
Wetter: wie immer: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad. Manchmal ein bisschen mehr Wind.
Nach dem Frühstück nahmen wir wieder unsere Fahrräder und radelten los. Das Ziel heute ist Mojacar. Ein kleines, weisses Dorf. Natürlich ein bisschen am Hang gebaut. Mal schauen ob ich es da rauf schaffe. Eigentlich sind es nur etwa 15 Kilometer bis dorthin. Der Weg führte uns erst denn Strand entlang und dann wieder mitten durch die Gemüsefelder. Links und rechts Broccoli, soweit das Auge reicht. Das weisse Dorf kam immer näher. Auch schon von weitem sehr schön anzuschauen. Es ging schon ziemlich bergauf. Zwei mal musste ich das Fahrrad stossen. Die Puste reichte nicht mehr aus zum pedalen. Aber wir kamen dann doch noch oben an. Runter geht es dann sicher einfacher. Wir machten einen kleinen Spaziergang durch die engen Gassen und staunten, dass sogar hier teilweise noch Autos rumfahren. Es ist in Mojacar schon sehr touristisch. Jetzt ist nicht so viel los. Aber es reiht sich sonst ein Beizchen an das andere. Auch die Kunstszene ist hier gross. Es ist hier alles schön sauber und gepflegt. Wenn es wärmer wäre, würden wir solche Dörfer lieber auslassen. Könnte dann doch ein bisschen zu heiss werden da. Nach unserem Rundgang fuhren wir wieder zurück. Unterwegs in Garrucha assen wir noch etwas zu Mittag. In einem Beizchen am Strand, entschieden wir uns für eine Fischplatte. Der Fisch war sehr gut. Jetzt nur noch zurückfahren, dann können wir endlich ein bisschen chillen. Die Radtour war schön und hat Spass gemacht. Zum Z‘nacht gab es noch ein Müesli.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad.
2025-02-05 - Palomares und Strand
Nur etwa 2 Kilometer vom Campingplatz liegt Palomares. Ein Städtchen mit einer schlimmen Vergangenheit. In den sechziger Jahren gab es hier einen Unfall mit einem amerikanischen Flugzeug. Dabei wurde Plutonium freigesetzt. Die Regierung spielt den Unfall immer noch herunter. Die Bevölkerung und die Touristen merken nichts mehr von diesem Unglück. Mehrere Gebiete sind einfach ohne Erklärung abgesperrt. Auf den anderen wird fröhlich Gemüse angebaut. Das Städtchen ist klein und schnell angeschaut. Nach dem kurzen Rundgang fuhren wir zurück zum Camping und machten uns ein paar Sandwiches. Danach packten wir unsere Stühle, Picknick, Bücher und ein 0,0 Bier und liefen die paar Schritte zum Strand. Nach etwa 3 Stunden Meeresrauschen, Sonne und Salzluft, gingen wir zurück zum Womo. Es ist einfach schön, dass man schon wieder etwa 7 Stunden draussen verbringen kann. Zum Z‘nacht gab es Chickenfingers und Salat.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad.
2025-02-04 - Velofahrt nach Garrucha
Heute Morgen weckt uns wieder die Sonne. Es ist schön aber noch ein bisschen frisch. Nach dem Frühstück warteten wir noch ein bisschen, bis es wärmer wird. Gegen 10 Uhr nahmen wir die Fahrräder und fuhren Richtung Garrucha. Wir versuchten den ganzen Weg so nah wie möglich dem Meer entlang zu fahren. Es hat hier sehr viele verschlafene Quartiere. Wird wohl im Sommer auch anders sein. In Garrucha selbst war dann an der Strandpromenade schon mehr los. Es hatte viele Fussgänger unterwegs. Garrucha ist eine kleine, saubere, gepflegte Hafenstadt, mit einer langen Geschichte und auch ein paar Ruinen. Es hat sämtliche Läden die man braucht. Wahrscheinlich auch deshalb sehr belebt. Die Regionalbusse die hier halten sind voll. Auf dem Rückweg machten wir auch noch schnell beim Lidl halt. Ein Lidl mit Meerblick haben wir auch noch nicht oft gesehen. Denn Nachmittag verbrachten wir dann mit lesen und chillen an der Sonne. Zum Z‘nacht gab es Garpaccio.
Wetter: Sonne, schön. Bis zu 18 Grad.
Der Wetterbericht für heute ist nicht so gut. Sonne soll nur etwa 1,5 Std. scheinen und es könnte zwischendurch auch ein paar Tropfen Regen geben. Mal schauen. Nach dem Frühstück schaute ich noch ein bisschen Fernsehen und mein Schatzi brachte unsere Buchhaltung auf den neusten Stand. Draussen war es bedeckt und es luftete unangenehm. Drinnen war es dank der Heizung schön kuschelig warm. Am Nachmittag nahmen wir dann doch die Fahrräder und fuhren zum Vogelaussichtsturm. Es war etwas frisch. Aber mit den Handschuhen ging es. Nach ein paar hundert Fotos ging es weiter. Ein Besuch im Consum stand noch auf dem Programm. Danach gings zurück zum Womo. Tat gut ein bisschen frische Luft zu schnappen. Mein Schatzi hatte noch Zeit ein paar kleinere Reparaturen und Verbesserungen zu machen. Zum Z‘nacht gab es Pouletfleischkugeln und Gemüse.
Wetter: bedeckt, frisch, ein paar Regentropfen. Bis zu 13 Grad.
2025-02-02 - Sonntagsmarkt in Villaricos
Gestern waren wir ja in Villaricos. Das war ein richtig verschlafenes Dörfchen. Heute soll dort ein grosser Markt stattfinden. Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern dorthin. Es ist nur ca. 5 Kilometer weit weg. Wir waren erstaunt, wie viele Leute und Autos dort plötzlich unterwegs waren. Nichts mehr von verschlafen. Mit den Fahrrädern konnten wir natürlich bis zum Markt fahren. Die Autofahrer mussten ein längeres Stück zu Fuss gehen. Der Markt war schön bunt. Viele verschiedene Stände, günstiges Gemüse und eine schöne Stimmung. Am Schluss nahmen wir noch ein Poulet mit. Das Mittagessen ist auch schon gerettet. Zurück beim Camping, machte ich erst mal eine Wäsche. War ja auch wieder mal nötig. Am Nachmittag chillten wir wieder an der Sonne. Zum Z‘nacht gab es viel frisches Gemüse. Ich machte ein Gemüsecurry mit Poulet.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad.
Samstags findet in Vera der Markt statt. Mit den Fahrrädern etwa eine halbe Stunde vom Campingplatz. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Die Fahrt ging durch komische Gebiete. Erst breite Strassen, links und rechts aber alles abgesperrt, dann über eine neugebaute Brücke, die für uns auch keinen Sinn ergab, und am Schluss dann noch durch ein paar Strassen von Vera. Der Markt ist sehr weitläufig und ein bisschen verwinkelt. Aber man findet hier auch ein paar andere Stände die wir noch nie gesehen haben. Unser Rundgang dauerte länger als erwartet. Da dieser aber direkt in Vera stattfindet, könnten wir diese Stadt auch gleich noch anschauen. Nach dem Markt gingen wir noch kurz in den Mercadona. Der Weg zurück führte uns fast alles über eine Rüttelpiste. Die Hände surrten noch eine Zeitlang. Wir haben unsere Einkäufe schnell weggeräumt. Danach fuhren wir mit den Fahrrädern weiter Richtung Villaricos. Das angestrebte Restaurant hatte aber zu. Also fuhren wir durchs Dorf und suchten uns ein anderes. Dort assen wir sehr gut. Salat, Crevetten, Croquetas und Calamares. Am Nachmittag genossen wir die Sonne und chillten. Zum Z‘nacht gab es ein Müesli.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad.
2025-01-31 - Chinesen-power-shopping
Eigentlich wollten wir heute mit den Fahrrädern nur normal einkaufen gehen. Unterwegs vielleicht noch ein paar Vögeli fotografieren. Aber, als mein Schatzi die Räder ausgeladen hat, sah er, dass wir einen kleinen Schaden am Fahrradträger haben. Nach kurzem Überlegen hatte er einen Reparaturplan im Kopf zusammengestellt. Also ab zu den Chinesenshops. Innerhalb etwa 7 Kilometer hat es sechs Chinashops. Zum Schluss mussten wir doch noch in eine Ferreteria. Danach ging ich noch schnell in den Mercadona, wir brauchten noch Wasser und ein paar Kleinigkeiten. Nach dem Mittagessen, machte sich mein Schatzi daran ans flicken. Ein bisschen in der Sonne lesen war aber auch noch drin. Zum Z‘nacht machte ich einen Gemüsewok mit Crevetten.
Wetter: schön, zwischendurch ein paar kleine Wolken. Bis zu 18 Grad.
2025-01-30 - Weiterfahrt nach Vera
Nach einer sehr ruhigen Nacht überlegten wir wohin unsere Reise weitergeht. Unsere Wahl fiel auf Vera. Es hat dort verschiedene Stell- und Campingplätze. Mal schauen ob wir einen Platz bekommen. Eigentlich wollten wir ja schon lange mal hierhin, aber das Wetter hat meistens nicht gepasst. Jetzt sieht das gut aus. Es waren etwa 1,5 Std. zu fahren. In Vera angekommen waren wir doch erstaunt, dass die Stellplätze voll ausgebucht waren. Es hat aber noch einen Campingplatz der erst kürzlich umgebaut wurde. Da hatte es noch mehrere freie Plätze. Wir suchten uns einen Platz. Der Camping liegt fast am Meer. Es geht nur über die Strasse und etwa 200 Meter über einen Feldweg. Aber, am Meer hat es hunderte von Wildcampern. Sieht sehr schlimm aus hier. Mal schauen wie lange die Spanier das noch dulden. Unser Platz liegt am nächsten beim Ausgang zum Meer. Dadurch haben ein bisschen Lärm von der Strasse, aber auch sehr viel Sonne. Die genossen wir dann auch noch ein bisschen. Zum Z‘nacht gab es Carpacchio.
Wetter: schön, ein paar Wolken. Bis zu 18 Grad.
Diese Nacht hatten wir wieder besser geschlafen. Wenn kein Wind geht, ist es hier in der Nacht richtig ruhig. Nach dem Frühstück nahmen wir die Fahrräder und machten uns, dick angezogen, auf den Weg zum Markt. Nach längerem suchen, „Murcia Today“ hat den Markt an einem anderen Ort angezeigt, konnten wir dann doch einen Rundgang über diesen machen. Es hatte sogar noch einen Churrosstand. Wir kauften mehrere Früchte und Gemüse ein. Danach machten wir uns auf den Rückweg. Wir entschieden uns, zusammenzupacken und weiterzufahren. Der Rest des Via Verde muss auf ein anderes Mal warten. Es war einfach noch zu frisch um länger Fahrrad zu fahren. Nach kurzer Zeit waren wir schon Abfahrbereit. Wir fuhren Richtung Lorca. Nach 1,5 Std. waren wir schon da. Der angepeilte Stellplatz hat uns nicht gefallen. Also fuhren wir wieder zu Rico’s. Da übernachteten wir im Oktober 23 schon einmal. Es waren schon 6 andere Camper da. Wir bekamen trotzdem noch einen Platz. Es war hier auch schon wieder wärmer. Wir konnten einige Zeit noch draussen sitzen. Schöner als den ganzen Tag drinnen. Zum Z‘nacht machten wir Krautstiele und Pouletkugeln.
Wetter: bedeckt, sonnig. Bis zu 17 Grad.
2025-01-28 - Sturm – Zwangspause
Nach einer sehr unruhigen Nacht, es hat ordentlich gerüttelt und geschüttelt, überlegten wir, was wir heute machen. Wir waren uns schnell einig, dass wir erstmal längere Zeit im Camper verbringen. Es stürmte immer noch. Der Wind war auch sehr unangenehm kühl. Zwischendurch gab es auch noch ein paar Regentropfen. Da wir hier auf diesem Stellplatz den Strom dabei hatten, konnten wir unseren Elektroofen brauchen. Ich hatte auch Zeit ein Apfelcake zu backen. Später am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang. Zwei Chinesenshops und der Mercadona waren auf dem Programm. Es hat uns immer noch fast umgewindet. Aber ein bisschen Bewegung brauchten wir trotzdem. Gegen Abend liess dann endlich dieser Wind nach. Zum Z‘nacht machten wir Gemüse und Bacalao.
Wetter: stürmisch, kühl, bis zu 11 Grad.
Heute wollen wir wieder auf die Piste. Unser Plan nach Aspe zu fahren, haben wir verworfen. Also suchten wir uns ein neues Ziel. Für heute und teilweise auch noch morgen, melden sie ziemlich starken Wind. Schon in der Nacht hat es angefangen ein bisschen zu luften. Ich fand einen Stellplatz in Cehegin. Noch nie gehört von diesem Ort, aber dort in der Nähe geht auch ein Via Verde entlang. Ein bisschen Fahrradfahren schadet ja nie und geht meistens auch mit ein bisschen mehr Wind. Unterwegs gingen wir noch einkaufen. Die Fahrt dauerte etwa 1,5 Std. Um ca. 12 Uhr trafen wir dort ein. Wir richteten uns ein, das heisst mehrmals umparken, bis die Frau Meyer zufrieden war. Wir assen dann noch etwas Kleines zum Mittag. Wir stiegen dann auf die Fahrräder und fuhren in die Richtung Caravaca de la Cruz. Das ist das Ende des Via Verde. Beziehungsweise enden dort zwei verschiedene Via Verde. Die Strecke betrug etwa 9 Kilometer. Aber die Hinfahrt hat uns einiges abverlangt. Der Wind war sehr stark und teilweise auch sehr böhig. Der Via Verde ist einigermassen gut unterhalten. Wir schauten uns Caravaca de la Cruz an. Das heisst, wir fuhren auch einige steile Strassen herauf. Die engen Gassen sind schon beeindruckend. Teilweise konnten wir mit den Rädern fast nicht durchfahren, weil die Auto auf in diesen Gassen parken. Wenn einer parkt, kann keiner mehr vorbei. Wahrscheinlich haben sie einen Plan, welcher wann und wo parken oder herumfahren kann. Wir fuhren dann wieder zurück. Dieses Mal mit Rückenwind. Wir sassen dann noch einen Moment draussen. Bis es uns fast weggepustet hat. Zum Z‘nacht gab es Salat mit dem restlichen Poulet von gestern.
Wetter: bedeckt, teils sonnig, sehr windig. Bis zu 24 Grad.
2025-01-26 - Churros in der anderen Richtung
Nach dem Frühstück nahmen wir wieder die Fahrräder. Wir wollen heute mal in die andere Richtung des Via Verdes fahren. Das Ziel war Fuente Alamo de Murcia. Das ist ca. 12 Kilometer weit. Querfeldein, an den Salat- und Artischockenfelder entlang ging es auf teils löcherigen Feldwegen Richtung Städtchen. Die andere Richtung, gegen Cartagena, gefällt uns zum Fahren viel besser. In Fuente Alamo angekommen fanden wir natürlich per „Zufall“ auch einen Churrosstand. Es war Sonntag und das Städtchen fast ausgestorben, aber der Churroswagen hatte auf. Es gab dann aber nicht Churros sondern Porras. Die sind aus dem gleichen Teig aber einfach viel dicker. Gut sind beide. Aber diese heute ziemlich fettig. Wir fuhren danach wieder zurück zum Stellplatz. Zum Z‘mittag gab es ein paar Stücke Käse. Wir hatten eine kleine Auswahl gekauft um sie zu degustieren. Geschmacklich merkten wir keinen grossen Unterschied. Kommt halt nicht an unseren Käse ran. Wir lasen noch eine Zeitlang draussen, bis es Abend wurde. Zum Z‘nacht machte ich einen gemischten Salat mit parnierten Pouletfilets.
Wetter: sonnig, etwas luftig. Bis zu 23 Grad.
Die Sonne weckte uns heute Morgen. Es sieht so aus, als ob es wieder ein super Tag gibt. Wir überlegten uns, was wir da machen können. Etwas Bewegung tut doch gut. Also ab auf die Räder, und auf den Fahrradweg, nochmals Richtung Cartagena. Mal schauen ob wir wieder ein paar Vögeli finden. Oder dann halt ein paar Zitronen. Wir fuhren bis zum Churrosstand. Nach diesem Chrampf (13 Km), gönnten wir uns ein paar dieser frischen Köstlichkeiten. Dadurch geht die Rückfahrt viel einfacher. Vögel fanden wir keine, aber die vielen schönen Zitronenbäume lockten wieder zum „Stiebitzen“. Zurück beim Womo machten wir wieder einmal eine Pizza. Denn Nachmittag verbrachten wir draussen an der Sonne vor dem Womo. Richtig gemütlich. Zum Z‘nacht gab es nur noch ein Jogurt, wir waren immer noch satt vom Mittag.
Wetter: schön, sonnig, bis zu 23 Grad.
Das Wetter heute ist richtig für eine weitere Töfftour. Nach dem Frühstück machten wir uns bald auf den Weg. Unser erstes Ziel ist die Siedlung Camposol, kurz vor Mazarron. Die Fahrt dorthin war auch wieder gemütlich. Es ist überall wirklich sehr grün. Ich denke, in ein paar Monaten sieht das wieder anders aus. Die Siedlung Camposol ist riesig. Aber es ist alles sehr gepflegt und sieht auch gemütlich aus. Wir schauten uns noch etwas um. Dann fuhren wir weiter. Das nächste Ziel ist Puerto de Mazarron. Dort setzten wir uns in die Bar Route 66 (passt ja mit dem Motorrad) und assen etwas. Wir entschieden uns für das Menu. Poulet- und Rindcurry mit Reis oder Pommes. War gut. nach dem Essen ging es weiter zum Mercadona. Wir brauchten noch ein paar Sachen. Inklusive Brötchen zum aufbacken. Der Bäcker kommt hier einfach auch viel zu spät. Nach dem Einkaufen machten wir uns auf den Rückweg. Auch diese Strecke war gemütlich. So schön, wenn es nicht viel Verkehr hat. Manchmal haben wir das Gefühl, die Gegend ist ausgestorben. Zurück beim Womo ging es zuerst gleich unter die Dusche. Scheinbar ist heute ein privater, spanischer Anlass auf dem Stellplatz. Es sind inzwischen sicher etwa 30 Spanier angekommen. Das könnte dann auf den Toilette, Duschen und Abwaschbecken eng werden. Mal schauen wie laut es dann wird. Ich denke, sie sind in der grossen Halle. Und der Eingang ist ja hinter dem Gebäude, also sollte es nicht so laut sein. Zum Z‘nacht gab es Bacalao mit Zucchetti, Tomaten und viel Knoblauch.
Wetter: schön, sonnig, ein bisschen Wind. Bis zu 22 Grad.
Für heute wurde richtig viel Sonne und warme Temperaturen vorausgesagt. Hoffen wir, dass es stimmt. Nach dem Frühstück fuhren wir erstmals auf den kleinen Markt. Es hatte etwa 16 Stände. So wie wir es etwa erwartet hatten. Einmal rauf und runter, und wir hatten die fehlenden Artikel gefunden. Danach gingen wir noch kurz in den Spar um den Rest einzukaufen. Wir brauchten auch noch Brot. Heute gibt es zum Z‘mittag ein Fondue. Die Wetterapp hatte Recht und es war wirklich schönstes Wetter und sehr warm. Wir zogen uns kurze Hosen an und mussten sogar schon die Sonnenstore rausdrehen. Das Fondue war perfekt. Danach sassen wir draussen und genossen das schöne Wetter. Lesen, chillen und mal nichtstun. War sehr schön. Zum Z‘nacht gab es nochmals gemischten Salat (weil der wegmusste) mit Poulet.
Wetter: Sonne pur, warm. Bis zu 23 Grad.
2025-01-22 - Töfftour und Auswandererbesuch
Nach dem Frühstück warteten wir noch auf den Bäcker. Der kommt immer etwa gegen 9 Uhr 30. Wir kauften ein Brot und machten uns dann Sandwiches. Wir wollen heute mit dem Töff nach el Portus ans Meer. Da dort im Winter nichts ist ausser ein paar verlassenen Häusern, nehmen wir lieber ein paar Sandwiches mit. Wir waren noch nicht sehr lange unterwegs rief Hebu an und fragte wo wir seien. Wir sagten: unterwegs ans Meer. Er fragte ob wir nachher noch bei ihnen vorbei kommen. Er hat aber nicht gesagt, dass sie beim telefonieren bei uns auf dem Stellplatz sind. Ok. Die Fahrt ans Meer war schön. es hatte fast keinen Verkehr. In El Portus angekommen, stellten wir fest, dass es ein wenig windig war. Wir setzten uns trotzdem hin und assen unsere Sandwiches. Diese kleine Bucht ist wirklich schön. Die Meerluft war auch schön und tat gut. Wir fuhren dann weiter Richtung los Belones. Einmal quer durch Cartagena und bald darauf trafen wir bei den zweien ein. Wir plauderten dann eine Zeitlang. Es war gemütlich bei ihnen draussen neben dem Pool. Die Rückfahrt auf unseren Stellplatz dauerte dann auch nur etwa 25 Minuten. Es war ein schöner, gemütlicher Ausflug. Zum Z‘nacht gab es gemischter Salat mit Poulet.
Wetter: wechselhaft. Bis zu 20 Grad.
2025-01-21 - Cartagena mit dem Fahrrad
Heute wollen wir mit den Fahrrädern nach Cartagena. Scheinbar hat es hier in der Nähe einen Via Verde. Ein Fahrradweg. Nach dem Frühstück wollten wir noch ein bisschen warten bis es wärmer war, dann fuhren wir los. Der Weg führte zwischen Gemüse-, Salat- und Fruchtplantagen, fast alles flach, nach Cartagena. Dort endete erstmal der Fahrradweg. Aber kurze Zeit später fanden wir wieder einen. Bei einem Churrosstand machten wir eine kleine Pause. Wir waren ja schon etwa 12 Kilometer unterwegs. Danach ging es weiter Richtung Hafen. Wir radelten einmal um den Hafen rum, bis zu einem Leuchtturm. Dort draussen auf der Mole war es ziemlich luftig. Also zurück und einmal durch die Stadt. Entlang der vielen Museen und Sehenswürdigkeiten, suchten wir ein Restaurant. Es war Zeit um etwas zu essen und zu pinkeln. Mit vollen Mägen fuhren wir wieder Richtung Stellplatz zurück. Am Anfang hatte ich ein bisschen Mühe. Aber ich erholte mich wieder. Unterwegs sahen wir ja wieder viele interessante Sachen. Wiedehopf, Schweinchen (freilaufend), Iberienraubwürger und Kakteenblüten, abgeerntete und noch intakte Selleriefelder. Schade gibt es kein Geruchsbericht. Zurück auf dem Stellplatz zeigte der Zähler 37 Kilometer an. War ein schöner Tag. Zum Z‘nacht gab es Carpacchio.
Wetter: schön, bedeckt. Bis zu 18 Grad.
2025-01-20 - Stellplatz El Mastil
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder weiter. Das Ziel heute, der neue Stellplatz El Mastil. Der liegt zwischen Murcia und Cartagena. Unterwegs tanken wir noch Gas, damit wir auch an den nächsten kalten Morgen noch heizen können. Die Tankstelle lag fast auf unserem Weg. Da wir nicht wussten wie das tanken dort funktioniert, ging ich ins Büro fragen. Die Leute hier sind so freundlich und hilfsbereit. Das macht immer Freude solche zu treffen. Gegen halb zwölf trafen wir dann am Stellplatz ein. Er ist erst knapp 3 Monaten offen. Da er ja etwa 12 Kilometer vom Meer weg ist, hat es hier viele freie Plätze. Es waren nur etwa ¼ der Plätze belegt. Wir konnten uns einen Platz aussuchen. Es hat Plätze auf Beton und Plätze auf Kies. Wir entschieden uns für Beton. War einfacher den Anhänger reinzuschieben. Es sieht hier alles sauber und gepflegt aus. Rundherum hat es sehr viele Salatfelder. Das kleine Dorf gleich nebenan schauen wir uns dann Morgen an. Wir genossen unseren sonnigen Platz und machten nur einen kurzen Spaziergang, um zu schauen ob wir die Schweinchen sehen die man immer hört. Wir haben nur die Gebäude gesehen. Keine Schweine. Leider hatte es später ein paar Wolken gegeben und es wurde unangenehm draussen. Zum Z‘nacht gab es denn Rest Blumenkohlbombe von gestern.
Wetter: erst sonnig, später ein paar Wolken. Bis zu 17 Grad.
Die Nacht war nochmals kalt. Etwa 5 Grad hatte es am Morgen. Nachdem es ein bisschen wärmer wurde, nahmen wir die Fahrräder und fuhren Richtung Mittelmeer. Es waren ca. 13 Kilometer bis zum Strand. Da waren wir ja schon öfters. Da die Sonne so schön strahlte, sind wir beim Fahren nicht eingefroren. Wir staunten nicht schlecht wie viele Leute es am Strand hatte. Fast mehr als im Herbst. Es war ja wirklich schön. Und dazu war ja auch Sonntag. Wir hatten unsere Stühle und ein Picknick dabei. Wir blieben gut 2 Stunden dort und genossen das Meer und die Sonne. Auf dem Rückweg sahen wir, dass fast alle offenen Strandbeizchen voll sind. Also nehmen wir heute das Apero auf dem Stellplatz. Dort sassen wir dann auch nochmals in der Sonne. Zum Z‘nacht gab es eine Blumenkohlbombe.
Wetter: erst kalt, aber schön, wolkenlos. Bis zu 17 Grad.
2025-01-18 - Markt in los Narejos
Nach einer wieder kühlen Nacht, nicht mehr so schlimm dank unseren warmen Pyjamas, war wieder Markt hier gleich um die Ecke. Es hatte nicht ganz so viele Stände wie sonst, aber immer noch genug. Wir fanden die Sachen die wir suchten. Nach der halben Strecke gab es ein paar Churros zur Stärkung. Nach dem Markt gingen wir zum Womo um unsere Einkäufe abzuladen, danach fuhren wir noch schnell zum Mercadona. Wir kauften noch ein Stück Fleisch für den Grill. Zurück beim Womo packten wir den Grill aus. Es gab Filet, runde Zucchetti, frischen Blattspinat und Rösti aus dem Päckli. Danach war das grosse Abwaschen angesagt. Mein Schatzi hat das erledigt. Jetzt hatten wir noch genügend Zeit um die Sonne und das schöne Wetter zu geniessen. Relaxen war angesagt. Zum Z‘nacht gab es noch Gemüse mit Poulet.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 16 Grad.
Heute ist laut Wetterapp nicht so schönes Wetter angesagt.. Zum Glück weiss das Wetter das nicht. Die Sonne zeigte sich immer wieder zwischendurch. Auch ein paar kleine Regenspritzer gab es. Wir konnten auf alle Fälle ein bisschen draussen lesen. Um 13 Uhr fuhren wir zum Chinesen-Buffet 222. Das Essen war wieder sehr gut. Aber wie immer haben wir viel zu viel gegessen. Am Nachmittag war das Wetter dann immer noch wechselhaft. Das draussen Sitzen dauerte nicht mehr sehr lange. Also ein bisschen fernsehschauen und lesen drin. Zum Z‘nacht noch ein Stück Brot mit Schinken und Käse.
Wetter: sonnig, bewölkt, regnerisch. Alles in allem besser als gemeldet. Bis zu 16 Grad.
Nach dem Frühstück nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren Richtung San Javier. Unser Ziel für heute Leroy-Merlin und Decathlon. Könnten wir auch mit dem Motorrad machen, aber wir brauchen ein bisschen Bewegung. Ist ja auch nicht so weit. Knapp 8,5 Kilometer ein Weg. Mit Handschuhen gut machbar. Zum Glück war der Gegenwind noch nicht so stark. Das Powershopping kann beginnen. Beim Leroy-Merlin hat es ja noch viele andere Lädeli. Nachdem wir diese fast alle angeschaut hatten ging die Fahrt weiter zum Decathlon. Da fanden wir natürlich auch etwas. Nach dem Shoppen war schon wieder Mittag. Wieso nicht noch einen Ausflug in den KFC. Dann ging es endlich wieder zurück. Wir lasen noch eine Zeitlang draussen. Zum Z‘nacht gab es noch Gemüse mit Crevetten.
Wetter: schön, wenig Wolken. Bis zu 16 Grad.
Die Nacht war wieder ziemlich kühl. Aber dafür hatten wir wieder einen schönen Sonnenaufgang. Später am Morgen bekamen wir Besuch. Die Auswanderer kamen zu uns. Da das Wetter so schön war, konnten wir draussen sitzen, Käffele und Schwatzen. Nachdem alle News ausgetauscht wurden, fuhren sie wieder Nachhause. Wir werden sie nächste Woche auch mal besuchen um zu sehen, wie sie sich eingerichtet haben. Wir fuhren danach mit den Fahrrädern ins englische Quartier (jedenfalls nennen wir das so). Beim Mexikaner assen wir etwas zu Mittag. Fish und Chips und Chili-con-carne. Zurück beim Womo sassen wir wieder in der Sonne und lasen noch ein bisschen. Zum Z‘nacht gab es nur noch Rühreimuffins.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 15 Grad.
2025-01-14 - Markt in Los Alcazares
Nach einer kühlen Nacht, und einem schönen Sonnenaufgang mit Wolken, warteten wir noch eine Weile, bevor wir mit den Fahrrädern ins Städtchen fuhren. Es war immer noch frisch, aber die Sonne schien herrlich. Wir machten einen ersten Rundgang über den Markt. Preise vergleichen war wieder angesagt. Unterwegs machten wir eine kurze Churros-Pause. Die haben uns schon gefehlt. Wir kauften danach verschiedene Früchte und Gemüse. Schwerbeladen liefen wir zu den Fahrrädern zurück. Wir kauften unterwegs auch noch ein Poulet fürs Mittagessen. Auf unserem Platz haben wir herrlich Sonne zur Mittagszeit. Also gab es Essen draussen. Später machten wir noch einen kleinen Spaziergang ans Mar Menor runter. Es war so ruhig und hatte fast keine Leute unterwegs. Danach lasen wir eine Zeitlang noch in der Sonne. Natürlich wieder auf der Strasse. Dort ist es nach 15 Uhr am sonnigsten. Zum Znacht machten wir Langustini und Salat.
Wetter: sonnig, kühl in der Nacht. Danach bis zu 15 Grad.
Nach dem Frühstück fingen wir an zusammenzupacken. Wir haben einen Platz auf dem Stellplatz Eco los Alcazares reserviert. Nachdem wir bei Silvio bezahlt hatten (der Aufenthalt, Abstellplatz und Transit waren wirklich günstig), fuhren wir los Richtung Aspe. Dort wollten wir uns zuerst noch einen möglichen Stellplatz für die Zeit nach Alcazares ansehen. Auch ein kleiner privater Stellplatz bei einer Deutschen. Unterwegs machten wir noch einen Stop um einzukaufen. Nachdem wir den Stellplatz besichtigt hatten und er uns sehr gut gefallen hat, fuhren wir weiter Richtung los Alcazares. Die Chefin hat uns schon geschrieben ob wir wirklich kommen. Sie hätte sonst unseren Platz sicher problemlos noch mehrmals verkaufen können. Nachdem wir uns installiert hatten, sassen wir noch eine Zeitlang draussen an der Sonne. Unsere Pänels konnten sich auch noch ziemlich aufladen. Zum Z‘nacht gab es natürlich ein erstes Carpaccio.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 18 Grad.
Nach einer seeehhhr ruhigen Nacht, einem gemütlichen Frühstück und ein wenig Ipad spielen, machten wir uns dann auf den Weg in das kleine Dörfchen Foya. Da heute Sonntag ist sind nur einzelne Läden offen. Morgen fahren wir dann weiter und können unterwegs den Grosseinkauf erledigen. Aber wir heute und morgen Früh brauchen wir noch ein paar Kleinigkeiten. Das Wetter war richtig schön zum Fahrrad fahren. Die Gegend hier hat schon ihren Reiz. Viele Frucht- und Gemüseplantagen. Und natürlich die ganzen „Palmenbaumschulen“, Elche ist ja die Palmenstadt. Im kleinen Dörfchen kauften wir in einem Dialprix ein. Der Laden ist klein und es hatte sehr viele Leute drin. Aber unsere paar Sachen fanden wir schnell. Der Rückweg war auch gemütlich. Es hat hier fast keinen Verkehr. Am Nachmittag lasen wir draussen in der Sonne noch eine Zeitlang. Es war so schönes Wetter und relativ warm. Leider haben wir hier nur bis knapp vor fünf Uhr Sonne. Danach verschwindet sie wieder hinter denn grossen Palmen. Zum Znacht gab es noch den Rest Poulet und Salat.
Wetter: schön, bis zu 22 Grad.
Eigentlich wollten wir heute mit Heike und Silvio auf den Markt. Aber ich fühlte mich heute nicht so wohl. Also verzichteten wir auf den Ausflug. Mein Schatzi fuhr dann mit dem Fahrrad in einen kleinen Laden um das Nötigste einzukaufen. Den Rest des Tages verbrachten wir grösstenteils draussen, lasen und suchten einen neuen Stellplatz für die nächsten Tage. Wir haben hier bei Silvio einfach zuwenig Sonne oder zuviel Schatten auf dem Womo. Auch wenn man ein Jäckli tragen muss, ist es hier schön. Die Palmen rauschen fast wie das Meer. Zum Znacht gab es Salat mit Poulet.
Wetter: erst leicht bewölkt, dann sonnig. Bis zu 21 Grad.
Endlich ist es soweit. Wir können dem schmuddeligen Wetter wieder entfliehen. Mit Bus, Zug, Bus fahren wir an den Flughafen Basel. Unser Flieger startet mit ca. 45 Minuten Verspätung. Alicante empfängt uns mit schönem Wetter und angenehmen Temperaturen. Es ist aber auch ein wenig windig. Silvio holt uns ab. Unser Womo wartet brav auf uns. Wir nehmen draussen vor dem Womo noch ein Zerobierchen. Schön wieder hier zu sein. Da wir heute noch nicht so viel gegessen haben und wir keine frischen Vorräte haben, machten wir Spaghetti.
Wetter: Schweiz – kühl, unangenehm, 2 Grad. Spanien: schön, angenehm. 21 Grad.