Pau 2025
Es ist so weit. Heute Abend kommen die Besitzer wieder zurück. Das heisst für uns: erst mal packen, danach noch das Haus putzen. Ich schickte mein Schatzi nach dem Frühstück ein bisschen spazieren. So hatte ich freie Hand um mit dem putzen anzufangen und die meisten Sachen wieder einzupacken. Am Mittag fuhren wir nochmals zu einem anderen Chinesen um zu essen. Frisch gestärkt gingen wir noch ein paar Sachen einkaufen. Auch tanken und Autowaschen stand noch auf dem Programm. Zurück beim Haus gab packten wir dann das Auto im Tetris System. Es sind doch einige zusätzliche Sachen dazu gekommen. Bier und Milch von Spanien, eine Kaffeemaschine und Pads von Pau. Unser Auto wird langsam zu klein. Aber wir schaffen es noch knapp. Nur die Tasche für die letzte Nacht und die Kühlbox sind noch übrig. Die laden wir dann am Morgen ein. Jetzt war es Zeit um anzustossen. Auf unsere letzten 45 Jahre und unseren 4. abgeschlossenen Nomadoraufenthalt. Um 19:30 kamen Helen und Guy dann zuhause an. Etwas müde von der Reise, aber froh das Haus und die Katze wieder zusehen.
Wetter: leicht bewölkt, ein wenig Sonne. Bis zu 24 Grad
Heute wollen wir noch eine Fahrradtour machen. Von Pau aus Richtung Lourdes. Aber nicht die ganze Strecke. Das wäre ein bisschen weit. Der Veloweg 81 führt von Bayonne bis nach Perpignan. Insgesamt über 600 Km. Nach ca. 12 Km. fuhren wir auf der anderen Flussseite wieder zurück. So sahen wir noch ein bisschen mehr von der Gegend. Der Weg führte erst alles dem Flüsschen entlang. Auf der anderen Seite zurück, teilweise durch ganz schöne Quartiere, mit vielen Neubauten. Nach dem Mittagessen setzten wir uns nochmals in den Garten. Es war so schönes, angenehmes Wetter. Wir haben den zweitletzten Tag hier in Pau nochmals voll genossen.
Wetter: schön. Bis zu 24 Grad
Mein Schatzi ging nach dem Frühstück erstmal ein bisschen spazieren. Ich fuhr kurz zum Friseur. Die Haare müssen gekürzt werden. Nachdem wir beide wieder zurück waren, hatten wir kurz besprochen was wir machen. Die Pyrenäen sehen heute klar aus. Also nochmals ins Auto setzten und Richtung Col de Aubisque. Dort angekommen sahen wir sofort die ersten Geier herumfliegen. Auch Schwarzmilan, Falken und sogar einen Schlangenadler sahen wir. Es war herrlich diesen grossen Vögeln zuzusehen. Wir fuhren danach ein paar Meter runter bis zu einem Restaurant. Dort sahen wir das vorletzte Mal jede Menge Geier. Wir setzten uns auf die Terrasse und tranken Kaffee. Unterbrochen nur von den kreisenden Geiern die fotografiert werden mussten. Wir hatten wirklich Glück heute, sie tauchten auch plötzlich wieder auf. Nach knapp 520 Fotos fuhren wir wieder Richtung Pau zurück. Mein Schatzi brauchte jetzt viel Zeit um die Fotis zu sortieren.
Wetter: schön, bis zu 23 Grad.
Nach dem Frühstück dachten wir, oh die Sonne kommt raus. Also vielleicht der richtige Zeitpunkt nochmals in die Berge zu den Geiern zu fahren. Unterwegs sahen wir dann, dass wir wahrscheinlich falsch lagen. In den Pyränen hat es teilweise noch Nebel. Wir versuchten es trotzdem. Den Weg über Lourdes bis zum Col du Soulor. Auf dem Pass kamen zwischendurch ein paar Sonnenstrahlen durch. Nach einer kleinen Pause auf dem Pass fuhren wir weiter zum nächsten Pass. Unterwegs sahen wir immer wieder Geier. Leider verschwanden sie immer wieder im Nebel. Schade, leider sahen wir nicht mehr viel. Der Nebel wurde immer dichter. Ok, wir müssen nochmals dorthin, wenn das Wetter besser ist.
Wetter: in Pau erst sonnig, danach Nebel, in Pau dann wieder sonnig. Bis zu 24 Grad.
2025-09-29 - Vögeli, Meer und eines der le plus beaux villages de France
Wir hoffen das es heute auch wieder schön wird. Erstmal fahren wir ca. 1 Std. 15 zu einem Vogelbeobachtungsgebiet. "Reserve des Barthes" hat einen hohen Beobachtungsturm. Man sieht auf ein grösseres Gebiet, das sich die verschiedenen Vögel mit den Kühen teilen. Es hatte sehr viele verschiedene Vogelarten. Leider waren sie alle ein bisschen weit weg. Wir fuhren danach ans Meer. Der Strand bei Tarnos ist sehr schön. Er ist viele Kilometer lang. Das Meer war etwas wild. Deshalb liessen wir das Baden sein. Aber ein Picknick und etwas Sonne, Sand und Meerluft schnuppern war auch schön. Nach der Auszeit am Meer fuhren wir nach La Bastide-Clairence. Dieses Dorf gehört zu den "schönsten Dörfern Frankreichs". Ich muss noch rausfinden wieviele Dörfer es davon in Frankreich gibt, die diese Auszeichnung haben. Dieses baskische Dorf ist wirklich sehenswert und schön. Danach fuhren wir wieder zurück. Es war ein langer, schöner Ausflug.
Wetter: bedeckt, danach sonnig. Bis zu 24 Grad.
2025-09-28 - Grottes De Bétharram
Nach dem Frühstück fuhren wir erstmal die 1,5 Km. auf den Markt. Wir brauchten ein paar Früchte. Danach ging es noch schnell zum Leclerc. Nach dem Mittagessen fuhren wir die knapp 35 Kilometer zur Grotte. Auf gut Glück hofften wir das es noch Plätze frei hatte. Wir hatten Glück und mussten nur knapp 20 Minuten auf die nächste freie Tour warten. Erst fährt man mit einem Shuttlebus zum Eingang. Danach fängt die geführte Tour durch die Grotte an. Wir bekamen Audioguides auf Deutsch. Die wichtigsten Infos bekamen wir so mit. Erst geht es zu Fuss durch die oberen Ebenen. Es war so schön die verschiedenen Gesteinsformationen zu sehen. Auch die Tropfsteine sind sehenswert. Nach den oberen Ebenen ging es ca. 300 Treppenstufen nach unten (zum Glück nicht nach oben). Unten wartete ein Boot mit dem wir ca. 100 Meter weit gefahren sind. Danach ging es wieder eine kurze Strecke zu Fuss. Die ganze Strecke hat man das Gefühl man läuft durch eine enge Schlucht. Die Decke war zeitweise bis zu 60 Meter hoch. Für das letzte Stück der Grotte steht ein Zug bereit. Es sind nochmals 600 Meter bis zum Ausgang. Die ganze Grotte ist 2,5 km. lang. Das war so cool. Die Grotte hat einen ganz speziellen Charme.
Wetter: erst bewölkt, später dann doch noch sonnig. Bis zu 24 Grad.
Nachdem wir gestern wieder so viel herumgefahren sind, gehen wir es heute ruhiger an. Erstmal gemütlich frühstücken. Danach nahmen wir die Fahrräder und machten uns auf den Weg zu den Läden. Elektroshop, Campinghändler, Action und Auchan stehen auf unserer Liste. Wir fanden viele neue Inspirationen. Auf das Essen für die nächsten Tage ist gesichert. Am Mittag machten wir Pizza. Danach war chillen im Garten angesagt. Es war so schön warm und gemütlich.
Wetter: Schön, sonnig. Bis zu 25 Grad.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ans Meer. Das Ziel ist Moliets-et-Maa. Conny und Heinz sind dort auf dem Camping. Gute Gelegenheit sie zu besuchen und zusammen Mittag zu essen. Die Fahrt dorthin dauerte etwa 1,5 Std. Kurz nach halb zwölf trafen wir dort ein. Wir wurden schon erwartet. Der Weg führte uns zuerst direkt an den Strand. Ein bisschen Sand und Meerluft geniessen. Gegen ein Uhr setzten wir uns im Restaurant auf die Terrasse. Wir assen gemütlich zu Mittag. Zur Feier des Tages genehmigten wir uns ein Dessert. Die Desserts waren riesig. Cafe Gourmand ist immer eine gute Lösung. Heinz bestellte Profiteroles. Die Portion hätte locker für drei gereicht. Später machten wir uns wieder auf den Rückweg. Nochmals 1,5 Std. Fahrt. Erstaunlicherweise hatte es wenig Verkehr für einen Freitagabend. Es war schön mit den Zweien ein bisschen zu plaudern.
Wetter: schön, sonnig. Bis zu 22 Grad. Kein Wind.
Für heute haben wir eine kleine Velotour geplant. Ein Voie Verte von Lourdes nach Pierrefitte-Nestalas. Erst warten wir noch ein bisschen ab, bis die Temperaturen draussen ein bisschen höher werden. Dann packten wir die Fahrräder auf Auto und fuhren ca. 30 Min. bis nach Lourdes. Da hatte es noch einen kleinen Markt und eine Markthalle. Nach dem Parken fuhren wir erstmal zu der Markthalle (dort hat es auch immer ein Klo). Der Besuch war nur kurz, die Markthalle aber sehr schön. danach fuhren wir zum Voie Verte. Die Strecke bis zum Ende war mit 18 Kilometer angegeben. Da diese Voie Verte ja fast alle auf alten Eisenbahntrasses gebaut wurden, ist es relativ flach. Die Fahrt ins Tal hinein sehr schön und abwechslungsreich. In Pierrefitte-Nestalas angekommen machten wir Pause und picknickten. Danach ging die Fahrt zurück. Leider kam die Sonne nicht mehr raus. Und ein unangenehmer Wind zog auf. Wir waren froh, als wir zurück beim Auto waren. Am Schluss waren 38,5 Kilometer auf dem Zähler. Zurück beim Haus begann dann die Erholungsphase.
Wetter: bedeckt, fast keine Sonne. Bis zu 18 Grad.
2025-09-24 - Canfranc Estacion
Nachdem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Canfranc Estacion. Eine ehemalige Bahnstation in den Pyrenäen, als die Züge zwischen Frankreich und Spanien noch die Spurbreite wechseln mussten. Seit Unterbrechung der Bahnstrecke in Frankreich im Jahre 1970 dient der Bahnhof nur noch auf der spanischen Seite als Endbahnhof. Das Bahnhofsgebäude ist 241 Meter lang. Nach Aufgabe des Grenzbahnhofes verfiel das Hauptgebäude. Erst im Jahre 2013 wurde das Gebäude renoviert. Heute ist es ein nobles 5-Sternehotel. Wir haben es natürlich wieder geschafft und besuchten diesen Ort, als die World Mountain and Trail Running Championships stattfanden. Der ganze Ort war total von Sportlern überrannt. Bei der Fahrt dorthin hatten wir zwei Möglichkeiten, entweder über den Col Somport der 1640 Meter hoch ist, oder wir hätten den Tunnel auf die spanische Seite nehmen können. Natürlich entschieden wir uns für den Col. Oben auf dem Pass war es A kalt, nur noch 4 Grad. Aber wir haben wieder ein paar Geier gesehen. Nach der Bahnhofbesichtigung fuhren wir deshalb wieder über den Pass zurück. Nach ein paar Stopps zur Beobachtung, fuhren wir dann wieder zurück. Diese Strasse über die Pyrenäen ist sehr gut ausgebaut. Es fahren sehr viele grosse LKW dort durch. Ein langer, schöner Ausflug lag hinter uns.
Wetter: bedeckt, kalt, später ein paar Sonnenstrahlen. Bis zu 17 Grad. Auf dem Pass 4 Grad.
2025-09-23 - Velotour um Pau rum
Heute wollen wir wieder mal ein bisschen Fahrrad fahren. Da es noch nicht so richtig warm ist, planen wir nur eine kleine Tour. Ein bisschen um und in Pau rum. Kurz nachdem wir losfuhren, kamen wir noch an einer Bio-Bäckerei vorbei. Wir staunten wieviele Leute und verschiedene Brote es da hat. In Pau gibt es auch ein Wassersportstation. Da gibt es Kanu und Kajakparcours. Inklusive einen Förderband um wieder rauf zu kommen. Hier finden auch Weltcuprennen statt. Interessant zum zuschauen. Da die Sonne ein bisschen schien, picknickten wir gleich noch dort. Wir stellten fest das Corned-Beef nicht so unser Ding ist. Wir fuhren danach weiter. Wir sahen noch ein paar andere Ecken von Pau. Ist wirklich schön hier und interessant. Auf dem Rückweg stoppten wir noch beim Auchan. Die haben auch ein tolles Angebot. Wir fanden noch etliche Sachen. Mit vollgepackten Velotaschen fuhren wir den kurzen Weg zurück zum Haus. Ein Tag mit nicht soviel Autofahren tut auch mal gut.
Wetter: bedeckt, etwas Sonne. Bis zu 18 Grad
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg Richtung Spanien. Wir wollen nach San Sebastian. Es regnete noch fast den ganzen Weg dorthin. Ca. 1,5 Std. dauerte die Fahrt. Erst machten wir noch Stop bei einem Vogelgebiet. Plaiaundi ist ein kleiner Park fast direkt am Meer. Kaum dort angekommen sahen wir schon den ersten Eisvogel und auch einen Fischadler. Wir machten einen kleinen Rundgang mit verschiedenen Beobachtunghäuschen. Überall sahen wir Eisvögel. So viele nacheinander haben wir noch nie gesehen. Das war cool. Auch verschiedene Brachvögel waren unterwegs. Den Fischadler haben wir leider nicht mehr gefunden. Nach dem schönen, kleinen Rundgang (es blieb trocken), fuhren wir weiter in die Stadt. Wir parkten im Parkhaus beim Kursaal. Dieses liegt direkt am Meer. Da dort im Moment die internationalen Filmtage sind, was wir ja nicht wussten, wimmelte es von Leuten. Wir machten einen kleinen Spaziergang der Promenade am Meer entlang. Danach ging es in die Innenstadt. San Sebastian ist eine sehr schöne Stadt. Die Restaurant und Bars waren überall voll. Ein bisschen ausserhalb der Altstadt fanden wir dann doch noch einen Platz um etwas zu essen. Typisch spanisch. War lecker. Wir beendeten danach unseren Rundgang mit einem baskischen Cheesecake. Auf dem Rückweg stoppten wir noch bei einer Tankstelle. Da wimmelte es auch vor französchischen Fahrzeugen. Der Benzinpreis ist ca. 35 Rappen günstiger als in Frankreich. Nach dem Tanken gab es noch einen Einkaufsstop im Mercadona. Da freute ich mich schon lange darauf. Die Einkaufsliste war lange. Auf der Rückfahrt nach Pau schüttete es wieder mal wie aus Kübeln. Manchmal fuhren wir auf der Autobahn nur noch 80. Kaum in Pau angekommen schien sogar noch kurz die Sonne. Ein schöner langer Tag endete mit den Langustini aus Spanien.
Wetter: viel Regen, wenig Sonne. Bis zu 20 Grad.
Heute feiern wir unseren 40. Hochzeitstag. Das Wetter ist leider ganz schlecht. Es regnet. Am Mittag fahren wir zum Mittagessen. Wir haben uns für den Buffalo Grill entschieden. Die verschiedenen französischen Restaurants in der Nähe haben teilweise komische Menüs. Die passen nicht so gut zu uns. Das Rinderfilet schmeckte super. Das grosse Dessertteller passte auch noch. Den Nachmittag chillten wir noch ein wenig. Ein Crémant zum Apero durfte am Abend auch nicht fehlen. Es war ein ruhiger, regnerischer, schöner Tag.
Wetter: Regen, Regen und noch mehr Regen. Bis zu 20 Grad.
2025-09-20 - Besichtigung von Pau
Heute lassen wir es langsam angehen. Wir sind in den letzten Tagen so viel Auto gefahren, dass wir heute mit den Fahrrädern nach Pau rein fahren. Die Altstadt von Pau ist nur ein paar Kilometer weit weg. Es hat heute auch einen kleinen Markt in Pau. Wir brauchen ein paar Früchte und Gemüse. Nach dem Frühstück fuhren wir los. Denn Markt fanden wir natürlich wieder problemlos. Die Preise hier sind gut. Es hat ja hier im Moment nicht so viele Touristen. Die Märkte für die Einheimischen sind immer ein bisschen günstiger. Nach dem Einkauf besichtigten wir noch die schöne Stadt. Wir hatten das nicht so erwartet. Wir kannten Pau ja gar nicht. Nach der Besichtigung fuhren wir wieder zurück. Den Nachmittag verbrachten wir zum Teil wieder im Garten. Dieses Mal mit Citronellakerze und Mückenspray. Die Ruhepause tat richtig gut.
Wetter: bedeckt, nieseln, am Nachmittag schöner. Bis zu 30 Grad.
Nach dem Frühstück stiegen wir wieder ins Auto. Es ist heute nochmals ganz klar und sonnig. Wir wollen nochmals auf den Col du Soulor. Das letzte Mal hatten wir ja fast nur Nebel. Heute wollen wir schauen ob man ein paar Vögel sieht. Es hat schon ziemlich viele Leute dort oben. Auch beim Beobachtungspunkt geht es rege zu und her. Hier sind auch Ornithologen die alle Vögel zählen. Seit Mitte Juli bis am 25. September wir gezählt und festgehalten. Und das seit mehreren Jahren. Wir sahen nur ein paar verschiedene Geier und Milane. Aber die waren alle ziemlich hoch oben. Es war auch ziemlich warm dort. Schatten hat es keinen, da wir ja über der Baumgrenze waren. Wir sind nach ca. 1,5 Std. weitergefahren. Der Rückweg führte uns noch über einen anderen Pass. Der Col d’Aubisque ist 1709 m hoch. Wir hielten unterwegs mal an um zu schauen ob man ein paar Geier oder so sieht. Voila, es hatte ein paar, die näher waren. Nach ca. 50 Fotos fuhren wir weiter. Beim runterfahren nach der Passhöhe sahen wir dann den nächsten Schwarm. Hier in den Pyrenäen sind die Geier nicht gefährdet, es hat sehr viele. Weiter unten sahen wir nochmals einen Schwarm, der aber sehr weit oben war. Es waren sicher zwischen 60 und 100 die ihre Kreise zogen. Bei einem kleinen See picknickten wir. Es war sehr warm im Flachen, aber unter den Bäumen richtig angenehm. Zurück beim Haus verzogen wir uns nach drinnen. Es hatte mittlerweile 35 Grad. Zeit die Klimaanlage zu testen.
Wetter: sonnig, heiss. Bis zu 35 Grad.
2025-09-18 - Ausflug in die Berge
Heute mussten wir früh aufstehen. Wir haben für zehn Uhr den Petit train d’Artouste reserviert. Das ist der höchste Zug Europas auf 2000 Meter. Erst mussten wir ca. eine Stunde 15 Minuten bis zur Talstation fahren. Um neun Uhr nahmen wir dann die 6er Gondeln zum Zug rauf. Es hatte schon viele Leute die auf den Zug warteten. Der Zug um 9:30 war nicht voll, und so fragten wir, ob wir bereits mit diesem mitfahren könnten. Es klappte. Voller Vorfreude warteten wir auf die Abfahrt. Dieser Zug wurde ab ca. 1909 als Arbeitszug für die Wasserkraftwerke gebaut. Die Strecke ist etwa 10 Kilometer weit. Fast überall an der Bergkante. Teilweise geht es daneben steil herunter. Die Höchstgeschwindigkeit des Zuges beträgt 18 Kmh. Wir hatten das Gefühl es wäre viel schneller. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten. Da wir so schönes Wetter hatten, war natürlich auch die Aussicht bombastisch. So schön. Auch Murmeltiere sahen wir. Am Gare du Lac ist Endstation. Danach beginnt der Aufstieg zum Stausee. Etwa 30 Minuten über Stufen, Steinen und Felsen ging es rauf. Der Stausee selber ist nicht sehr schön, aber die Aussicht da oben super. Der Weg runter war wieder ein bisschen schmerzhaft für mein Knie. Aber es gibt ja keinen anderen Weg. Um 12:45 hatten wir die Rückfahrt zur Gondelstation. Es war mittlerweile sogar auf 2000 Meter ziemlich warm. Die Züge sind offen und die Sonne brannte teilweise ziemlich stark runter. Wir waren wirklich begeistert von diesem Ausflug. Die Fahrt mit den Gondeln runter verging auch schnell. Danach war noch die Rückfahrt nach Pau. Zurück beim Haus erholten wir uns erstmal eine Runde. Am Abend gingen wir Chinesisch Essen. Ein schöner Geburtstag mit einem gelungenen Ausflug ging dem Ende zu.
Wetter: schön, heiss. Bis zu 31 Grad.
Nach dem Frühstück wollen wir Pau mit dem Fahrrad erkunden. Wir machten uns voll motiviert auf den Weg. Nach ca. 1 Km. ging mein Display nicht mehr. Es hat abgeschaltet. Das heisst, kein Strom mehr für mein Fahrrad. Auch kein Licht. Ok, zurück zum Haus, Auto nehmen, und in den Decathlon fahren. Der Nächste ist zum Glück nur etwa 10 Kilometer entfernt. Wieder mal ein Vorteil Decathlonfahrräder zu haben. Da bekommst du praktisch in ganz Europa Ersatzteile. Zum Glück hatten sie ein Display am Lager. Ok, jetzt hat mein Fahrrad auch wieder 0 Kilometer. Am Nachmittag machten wir dann nur eine kleine Velotestfahrt. Wir mussten sowieso noch etwas zum Z‘nacht einkaufen. Danach setzten wir uns im Rasen unter den Baum. Der Schatten tat gut. Aber es war zu schön, hier lauern, nebst den Mücken auch fiese, kleine Sandfliegen. Sie fingen schon wieder an mich anzugreifen. Mit dem Hitzestift konnte ich die fiesen Stiche gleich behandeln. Ok, dann halt wieder rein ins Haus.
Wetter: schön, warm. Bis zu 28 Grad.
2025-09-16 - Geierbeobachtung (oder der Versuch)
Heute machen wir den ersten Ausflug Richtung Pyrenäen. Wir wollen zum Col du Soulor. Dort ist ein rotes Vogelbeobachtungsgebiet. Rot heisst: viele verschiedene Vögel. Ob es dann zu diesem Zeitpunkt hat ist immer eine Lotterie. Die Fahrt dauerte 1:15 bis zur Passhöhe. In Pau hatten wir schon Sonne. Auf dem Pass herrschte leider dicker Nebel. Zwischendurch dachten wir er ginge langsam weg. Aber er kam sofort wieder zurück. Wir picknickten dort im Auto und warteten einige Zeit. Bei der Rückfahrt sahen wir dann doch noch ein paar Geier. Leider war das Licht nicht so gut, das heisst, wir müssen nochmals dorthin wenn es schöner Wetter ist. Die Rückfahrt war länger, weil wir eine andere Strasse nahmen (via Lourdes).
Wetter: bedeckt, wenig Sonne. Bis zu 23 Grad.
2025-09-15 - Erholung, orientieren und einkaufen
Wir haben gut geschlafen. Es ist hier sehr ruhig. Nach dem Frühstück machten sich Helene und Guy auf den Weg. Sie fliegen nach Djerba. So jetzt sind wir alleine mit dem grossen Haus und der Katze Cachou. Schatzi machte einen langen Spaziergang um die Gegend zu inspizieren. Ich beschäftigte und fotografierte alle Küchenschränke. Wir haben festgestellt, dass bei so vielen Schränken leichter ist, alles wieder richtig einzuräumen. Zum Zmittag assen wir noch die Reste von gestern. Am Nachmittag fuhren wir dann mal einkaufen. Cachou brachte uns zur Begrüssung gleich einen Vogel mit. Gegen Abend kam er dann auch zum kuscheln. Die Katze ist wirklich sehr pflegeleicht.
Wetter: bedeckt, wenig Regen. Bis zu 20 Grad.
2025-09-14 - Weiterfahrt nach Pau
Nach einer ruhigen Nacht und einem leckeren Frühstück fuhren wir weiter Richtung Pau. Da es ziemlich fest regnete, liessen wir unseren geplanten Spaziergang sein und fuhren gegen 9 Uhr los. Heute ist Sonntag und dadurch noch weniger Verkehr als gestern. Leider regnete es noch längere Zeit und die Gegend war von Nebelschwaden und Wolken gezeichnet. Ich denke man hätte vielerorts eine super Aussicht. Die Gegend hier, von dem was man sah, ist wirklich schön. Um 15 Uhr trafen wir dann in Pau ein. Wir waren erstaunt, was das für ein gepflegtes Städtchen ist. Guy und Helene begrüssten uns sehr freundlich. Sie zeigten uns ihr ganzes Haus und erklärten uns alles. Guy fuhr dann mit uns noch durch die Gegend, damit wir dann alles finden was wir brauchen. Die besten Restaurants, das beste Gemüse, Fleisch und der beste Fisch. Und natürlich auch die beste Bäckerei. Ich denke, verhungern werden wir hier nicht. zum Abendessen hat uns Guy einen regionalen Eintopf (Garbure) gekocht. Hat sehr gut geschmeckt. Danach gab es noch Salat, Schafs- und Ziegenkäse (konnte man essen), und ein korsischer Kuchen. Wir gingen zeitig ins Bett, damit Guy und Helene sich noch in Ruhe auf ihre Reise vorbereiten können.
Wetter: erst sehr viel Regen, dann immer schöner und wärmer. Bis zu 28 Grad.