La Réunion 2025
Um 6 Uhr war Tagwache. Schnell unter die Dusche und dann ging es die paar Minuten zu Fuss zum Flughafen. Das Abgeben des Gepäckes ging schnell und auch die Sicherheitskontrolle. Wir hatten unsere Plätze im Flugzeug auf Premium upgraded. Die Sitzabstände in der 777 der Air France sind für mich sonst viel zu klein. Meine Beine haben keinen Platz. Unser Flug hatte eine Stunde Verspätung. So hatten wir noch genügend Zeit zum Kaffeetrinken und Frühstücken. Die Sitzplätze im Flugzeug waren wirklich bequem und wir hatten genügend Platz um die Beine zu strecken. Nach dem Start gab es erstmal ein Glas Champagner. Kurz nach elf dann schon das Mittagessen. Jakobsmuscheln bekamen wir noch nie im Flugzeug. War sehr lecker. Später konnte man sich immer Süssigkeiten und Getränke in der Bordküche holen. Kurz vor der Landung gab es dann noch einen Snack. In Paris sind wir erschrocken, wieviele Leute im Terminal warteten. Die vielen Flieger die noch in die verschiedenen europäischen Städte fliegen sind wohl alle gut gebucht. Es ist schliesslich Ferienzeit in Frankreich. Der Flieger Richtung Zürich war pünktlich und landete sogar noch 10 Minuten früher. Leider mussten wir danach eine halbe Stunde auf unser Gepäck warten. Timo und Melanie warteten auf uns und fuhren uns dann nach Hause. Gegen 00:30 waren wir dann Zuhause. Eine schöne Reise ist zu Ende.
Wetter: Reunion weinte zu unserem Abschied. Regen, in Zürich trocken. Bis zu 20 Grad.
Wir standen wie immer um 7 Uhr auf. Der Rest der Familie schlief noch weiter. Kaline kam kurz mit uns runter. Sie verzog sich aber nach dem Pipi machen gleich wieder rauf zu Jessica ins Bett. Das darf sie normalerweise ja nicht. Aber heute war eine Ausnahme. Später ging mein Schatzi nochmals mit Kaline spazieren. Er sagte: auf dem Heimweg habe sie richtig gezogen. Wahrscheinlich hatte sie Angst, dass ihr Frauchen wieder weg geht. Zum Zmittagessen fuhren wir zusammen in nochmals in den Golfclub. So hatte auch Jessica weniger Arbeit und wir konnten nochmals gemütlich zusammen plaudern. Gegen Abend brachten uns Jessica und J.M. zum neuen Flughafenhotel B&B. Dieses hat erst diesen Monat geöffnet. Da unser Flug am Morgen früh ist, können wir so etwas länger schlafen und entspannt die 7 Minuten zum Flughafen laufen. Sonst wäre es ziemlich stressig geworden. Und die Familie hat ihr Haus wieder für sich. Wir glauben sie waren auch froh über unsere Entscheidung. Das Zimmer ist klein, aber sauber und gemütlich. Wir gingen früh ins Bett um Morgen wieder fit zu sein.
Wetter: schön, gegen Abend bewölkt. Bis zu 26 Grad.
Heute Mittag kommen Jessica, JM und Mathias zurück. Kaline ist schon den ganzen Morgen komisch. Ich glaube sie spürt die Rückkehr. Wir machen heute nochmals einen kleinen Ausflug nach St. Denis runter. Letzte Chance am "Le Barachois" nochmals nach Walen Aussicht zu halten. Wir spazieren ein bisschen hin und her. Wale liessen sich nicht sehen. Aber es war trotzdem schön nochmals so nahe am Meer zu sein. Wir picknickten auch noch bevor wir zurückfuhren. Die Hausbesitzer freuten sich uns zu sehen. Sie waren froh und zufrieden, dass ihr Haus noch stand und die Tiere sich in einem ausgezeichneten Zustand befanden. Sie waren von ihrem Flug noch ziemlich müde und nahmen am Nachmittag auch noch ein Nickerchen. Am Abend kochten Jessica und J.M. nochmals für uns. Das war sehr lieb von ihnen. Wir hatten lustige Gespräche. Für mich manchmal ein bisschen schwierig, da Jessica immer wieder vergass langsam zu sprechen. Aber mein Schatzi übersetzte dann für mich. Ein letztes Mal schliefen wir in Montagne.
Wetter: schön, wenig Wolken. Etwas windig. Bis zu 26 Grad.
2025-07-22 - Nochmals ins Meer
Nach dem Frühstück und einer Runde mit Kaline, fuhren wir wieder Richtung l’Hermitage les Bains. Wir wollen nochmals in den Indischen Ozean zum Schnorcheln. Heute hatten wir keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Wir waren ja auch früh dran. Um 10 Uhr begannen wir unsere Schnorchelrunde. Es hatte leider ein bisschen viel Strömung und es war noch Ebbe. Das heisst: das Wasser war nicht tief und wegen der Strömung mussten wir aufpassen, dass wir den Korallen nicht zu nahe kamen. Es war auch anstrengend gegen die Strömung anzukämpfen. Nach etwa 30 Minuten waren wir beide fix und fertig. Aber es war trotzdem schön. Die schönen, bunten Fischlein sind ja trotzdem da. Danach fuhren wir nochmals beim Fischladen vorbei. Es musste nochmals ein paar Thunfischsteaks sein. Auf dem Rückweg machten wir nochmals Halt beim Cap Homard. Es hatte wieder viele Leute auf der Suche nach Walen. Wale liessen sich nicht blicken, aber eine grosse Gruppe Delfine sahen wir dafür. Und am Schluss noch eine Meeresschildkröte. Zurück beim Haus verbrachten wir den restlichen Tag am und im Pool. Es war so schönes Wetter. Zum Znacht gab es dann die riesigen Thunfischsteaks. Mampf.
Wetter: schön. bis zu 28 Grad.
Heute machen wir einen Ausflug zum Grand Etang. Gegen neun Uhr ging es los. Unten rechts dem Meer entlang dauert die Fahrt circa eine Stunde. Nach der Abzweigung zum Grand Etang wurden die Strassen wieder eng. Beim Kreuzen eines anderen Autos stürzte dieser mit seinem Vorderrad über das Bord in den Graben(die Regengraben hier sind eine Katastrophe). Er hatte einfach ein paar Meter rückwärts fahren können, dann wäre das nicht passiert. Wir hielten an und schauten ob wir im helfen können. Aber sein Kollege meinte das ein Abschleppwagen in rausheben muss. Wir sollen ruhig weiterfahren. Ok. Beim Parkplatz vom Grand Etang angekommen, staunten wir wieder, dass es etliche Autos dort hat. Bei diesen engen Strassen. Zum Etang selbst ist es ein Fussmarsch von etwa 20 Minuten. Die Strecke wird als einfach eingestuft. Ok, wenn man Spass hat fast den ganzen Weg über lose Steine zu laufen? Wir haben dafür eindeutig nicht die richtigen Schuhe dabei. Wir gingen bis zum Aussichtspunkt über dem Etang. Aufgrund des schlechten Weges gingen wir dann wieder zum Auto zurück. Dort hat mein Schatzi vorher schon etliche Vögel gesehen. Es ging nochmals auf die Pirsch. Nach einer gewissen Zeit und hunderte Fotos später machten wir uns auf den Rückweg. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war meistens nur bedeckt. Aber zurück beim Haus, dauerte es nicht lange und es fing wieder an zu regnen. Oder besser gesagt, zu schütten. Bis zum Abend war der Pool wieder platschvoll.
Wetter: meist bedeckt, später starker Regen. Bis zu 24 Grad.
Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung le Port. Erstmal noch ein paar Ananas einkaufen. Danach ging es weiter nach l’Hermitage les Bains. Dort ist ja die grosse, geschützte Lagune wo man gut schnorcheln kann. Aber da es ja heute Sonntag ist, dazu schönstes Wetter, fast windstill, waren wir nicht die einzigen die an den Strand wollten. Das Parken war wieder sehr schwierig. Wir mussten halt weiter weg parken. Aber die 10 Minuten zu Fuss sind ja nicht tragisch. Es hatte sehr viele Leute hier am Strand. Da man nicht an so vielen Orten auf dieser Insel gefahrlos baden kann, ist das ja verständlich. Wir zogen unsere Schnorchelmasken an und ab ging es ins Wasser. Viele bunte Fische später, ich etwa nach 35 Minuten, mein Schatzi nach knapp 50 Minuten, war es an der Zeit uns wieder aufzuwärmen. Das Wasser ist nicht kalt, aber man schwimmt ja fast nicht sondern beobachtet mehr, also kühlt man auch aus. Zurück in Montagne genossen wir dann den Garten und die Sonne. Mein Schatzi lief später noch in den Park rauf. Ich fuhr mit Kaline später wieder nach. Später gingen wir noch eine Runde in den Pool. Kaline spielt so gerne mit dem Ball. Sie erinnert uns manchmal an einen Seehund der den Ball balanciert.
Wetter: sonnig, fast keine Wolken. Bis zu 26 Grad.
2025-07-19 - Rundgang in St. Denis
Jetzt sind wir schon mehr als drei Wochen hier und kannten St. Dennis nur vom durchfahren. Heute machen wir einen Rundgang durch das Städtchen. Nachdem wir endlich das Parken bezahlen konnten liefen wir los. Eine schöne Kirche, alte Kolonialhäuser, der botanische Garten, Einkaufsmeile, Moschee, petit Marche, Strandpromenade und vieles mehr. Am Schluss sind wir etwa 8 Kilometer rumgelaufen. Am Schluss assen wir noch bei einer Imbissbude etwas. Wir waren froh, dass wir ein bisschen sitzen konnten. Am Nachmittag sassen wir noch am Pool, aber es blieb leicht bewölkt. Die Thunfischsteaks zum Znacht waren wieder spitze. Pro Seite 1:15 Minuten.
Wetter: bedeckt, wenig Sonne. Bis zu 23 Grad
2025-07-18 - Markt und leider kein Bad im Meer
Heute wollen wir nochmals nach St. Paul auf den grossen Markt. Wie schon die vorderen Male war es schwierig einen Parkplatz zu finden. Aber wir sind mittlerweile auch kreativ und erfinden für uns einen Parkplatz. Bei unserer Rückkehr hat sich sogar noch ein anderes Auto neben uns gestellt. Auf dem Markt war es wieder sehr überfüllt. Aber wir fanden unsere Früchte trotzdem. Die Preise variieren ziemlich stark. Nach dem Einkauf fuhren wir weiter zum Schnorchelstrand. Dort angekommen fanden wir sofort einen Parkplatz. Leider dauerte unser Ausflug zum Strand nur ein paar Minuten. Es ging dort so ein starker Wind, dass wir uns entschieden ein anderes Mal wieder zukommen. Auf der Rückfahrt machten wir dafür noch einen Halt bei einem Fischladen. Wir kauften noch zwei Thunfischsteaks für morgen. Danach fuhren wir zum Golfclub zum Mittagessen. Zurück beim Haus konnten wir noch in den Pool. Da der Wind heute anders bläst ist es hier fast windstill. Die Sonne schien so schön, dass wir nochmals zum Park rauffuhren. Vielleicht klappt es ja mal mit einem schönen Sonnenuntergang. Tja, kurz bevor die Sonne runterging gab es wieder ein Wolkenband. Schade, war aber trotzdem schön.
Wetter: sonnig, ein paar Wolken. Bis zu 26 Grad
Nach dem Studieren des Wetterberichtes, entschlossen wir uns, heute zum Vulkan zu fahren. Es soll wenigstens bis zum Mittag schön sein. Also machten wir uns so früh wie möglich auf den Weg. Dieses Mal am Meer unten rechts entlang. Nach knapp einer Stunde führt der Weg dann über die la Plaine des Palmistes. Dies ist die einzige Strasse wo man quer über die Insel fahren kann. Die Strassen sind relativ gut ausgebaut und wenn man nicht gleich einen Lastwagen und einen Bus vor sich hat käme man gut voran. Aber dank diesen beiden Fahrzeugen vor uns, hatten wir mehr Zeit die wechselnde Vegetation zu bestaunen. Es war so schön. Nach längerer Zeit kam dann die Abzweigung Richtung Vulkan. Von dort aus sind es noch 25 Kilometer. Meistens bergauf. Klar, der Vulkan liegt ja auf 2600 Meter. Kurz vor dem Vulkan fährt man noch durch eine Sandwüste. Die letzten Kilometer wurden schwierig. Die Löcher auf der Schotterpiste immer grösser. Die armen Stossdämpfer. Beim Vulkan oben angekommen staunten wir wieder mal wie viele Leute hier unterwegs sind. Der Parkplatz ist gross und man hat Mühe überhaupt einen Platz zu finden. Unser Pokerspiel ging auf. Die Sonne schien noch. Es hatte etwa 12 Grad. Aber es zogen überall schon Wolken in die Höhe. Ich denke in einer Stunde ist es vorbei mit der schönen Aussicht. Wir bestaunten eine Zeit lang die Gegend und die erkalteten Lavaströme. Dann wurde es an der Zeit uns wieder auf den Rückweg zu machen. Zuerst mussten wir ja die Rüttelpiste wieder zurück. Danach war das fahren richtig angenehm. Zwischendurch sah man fast nicht mehr. Es hatte Nebelschwaden. Beim rauffahren hatten wir wirklich Glück, dass wir so viel von der Gegend sehen konnten. Das Wetter wechselt hier so schnell. Wir fuhren den Rest der la Plaine des Palmistes Richtung Tampon. Unten am Meer picknickten wir noch. Es fing dann auch wieder an zu regnen. Es hörte auch heute lange nicht mehr auf. Aber es war weniger Regen als gestern. Wir waren ziemlich Müde von dieser doch langen anstrengenden Fahrt.
Wetter: erst schön, sonnig, später bewölkt, dann Regen. Bis zu 23 Grad.
Heute machen wir einen Ausflug zu einem Etang wo es Vögeli haben soll. Nach den bekannten Sachen wie Frühstücken, Kaline ausführen, Picknick einpacken machen wir uns auf den Weg. Der Etang du Gol liegt etwa eine Stunde von hier weg. Richtung St. Louis. Von hier aus hat man immer die Wahl unten am Meer rechts oder links. Dieses Mal ging es wieder links runter. Beim Etang angekommen liefen wir zwischen dem Etang und dem Meer entlang. Wir sahen ein paar schöne Vögel. Der Weg war sehr gemütlich. Eine Zeitlang liefen wir direkt am Etang entlang. Bis zu dem Zeitpunkt, als es die Mücken auf mich abgesehen hatten. Aber oh Wunder, die Reunionmücken stechen mich nicht. Als wir nach unserem schönen, heissen Spaziergang wieder beim Auto ankamen, entschlossen wir uns, auf dem Rückweg noch zu einer Schildkrötenauffangstation zu fahren. Kelonia pflegt verletzte, kranke Meeresschildkröten. Diejenigen die ganz gesund sind, setzten sie wieder aus. Auf einem kleinen Rundgang wird alles erklärt. Dank dem Audioguide auch auf Deutsch. Nach dem interessanten Abstecher fuhren wir wieder Richtung Haus zurück. Unterwegs hielten wir noch bei einem Carrefour um einzukaufen. Dorthin unterwegs fing es an zu regnen. Nach dem Einkaufen und der Weiterfahrt schüttete es wie aus Kübeln. Solche Wassermengen sieht man nicht oft. Und das Stundenlang. Der Pool war bis am Abend fast am überlaufen. Wir haben festgestellt, dass die Katzen ein bisschen regenscheu sind. Sie schauten nur kurz raus und kehrten sofort wieder um.
Wetter: schön, heiss, dann Regen. Bis zu 28 Grad.
2025-07-15 - Cirque de Salazie
Nach dem Frühstück und einer Runde mit Kaline, machten wir uns auf den Weg zum Cirque de Salazie. Die Fahrt bis zu dem Talkessel dauerte etwa 1,5 Std. Die Fahrt in den Talkessel hinein ist von einer unglaublichen wilden Vegetation geprägt. Die verschiedenen Grüntöne und Pflanzen eine Wohltat für die Augen. Dutzende Wasserfälle links und rechts. Wir fuhren erst zu einem Aussichtspunkt rauf. Kurvig, teils enge Strassen. Naja, das sind wir uns ja schon gewohnt. Die Aussicht war super. Danach ging es Richtung Hell-Bourg. Ein hübsches, sehr touristisches Dorf im Herzen des Talkessels. Dort gibt es einen kleinen Wanderweg von ca. 600 Meter zu den 3 Cascades. Aber wie kann es anders sein. Erst nur steil, dann noch steinig und uneben. Als das Klettern zunahm streikte ich. Mein Schatzi ging die letzten 300 Meter alleine rauf. Ich machte mich sehr langsam auf den Rückweg. Unten angekommen wartete ich beim Auto auf mein Schatzi. Als er dann auftauchte, war er ein bisschen enttäuscht von den Wasserfällen. Er hatte es sich schöner vorgestellt. So ein Krampf und dann sowas. Naja, wir haben uns da nicht so gut vorbereitet. Wir fuhren dann wieder Richtung Haus zurück. Unterwegs picknickten wir noch schnell. Gegen drei Uhr waren wir wieder zurück. Kaline und die Katzen begrüssten uns freudig. Jetzt gibt es erst mal Erholung für die Knie. Heute Morgen war noch der Poolboy da, also müsste der saubere Pool auch noch benutzt werden.
Wetter: erst sehr sonnig, später bewölkt in Salazie und ein paar Tropfen. Dann wieder sonnig. Bis zu 26 Grad.
2025-07-14 - Spaziergang im Park
Heute hat uns wieder strahlende Sonne begrüsst. Nach dem Frühstück genossen wir ein bisschen die Sonne und die wärmenden Strahlen. Mein Schatzi lief dann in den Park hinauf. Ich fuhr mit Kaline später nach. Oben machten wir mit Kaline eine schöne Runde. Es war richtig warm, fast windstill, und dafür, dass Nationalfeiertag ist, hatte es noch sehr wenig Leute. Zurück beim Auto sagte mein Schatzi, er laufe jetzt wieder runter. Ok, sind ja deine Knie. Den Nachmittag verbrachten wir am und im Pool. Es war richtig schön.
Wetter: sonnig, wenig Wolken. Bis zu 27 Grad.
Es hat in der Nacht angefangen zu regnen. Zum Glück haben wir für heute nichts geplant. Wir verbrachten die meiste Zeit drinnen. Bei einer kurzen Regenpause machte mein Schatzi mit Kaline noch eine kleine Runde. Die Erholung tat uns beiden gut. Jetzt sind wir wieder fit und frisch im Kopf. Da Morgen hier Nationalfeiertag ist, planen wir auch noch nichts Grosses.
Wetter: fast den ganzen Tag regen. Bis zu 22 Grad.
Heute ist mal ein Erholungstag geplant. Wir genossen das schöne Wetter draussen. Mittags machten wir Pizza. Danach lief mein Schatzi wieder mal den Berg rauf. Er hatte heute ein bisschen länger als die letzten Male. Wir machten danach mit Kaline eine Runde durch den Park. Es hatte nicht so viele Leute wie erwartet, für einen Samstag, aber eine Gruppe hatte sogar eine Liveband dabei. Das tönte richtig gut durch den ganzen Park. Bis zum Sonnenuntergang blieben wir danach noch auf der Terrasse sitzen.
Wetter: schön, wenig Wolken. Bis zu 27 Grad.
2025-07-11 - Markt und Schnorcheln
Nach dem Frühstück fuhren wir nach St. Paul auf den Markt. Die Früchte gingen uns wieder aus. Nach längerem Suchen fanden wir dann doch noch einen Parkplatz. Unglaublich wie viele Autos dort wieder waren. Wir liefen gemütlich über den Markt und kauften unsere Ananas, Goyave, Passionsfrüchte, Gemüse und Salat ein. Danach machten wir uns auf den Weg Richtung St. Gilles les Bains. Wir wollten wieder Schnorcheln in der Lagune. Auch dort fanden wir mit viel Mühe noch einen Parkplatz. Für dass es hier Winter ist, sind unglaublich viele Leute am Strand. Wir schnorchelten eine Weile und kämpften mit der Strömung. Aber es hat sich wieder gelohnt. Wir haben viele, zum Teil sehr grosse Fische gesehen. Später assen wir auf dem Rückweg noch ein kreolisches Menü. Eins mit Fisch und das andere mit Poulet. Es schmeckt richtig gut und frisch. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir auf der Terrasse.
Wetter: schön, bedeckt. Bis zu 30 Grad.
2025-07-10 - Grosse Inselrundfahrt
Um neun Uhr, nachdem mein Schatzi schon mit Kaline spazieren war, starteten wir unsere Inselrundfahrt. Da heute Mittag um 13 Uhr die Putzfrau kommt und in dieser Zeit die Tierchen draussen sind, können wir einen längeren Ausflug machen. Wir fuhren wieder Richtung St. Anne an der Kirche vorbei weiter. Ein erster Stop machten wir bei der Pont Suspendu. Die genügte mit den Jahren, für den immer schwereren Fahrzeugen nicht mehr. Daneben wurde eine neue gebaut. Und diese renoviert und als Touri-attraktion geöffnet. Weiter ging die Fahrt danach Richtung Lava. Die Nötre Dame des Laves kannten wir ja schon von unserem ersten Besuch der Insel. Eine kleine Kirche wo die Lava direkt vor der Türe stoppte. So wurde die Kathedrale zur Berühmtheit. Leider wir diese gar nicht gepflegt und verlottert immer mehr. Ein paar Kübel Farbe könnte da schon helfen. So viele Leute die bei dieser Kirche stoppen. Schade. Wir fuhren weiter bis zur Anse Cascade. Ein schöner Picknickplatz am Meer mit vielen kleinen Wasserfällen. Sehr gemütlich. Im Sommer sicher ein sehr beliebter, kühler Ort. Danach ging es weiter zu den grossen Lavafeldern. Überall hat es Tafeln mit den Jahreszahlen der verschiedenen Ausbrüche. Die Strasse musste schon öfters neu gebaut werden. Es dauert einfach immer länger bis die Lava wieder kalt ist. Viele Ausbrüche enden im Meer. Die Insel wächst an dieser Stelle immer ein bisschen. Die Lavaströme faszinieren uns immer wieder. Was da alles runterkommt. Bei einem Picknickplatz machten wir einen Essenstop. Direkt am Meer. Die hohen Wellen hinterliessen immer ein paar Tropfen Gischt auf uns und unseren Brillen. Weiter ging es zum Cap Mechant. Eine schöne Steilküste mit toller Aussicht. Die Fahrt ging dann weiter zu einem Wasserfall: Cascade Grand Galet. Etwa 14 Kilometer ins Landesinnere. Ich hätte danach meinen Schatzi wieder mal zum Mond schiessen können. Die Strassen waren teilweise sehr eng, steil (22%) und löchrig. Beim Parkplatz angekommen war ich etwas geschafft. Wir liefen die 300 Meter bis zum Wasserfall rauf. Viele Leute, viele Autos (es gibt keinen anderen Weg, das heisst alle müssen diese kriminellen Strassen rauf) die die Aussicht genossen. Scheinbar kann man dort auch Canyoning machen. Es hatte auf jeden Fall ein paar Gruppen unterwegs. Die Fahrt runter überliess ich meinem Schatzi. Wir hatten Glück und es fuhr vor uns eine Ambulanz runter. Einfach hinterher und die schaut schon dass sie Platz hat. Ich war froh als wir wieder unten waren. Wahrscheinlich kam es mir nur durch die Müdigkeit so schlimm vor. Das letzte Ziel war noch Grand Anse. Ein sehr bekannter Strand hier auf Reunion. Und auch hier hatte es sehr viele Leute. Mit Glück bekamen wir noch einen Parkplatz. Aber auch hier ist die Stimmung richtig gut. Aussicht aufs Meer bombig. Jetzt ist es Zeit den Rest der Insel zu umrunden. Wir hatten noch rund 1,5 Std. bis zum Haus zurück. Leider hatte es noch mehrere Staus unterwegs. Naja war schliesslich auch schon wieder Feierabendverkehr. Aber hier hat es ja immer viel zu viel Verkehr. Gegen 17:15 waren wir endlich wieder zurück. Ein langer Tag mit einer langen Fahrt. Aber wir haben wieder viele schöne Dinge gesehen.
Wetter: schön, bedeckt, dann wieder sehr schön. Bis zu 28 Grad.
Wir waren verunsichert, was wir mit der Fehlermeldung im Auto machen sollen. Tipps und Trick und Telefonate führten nicht zum Erfolg. Also erstmal nicht mehr beachten sondern normal fahren. Gegen 9 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Niagara-Fälle. Das soll ein kleiner hübscher Wasserfall sein. Wie oftmals sind die Zufahrtsstrassen katastrophal. Dort angekommen staunten wir wieder mal über die vielen Leute. Der Wasserfall sah im Sonnenlicht herrlich aus. Ein schöner Regenbogen bildete sich. Es hatte auch mehrere Reunionweihen. Plötzlich sah ich am Himmel etwas anderes. Zwei Flughunde. Ein Einheimischer hat uns dann aufgeklärt, dass er sie bei Tag noch nie gesehen hat. Wahrscheinlich wurden sie aufgeschreckt. Er erzählte uns auch weiter, dass die Flughunde im 19. Jahrhundert auf Reunion ausgestorben waren. Erst vor ca. 20 Jahren kamen vereinzelte Tiere mit den Zyklonen von Mauritius rüber. Was für ein Glück wir doch hatten diese schönen grossen Tiere zu sehen. Wir fuhren weiter zu einem schönen indischen Tempel. Die stehen hier öfter rum. Die Fahrt ging weiter zu einer Barockkirche. Die steht in St. Anne. Leider ist sie wegen Zyklonschäden geschlossen. Schade. Am Bassin-Bleu machten wir Picknickpause. Wieder so ein schöner, ruhiger Ort voller Picknickstellen. Nach der Pause ging die Fahrt weiter. Wir wollten noch einen Leuchtturm anschauen. Unterwegs machten wir aber noch einen Stop beim Bricoleur. Dort gibt den Gartenstuhl, der gestern zu Bruch ging. Leider hat es nur noch Grün-gelbe. Egal, wenigstens passt das Polster. Beim Leuchtturm angekommen waren wir ein bisschen enttäuscht, dass man ihn nicht richtig ansehen kann. Er wäre nämlich sehr hübsch. Es war jetzt Zeit wieder zu unseren Vierbeinern zurückzufahren. Die Fehlermeldung ging heute Morgen irgendwann weg, aber auf dem Rückweg kam sie wieder. Sch…… Mal schauen wie es morgen aussieht.
Wetter: schön, Wolken. Bis zu 26 Grad.
Die Nacht war wieder ein bisschen ruhiger. Die Hustenanfälle verringern sich. Wir sind froh, wenn diese endlich vorbei sind. Beim Aufstehen regnete es. Also gab es heute mal Frühstück drinnen. Mein Schatzi ging danach eine Runde mit Kaline spazieren. Heute wollen wir einen längeren Ausflug machen. Ziel ist Cilaos. Dieses Städtchen ist der regenreichste Ort auf dieser Insel. Auch ein bekannter Kurort. Gleich dahinter befindet sich der Piton de Neige. Der höchste Berg der Insel. Die Fahrt dorthin dauert etwa 2 Stunden. Nachdem es langsam wieder bergauf ging, bekamen wir eine Fehlermeldung des Autos. Motorreparieren lassen. Super, und was jetzt? Erstmal Timo fragen. Ein paar Tipps später, die alle nichts nutzten, brachen wir unseren Ausflug ab. Ein Besuch in einer Peugeotgarage konnten wir auch nicht helfen. Hatten keine Zeit. Also planten wir um. Wir fuhren ans Meer. Am Plage d’Etang Sale konnten wir in einem bewachten Bereich ein bisschen baden. Was für ein herrlicher Strand. Der Sand richtig schwarzglitzern. Die Stimmung wie überall chillig und schön. Nach dem herrlichen Bad im Meer assen wir noch etwas zu Mittag. Danach machten wir uns auf den restlichen Rückweg. Wir müssen mit JM besprechen, was wir machen bezüglich des Autos. Das letzte Stück bergauf kam natürlich die Fehlermeldung wieder. Ok. Zurück beim Haus ging auch noch ein Gartenstuhl kaputt. Passt ja zu diesem Tag.
Wetter: erst Regen, dann herrliche Sonne. Bis zu 28 Grad.
Heute wollen wir uns auf die Spuren der Vanille machen. Geplant ist ein Besuch der Vanillefarm in Sainte Suzanne. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten. Wir kamen rechtzeitig vor der ersten Führung an und bekamen dafür auch noch Tickets. Da die ganze Führung auf Französisch ist, konnten wir uns eine kleine Übersetzung durchlesen. Mit diesen Infos konnten wir dann den ausführlicheren Erzählungen besser folgen. Die Vanille ist hier sehr berühmt. Sie soll die beste der Welt sein. Wir wussten bis jetzt nicht wie viel Arbeit mit diesen Schoten verbunden ist. Jede Blüte muss von Hand bestäubt werden, rechtzeitig abgelesen, gekocht, getrocknet, massiert, wieder getrocknet usw. Alles Handarbeit. Es vergehen mehr als zwei Jahre bis die Schoten gut sind. In anderen Ländern wird die Reifung abgekürzt, daher sind sie ein bisschen günstiger aber auch nicht so geschmackvoll wie die Bourbonvanille. Die Führung war sehr interessant. Wir fuhren danach noch bei einer Rumbrennerei vorbei. Aber dieser Besuch war für nix. Der Rum richtig überteuert. Brauchen wir nicht. Auf dem Rückweg hatte es noch einen richtig grossen Leclerc. Also noch ein bisschen shoppen. Zurück beim Haus war es Zeit um noch ein bisschen zu chillen. Wir sind beide noch nicht richtig fit. Daher wieder total kaputt.
Wetter: wie immer. Sonnig, bewölkt. Bis zu 26 Grad.
2025-07-06 - Markt und Etang de Saint Paul
Die Nacht war wieder sehr unruhig. Die Hustenanfälle sind immer noch da und stören den Schlaf. Aber heute wollen wir trotzdem einen kleinen Ausflug machen. Erst auf den Markt ein paar frische Früchte und Gemüse kaufen. Danach fuhren wir noch ein Stück weiter bis nach St. Paul. Dort hat es einen Etang. Ein richtig schöner Park zwischen Etang und Meer. Voll mit Picknickstellen, Vögeln und richtig schönen Pflanzen. Da Sonntag war hatte es auch wieder ziemlich viele Leute unterwegs. Aber es herrschte auch hier eine so schöne Stimmung. Wir fanden ein paar interessante Vögel. Auch die heruntergefallenen Nester der Webervögel sind interessant. Die sind wirklich wie gewoben. Nach unserem Rundgang, zum Glück mal flach, fuhren wir wieder zurück zu unserem Heim. Wir waren beide ziemlich kaputt. Aber es tat gut wieder etwas zu unternehmen. Den Rest des Tages erholten wir uns.
Wetter: schön, bedeckt. Bis zu 27 Grad.
Nachdem es mir langsam besser geht, geht’s dafür meinem Schatzi immer schlechter. Musste ja so kommen. Das heisst, heute verbringen wir den Tag nochmals zuhause. Zwischen Dafalgan, Tee und kurzen Schläfchen verging dieser Tag auch. Dazwischen kochte ich noch eine Hühnersuppe. Mit frischen Hühnerschenkeln viel Gemüse (sogar Sellerie kam rein). Die war richtig gut. Die Hoffnung ist, dass es uns beiden bald wieder gut geht.
Wetter: schön, bedeckt (wie immer) bis zu 25 Grad.
2025-07-04 - Essen im Golfclub Colorado
Heute Morgen fühlte ich mich langsam wieder besser. Aber ich hatte fast keine Stimme mehr. Dafür fing mein Schatzi an zu kränkeln. Na Bravo. Musste ja so kommen. Nach dem Frühstück machten wir uns trotzdem auf den Weg nach St. Denis runter. Wir brauchten noch ein paar Sachen. Unterwegs hatte es noch einen Markt. Dort holte ich ein paar Passionsfrüchte, Ananas und eine Papaya. Danach ging es weiter zum Decathlon. Was war dieser Laden für eine Enttäuschung. So ein Chaos haben wir noch nie gesehen. Schlimm. Wir gingen weiter zum Carrefour. Dort herrschte schon beim Parkplatz ein Chaos. So viele Leute hatten wir nicht erwartet. Es ist doch Freitag und nicht Samstag. Oder haben wir uns im Tag getäuscht? Drinnen herrschte etwa das gleiche Chaos wie draussen. Nach dem Einkaufen machten wir noch Stop bei einem Whalewatchingspot. Wir verbrachten etwa 20 Minuten dort und schauten auf Meer. Das Wasser war etwas unruhig. Leider hatten wir ausser ein paar Vögel nichts gesehen. Das nächste Mal haben wir vielleicht mehr Glück. Wir entschlossen uns bei der Rückfahrt noch schnell zum Golfclub rauf zu fahren und etwas zu essen. Nach zwei Tagen habe ich wieder etwas Hunger. Das Essen war wieder sehr lecker. Burger für mein Schatzi und Dorade für mich. Den Nachmittag verbrachten wir dann im Garten. Meinem Schatzi ging es jetzt schnell schlechter. Gegen Abend hatte er auch Fieber. Naja, diese zwei Tage muss er jetzt durch.
Wetter: schön, bedeckt. Am Meer recht luftig. Bei uns oben etwa 24 Grad. Am Meer unten immer 2 – 3 Grad mehr.
2025-07-03 - Langsame Erholung
Eigentlich ist es hier ja viel zu schön um krank zu sein. Aber wir können es nicht ändern. Inzwischen habe ich festgestellt, dass ich wahrscheinlich eine kleine Grippe habe und nicht nur eine Erkältung. Da noch Gliederschmerzen zum Rest dazu kamen. Ich hoffe jetzt, dass sich mein Schatzi nicht auch noch angesteckt hat. Heute um 8 Uhr hat es geklingelt und die Putzfrau ist aufgetaucht. Laut Plan hätte sie schon am Montag kommen sollen. Aber ist ja jetzt egal. Sie hat einiges zu tun mit den vielen Katzenhaaren. Wir setzten uns draussen in die Sonne und warteten bis sie fertig war. Nach drei Stunden blitzte das Haus wieder vor Sauberkeit. Das nächste Mal sollte sie am Montag kommen. Sehr komfortabel so ein Tier- und Haussitting ohne Putzarbeiten. Mein Schatzi ging am Nachmittag noch mit Kaline spazieren, einkaufen und in die Apotheke. Morgen geht es hoffentlich wieder besser.
Wetter: schön, bedeckt (wie immer). Bis zu 25 Grad
Fieber, Husten, Schnupfen, Halsweh. Das ganze Programm kam wie angeschossen. Eigentlich hatten wir für heute wieder einen Ausflug geplant. Aber den müssen wir verschieben. Nach dem Frühstück ging ich wieder ins Bett. Ich hatte die ganze Zeit kalt. Mein Schatzi hatte endlich mal Zeit seine Fotos zu sortieren. So ging der ganze Tag weiter. Kurze Zeit draussen, dann wieder ins Bett. Am Abend nochmals ein Rum und früh ins Bett. Der Husten ist schlimmer geworden. Also Bonbons lutschen. Das hilft ein bisschen. Im Laden gegenüber hat es Ricola.
Wetter: schön, bedeckt (alle Tage dasselbe Spiel, am Morgen schönste Sonne, am Nachmittag gibt es Wolken) bis zu 24 Grad.
Da wir gestern ja so lange unterwegs waren, wollen wir es heute etwas langsamer angehen. Frühstücken, etwas chillen. Das ist auch mal wieder schön. später lief mein Schatzi wieder zum Park rauf (es sind nur etwa 3 Kilometer, aber alles bergauf, durchschnittlich mit 10 Prozent Steigung). Ich kam mit Kaline später nach. Schon beim Rauffahren merkte ich, dass ich nicht mehr so fit bin. Wahrscheinlich hatte ich mich gestern erkältet. Als setzte mich mein Schatzi auf ein Bänkli und machte die Runde mit Kaline alleine. Gegen Abend ging es mir immer schlechter. Nach einem Rum ging ich früh ins Bett. Mitten in der Nacht bin ich dann mit Schüttelfrost aufgewacht. Zum Glück hatten wir Dafalgan im Gepäck.
Wetter: Sonne, bewölkt. Bis zu 25 Grad.
2025-06-30 - Walbeobachtungsfahrt
Heute Morgen fahren wir nach St.Gilles les Bains. Wir haben eine zweistündige Schiffsfahrt gebucht. Eigentlich sollten die Wale jetzt hier sein. Beim wegfahren sahen wir sofort eine Meeresschildkröte. Der Kapitän fuhr dann eine halbe Stunde raus auf Meer. Er fand eine grosse Delfinschule. Es war sehr lustig diesen Delfinen zuzusehen. Sie hatten auch noch Babys dabei. Hier herrschen strikte Regeln. Die Beobachtungszeit ist beschränkt. Finden wir eigentlich gut so. Wir fuhren dann weiter in die Bucht von St. Paul. Doch die Wale waren heute leider nicht da. Dafür gab es Rumpunch und Samosas. Auf der Rückfahrt sahen wir noch mehr Schildkröten. Die Fahrt war schön und heiss. Nichts von Abkühlung durch den Fahrtwind. Zurück beim Hafen holten wir uns etwas zu essen beim Take-away. Wir fuhren weiter Richtung Plage l’Hermitage. Dort gibt es einen schönen Strand zum schnorcheln. Doch zuerst suchten wir uns einen Platz um unsere Reisgerichte zu essen. Danach ging es endlich ins Wasser. Das Wasser war herrlich warm. Die Lagune durch ein Riff geschützt. Wir sahen viele kleine und grössere bunte Fische. Das war so schön. Nach etwa 40 Minuten musste ich das Meer leider wieder verlassen. Ich bekam kalt. Aber wir kommen wieder, du schöner Indischer Ozean. Es war langsam an der Zeit wieder zurück zu fahren. Der Ausflug war ein bisschen länger als die vorherigen. Kaline und Lady hatten richtig Freude, dass wir wieder zurück waren.
Wetter: schön, bedeckt. Bis zu 27 Grad warm.
2025-06-29 - Gemüsemarkt in le Port
Am Freitag als wir Richtung St. Paul fuhren, sah mein Schatzi, dass es in le Port am Sonntag auch einen Markt geben soll. Da wir in St. Paul leider nur eine Ananas gekauft hatten, und die so gut schmecke, hofften wir noch ein paar kaufen zu können. Der Markt war nicht sehr gross. Aber das angebotene Gemüse und die frischen Früchte waren super. Die Ananas fanden wir fast an jedem Stand. Ich freue mich schon wieder heute Abend eine zu essen. Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich zu einem Aussichtpunkt über der Autobahn. Als wir dort ankamen, mussten wir den Plan jedoch ändern. Dieser Weg ist nichts für mich. Dort in der Nähe ist auch das Lazaret. Dort wurden die Sklaven in Quarantäne untergebracht. Leider ist Sonntag, das heisst geschlossen. Aber wir stoppen sicher hier nochmals unter der Woche um alles zu besichtigen. Auf dem Rückweg zum Haus, stoppten wir noch an zwei Aussichtspunkten. Die Fahrt vom Meer zurück muss man sich so vorstellen. Von Zuhause nach Pres d’Orvin, aber mit etwa 15 Haarnadelkurven und 10 mal mehr Verkehr. Und das ist die einzige Strasse von St. Denis nach Montagne. Am Nachmittag lief mein Schatzi wieder in den Park rauf. Ich kam mit Kaline 45 Minuten später nach. Es ist fast unvorstellbar. Der ganze Park ist voll mit Menschengruppen die picknicken und grillen. Es herrscht eine richtig schöne, ruhige Atmosphäre. Einfach nur schön. Ein gemütlicher Sonntag geht zu Ende.
Wetter: sonnig, bewölkt. Bis zu 26 Grad.
2025-06-28 - Frischer Thunfisch
Nach dem Frühstück machten wir mit Kaline eine kleine Runde. Danach fuhren wir mit dem Auto zum Fischladen. Der ist nicht weit weg, aber zu Fuss ein halber Tagesausflug. Wir kauften zwei schöne Thunfischsteaks. Danach holten wir uns noch ein Poulet. Wir fuhren noch ein paar Kilometer weiter runter. Dort befindet sich eine alte verlassene Mühle. Leider ist alles sehr verrottet und ungepflegt. Zurück beim Haus genossen wir erstmal die Sonne. Einfach mal chillen. Zum Z‘nacht machten wir dann die Thunfischsteaks. Mann, waren die lecker. Machen wir bald mal wieder.
Wetter: schön, ein paar Wolken, starker Wind. Bis zu 26 Grad.
Es regnete die ganze Nacht und auch am Morgen noch ein bisschen. Laut Meteo soll es langsam wieder trocken werden. Heute ist Markt in St. Paul. Da wollen wir mal schauen gehen was es so für ein Angebot hat. Die Fahrt dorthin dauert etwa 40 Minuten. Dann fing die Parkplatzsuche an. Wir fanden ein Plätzchen auf dem Trottoir. Bei uns gäbe das wohl eine Busse. Aber hier parken alle so. Kaum auf dem Markt angekommen, fand ich schon ein kleines Andenken für zu Hause. Upps, die Tasche hatten wir auch vergessen. Aber hier gibt es ja so schöne. Die bringen wir sicher auch noch in den Koffer. Das Angebot von Früchten und Gemüse war super. Es hatte mehrere Sachen die wir noch nie gesehen hatten. Passionsfrüchte, Ananas und die kleinen roten Goyabeeren kauften wir ein. Dazu noch ein paar Rüebli. Ein paar Samosas und ein Reisgericht mit Poulet kauften wir auch noch. Es war ziemlich warm zwischen den Ständen. Also machten wir uns auf den Weiterweg. Wir wollen nach St. Gilles, um uns für eine Wal-Tour anzumelden. Unterwegs stoppten wir noch am Cap La Houssaye. Man hat dort auch eine schöne Aussicht. In St. Gilles angekommen suchten wir das Büro des Ausflugschiffes. Wir meldeten uns für Montag an. Jetzt war Zeit um wieder nachhause zu fahren. Die Vierbeiner freuten sich natürlich uns zu sehen. Am Nachmittag ging mein Schatzi dann zu Fuss bis zum Parc du Colorado rauf. Ich fuhr mit Kalline dann später mit dem Auto rauf. Wir machten beide oben im Parc einen Rundgang. Irgendwann trafen wir uns wieder. Das Wetter ist wirklich besser geworden. Einfach der Wind bläst immer noch ziemlich. Zurück beim Haus konnten wir noch draussen ein Apéro nehmen. Sobald dann die Sonne weg ist, geht es ins Innere.
Wetter: erst noch ein bisschen Regen, danach immer schöner. Bis zu 26 Grad.
Nach einer wieder sehr ruhigen Nacht genossen wir das Frühstück auf der Terrasse. Zwischendurch gab es ein paar kleine Regentropfen. Die störten aber nicht, da die Luft angenehm warm ist. Später gingen wir mit Kalline in den Parc du Colorado. Heute gibt es die grosse Spazierrunde. Es windete ziemlich stark. Aber der Ausblick von dort oben begeistert uns immer wieder. Gegen Abend fing es an zu regnen. Das Wetter hier wechselt immer ziemlich schnell.
Wetter: schön, bewölkt, schön, regnerisch. Bis zu 27 Grad
2025-06-25 - Ausflug zum Cap Noir
Wir hatten den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Mal schauen ob das etwa passt mit der Fütterung der Tierchen. Nachdem Mysti gestern Abend nicht rein wollte, stand sie jetzt miauend vor der Tür. Tür auf – Mysti rein – ein Sprung auf den Katzenbaum wo ihr Futter steht. Sie hatte Hunger nach dieser langen Nacht. Nach einem gemütlichen Frühstück planten wir den Tag. Heute wollten wir einen Ausflug machen zum „Cap Noir“. Aber erst machten wir noch die kurze Tour mit Kalline. Danach starteten wir den Peugeot 2008. Die Fahrt Rückwarts aus dem Tor erfordert ein bisschen Übung. Aber wir schafften das Problemlos. Wir fuhren erst Richtung la Posession. Es ging rauf und runter, war kurvig, aber die Strassen sind alle gut. ich kam kaum dazu mal in den dritten Gang zu schalten. So ging es fast eine Stunde. Aber die Landschaft ist traumhaft schön. Als wir endlich unten auf der Autobahn waren, ging es dann schon schneller vorwärts. Nach der Ausfahrt Richtung „Cap Noir“ ging es dann etwa 14 Kilometer Bergauf. Zum Glück bin ich selbst gefahren, sonst wäre es mir sicher schlecht geworden. So viele Haarnadelkurven wie auf dieser Strecke haben wir noch nie erlebt. Beim Parkplatz ging der Wanderweg Richtung „Cap Noir“ los. Es soll nur 15 Minuten weit sein (wahrscheinlich für einen Sprinter). Bergauf, staubig, steinig, überall kommen Befestigungseisen aus dem Weg, wurde es für mich nach kurzer Zeit zu gefährlich. Der Abhang war direkt neben dem Weg. Meine Höhenangst nahm überhand. Schwindel und zittrige Knie sind keine gute Voraussetzungen für solche Wege. Also kehrte ich um. Mein Schatzi ging alleine weiter. Beim Parkplatz wartete ich dann auf die Rückkehr meines Schatzis. Ich hatte ein bisschen Angst um ihn. Er kam dann zum Glück unbeschadet zurück. Die Berge sind traumhaft schön. Überall hat man eine tolle Aussicht aufs Meer. Wir fuhren dann wieder den Berg runter. Die Kurven waren nicht weniger geworden. Aber abwärts einfacher zu fahren. Zurück Richtung St. Denis nahmen wir dann die Autobahn. Das geht schneller. Das letzte Stück führte über die teuerste Autobahn der Welt. Diese wurde im Meer vor der Steilküste gebaut. Schon sehr speziell. In St. Denis gingen wir noch einkaufen. Erst in einen Naturalia, danach noch in den Carrefour. Es hat hier sehr viele Läden. Die Preise sind, laut unserem Hausbesitzer, etwa 30 Prozent teurer als in der Metropole. Wir fanden die wichtigsten Sachen. Danach ging es wieder mal bergauf zurück zum Haus. Die Tiere waren froh uns wieder zu sehen. Wir waren wieder ziemlich müde. Fazit dieses Tages: Es war schön und abwechlungsreich. Wir haben schon ein Teil dieser Insel gesehen und erkundet. Aber es hat noch viel anzuschauen. Es fahren hier viel zuviele Autos rum.
Wetter: schön, zwischendurch ein paar Wolken. Bis zu 28 Grad.
2025-06-24 - Essen im Golfclub und Abreise Jessica und JM
Nach einer sehr ruhigen erholsamen Nacht hatte uns JM schon das Frühstück bereit gestellt. Wir assen gemütlich draussen auf der Terrasse und genossen das schöne Wetter. Später zeigte uns JM den kurzen Hundespaziergang durchs Dorf. Natürlich geht es immer rauf oder runter. Schliesslich heisst dieses Quartier Montagne. Am Mittag fuhren wir wieder Richtung Parc de Colorado. Dort befindet sich der Golfclub. Wir gehen ins Restaurant essen. Das soll hier sehr gut und günstig sein. Wir lassen uns überraschen. Nachdem uns JM die etwas spezielleren Menüs erklärt hat, entschieden wir uns für ein Reisgericht mit Crevetten. Das hat wirklich sehr gut geschmeckt. Es hatte auch noch ein paar gewürzte Zwiebeln auf dem Teller. Die waren so scharf das es mich fast umgehauen hat. Hustenanfall inklusive. Auf diese verzichten wir das nächste Mal. Zurück beim Haus genossen wir dann die Sonne und chillten am Pool. Nachdem Jessica nach Hause kam, die Zwei hatten nur noch knapp 2 Stunden Zeit bis sie zum Flughafen mussten, wurden noch schnell der Vertrag unterschrieben und JM zeigte uns noch den Fisch- und Gemüseladen. Danach gingen wir zwei noch kurz einkaufen, damit JM und Jessica in Ruhe fertigpacken konnten. Um sechs Uhr wurden sie von einem Kollegen abgeholt und zum Flughafen gebracht. Jetzt waren wir alleine mit dem Hündchen und den Katzen. Zuerst ein komisches Gefühl, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt. Um 9:30 war dann für uns Feierabend. Es fehlen noch ein paar Stunden Schlaf.
Wetter: schön, ein paar Wolken. Bis zu 28 Grad.
2025-06-23 - Ankunft in Reunion
Pünktlich um 7 Uhr morgens landeten wir in Reunion. Die Sonne empfing uns. Der Flughafen liegt direkt am Meer. Wir wurden draussen von JM freundlich in Empfang genommen. Mit dem Auto ist es etwa eine halbe Stunde zu fahren. Ohne Verkehr würde eine Viertelstunde reichen. Ich denke, es hat viel zuviele Autos auf dieser kleinen Insel. Beim Haus angekommen, wurden wir von Kalline erstmal freudig begrüsst. Sehr süss diese kleine Pudeldame. Die Katze Lady schaute uns auch an. Mysty versteckte sich lieber. JM zeigte uns dann alles und liess uns danach Zeit um auszupacken und zu duschen. Jessica, seine Frau muss heute noch arbeiten. Das Haus ist sehr gemütlich und der Garten mit dem Pool und den Pflanzen wirklich schön. Ich denke da werden wir uns wohl fühlen. JM verwöhnte uns zum Zmittag mit feinem Essen. Es gab Reis mit geräuchter Wurst und einem Pouletcurry. Wir merkten erst dann wie hungrig wir waren. Zum Dessert gab es ein sensationelles Flan de Vanille. Das hat Jessica extra für uns vorbereitet. Nach dem Essen war Zeit für ein kleines Erholungsschläfchen. Das war dringend nötig. Im Flugzeug konnten wir nicht viel schlafen. Wenn wir überhaupt auf eine Stunde Schlaf kamen ist das schon viel. Gegen 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Hunderunde. Mit dem Auto ging es etwa 10 Minuten auf den Berg rauf. Da oben hat es einen superschönen Park (Parc de Colorado). Mit Picknickplätzen, Grillstellen und einer super Aussicht. Ein sehr gemütlicher Ort um zu spazieren. Nach der Gassirunde ging es wieder zurück zum Haus. Wir erholten uns danach noch ein bisschen am Pool. Jessica kam dann gegen Abend auch nach Hause. Beim gemeinsamen Abendessen, wo wir wieder super verwöhnt wurden mit regionalen Köstlichkeiten, erhielten wir viele Tipps und Ratschläge. Auch ein selbstgemachter Planteur fehlte nicht. Wir waren danach ziemlich müde und auch nicht mehr so aufnahmefähig. Also ging es zeitig ins Bett.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 28 Grad warm.
2025-06-22 - Flug nach Reunion
Heute ist es soweit. Ein neues Abenteuer kann starten. Ein Monat Haus- und Tiersitting in Reunion. Aber erst kommt noch der lange Flug. Um 9:45 fuhr uns der Bus nach Biel. Mit dem Zug ging es weiter an den Flughafen Zürich. Die Gepäckabgabe und die Sicherheitskontrolle lief auch ziemlich schnell ab. Unser Flug nach Paris war zum Glück sehr pünktlich. Das Umsteigen im Flughafen Charles-de-Gaulle klappte auch perfekt. Wir hatten da noch unsere Bedenken, da die Zeit nur eine Stunde und zwanzig Minuten betrug. Die 777 war bis auf den letzten Platz belegt. Es ist wirklich ein bisschen eng. Mein Schatzi hatte dazu noch einen etwas breiteren Sitznachbar. Naja. Diese 10 Stunden und 40 Minuten schaffen wir auch.